: Unwissende(r) :
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Titel: RE: Die Unendlichkeit
Zitat:
<b>knuble schrieb am 15.08.2003 um 12:53 Uhr </b><br>Naja, aber auch du müsstest ein Tränchen verdrücken wenn du DEIN GANZES LEBEN LANG (also, die Studienzeit mal abgezogen bei einem Durschschnittsalter von c.a. 85, 60 JAHRE) an etwas geforscht hast, du bist zu einem Ergebnis gekommen und auf einmal ist alles falsch...dann war dein ganzes Leben sinnlos...schon genug menschen sind daran seelisch kaputt gegangen.
Müsst ich das? Ich hoffe nicht. Und wäre es wirklich sinnlos sein Leben lang an einer Theorie gebstelt zu haben, die später durch eine bessere ersetzt würde? Ich meine nein.
Müsste nicht eher ein Mensch sein Leben beweinen, der tagtäglich in einer Fabrik Maschinengewehre zusammengeschraubt hat?
Sicher sind schon Menschen dran zerbrochen, die den ewig geglaubten Sinn ihres Lebens haben zerbröseln sehen. Das kann aber nur passieren, wenn man diesem Sinn völlig verfallen war. Und überhaupt. Ist es wirklich wichtig, einen Sinn in seinem Leben zu sehen?
Viele Grüße, wv
: Bürger(in) Zions :

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Titel: RE: Die Unendlichkeit
Zitat:
<b>baltus schrieb am 15.08.2003 um 19:05 Uhr </b><br>Hallo Uwe, (...)
P.S.: Klingt so, als ob du dich vielleicht im Konstruktivismusthread wohlfühlen könntest, ist dir aber vielleicht zu wissenschaftlich
. http://www.forum-anbieter.de/matrix/beitrag_3509_40.htm
P.S.: Klingt so, als ob du dich vielleicht im Konstruktivismusthread wohlfühlen könntest, ist dir aber vielleicht zu wissenschaftlich
Dem muß ich trotz Ironisierungs-Smiley heftig widersprechen! (*heftig widersprech*) Was da passiert, ist - gerade dank unseres Anti-Materialisten Baltus
Liebe Grüße,
nb.
: Bürger(in) Zions :
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Titel: RE: Die Unendlichkeit
Zitat:
<b>nervousboy schrieb am 17.08.2003 um 17:42 Uhr </b><br>
Dem muß ich trotz Ironisierungs-Smiley heftig widersprechen! (*heftig widersprech*) Was da passiert, ist - gerade dank unseres Anti-Materialisten Baltus
- im schönsten Sinne De-Konstruktion von Wissenschaft(lichkeit)... Der freundlichen Einladung an uns Uwe allerdings will ich mich umso heftiger anschließen (sogar die Unendlichkeit kommt dank Palimene inzwischen vor!).
Zitat:
<b>baltus schrieb am 15.08.2003 um 19:05 Uhr </b><br>Hallo Uwe, (...)
P.S.: Klingt so, als ob du dich vielleicht im Konstruktivismusthread wohlfühlen könntest, ist dir aber vielleicht zu wissenschaftlich
. http://www.forum-anbieter.de/matrix/beitrag_3509_40.htm
P.S.: Klingt so, als ob du dich vielleicht im Konstruktivismusthread wohlfühlen könntest, ist dir aber vielleicht zu wissenschaftlich
Dem muß ich trotz Ironisierungs-Smiley heftig widersprechen! (*heftig widersprech*) Was da passiert, ist - gerade dank unseres Anti-Materialisten Baltus
Mein lieber nervousboy (*schiebdieaugenbrauenlehrermäßigvorwurfsvollundstrengnachoben*),
was soll uns das sagen?
Gehe ich recht in der Annahme, dass hier ein weiterer Versuch unternommen wird, objektiv - wissenschaftliches Arbeiten und Kritik an der Allmacht der Naturwissenschaften als unüberbrückbaren Gegensatz zu definieren?
