Philosophie » Der Unterschied zwischen denken und selber denken
: Programm-Dealer(in) :

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Titel:
Hallo Uwe,
ich schließe das Denken nicht per Gesetz aus, ich neige sogar eher dazu zuviel zu denken.
Was Lehrbücher angeht zweifele ich grundsätzlich erstmal an was darin steht, nur so verstehe ich sie. Lehrbücher wurden zu eben diesem Zweck geschrieben und sind nie objektiv. Sie verlieren spätestens dann die Objektivität wenn man bedenkt wer die wissenschaftlichen Errungenschaften die darin gelehrt werden bezahlt hat.
Ich hab mal einen guten Spruch gelesen (mal nicht in der Bibel):
"Gott gebe mir die Kraft Dinge zu ändern die ich ändern kann,
die Demut Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann
und die Weisheit beides zu unterscheiden."
Ich verbiete mir um des Denkens willen zu denken. Mein Psychiater sagt, wenn ich das nicht tue, dreh ich durch.
ich schließe das Denken nicht per Gesetz aus, ich neige sogar eher dazu zuviel zu denken.
Was Lehrbücher angeht zweifele ich grundsätzlich erstmal an was darin steht, nur so verstehe ich sie. Lehrbücher wurden zu eben diesem Zweck geschrieben und sind nie objektiv. Sie verlieren spätestens dann die Objektivität wenn man bedenkt wer die wissenschaftlichen Errungenschaften die darin gelehrt werden bezahlt hat.
Ich hab mal einen guten Spruch gelesen (mal nicht in der Bibel):
"Gott gebe mir die Kraft Dinge zu ändern die ich ändern kann,
die Demut Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann
und die Weisheit beides zu unterscheiden."
Ich verbiete mir um des Denkens willen zu denken. Mein Psychiater sagt, wenn ich das nicht tue, dreh ich durch.

: Crewmitglied :
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Titel:
@Cador: Sorry, deine Aussage, die ich zitiert hatte, hat sich aber so angehört.
Ich denke nur um des Denkens willen, beim Psychiater war ich aber noch nicht, vielleicht bin ich schon durchgedreht und weiss es nur noch nicht
.
Gruß Uwe
Ich denke nur um des Denkens willen, beim Psychiater war ich aber noch nicht, vielleicht bin ich schon durchgedreht und weiss es nur noch nicht
Gruß Uwe
: Orakel-Schüler(in) :
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@Uwe: das mag einfach auch nur daran liegen, dass du dir noch viele Sachen erklären kannst. Suchst du aber Antworten, die dir (aus welchen Gründen auch immer) verschlossen bleiben, wirst du, wenn du es nicht akzeptieren kannst beim Psychiater landen.
Ich hoffe das ist noch nachvollziehbar.
Irgendwie erinnert es mich auch an Konstruktivismus.
Dieses Bilbel Zitat finde ich auch sehr treffend und ich kann noch hinzufügen, dass zweifeln nicht schlecht sein muss, aber wenn jemand merkt, dass man jedes seiner Worte anzweifelt und prüft, wirkt es uU nicht vertrauenserweckend. Wenn ich jetzt frage, ob ihr wollt, dass jede eurer Aussagen geprüft wird um als (persönlich)gesichert zu halten, würdet ihr das gut finden?
Ich kann mich nicht des Verdachtes erwehren, dass eure Antwort ist: "Ja wir würden es gut heißen." Doch das Bild, welches mir die Allgemeinheit vermittelt, zeigt, dass sie es nicht gut finden würden.
"selber denken" ist also nicht in jeder Beziehung erwünscht und auch nicht ratsam.
Habt ihr nicht auch schon mal gegen eure Überzeugung nach dem Willen einer anderen Person gehandelt nur um zu sehen, dass die Befürchtung des Mißlingens eintritt?
Lieben Gruß
La_Penna
Ich hoffe das ist noch nachvollziehbar.
Irgendwie erinnert es mich auch an Konstruktivismus.
