Literatur » Eigenes
: Orakel :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
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Titel: Eigenes
Hallü...5.52 Uhr...ich bin immer noch wach...(@ chary, neeeein und noch nicht müde...)
Ich eröffner hier mal einen post in den man selbst geschriebene geschichten Posten kann.
Soetwas in der art gab es schon, ich habe ehrlich danach gesucht...keine spur.
Ich mache mal den Anfang mit einem klitzekleinen text der mir grad einfach so eingefallen ist:
Immer wieder hatte er sich gefragt wie dieser Moment sein würde. Die leute sagten das leben laufe vor einem ab. Er wusste nun, dass es nicht so war. Eigentlich war es das gegenteil. Er erstarrte. Er erblickte die Bombe. Er erblickte den der den Zünder hielt. Er hoffte dass irgendein Wunder passieren würde, etwas dass diesen Menschen aufhalten würde. Aber nichts Geschah.
Dieser Tag war so wie jeder andere gewesen, er ging zur arbeit, und in die mittagspause. Als er von dieser Zurückkehrte dauerte es nicht lange und er fand sich auf dem Boden wieder. Vor der Bombe.
Wie es dazu gekommen war hatte er schon vergessen. Genauso die Tatsache dass sein leben bald zuende sein wird, wenn nicht irgendetwas passierte. Er konzentrierte jeden einzelnen Nervenstrang seines Gehirns auf dieses ?Irgendetwas?. Doch nichts geschah. Er wollte noch etwas sagen, doch er errinerte sich an sein lebensende, und verstummte. Es klickte. Ein Lichtblitz.
Hoffentlich bleibt dieser Thread ne zeitlang bestehen...
guten morgen
Knuble
Ich eröffner hier mal einen post in den man selbst geschriebene geschichten Posten kann.
Soetwas in der art gab es schon, ich habe ehrlich danach gesucht...keine spur.
Ich mache mal den Anfang mit einem klitzekleinen text der mir grad einfach so eingefallen ist:
Immer wieder hatte er sich gefragt wie dieser Moment sein würde. Die leute sagten das leben laufe vor einem ab. Er wusste nun, dass es nicht so war. Eigentlich war es das gegenteil. Er erstarrte. Er erblickte die Bombe. Er erblickte den der den Zünder hielt. Er hoffte dass irgendein Wunder passieren würde, etwas dass diesen Menschen aufhalten würde. Aber nichts Geschah.
Dieser Tag war so wie jeder andere gewesen, er ging zur arbeit, und in die mittagspause. Als er von dieser Zurückkehrte dauerte es nicht lange und er fand sich auf dem Boden wieder. Vor der Bombe.
Wie es dazu gekommen war hatte er schon vergessen. Genauso die Tatsache dass sein leben bald zuende sein wird, wenn nicht irgendetwas passierte. Er konzentrierte jeden einzelnen Nervenstrang seines Gehirns auf dieses ?Irgendetwas?. Doch nichts geschah. Er wollte noch etwas sagen, doch er errinerte sich an sein lebensende, und verstummte. Es klickte. Ein Lichtblitz.
Hoffentlich bleibt dieser Thread ne zeitlang bestehen...
guten morgen
Knuble
: Bürger(in) Zions :
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
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Titel:
*gähn* Guten Morgen! Jetzt schläft der knuble wohl.
Soviel zum Erhalten dieses Threads:
Als es schneite, war er der einzige auf dem Friedhof. Er stand lange vor dem Grab. Der Wind trieb ihm Schnee in die Augen. „Ich wünschte, du wärest hier.“ Sagte er. „Ich wünschte, du hättest sie kennen gelernt. Du hättest mir sagen können, wie ich sie für mich begeistern soll.“ Bevor er ging rechte er das Laub von dem kahlen Erdhügel, dachte daran, vielleicht im Frühling etwas zu pflanzen.
Er kam oft her um nachzudenken. Manchmal redete er auch, aber sein Gegenüber antwortete nie.