Ich bitte umgehend um Aufklärung und gegebenenfalls um öffentliche Klarstellung und Widerruf
Noch grüßend Baltus
: Unwissende(r) :

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Titel: RE: Die Unendlichkeit
Ich weiß nicht ob es schon erwähnt wurde aber Einstein hat mal gesagt, dass wenn ein Raumschiff in das Weltall hinaus fliegen würde es nach unvorstellbar langer Zeit genau aus der gegenüber liegenden Richtung wieder zurück kommen würde. So als ob es über die "Oberfläche einer Kugel" geflogen wäre...
: Bürger(in) Zions :

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Titel: RE: Die Unendlichkeit
ja, die unendlichkeit kann nur durch die krümmung des raumes in sich selbst bestehen.
: Befreite(r) :
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Titel: Re: RE: Die Unendlichkeit
uwe hat Folgendes geschrieben:
Das witzige an der Sache ist nun, dass viele ursprüngliche 'Tatsachen' seit Hubble garkeine mehr sind, die meisten Ansätze sind den 'Wissenschaftlern' weggebrochen. Aber anstatt alles nochmal neu zu überdenken, versuchen sie krampfhaft, ihre damals, als 'Halbblinde' gemachte Beobachtungen und Berechnungen irgendwie doch wieder hinzubekommen, was mit Sicherheit misslingt, aber das merken die erst in 20-30 Jahren, oder so.
tja... zum dem sach ich nur "Hey so jemand wie Sokrates hat heut absolut keine Chance" wenn er heute so da sein würde wie damals und das so durchziehen, dann wäre er maximal irgenwo in irgendeiner Zeitschrift am Rande erwähnt worden.
Es ist eben ein sehr großes Problem mit der anhäufung von vermeindlichen WISSEN... heutzutage scheint es mir so das sich viele sagen "Die Welt so wie sie ist funktioniert doch..." die wenigsten sind für neue Gedanken... man hört zu oft den Satz"Akzeptiers doch einfach und hör auf das zu hinterfragen" das nervt sowas von... Es wird überall einem irgendwas ins Hirn gepresst weil sie der meinung sind das ist es jetzt, es hat die letzte Jahre super funktioniert.. und blabla bla...
die undendlichkeit
hmmm gibt sie uns die Chance doch noch irgendwann alles zu begreifen... genug "Zeit" bedeutet es ja und somit auch viele Leben und Möglichkeiten...
mfg
PS: 10.07.2012 (oda so)
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Titel:
moin @all, ich war vor jahren mal in diesem board unter dem namen hitmantrix, grüsse an alle die immer noch da sind
also ich möchte mal einen anderen lösungsvorschlag unterbreiten was die unendlichkeit betrifft, die unendlichkeit ist als wort missverständlich, weil sie nicht etwa unendliches quantum sondern vielmehr grenzenlos ist, das bedeutet z.B. sie ist zeitlos(nicht ewig)und die frage nach ihrem anfang ist demnach überflüssiges gibt kein/braucht kein vorher/nachher.
was die unvorstellbarkeit der "unendlichkeit" betrifft kann ich dem nur zustimmen was bereits gesagt wurde, wenn man darüber redet, dann sieht man, dass adjektiva grundsätzlich verneint werden müssen(UNendlich, zeitLOS, etc.)was um gottes willen nicht als nihilismus missmetaphorisiert werden sollte, wie gerne der einfachheit gemacht.
eine frage dieser erklärung folgend ist, dass, wenn "es"(=alles=unendlichkeit=gott, den ich jetzt mal als alles definiere, ohne aber mit anderen definitionen in konflikt geraten zu wollen, die offizielle christliche sichtweise etwa ist etwas ganz anderes)unendlich und damit zeitlos=ewig ist, es wie kommt, dass wir eine zeitvorstellung haben, da es doch in wirklichkeit gleichzeitig(gemeint ist zeitlos, aber mit gleichzeitickeit ist es einfacher zu verstehen)und nicht nacheinander ist.