Dieses Bilbel Zitat finde ich auch sehr treffend und ich kann noch hinzufügen, dass zweifeln nicht schlecht sein muss, aber wenn jemand merkt, dass man jedes seiner Worte anzweifelt und prüft, wirkt es uU nicht vertrauenserweckend. Wenn ich jetzt frage, ob ihr wollt, dass jede eurer Aussagen geprüft wird um als (persönlich)gesichert zu halten, würdet ihr das gut finden?
Ich kann mich nicht des Verdachtes erwehren, dass eure Antwort ist: "Ja wir würden es gut heißen." Doch das Bild, welches mir die Allgemeinheit vermittelt, zeigt, dass sie es nicht gut finden würden.
"selber denken" ist also nicht in jeder Beziehung erwünscht und auch nicht ratsam.
Habt ihr nicht auch schon mal gegen eure Überzeugung nach dem Willen einer anderen Person gehandelt nur um zu sehen, dass die Befürchtung des Mißlingens eintritt?
Lieben Gruß
La_Penna
: Bürger(in) Zions :

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Titel:
Uwe hat Folgendes geschrieben:
Ich denke nur um des Denkens willen, beim Psychiater war ich aber noch nicht, vielleicht bin ich schon durchgedreht und weiss es nur noch nicht
Dann wollen wir hoffen, dass Du auf diesem Gebiet unwissend bleibst, sonst kommst Du am Ende noch auf den Trichter, uns nicht mehr mir Deinen ewigen Fragen zu nerven...
Ansonsten habe ich Cador's Satz über die Definition so verstanden, dass man nicht jede Definition neu erfinden kann/muss. Aber das siehst Du ja genauso und Dir ging es vermutlich darum, dass man aber trotzdem jede Definition intellektuell nachvollziehen können sollte - kurz: man muss das Rad nicht neu erfinden, aber verstehen, warum es rollt, sollte man schon - richtig?
Gruß Palimene
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@Palimene: Ja, so meine ich das ungefähr auch
. Ich muss aber nicht immer wissen, warum es rollt, manchmal langt es mir auch, wenn ich sehe, dass es rollt.
Ich nerve euch mit meinen Fragen? Das tut mir aber leid
.
@La_Penna: Ich kann es akzeptieren, wenn ich keine Antworten finde, kein Problem. Das liegt dann halt ewig unter Wiedervorlage in meinem Kopf
. Die Frage nach dem "Leben nach dem Tod" liegt z.B. dort und die Wiedervorlage ist der Tag x. Dann sehe ich weiter oder auch nicht.
Ich bin so der Typ Mensch, der sich wahnsinnig über Erfolge freut und Misserfolge akzeptiert und abhakt.
Das habe ich eine Zeit lang ständig gemacht, allerdings mit einer vorherigen Aktennotiz
.
Ich lasse Leute, die mich Ärgern, für mein Leben gerne gegen die Wand fahren
. Natürlich mit vorheriger Warnung und Ankündigung...
Stimmt! Bei mir ist es zumindest so. Ich erzähle auch oft absichtlich Mist, gerade um die Leute zum Denken zu zwingen. Zumindest die, für deren Ausbildung ich verantwortlich bin.
Gruß Uwe
Ich nerve euch mit meinen Fragen? Das tut mir aber leid
@La_Penna: Ich kann es akzeptieren, wenn ich keine Antworten finde, kein Problem. Das liegt dann halt ewig unter Wiedervorlage in meinem Kopf
Ich bin so der Typ Mensch, der sich wahnsinnig über Erfolge freut und Misserfolge akzeptiert und abhakt.
Zitat:
Habt ihr nicht auch schon mal gegen eure Überzeugung nach dem Willen einer anderen Person gehandelt nur um zu sehen, dass die Befürchtung des Mißlingens eintritt?
Das habe ich eine Zeit lang ständig gemacht, allerdings mit einer vorherigen Aktennotiz
Ich lasse Leute, die mich Ärgern, für mein Leben gerne gegen die Wand fahren
Zitat:
Ich kann mich nicht des Verdachtes erwehren, dass eure Antwort ist: "Ja wir würden es gut heißen."
Stimmt! Bei mir ist es zumindest so. Ich erzähle auch oft absichtlich Mist, gerade um die Leute zum Denken zu zwingen. Zumindest die, für deren Ausbildung ich verantwortlich bin.