Hand in Hand gingen sie auf den Friedhof als der Boden nicht mehr fror. Arm in Arm standen sie vor dem Grab. Sie sah in seine feuchten Augen. „Ich wünschte, du hättest ihn kennen gelernt.“ flüsterte er. Sie knieten nieder. Sie schloss die Augen, er sah auf die Inschrift. „Ich wünschte, du wärest hier. Ich wünschte, du hättest sie kennen gelernt. Du hättest sie gemocht.“ Er fuhr mit den Händen durch die trockene Erde, auf die frische Tränen fielen. Sie pflanzten das blaue Stiefmütterchen auf das Grab. Dann verließen sie den zusammen Friedhof.
Er war oft hier gewesen, dieses Mal, das erste Mal mit ihr. Aber von nun an kam er nicht mehr so oft. Der Sommer kam und das blaue Stiefmütterchen verdorrte.
Aber als das Laub fiel war er wieder da. Alleine. Er fegte die Blätter vom Grab, er hob das leblose Stiefmütterchen auf und weinte leise. Er sah auf und wirbelte die tote Pflanze durch die Luft, warf sie weit weg, so weit weg wie er konnte. Mit feuchten Augen sah er auf die Inschrift. „Ich wünschte, du wärest hier.“ dachte er, „Ich wünschte, du hättest sie kennen gelernt. Du hättest mich vor ihr gewarnt.“ Er verstreute alte Grassamen, die er zu Hause gefunden hatte dort, wo das Stiefmütterchen einst geblüht hatte. Dann verließ er den Friedhof. Er wollte nicht zu lange bleiben, weil es ihm zu still war.
Die Vögel kamen und fraßen die Samen, weil sie im Herbst keine Würmer mehr fanden. Aber das merkte er nicht, denn er kam den ganzen Winter nicht.
Erst mit der zweiten Frühlingssonne tauchte er auf. Das Grab war mit Laub des letzten Jahres bedeckt, dass er nun teilweise mit einem Fuß wegschob. „Sie hat jetzt einen Neuen.“ Sagte er mit zittriger Stimme. Dann stand er eine Zeit lang da, starrte auf die Inschrift und sagte nichts. Der Wind wehte den Duft süßer Blumen von den anderen Gräbern ihm entgegen. Er weinte. Sein ganzer Körper wankte unter den Lasten von all den Jahren. Er spürte, dass er sich jetzt befreien musste, würde. Er zitterte, weinte. Und weit und breit weinte keiner außer ihm in der idyllischen Frühlingslandschaft. „Warum bist du nicht da?“ schrie er. „Warum hilfst du mir nicht?“ Die Worte gingen halb in seinen Tränen unter. „Aber du warst auch nie da. Nie da, um mir zu helfen. Du hast mich im Stich gelassen. Im Stich, das hättest du nicht tun dürfen, hörst du?“ Aber da hörte niemand und auch niemand antwortete. Da trat er gegen den Stein und rannte fort.
Aber er kam schon nach kaum einer Woche wieder. Diesmal mit vielen Menschen, der Mutter, der Schwester, ein paar Nachbarn und Freunden und einem Pastor. Und er selbst in einer großen Holzkiste. Manche weinten, manche auch nicht. Sie sprachen ein paar Gebete und beerdigten den Sohn bei seinem Vater.
Von da an kümmerte sich keiner mehr um das Grab, denn die Freunde und Nachbarn hatten selber Gräber, um die sie sich kümmern mussten. Und die Schwester kam nicht, weil sie sich vom Vater und vom Bruder im Stich gelassen fühlte. Und die Mutter kam nicht aus dem gleichen Grund.
Soviel zum Erhalten dieses Threads:
Als es schneite, war er der einzige auf dem Friedhof. Er stand lange vor dem Grab. Der Wind trieb ihm Schnee in die Augen. „Ich wünschte, du wärest hier.“ Sagte er. „Ich wünschte, du hättest sie kennen gelernt. Du hättest mir sagen können, wie ich sie für mich begeistern soll.“ Bevor er ging rechte er das Laub von dem kahlen Erdhügel, dachte daran, vielleicht im Frühling etwas zu pflanzen.