die lösung dieser frage wiederum liegt in der feststellung, dass wir, die rezeptoren also, keinen verstand haben der gross genug wäre alles gleichzeitig wahrzunehmen, deswegen nehmen wir es nacheinander wahr.
wenn ich das noch ein bisschen ausführe und ein paar dualistische gedanken reinpacke, dann ist es eine komplette philosophie
entschuldigt wegen der rechtschreibung etc, lebe in schweden und wer länger im ausland gelebt hat weiss wie schnell das deutsch einrostet, achja sz gibts auf der tastatur nicht, deswegen ss
mfg
hitman2
also ich möchte mal einen anderen lösungsvorschlag unterbreiten was die unendlichkeit betrifft, die unendlichkeit ist als wort missverständlich, weil sie nicht etwa unendliches quantum sondern vielmehr grenzenlos ist, das bedeutet z.B. sie ist zeitlos(nicht ewig)und die frage nach ihrem anfang ist demnach überflüssiges gibt kein/braucht kein vorher/nachher.
was die unvorstellbarkeit der "unendlichkeit" betrifft kann ich dem nur zustimmen was bereits gesagt wurde, wenn man darüber redet, dann sieht man, dass adjektiva grundsätzlich verneint werden müssen(UNendlich, zeitLOS, etc.)was um gottes willen nicht als nihilismus missmetaphorisiert werden sollte, wie gerne der einfachheit gemacht.
eine frage dieser erklärung folgend ist, dass, wenn "es"(=alles=unendlichkeit=gott, den ich jetzt mal als alles definiere, ohne aber mit anderen definitionen in konflikt geraten zu wollen, die offizielle christliche sichtweise etwa ist etwas ganz anderes)unendlich und damit zeitlos=ewig ist, es wie kommt, dass wir eine zeitvorstellung haben, da es doch in wirklichkeit gleichzeitig(gemeint ist zeitlos, aber mit gleichzeitickeit ist es einfacher zu verstehen)und nicht nacheinander ist.
die lösung dieser frage wiederum liegt in der feststellung, dass wir, die rezeptoren also, keinen verstand haben der gross genug wäre alles gleichzeitig wahrzunehmen, deswegen nehmen wir es nacheinander wahr.
wenn ich das noch ein bisschen ausführe und ein paar dualistische gedanken reinpacke, dann ist es eine komplette philosophie
entschuldigt wegen der rechtschreibung etc, lebe in schweden und wer länger im ausland gelebt hat weiss wie schnell das deutsch einrostet, achja sz gibts auf der tastatur nicht, deswegen ss
mfg
hitman2
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Titel:
hitman2 hat Folgendes geschrieben:
wenn ich das noch ein bisschen ausführe und ein paar dualistische gedanken reinpacke, dann ist es eine komplette philosophie 
hau rein
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Titel:
dein problem wiederum kann ich nicht nachvollziehen, es ist doch möglich das modell, im kleinen massstab(das zweite s ist ein z), aufzubauen und per analogieschluss dann auf grosse zusammenhänge zu übertragen.
ich hab die komplette filo mal woanders hingeschrieben, in einem anderen forum
hab sie gefunden:
dualismus
das bedeutet das alles zwei seiten hat, es gibt keine medaille mit nur einer seite, das extrapoliert sich auf die ganze welt, so zum beispiel auf gut/schlecht hell/dunkel Aktien/keine Aktien und so weiter. der punkt ist dabei nicht nur zu erkennen dass das für die gesamte welt, diese realität oder wie auch immer man dazu sagen mag, gilt, sondern auch dass der mensch an sich nur in der lage ist eine der seiten auf einmal zu sehen, zu erkennen etwa an diesen sillouetten bildern, wo entweder zwei frauen zu sehen sind, oder aber eine vase, als beispiel. der mensch ist also grundsätzlich nicht in der lage beides gleichzeitig zu sehen, wahrzunehmen, und diese analogie ist auf die gesamte welt zu übertragen...
diese weltansicht hat eine lange tradition, und seit parmenides sind über hegel bis dethlefsen eigentlich alle in irgendeiner form darauf gekommen, sie nannten es nur unterschiedlich(etwa dualismus, dialektik, polarität, im christentum heisst es schliesslich trinität).