Gruß Uwe
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Uwe hat Folgendes geschrieben:
Ich nerve euch mit meinen Fragen? Das tut mir aber leid
Heuchler!
@La_Penna: wenn es um Antworten auf Fragen geht, die sich auf mein gesamtes Weltbild, die Basis meines Denkens und Handelns beziehen, dann stimmt das vermutlich mit dem Psychiater. Denn wenn mein komplettes Weltbild ins Wanken gerät und ich konstruiere nicht schnell ein neues (stimmt mit dem Konstruktivismus!), dann bin ich wohl handlungsunfähig. Bei kleineren Fragen/Problemen, die mich nicht in meinen "Grundfesten" erschüttern, wird das wohl eher nicht der Fall sein.
Was die Zweifel anbelangt: ich kann ganz gut mit ihnen leben - bislang jedenfalls und vor allem, was meinen Glauben betrifft (passt auch ganz gut rüber in den Unique-Thread).
Aber wenn es um das Anzweifeln von Aussagen innerhalb einer Kommunikation geht - das sehe ich differenziert von Zweifeln an wissenschaftlichen Thesen: innerhalb einer Kommunikation argumentiere ich mit meinem Gesprächspartner. Dazu gehört auch, dass jeder - wenn es um ein strittiges Thema geht - eine logisch nachvollziehbare Argumentation hervorbringt. Ist dies nicht der Fall, würde ich durchaus meine Zweifel an der Schlüssigkeit der Aussagen meines Gesprächspartners äußern oder auf die Idee kommen (dank nb!), dass wir in unterschiedlichen Systemen kommunizieren und uns daher gar nicht verstehen können.
Etwas wiederum anderes wäre es, wenn ich alles, was mir der Gesprächspartner über sich persönlich erzählt, z. B. über Erlebnisse, Gefühle etc. anzweifelte, weil ich ihm nicht glaubte. Das hat dann in der Tat mit mangelndem Vertrauen zu tun - diesen Gesprächspartner hätte ich wohl nicht mehr lange.
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Uwe hat Folgendes geschrieben:
@Cador: Sorry, deine Aussage, die ich zitiert hatte, hat sich aber so angehört.
Ich denke nur um des Denkens willen, beim Psychiater war ich aber noch nicht, vielleicht bin ich schon durchgedreht und weiss es nur noch nicht
.
Gruß Uwe
Ich denke nur um des Denkens willen, beim Psychiater war ich aber noch nicht, vielleicht bin ich schon durchgedreht und weiss es nur noch nicht
Gruß Uwe
Da hab ich überhaupt kein Problem mit. Wenn wer was nicht versteht erklär ich's sehr gerne.
Wozu bräuchten wir sonst Foren.
Außerdem ist mir's recht wenn jemand über mein Geschreibse was sagt. Dann weiß ich wenigstens, das es wer liest. Vieles was ich schreibe ist auch bewußt provokativ. Schließlich ist das hier ein Forum.
Trotzdem Danke an La_Penna für die Schützenhilfe.
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Palimene hat Folgendes geschrieben:
Uwe hat Folgendes geschrieben:
Ich denke nur um des Denkens willen, beim Psychiater war ich aber noch nicht, vielleicht bin ich schon durchgedreht und weiss es nur noch nicht
Dann wollen wir hoffen, dass Du auf diesem Gebiet unwissend bleibst, sonst kommst Du am Ende noch auf den Trichter, uns nicht mehr mir Deinen ewigen Fragen zu nerven...
Ansonsten habe ich Cador's Satz über die Definition so verstanden, dass man nicht jede Definition neu erfinden kann/muss. Aber das siehst Du ja genauso und Dir ging es vermutlich darum, dass man aber trotzdem jede Definition intellektuell nachvollziehen können sollte - kurz: man muss das Rad nicht neu erfinden, aber verstehen, warum es rollt, sollte man schon - richtig?
Gruß Palimene
Janz jenau.
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Hallo Uwe,
vertragen wir uns wieder?
Gruß, Cador
vertragen wir uns wieder?
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@ La_Penna:
mit dem Birnenbeispiel hast du schon recht.