Er kam oft her um nachzudenken. Manchmal redete er auch, aber sein Gegenüber antwortete nie.
Hand in Hand gingen sie auf den Friedhof als der Boden nicht mehr fror. Arm in Arm standen sie vor dem Grab. Sie sah in seine feuchten Augen. „Ich wünschte, du hättest ihn kennen gelernt.“ flüsterte er. Sie knieten nieder. Sie schloss die Augen, er sah auf die Inschrift. „Ich wünschte, du wärest hier. Ich wünschte, du hättest sie kennen gelernt. Du hättest sie gemocht.“ Er fuhr mit den Händen durch die trockene Erde, auf die frische Tränen fielen. Sie pflanzten das blaue Stiefmütterchen auf das Grab. Dann verließen sie den zusammen Friedhof.
Er war oft hier gewesen, dieses Mal, das erste Mal mit ihr. Aber von nun an kam er nicht mehr so oft. Der Sommer kam und das blaue Stiefmütterchen verdorrte.
Aber als das Laub fiel war er wieder da. Alleine. Er fegte die Blätter vom Grab, er hob das leblose Stiefmütterchen auf und weinte leise. Er sah auf und wirbelte die tote Pflanze durch die Luft, warf sie weit weg, so weit weg wie er konnte. Mit feuchten Augen sah er auf die Inschrift. „Ich wünschte, du wärest hier.“ dachte er, „Ich wünschte, du hättest sie kennen gelernt. Du hättest mich vor ihr gewarnt.“ Er verstreute alte Grassamen, die er zu Hause gefunden hatte dort, wo das Stiefmütterchen einst geblüht hatte. Dann verließ er den Friedhof. Er wollte nicht zu lange bleiben, weil es ihm zu still war.
Die Vögel kamen und fraßen die Samen, weil sie im Herbst keine Würmer mehr fanden. Aber das merkte er nicht, denn er kam den ganzen Winter nicht.
Erst mit der zweiten Frühlingssonne tauchte er auf. Das Grab war mit Laub des letzten Jahres bedeckt, dass er nun teilweise mit einem Fuß wegschob. „Sie hat jetzt einen Neuen.“ Sagte er mit zittriger Stimme. Dann stand er eine Zeit lang da, starrte auf die Inschrift und sagte nichts. Der Wind wehte den Duft süßer Blumen von den anderen Gräbern ihm entgegen. Er weinte. Sein ganzer Körper wankte unter den Lasten von all den Jahren. Er spürte, dass er sich jetzt befreien musste, würde. Er zitterte, weinte. Und weit und breit weinte keiner außer ihm in der idyllischen Frühlingslandschaft. „Warum bist du nicht da?“ schrie er. „Warum hilfst du mir nicht?“ Die Worte gingen halb in seinen Tränen unter. „Aber du warst auch nie da. Nie da, um mir zu helfen. Du hast mich im Stich gelassen. Im Stich, das hättest du nicht tun dürfen, hörst du?“ Aber da hörte niemand und auch niemand antwortete. Da trat er gegen den Stein und rannte fort.
Aber er kam schon nach kaum einer Woche wieder. Diesmal mit vielen Menschen, der Mutter, der Schwester, ein paar Nachbarn und Freunden und einem Pastor. Und er selbst in einer großen Holzkiste. Manche weinten, manche auch nicht. Sie sprachen ein paar Gebete und beerdigten den Sohn bei seinem Vater.
Von da an kümmerte sich keiner mehr um das Grab, denn die Freunde und Nachbarn hatten selber Gräber, um die sie sich kümmern mussten. Und die Schwester kam nicht, weil sie sich vom Vater und vom Bruder im Stich gelassen fühlte. Und die Mutter kam nicht aus dem gleichen Grund.