der dualismus wäre nun vollständig wenn er nicht irgendwohin führen würde, es gibt neben den beiden gegensätzen nämlich einen dritten punkt, die dialektische einheit wie es bei hegel heisst. das bedeutet exemplarisch das der gegensatz aktien/keine aktien uns zur einheit "aktienmarkt" führt, in der dialektik(hegel) heisst es these und antithese führen zur synthese.
diese synthese ist nun interessant für uns. wie ich schon sagte, ist die synthese nicht wahrnehmbar, oder in den seltensten fällen, sie ist nur auf abstraktem wege zu erkennen.
da wir hier analog argumentieren, und nicht kausal, wie es die meisten gewöhnt sind, können wir direkt auf andere dinge schliessen, per (trommelwirbel) analogieschluss.
kommen wir aber vorerst zu eineigen konsequenzen dieser philosophie:
wenn dinge immer zwei seiten haben, dann sind die seiten natürlich gleichgross(ach nee...) das bedeutet auch dass sich beide seiten neutralisieren, zu einem ganzen(das wie gesagt nur abstrakt wahrnehmbar ist)und dieses ganze bleibt natürlich immer gleich(erwähnte ich das man den dualismus im asiatischen raum ying yang nennt? naja, ich denke ihr wisst langsam was ich meine)
ich verwende hier die alte metapher des pendels:
es mag in beide seiten ausschlagen, aber es bleibt immer dasselbe pendel, und nähme man die zeit heraus, so würde auch diese bewegung nicht stattfinden, die genaugenommen ohnehin vernachlässigt werden kann, da sie sich ja selbst neutralisiert.
ich möchte das jetzt auf moral interpolieren:
es gibt weder gut noch böse im moralischen sinne, alles(=das alles) ist entweder gut _oder_ böse, diese einteilung ist eine teilung einer einheit die sich nicht teilen lässt.
ich sage nicht dass ihr alles ermorden dürft was euch über den weg läuft, aber ich sage dass es diese wertung(gut, böse) nicht gibt. alles ist objektiv, alles ist objektiver teil einer einheit
moral gibt es nicht
um den kreis schliesslich mit dem christentum zu schliessen: die dialektik, ihre drei aspekte werden dort trinität genannt, und diese trinität gebt es ebenso im buddhismus, im hinduismus(bin mir unsicher wie sie heissen, shiva, vishnu und noch jemand) etc, in allen weltreligionen, verpackt allerdings in unterschiedlichen metaphern(um die ich hier nicht streiten möchte, da es eine komplettinterpretation der bibel wie des koran etc erfordern würde)
es sind diese metaphern um die sich die menschen streiten, der inhalt ist gleich, und die die das wissen, verstehen auch das es innerhalb der einheit zwei gegensätzliche parteien gibt
ist alles für /v008$ erklärt, das war ein ogame forum :p , also nicht denken dass ich euch für blöd halte euch erklären zu müssen wer hegel ist...
ich schreib eventuell gleich noch weiter
mfg
hitman2
ich hab die komplette filo mal woanders hingeschrieben, in einem anderen forum
hab sie gefunden:
dualismus
das bedeutet das alles zwei seiten hat, es gibt keine medaille mit nur einer seite, das extrapoliert sich auf die ganze welt, so zum beispiel auf gut/schlecht hell/dunkel Aktien/keine Aktien und so weiter. der punkt ist dabei nicht nur zu erkennen dass das für die gesamte welt, diese realität oder wie auch immer man dazu sagen mag, gilt, sondern auch dass der mensch an sich nur in der lage ist eine der seiten auf einmal zu sehen, zu erkennen etwa an diesen sillouetten bildern, wo entweder zwei frauen zu sehen sind, oder aber eine vase, als beispiel. der mensch ist also grundsätzlich nicht in der lage beides gleichzeitig zu sehen, wahrzunehmen, und diese analogie ist auf die gesamte welt zu übertragen...