Aber von den Birnen auf abstrakte Birnen (Zahlen) zu kommen ist etwas anderes als zu erklären was Freiheit ist und warum man sie nicht angreifen kann.
Erklär das mal einem 10jährigen... (und wie gesagt, es gibt Kinder die kapieren das schneller und welche die kapieren es langsamer, was aber nicht wirklich was mit der Intelligenz zu tun hat)
mit dem Birnenbeispiel hast du schon recht.
Aber von den Birnen auf abstrakte Birnen (Zahlen) zu kommen ist etwas anderes als zu erklären was Freiheit ist und warum man sie nicht angreifen kann.
Erklär das mal einem 10jährigen... (und wie gesagt, es gibt Kinder die kapieren das schneller und welche die kapieren es langsamer, was aber nicht wirklich was mit der Intelligenz zu tun hat)
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@Cador: Haben wir uns jemals nicht nicht vertragen? Du bist noch nicht in einem Thread von uns gelandet, wo 25 Meinungen aufeinander prasseln, wir uns gegenseitig zerlegen und dann Hand in Hand wieder weiterziehen, oder so
.
@Unique: Wie weiss man, ob jemand verstanden hat, was Freiheit bedeutet? Wenn du einem Kind das erklärt hast, ich dieses Kind treffe und frage, was Freiheit ist und dieses mir deine Erklärung liefert, könnte ich doch fälschlicherweise annehmen, das Kind wüsste es. Tatsächlich weiss dieses Kind nichts, es hat sich nur etwas gemerkt, oder?
Gruß Uwe
@Unique: Wie weiss man, ob jemand verstanden hat, was Freiheit bedeutet? Wenn du einem Kind das erklärt hast, ich dieses Kind treffe und frage, was Freiheit ist und dieses mir deine Erklärung liefert, könnte ich doch fälschlicherweise annehmen, das Kind wüsste es. Tatsächlich weiss dieses Kind nichts, es hat sich nur etwas gemerkt, oder?
Gruß Uwe
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nun, wenn du es ganz genau wissen willst, ob das Kind die Erklärung verstanden hat oder nur nach plappert, wirst du dich länger damit beschäftigen müssen, nachfragen, Beispiele liefern lassen, in eigenen Worten erklären lassen.
Aber das ist ja gar nicht das Thema, und ich glaub nicht dass du diese Antwort jetzt gebraucht hast um das zu wissen
Aber das ist ja gar nicht das Thema, und ich glaub nicht dass du diese Antwort jetzt gebraucht hast um das zu wissen
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Wie auch immer.
Man kann feststellen ob jemand weiß was Freiheit ist. Wenn er darüber nachgedacht hat, kann er zu dem Thema "piep"sagen, weil Freiheit etwas subjektives ist. Das kann ein Kind, ein Erwachsener und ein Greis. Da gibt's keine Punkte für die richtige Antwort.
Man kann feststellen ob jemand weiß was Freiheit ist. Wenn er darüber nachgedacht hat, kann er zu dem Thema "piep"sagen, weil Freiheit etwas subjektives ist. Das kann ein Kind, ein Erwachsener und ein Greis. Da gibt's keine Punkte für die richtige Antwort.
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Ich habe etwas gefunden, wahrscheinlich kannten viele diese Aussage schon, ich leider nicht...
Das stammt von Immanuel Kant (1724 - 1804), meine Hochachtung!
Schade, dass er nichtmehr lebt, der wäre bestimmt ein guter Diskussionspartner gewesen.
Gruß Uwe
Zitat:
Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.
Das stammt von Immanuel Kant (1724 - 1804), meine Hochachtung!
Schade, dass er nichtmehr lebt, der wäre bestimmt ein guter Diskussionspartner gewesen.
Gruß Uwe
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Uwe hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.
Das stammt von Immanuel Kant (1724 - 1804), meine Hochachtung!
Schade, dass er nichtmehr lebt, der wäre bestimmt ein guter Diskussionspartner gewesen.