: Bürger(in) Zions :
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Da wo du nicht bist
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Titel:
Immer wieder schön eure Geschichten zu lesen! Ordnung und Übersicht zu Liebe empfehle ich den Thread zu den Short Storys zu verschieben und hier keine weiteren kreativen Ergüsse zu posten. Wär schön wenn dem mal Ur-Thread mit seinen stattlichen 18 Seiten wieder etwas Leben eingehaucht würde...
: Orakel :
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Wohnort: nichtmehr Rande Hannover
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Titel:
Wort vorweg:
Der Text spiegelt NICHT meine derzeitige Situation wieder!!!
Den Text hab ich mal vor X Jahren geschrieben.. lange, lange ists her..
Und lasst euch nicht runterziehen!!!
One day in the dark
Aufstehen. Dunkelheit. Sekunden bevor der Wecker überhaupt anfängt zu piepen, wacht dein Kopf auf. Du kannst dich nicht bewegen, dein Körper schläft noch und innerlich seufzt du grade "Scheiße" da fängt der Mist schon an. Der Wecker piept und wie aus einer Ohnmacht erwachst du nun ganz. Der Wecker wird ausgeschlagen. Aufstehen. Scheiße. Warum überhaupt? Irgendwann quälst du dich dann schlecht gelaunt und viel zu spät aus dem Bett. Typisch. Egal. Draussen ist das Wetter genauso wie in dir drinnen, es ist grau und kalt.
Badezimmer. Der erste Blick des Tages in den Spiegel, den du am liebsten schon mehrere male eingeschlagen hättest. Heraus starrt dich jemand an, leerer Blick, starrt dir in die Augen, in deinen Kopf und hindurch. Ein Versuch eines Lächelns. Es versiegt im Ansatz.
Und die ganze Zeit starrt dich die Person im Spiegel an, die du so hasst und die du eigentlich schon längst loswerden wolltest.
Anziehen. Schwarz, am besten ganz in schwarz. Naja nicht ganz. Hauptsache die Fassade stimmt. Frühstück. Frühstück?? Du kriegst fast nichts runter und könntest dich deinem Gefühl folgend gleich wieder ins Bett legen. Aber das ist unmöglich. Genauso wie alles
unmöglich ist.
Ein Blick auf die Uhr,spät, viel zu spät, los sonst gibt es nur zusätzlichen Stress. Raus auf die Strasse und Richtung Pflicht, wahlweise Arbeit oder Schule. Auf dem Weg schweigen, Blick auf,
nein unter die Erde. Maulwurf, das wärs. Du schaffst es gerade noch rechtzeitig. Um dich herum Stimmengewirr und Leben. Du holst deinen Kram raus und fängst an, was auch immer. Muss ja keiner wissen. Um dich herum Geschäftigkeit, du tust gerade mal so wenig wie möglich, nur um nicht aufzufallen. Warum auch, sinnloser Kram, ist bald alles nichtmehr interessant. Jedenfall nicht für dich. Sollen die doch alle machen was sie toll finden. Dir egal.
Du wirst gerufen. Mühsam kannst du das geforderte erfüllen.. wenn du es irgendwann nicht schaffst, nicht schlimm, dein Geheimniss ist dabei und beschützt dich, es kann nichts passieren, nichts was du nicht willst. Denkst du. Kommunikation. Irgendwer fängt plötzlich an dich dicht zu quatschen, du weist nicht wie du reagieren sollst. Die Augen treffen sich. Wärme gegen Kälte. Die
Kälte siegt. Natürlich. Schon viele schraken zurück vor ihr. Du bist stark, du lebst sie. Die warmen schmelzen..
Die Zeit geht um, du lässt sie über dich ergehen. Denkst an anderes. Irgendwann kommt wer vorbei, früher habt ihr euch mal ganz gut verstanden. Wie es dir geht? Gut, natürlich, wie immer. Würdest du einmal die Wahrheit sagen, das es dir nicht gut geht, scheiße um genau zu sein, kommen Fragen-lawinen. Warum, was denn los sei.. Du weist dir das zu ersparen. Gut gehts dir, ein
bisschen Müde. Kein Wunder, jeden Abend siehst du solange irgendeinen schrott im Fernsehen an bis du sichergehen kannst richtig müde zu sein und ohne zu denken sofort einschlafen wirst. Hauptsache nicht denken, in Nächten ist alles dunkler.