diese weltansicht hat eine lange tradition, und seit parmenides sind über hegel bis dethlefsen eigentlich alle in irgendeiner form darauf gekommen, sie nannten es nur unterschiedlich(etwa dualismus, dialektik, polarität, im christentum heisst es schliesslich trinität).
der dualismus wäre nun vollständig wenn er nicht irgendwohin führen würde, es gibt neben den beiden gegensätzen nämlich einen dritten punkt, die dialektische einheit wie es bei hegel heisst. das bedeutet exemplarisch das der gegensatz aktien/keine aktien uns zur einheit "aktienmarkt" führt, in der dialektik(hegel) heisst es these und antithese führen zur synthese.
diese synthese ist nun interessant für uns. wie ich schon sagte, ist die synthese nicht wahrnehmbar, oder in den seltensten fällen, sie ist nur auf abstraktem wege zu erkennen.
da wir hier analog argumentieren, und nicht kausal, wie es die meisten gewöhnt sind, können wir direkt auf andere dinge schliessen, per (trommelwirbel) analogieschluss.
kommen wir aber vorerst zu eineigen konsequenzen dieser philosophie:
wenn dinge immer zwei seiten haben, dann sind die seiten natürlich gleichgross(ach nee...) das bedeutet auch dass sich beide seiten neutralisieren, zu einem ganzen(das wie gesagt nur abstrakt wahrnehmbar ist)und dieses ganze bleibt natürlich immer gleich(erwähnte ich das man den dualismus im asiatischen raum ying yang nennt? naja, ich denke ihr wisst langsam was ich meine)
ich verwende hier die alte metapher des pendels:
es mag in beide seiten ausschlagen, aber es bleibt immer dasselbe pendel, und nähme man die zeit heraus, so würde auch diese bewegung nicht stattfinden, die genaugenommen ohnehin vernachlässigt werden kann, da sie sich ja selbst neutralisiert.
ich möchte das jetzt auf moral interpolieren:
es gibt weder gut noch böse im moralischen sinne, alles(=das alles) ist entweder gut _oder_ böse, diese einteilung ist eine teilung einer einheit die sich nicht teilen lässt.
ich sage nicht dass ihr alles ermorden dürft was euch über den weg läuft, aber ich sage dass es diese wertung(gut, böse) nicht gibt. alles ist objektiv, alles ist objektiver teil einer einheit
moral gibt es nicht
um den kreis schliesslich mit dem christentum zu schliessen: die dialektik, ihre drei aspekte werden dort trinität genannt, und diese trinität gebt es ebenso im buddhismus, im hinduismus(bin mir unsicher wie sie heissen, shiva, vishnu und noch jemand) etc, in allen weltreligionen, verpackt allerdings in unterschiedlichen metaphern(um die ich hier nicht streiten möchte, da es eine komplettinterpretation der bibel wie des koran etc erfordern würde)
es sind diese metaphern um die sich die menschen streiten, der inhalt ist gleich, und die die das wissen, verstehen auch das es innerhalb der einheit zwei gegensätzliche parteien gibt
ist alles für /v008$ erklärt, das war ein ogame forum :p , also nicht denken dass ich euch für blöd halte euch erklären zu müssen wer hegel ist...
ich schreib eventuell gleich noch weiter
mfg
hitman2
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Anmeldungsdatum: 10.11.2005
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Titel:
sry wegen doppelpost, aber ich sitz inner schule, und die computer werden immer wieder von anderen gebraucht....