Gruß Uwe
Hm, wenn ich das richtig verstehe ist selbstverschuldete Unmündigkeit, sich ständig nur auf das zu verlassen, was man sich in seiner Unvolkommenheit selber zusammendenkt, ohne die Hilfe Anderer zu nutzen. Der Ausweg wäre dann Andere um Rat zu fragen, oder wie?
Klingt gut, dann kann ich mich beruhigt weiter an die Bibel um Rat wenden. (Hätte ich sowieso getan.)
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Titel:
@Cador: Umgekehrt, oder?
Gruß Uwe
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Uwe hat Folgendes geschrieben:
@Cador: Umgekehrt, oder?
Gruß Uwe
Gruß Uwe
Echt? Dann ist die Dummheit des Philosophen hier wirklich unübertroffen.
Um bei dem Beispiel mit dem Rad zu bleiben:
Das hieße, daß jeder Mensch der nicht unmündig sein will, das Rad für sich neu erfinden müßte, weil er ja nicht den Ra(t/d) von anderen anehmen dürfte.
Ich bin froh, daß ich selbstverschuldet unmündig bin.
Und ich werd' mich doch weiter an die Bibel wenden
Gruß, Cador.
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Weder noch würde ich sagen. Der Ausgang aus seiner eigenen Unmündigkeit ist die Fähigkeit sich seines Verstandes zu bedienen, also unter anderem auch sein gott-gegebenes Urteilsvermögen zu gebrauchen.
Aber man darf sich nicht immer auf das verlassen, was andere zusammendenken, das heißt aber nicht, dass man nicht in den Gedanken von anderen Menschen einen Sinn sehen kann.
Aber man darf sich nicht immer auf das verlassen, was andere zusammendenken, das heißt aber nicht, dass man nicht in den Gedanken von anderen Menschen einen Sinn sehen kann.
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Titel:
Und was kriegt der Verstand zu fressen, damit er nicht verhungert?
Um's mit Nr. 5 zusagen:
"Input, Input, Input!"
Aber der kommt von außen, sonst wär's ja kein Input. Aber das will selbstverständlich überprüft sein. Schließlich lass ich über meinen Mund auch nicht alles in mich rein.
Um's mit Nr. 5 zusagen:
"Input, Input, Input!"
Aber der kommt von außen, sonst wär's ja kein Input. Aber das will selbstverständlich überprüft sein. Schließlich lass ich über meinen Mund auch nicht alles in mich rein.
: Senator(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Paderborn
Beiträge: 874
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Titel:
Hallo!
Bevor ich auf das Zitat eingehe, möchte ich einen kleinen Vergleich zwischen Geisteswissenschaftler und Naturwissenschaftler aufzeigen:
Geisteswissenschaftler reden und reden, ohne den Sachverhalt verstanden zu haben.
Naturwissenschaftler arbeiten und arbeiten, ohne sich mit den Sachverhalt auseinanderzusetzen.
Das ganze ist natürlich äußerst Überspitzt, aber der Kern ist auf meine Erfahrungen mit beiden "Gattungen" schon stimmig.
Meine Meinung zu dieser "Theorie": Es ist eine "Theorie" die ich überhaupt nicht teile, gar verabscheue.
Sie ist zu pauschal und verleitet zu Arroganz und Überheblichkeit.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendwelche Thesen in der Pädagogik gibt, die eine solche Aufteilung machen! Wenn ja, bitte ich um Quellenangaben, da ich aktuell drei Medienpädagogik-Seminare habe und diese Quellen dann gerne auch dort diskutieren möchte.
Generell sind Faktoren wie Motivation, Assoziation und Befriedigung wichtig - eine Klassifizierung gibt es mMn nicht.
Ein Beispiel für cmk12:
Medienwissenschaftler halten die Pflichtvorlesung von Softwareentwicklung für die schwerste Vorlesung in ihrem Studium.
Informatik-Studenten halten eben diese Veranstaltung für lächerlich.
Andere Beispiele gelten natürlich genau umgekehrt.
Die Vorraussetzungen und (viel, veil wichtiger) die Motivationen sind unterschiedlich - sei es nun bewußt oder unterbewußt.
Man muss Beispiele, um "Übung" zu erlangen, wirklich gerne machen und - wenn möglich - auf das persönliche Feld übertragen.