Irgendwann kommst du völlig kaputt wieder zu Hause an, deine 4 Wände die Schutz und Gefängniss in einem sein können. Irgendwo klappert etwas. Du schreckst zusammen und drehst dich ruckartig um. Angst vorm Unbekannten.. Eigentlich müsstest du noch irgendeinen Kram machen, schaffst es aber nicht dich dazu aufzuraffen. Was du heute kannst besorgen, das verschiebe doch auf Morgen...Wenn es denn ein morgen gibt.
Und du sitzt in deinem Zimmer, alleine, froh und doch zugleich unglücklich.. Eine andere Person.. alles anvertrauen können, festhalten, sich gegenseitig haben -
und nach einiger Zeit feststellen das die Geheimnisse nicht sicher sind, zu viel Nähe Distanz schafft und das irgendwann auch die geduldigste Person sich wegdreht. Ja und nein.
In so manch einsamer Stunde wünschst du dir wen zu haben, am besten ganz ohne Worte, denn diese können so viel zerstören, so falsch gesagt und verstanden werden, das sie schrammen für immer hinterlassen.. nein, zu schmerzhaft auf die Dauer. Und warum binden.. zu groß der Schmerz des Anderen..
Wenn dich jemand anquatscht wie neulich.. du fühlst dich immer verarscht, egal wer was wie zu dir sagt. Und reden willst du auch nicht immer. Geht auch nicht immer. Wie soll man das jemandem erklären können??Auch wenn du dich manchmal "normal" mit anderen unterhältst, die Distanz ist immer da und so wie du sie einerseits brauchst, kann sie auch probleme schaffen....
Alles nimmst du nur begrenzt wahr, durch einen Tunnelblick siehst du alles eingeschränkt, alles wird durch eine art schwarzen Filter geschickt und kommt so schwarz, so dunkel und so schrecklich an, nur selten kommt eine Sonnenstrahl durch und die willst du auch
nicht wahrnehmen. Nach einigen Momenten der freude fällst du umso tiefer in das Loch der Isolation und traurigkeit. Auch das kannst du dir ersparen. Irgendwie geht der Tag zu ende, gegessen hast du nicht wirklich genug, aber Appetit hast du auch nicht. Egal.
Abends wenn du im Bett liegst und dich wieder vom TV zudröhnst bis du sichergehen kannst danach wirklich gleich zu schlafen, denkst du, was das für ein scheißtag war. Genauso wie der Tag zuvor und der davor und der davor..
Irgendwann döst du weg, wachst noch einmal leicht auf, wie benebelt schaltest du den Wecker an und den Fernseher aus. Der letzte Gedanke vorm Schlaf, die Hoffnung (aus welchem Grund auch immer) morgen nicht aufzuwachen. Du fällst in den schweren Schlaf der dir viel zu kurz vorkommt und Sekunden bevor der wecker überhaupt anfängt zu piepen, wacht dein Kopf auf....
Der Text spiegelt NICHT meine derzeitige Situation wieder!!!
Den Text hab ich mal vor X Jahren geschrieben.. lange, lange ists her..
Und lasst euch nicht runterziehen!!!
One day in the dark
Aufstehen. Dunkelheit. Sekunden bevor der Wecker überhaupt anfängt zu piepen, wacht dein Kopf auf. Du kannst dich nicht bewegen, dein Körper schläft noch und innerlich seufzt du grade "Scheiße" da fängt der Mist schon an. Der Wecker piept und wie aus einer Ohnmacht erwachst du nun ganz. Der Wecker wird ausgeschlagen. Aufstehen. Scheiße. Warum überhaupt? Irgendwann quälst du dich dann schlecht gelaunt und viel zu spät aus dem Bett. Typisch. Egal. Draussen ist das Wetter genauso wie in dir drinnen, es ist grau und kalt.