das problem das sich jetzt stellt ist: wenn wir alles dualistisch wahrnehmen, dann ist das gegenteil dieses dualismus die einheit(das "grenzenlose", gott wie ich es nenne)aber es kan nichts ausserhalb dieser einheit geben, sonst wäre sie ja nicht die einheit(die ja per definitionem alles umfassen muss)
die lösung ist dass es diese dualistische realität, diese welt, diesen zoo, wie auch immer man dazu sagen mag gar nicht gibt, selbst platon, die älteren erinnern sich, ist da schon drauf gekommen, ich glaube aber nicht dass er es selbst verstanden hat, er sprach nämlich erstaunlich viel davon man müsse "gut" sein...ich steh mehr auf sokrates, kluge menschen veröffentlichen nichts :p
was uns zum ziel des lebens führt:
ich verweise hier auf das gleichnis vom verlorenen sohn: man geht immer tiefer in diese dualistische welt ein, um schliesslich zu erkennen dass es sie nicht gibt, und wieder in die einheit einzigehen, wo man freudig vom vater empfangen wird, der auch gleich ein schwein schlachtet(erwähnte ich dass ich vegetarier bin? ich krieg dann wohl einen kleinen gemischten salat)
deswegen sagte gott er würde luzifer am meisten mögen, weil er sich auf diese reise gewagt hätte, er ist gestürzt, und hat, im gegensatz zu den anderen erzengeln, die möglichkeit wieder aufzusteigen, naja diese metaphern sind schwer zu verstehen, der sinn ist eben zu erkennen dass man wieder in die einheit zurück muss, und wenn man wieder da ist, dann ist man um diese erfahrung reicher(und um das auszuräumen: in dieser einheit stehen die gegensätze zusammen, man kann also gleichzeitig(...richtig...zeitlos...ihr habts euch schon gedacht) individuell um diese erfahrung reicher sein und trotzdem gibt es keine teilung zwischen individuum und einheit.
ich möchte nochmal betonen dass ich keinesfalls mit allem was andere etwa aus der bibel herauszulesen sich entblöden einverstanden bin. diese meine philosophie setzt übrigens reinkarnation als selbstverständlich vorraus, ich hatte das ganz vergessen, weil es eigentlich völlig egal ist innerhalb des denkmodelles
soweit also meine integrierte gesamtphilosophie, extrem kurzgefasst, längere versionen könnt ihr(kannst du, viele besucher gibts hier ja nicht mehr) bei dethlefsen nachlesen.
von dem hab ichs nämlich
und nochmal mfg
hitman2
das problem das sich jetzt stellt ist: wenn wir alles dualistisch wahrnehmen, dann ist das gegenteil dieses dualismus die einheit(das "grenzenlose", gott wie ich es nenne)aber es kan nichts ausserhalb dieser einheit geben, sonst wäre sie ja nicht die einheit(die ja per definitionem alles umfassen muss)
die lösung ist dass es diese dualistische realität, diese welt, diesen zoo, wie auch immer man dazu sagen mag gar nicht gibt, selbst platon, die älteren erinnern sich, ist da schon drauf gekommen, ich glaube aber nicht dass er es selbst verstanden hat, er sprach nämlich erstaunlich viel davon man müsse "gut" sein...ich steh mehr auf sokrates, kluge menschen veröffentlichen nichts :p
was uns zum ziel des lebens führt:
ich verweise hier auf das gleichnis vom verlorenen sohn: man geht immer tiefer in diese dualistische welt ein, um schliesslich zu erkennen dass es sie nicht gibt, und wieder in die einheit einzigehen, wo man freudig vom vater empfangen wird, der auch gleich ein schwein schlachtet(erwähnte ich dass ich vegetarier bin? ich krieg dann wohl einen kleinen gemischten salat)
deswegen sagte gott er würde luzifer am meisten mögen, weil er sich auf diese reise gewagt hätte, er ist gestürzt, und hat, im gegensatz zu den anderen erzengeln, die möglichkeit wieder aufzusteigen, naja diese metaphern sind schwer zu verstehen, der sinn ist eben zu erkennen dass man wieder in die einheit zurück muss, und wenn man wieder da ist, dann ist man um diese erfahrung reicher(und um das auszuräumen: in dieser einheit stehen die gegensätze zusammen, man kann also gleichzeitig(...richtig...zeitlos...ihr habts euch schon gedacht) individuell um diese erfahrung reicher sein und trotzdem gibt es keine teilung zwischen individuum und einheit.