Eine strikte Einteilung? Nein, dafür ist der einzelne Mensch viel zu anpassungsfähig. Einzig seine Faulheit macht ihn einen Strich durch die Rechnung.
Man ist auch nur als motivierter Mensch kritikfähig. Ein allgemeines Patent gibt es auch hier nicht.
Auch ihr seit in vielen Bereichen alle nicht kritikfähig - ohne die jetzt konkretisieren zu können, da dies zum größten Teil mit dem persönlichen Umfeld zu tun hat.
Die Verknüpfung mit dem oberen Vergleich bleibt nun jedem Leser selbst überlassen.
Viele Grüße,
Tobias
cmk12 hat Folgendes geschrieben:
Um es mal schwarzweiß zu plakatieren: Manche haben Wissendurst ohne Ende und ihr Wissen verrottet im Kopf. Andere haben vielleicht nicht so viel Wissen, aber es sprüht wie ein Feuerwerk im Kopf.
Bevor ich auf das Zitat eingehe, möchte ich einen kleinen Vergleich zwischen Geisteswissenschaftler und Naturwissenschaftler aufzeigen:
Geisteswissenschaftler reden und reden, ohne den Sachverhalt verstanden zu haben.
Naturwissenschaftler arbeiten und arbeiten, ohne sich mit den Sachverhalt auseinanderzusetzen.
Das ganze ist natürlich äußerst Überspitzt, aber der Kern ist auf meine Erfahrungen mit beiden "Gattungen" schon stimmig.
cmk12 hat Folgendes geschrieben:
Beispiel: Es gibt Wissen-Konsum-Studenten, die lernen 4 Wochen für eine Klausur und schreiben eine 8 Punkte. Und es gibt denkende Studenten, die lernen 4 Tage und schreiben 14 Punkte.
Natürlich finde ich letztes attraktiver, aber es ist niemandem anzukreiden, wenn er sich noch im ersteren Stadium befindet. Ich selber habe lange genug darin verharrt.
Natürlich finde ich letztes attraktiver, aber es ist niemandem anzukreiden, wenn er sich noch im ersteren Stadium befindet. Ich selber habe lange genug darin verharrt.
Meine Meinung zu dieser "Theorie": Es ist eine "Theorie" die ich überhaupt nicht teile, gar verabscheue.
Sie ist zu pauschal und verleitet zu Arroganz und Überheblichkeit.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendwelche Thesen in der Pädagogik gibt, die eine solche Aufteilung machen! Wenn ja, bitte ich um Quellenangaben, da ich aktuell drei Medienpädagogik-Seminare habe und diese Quellen dann gerne auch dort diskutieren möchte.
Generell sind Faktoren wie Motivation, Assoziation und Befriedigung wichtig - eine Klassifizierung gibt es mMn nicht.
Ein Beispiel für cmk12:
Medienwissenschaftler halten die Pflichtvorlesung von Softwareentwicklung für die schwerste Vorlesung in ihrem Studium.
Informatik-Studenten halten eben diese Veranstaltung für lächerlich.
Andere Beispiele gelten natürlich genau umgekehrt.
Die Vorraussetzungen und (viel, veil wichtiger) die Motivationen sind unterschiedlich - sei es nun bewußt oder unterbewußt.
Man muss Beispiele, um "Übung" zu erlangen, wirklich gerne machen und - wenn möglich - auf das persönliche Feld übertragen.
Eine strikte Einteilung? Nein, dafür ist der einzelne Mensch viel zu anpassungsfähig. Einzig seine Faulheit macht ihn einen Strich durch die Rechnung.
cmk12 hat Folgendes geschrieben:
Ist man nicht erst als denkender Mensch zu Kritik fähig?
Man ist auch nur als motivierter Mensch kritikfähig. Ein allgemeines Patent gibt es auch hier nicht.
Auch ihr seit in vielen Bereichen alle nicht kritikfähig - ohne die jetzt konkretisieren zu können, da dies zum größten Teil mit dem persönlichen Umfeld zu tun hat.
Die Verknüpfung mit dem oberen Vergleich bleibt nun jedem Leser selbst überlassen.
Viele Grüße,
Tobias
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