Badezimmer. Der erste Blick des Tages in den Spiegel, den du am liebsten schon mehrere male eingeschlagen hättest. Heraus starrt dich jemand an, leerer Blick, starrt dir in die Augen, in deinen Kopf und hindurch. Ein Versuch eines Lächelns. Es versiegt im Ansatz.
Und die ganze Zeit starrt dich die Person im Spiegel an, die du so hasst und die du eigentlich schon längst loswerden wolltest.
Anziehen. Schwarz, am besten ganz in schwarz. Naja nicht ganz. Hauptsache die Fassade stimmt. Frühstück. Frühstück?? Du kriegst fast nichts runter und könntest dich deinem Gefühl folgend gleich wieder ins Bett legen. Aber das ist unmöglich. Genauso wie alles
unmöglich ist.
Ein Blick auf die Uhr,spät, viel zu spät, los sonst gibt es nur zusätzlichen Stress. Raus auf die Strasse und Richtung Pflicht, wahlweise Arbeit oder Schule. Auf dem Weg schweigen, Blick auf,
nein unter die Erde. Maulwurf, das wärs. Du schaffst es gerade noch rechtzeitig. Um dich herum Stimmengewirr und Leben. Du holst deinen Kram raus und fängst an, was auch immer. Muss ja keiner wissen. Um dich herum Geschäftigkeit, du tust gerade mal so wenig wie möglich, nur um nicht aufzufallen. Warum auch, sinnloser Kram, ist bald alles nichtmehr interessant. Jedenfall nicht für dich. Sollen die doch alle machen was sie toll finden. Dir egal.
Du wirst gerufen. Mühsam kannst du das geforderte erfüllen.. wenn du es irgendwann nicht schaffst, nicht schlimm, dein Geheimniss ist dabei und beschützt dich, es kann nichts passieren, nichts was du nicht willst. Denkst du. Kommunikation. Irgendwer fängt plötzlich an dich dicht zu quatschen, du weist nicht wie du reagieren sollst. Die Augen treffen sich. Wärme gegen Kälte. Die
Kälte siegt. Natürlich. Schon viele schraken zurück vor ihr. Du bist stark, du lebst sie. Die warmen schmelzen..
Die Zeit geht um, du lässt sie über dich ergehen. Denkst an anderes. Irgendwann kommt wer vorbei, früher habt ihr euch mal ganz gut verstanden. Wie es dir geht? Gut, natürlich, wie immer. Würdest du einmal die Wahrheit sagen, das es dir nicht gut geht, scheiße um genau zu sein, kommen Fragen-lawinen. Warum, was denn los sei.. Du weist dir das zu ersparen. Gut gehts dir, ein
bisschen Müde. Kein Wunder, jeden Abend siehst du solange irgendeinen schrott im Fernsehen an bis du sichergehen kannst richtig müde zu sein und ohne zu denken sofort einschlafen wirst. Hauptsache nicht denken, in Nächten ist alles dunkler.
Irgendwann kommst du völlig kaputt wieder zu Hause an, deine 4 Wände die Schutz und Gefängniss in einem sein können. Irgendwo klappert etwas. Du schreckst zusammen und drehst dich ruckartig um. Angst vorm Unbekannten.. Eigentlich müsstest du noch irgendeinen Kram machen, schaffst es aber nicht dich dazu aufzuraffen. Was du heute kannst besorgen, das verschiebe doch auf Morgen...Wenn es denn ein morgen gibt.
Und du sitzt in deinem Zimmer, alleine, froh und doch zugleich unglücklich.. Eine andere Person.. alles anvertrauen können, festhalten, sich gegenseitig haben -
und nach einiger Zeit feststellen das die Geheimnisse nicht sicher sind, zu viel Nähe Distanz schafft und das irgendwann auch die geduldigste Person sich wegdreht. Ja und nein.