ich möchte nochmal betonen dass ich keinesfalls mit allem was andere etwa aus der bibel herauszulesen sich entblöden einverstanden bin. diese meine philosophie setzt übrigens reinkarnation als selbstverständlich vorraus, ich hatte das ganz vergessen, weil es eigentlich völlig egal ist innerhalb des denkmodelles
soweit also meine integrierte gesamtphilosophie, extrem kurzgefasst, längere versionen könnt ihr(kannst du, viele besucher gibts hier ja nicht mehr) bei dethlefsen nachlesen.
von dem hab ichs nämlich
und nochmal mfg
hitman2
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Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 46
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Titel:
Unendlichkeit - ein Ausdruck für das Unvermögen des menschlichen Verstandes etwas zu überblicken.
Nichts - Eine reine Abstraktionsfähigkeit des Menschen, wie die relativ späte Erfindung der Zahl 0, um den Dualismus zum "Etwas" aufrechtzuerhalten.
Scire
Nichts - Eine reine Abstraktionsfähigkeit des Menschen, wie die relativ späte Erfindung der Zahl 0, um den Dualismus zum "Etwas" aufrechtzuerhalten.
Scire
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Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: PB somewhere
Beiträge: 678
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
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Titel:
hitman2 hat Folgendes geschrieben:
soweit also meine integrierte gesamtphilosophie, extrem kurzgefasst, längere versionen könnt ihr(kannst du, viele besucher gibts hier ja nicht mehr) bei dethlefsen nachlesen.von dem hab ichs nämlich
Sehr interessant und ich verstehe, glaube ich, auch sehr genau was du schreibst. Ich habe Dethlefsen nie gelesen - kene ihn nichtmal - aber zu dem gleichen Modell bin ich wie geschrieben auch gekommen. hab zu dieser "meiner" Gesamtphilosophie auch schon den einen und anderen Post hier im Forum verfasst..
hab mal schnell gesucht... passt vielleicht nicht alles 100%ig, aber ich glaube der Grundgedanke steckt überall ein wenig drin:
http://www.stadt-zion.de/zion/viewtopic.php?t=9358&postdays=0&postorder=asc&start=15
http://www.stadt-zion.de/zion/viewtopic.php?t=9475&highlight=
http://www.stadt-zion.de/zion/viewtopic.php?t=9551&postdays=0&postorder=asc&start=15
http://www.stadt-zion.de/zion/viewtopic.php?t=9462&highlight=
gibt sicherlich noch VIEL mehr in diesem Forum zu finden..
mfg
CtV
: Unwissende(r) :
Anmeldungsdatum: 10.11.2005
Beiträge: 7
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Beiträge: 7
Titel:
hab mir gerade ein bisschen was davon angesehen...schade, dass ihr da auf das niveau von"arm und reich sind doch gar keine gegensätze" abgeglitten seid...
was deine "kleine grenztheorie" anbelangt: die fragen hab ich dann ja beantwortet perfektion und chaos sind demnach das gleiche usw...
ich glaube was determinismus und entscheidungsfreiheit betrifft, so ist das ziel determiniert, aber der weg dahin frei, ich zitiere einen herrn dessen namen ich vergessen habe: "Der Erleuchtung ist es egal wie du sie erreichst"
was den unterschied wissenschaft religion angeht, möchte ich nicht zu tief gehen da die wissenschaft heutzutage der meisten leute religion ist
im letzten deiner verweise sagst du:
"Das "Sein" wie wir es kennen beruht auf unendlich vielen Zufällen, dass eben alles genau so ist, dass wir hier und jetzt überhaupt existieren."<--- das klingt mir alles eklig nach darwin(der ein gläubiger mann war
). sage mir, wie kannst du glauben(falls du es denn nun tust, ich weiss nicht ob ich da vielleicht etwas vermische das du unterscheidest), dass das alles was wir hier um uns herum sehen ergebnis eines riesenhaufens von genunfällen(!) ist?
hier gibts ohne ende zu finden ich weiss :p
mfg
hitman2
was deine "kleine grenztheorie" anbelangt: die fragen hab ich dann ja beantwortet perfektion und chaos sind demnach das gleiche usw...
