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Philosophie » Die Sinnlosigkeit in der Matrix
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Verfasst am: 06.09.2005, 00:33
: Bürger(in) Zions :

Anmeldungsdatum: 07.11.2003
Wohnort: vor den propyläen
Beiträge: 644
Titel: Re: Die Sinnlosigkeit in der Matrix

Yaso hat Folgendes geschrieben:

Der Sinn begründet sich in der Sinnlosigkeit.


ja, die suche nach dem sinn, um bei goethe zu bleiben: das streben nach perfektion.
oder kann etwas perfektes sinnlos sein?
wie kann man perfekt sein, ohne zu wissen, warum man überhaupt ist?
was ist perfektion, wenn sie sinnfrei ist oder ist gerade sinnfreiheit perfektion?

wenn man auch keinen "metasinn" im sein erkennt, so kann man doch glücklich sein und sich freuen, dass man überhaupt ist...

es ist die suche, die uns am leben hält oder um mal (wie schon so oft) die fantastischen vier zu zitieren:

Zitat:
ich werde die tests bestehen
die mir das leben stellt
weitergehen
suchend nach dem, was mich am leben hält
bin damit nicht allein
und werd' es nie mehr sein
weil mich zum ersten mal seit langer zeit
verbundenheit befreit bin ich soweit
fließende nähte
einen kreis ohne verräter
früher schüler streck ich mehr und mehr
meine fühler nach dir aus
komm hierher, komm hierher
herzlich willkommen zu haus


~Chris
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Verfasst am: 06.09.2005, 22:03
: Crewmitglied :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003

Beiträge: 1481
Titel:

Zitat:

Der Sinn des Lebens werden wir erst erfahren, wenn wir sterben. Oder gar nicht. Wenn wir wüssten worum es geht, dann wäre es doch langweilig.

Nö... wenn wir auf den Tod warten haben wir das Leben verschenkt. Epikur war schon verdammt nah dran am Sinn des Lebens. Ich würde sogar sagen er hat ihn gefunden.
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Verfasst am: 07.09.2005, 06:58
: Orakel :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003

Beiträge: 4149
Titel:

Das Problem ist wirklich dass man meistens nach einem universelle Sinn des Lebens frägt, anstatt einen für sich selbst zu suchen. DEN Sinn des Lebens (falls es einen gibt) werden wir sowieso nicht mehr erleben, vielleicht aber irgendwann die Menschen in der Zukunft.

Wer weiß, irgendwann entwickeln wir und so weit dass wir in der Lage sind eine eindeutige Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens zu geben.
Und mit dieser Erkenntis macht sich die Menschheit dann auf zum Ende des Universums.

Und wenn nicht... gibt es immerhin brauchbaren Sci-Fi stoff her Winken



Z.
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Verfasst am: 08.09.2005, 22:16
: Auserwählte(r) :

Anmeldungsdatum: 19.12.2001

Beiträge: 3367
Titel:

Baltus hat Folgendes geschrieben:
Ich glaube aber inzwischen nicht mehr, dass die Matrix Trilogie dem Zuschauer lediglich eine Geschichte über den Konflikt zwischen Menchen und Maschinen erzählen will, sondern dass dies nur die Oberfläche ist. Unter dieser Oberfläche befindet sich, sowohl auf der Ebene der Bedeutung als auch der Struktur, einiges, was es zu entdecken lohnt.

Okay, dann hilf mir mal auf die Sprünge mit den drei Bewusstseinsebenen. Vielleicht werde ich ja dann mein inzwischen abgesunkenes Urteil über M3 wieder aufwerten können.

Meinst Du vielleicht Realität, Matrix und diese "goldene Code" Welt?


cmk12
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Verfasst am: 20.09.2005, 00:26
: Programm-Dealer(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: NiRvAnA
Beiträge: 205
Titel:

cmk12 hat Folgendes geschrieben:
The only way to get there ist together...

Also ich denke schon, dass die Lektion für Mensch und Maschine darin besteht, sich nicht zu bekämpfen, sondern gemeinsam für Frieden zu sorgen. Und letztlich können die Menschen nicht ohne die Maschinen überleben, genauso wenig wie die Maschinen ohne die Menschen.


cmk12



*Wink*

Was meinst du mit nicht überleben können ? So wie ich es gesehen habe dienen die Menschen in den Bio-Tanks als ergänzende Energiequelle, oder meint ihr dass sich die gesamt Versorgung der Maschinenwelt auf die Bioenergie des Menschen stützt?

Und auch die Menschen könnten wenn alle ("bösen") Maschinen sterben weiterleben. Ich finde hier sollte sehr groß unterschieden werden zwischen Maschinen ohne KI wie zum Beispiel die Frischluft- und Energie-"Maschinen" in Zion, und den Maschinen mit KI in der Maschinenstadt (-01-?)

selbst wenn eine Seite (Menschen bzw. Maschinen) von jetzt auf nachher aussterben würde, könnte sich die andere Seite doch irgendwie von Adam und Eva her neu entwickeln.

Beide Seite sowohl die Maschinen - wenn plötzlich alle Bioenergie ausfällt - als auch die Menschen - wenn die Generatoren ausfallen - würden, wenn auch unter gigantischen Verlusten und Rückfall im Technologiefortschritt, doch irgendwie durchbeißen und weiterleben. Und seien es nur 4 Menschen, die die Bevölkerung dann halt wieder bei 4 beginnen vermehren, oder die Maschinen die aus einem Roboter mit Hirn wieder ein paar neue Teile und Roboter zusammenschweißen.

Ich denke so wäre es auch heute im Jahre 2005. Wenn alle Maschinen (Küchengeräte, Generatoren, Kraftwerke, Pumpen) irreparabel ausfallen würden, wären die technologisierten Länder bald ausgestorben und irgendwo im Regenwald fängt dann ein Indianerstamm wieder neu an sich zu entwickeln. Brauchen WIR - DIE MENSCHHEIT - also wirklich Maschinen?

Und wo fängt Maschinendasein an. Sobald technische Teile verwendet werden wie Zahnräder und Elektroden oder erst bei einer eigenen KI ?

euer - FauHa -
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