ich glaube was determinismus und entscheidungsfreiheit betrifft, so ist das ziel determiniert, aber der weg dahin frei, ich zitiere einen herrn dessen namen ich vergessen habe: "Der Erleuchtung ist es egal wie du sie erreichst"
was den unterschied wissenschaft religion angeht, möchte ich nicht zu tief gehen da die wissenschaft heutzutage der meisten leute religion ist
im letzten deiner verweise sagst du:
"Das "Sein" wie wir es kennen beruht auf unendlich vielen Zufällen, dass eben alles genau so ist, dass wir hier und jetzt überhaupt existieren."<--- das klingt mir alles eklig nach darwin(der ein gläubiger mann war
hier gibts ohne ende zu finden ich weiss :p
mfg
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Titel: Re: Die Unendlichkeit
Achso... möcht noch so nen eigen Gedanken hinzufügen... erstma...
Undendlichkeit... Angst... hmmm "Ich habe doch nichts zuverlieren" also kann ich machen was ich will ohne jeglicher Angst... aber genau das macht mir Angst... hey Unendlich gibt so eine krasse Hoffnung ... aber wovor hab ich Angst wenn es die Unendlichkeit gibt... wieso Hab ich angst wenn ich sage ich habe nix zu verlieren... (abgesehen von dem lustig komischen Leben hier!
naja
mfg
Undendlichkeit... Angst... hmmm "Ich habe doch nichts zuverlieren" also kann ich machen was ich will ohne jeglicher Angst... aber genau das macht mir Angst... hey Unendlich gibt so eine krasse Hoffnung ... aber wovor hab ich Angst wenn es die Unendlichkeit gibt... wieso Hab ich angst wenn ich sage ich habe nix zu verlieren... (abgesehen von dem lustig komischen Leben hier!
naja
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Titel: Re: Die Unendlichkeit
... diese frage stell ich mir sehr häufig ... wie mag das wohl sein, wenn es mich nicht mehr gibt, wenn es die welt nicht mehr gibt ... wie sieht dann alles aus ...
bei dem NICHTS meine ich sowohl örtlich als auch zeitlich NICHTS, das ist die unendlichkeit, aber es gibt einen interessanten anhaltspunkt:
für gott gibt es kein "hier" und "jetzt" denn er ist weder vergänglich noch nirgendswo ...
ich kann mir das alles schwer vorstellen, und so der 2. anhaltspunkt:
gott schuf den menschen als ein art puzzle ... nicht jeder ist vollkommen ... aber vll ergeben wir alle zusammen einen größeren teil von gott. gott hat uns so erschaffen , dass wir sowohl "zeitlich als auch örtlich begrenzt" denken können ... deswegen ist es schwer sich ein leben nach dem tod vorzustellen (woran ich aber nicht zweifle, dass es keines gibt!) und vorallem die UNENDLICHKEIT!
und wer sagt jetzt, dass ich überhaupt recht habe, niemand - klar, denn jeder macht seine gedanken zur realität. ich denke so ... und vll is es auch so ... in meinen augen
bei dem NICHTS meine ich sowohl örtlich als auch zeitlich NICHTS, das ist die unendlichkeit, aber es gibt einen interessanten anhaltspunkt:
für gott gibt es kein "hier" und "jetzt" denn er ist weder vergänglich noch nirgendswo ...
ich kann mir das alles schwer vorstellen, und so der 2. anhaltspunkt:
gott schuf den menschen als ein art puzzle ... nicht jeder ist vollkommen ... aber vll ergeben wir alle zusammen einen größeren teil von gott. gott hat uns so erschaffen , dass wir sowohl "zeitlich als auch örtlich begrenzt" denken können ... deswegen ist es schwer sich ein leben nach dem tod vorzustellen (woran ich aber nicht zweifle, dass es keines gibt!) und vorallem die UNENDLICHKEIT!
und wer sagt jetzt, dass ich überhaupt recht habe, niemand - klar, denn jeder macht seine gedanken zur realität. ich denke so ... und vll is es auch so ... in meinen augen
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