In so manch einsamer Stunde wünschst du dir wen zu haben, am besten ganz ohne Worte, denn diese können so viel zerstören, so falsch gesagt und verstanden werden, das sie schrammen für immer hinterlassen.. nein, zu schmerzhaft auf die Dauer. Und warum binden.. zu groß der Schmerz des Anderen..
Wenn dich jemand anquatscht wie neulich.. du fühlst dich immer verarscht, egal wer was wie zu dir sagt. Und reden willst du auch nicht immer. Geht auch nicht immer. Wie soll man das jemandem erklären können??Auch wenn du dich manchmal "normal" mit anderen unterhältst, die Distanz ist immer da und so wie du sie einerseits brauchst, kann sie auch probleme schaffen....
Alles nimmst du nur begrenzt wahr, durch einen Tunnelblick siehst du alles eingeschränkt, alles wird durch eine art schwarzen Filter geschickt und kommt so schwarz, so dunkel und so schrecklich an, nur selten kommt eine Sonnenstrahl durch und die willst du auch
nicht wahrnehmen. Nach einigen Momenten der freude fällst du umso tiefer in das Loch der Isolation und traurigkeit. Auch das kannst du dir ersparen. Irgendwie geht der Tag zu ende, gegessen hast du nicht wirklich genug, aber Appetit hast du auch nicht. Egal.
Abends wenn du im Bett liegst und dich wieder vom TV zudröhnst bis du sichergehen kannst danach wirklich gleich zu schlafen, denkst du, was das für ein scheißtag war. Genauso wie der Tag zuvor und der davor und der davor..
Irgendwann döst du weg, wachst noch einmal leicht auf, wie benebelt schaltest du den Wecker an und den Fernseher aus. Der letzte Gedanke vorm Schlaf, die Hoffnung (aus welchem Grund auch immer) morgen nicht aufzuwachen. Du fällst in den schweren Schlaf der dir viel zu kurz vorkommt und Sekunden bevor der wecker überhaupt anfängt zu piepen, wacht dein Kopf auf....
: Orakel-Schüler(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Okinawa
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Anmeldungsdatum: 06.11.2003
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Titel:
Ich weiss nicht, ob das an mir leigt, aber in dem von Garcia aufgezeigten alten Thread kann ich nicht posten...
Sie betrat den Lift und sah einen Kerl in einer Ecke des Aufzugs lehnen und sich lässig eine Zigarette drehen. Er wohnte in einem Appartment irgendwo über ihr. Das vermutete sie zumindest, da er von allen Aufzügen des Gebäudes immer diesen benutzte. Sicher war sie sich nicht. Der Wohnungskomplex, zu dem vierzehn Etagen dieses Wolkenkratzers gehörten, war nicht spiessig genug, damit sich alle Bewohner mit Namen kannten und zusammen Feste feierten. Sie waren sich hier schon oft begegnet, hatten aber nie ein Wort miteinander gewechselt. Er blickte kurz auf und seine eisblauen Augen bohrten sich für Bruchteile einer Sekunde in ihre Seele. Sie stellte sich in die gegenüberliegende Ecke und versuchte den seltsamen Kerl in dem speckigen Mantel aus irgendeinem seltsam grün schimmernden Leder nicht anzustarren. Alles an ihm schien echt zu sein. Von den seltsamen blauen Augen über die schwarzen Haare, den Mantel den er immer trug, bis hin zu den schwarzen Rändern unter seinen Fingernägeln.
Sie wusste nicht warum, aber wenn sie jemals Angst verspührt hatte, dann war es, wenn sie diesen Mann traf. Er schien einige Schwierigkeiten mit dem Drehen der Zigarette zu haben. Sie sah auf die Anzeige. Im Augenblick befanden sie sich irgendwo zwischen der 60. und 50. Etage. Die Wohnungen befanden sich ganz oben, direkt unter dem Schwimmbad mit Blick auf die Tokyo-Bay. Sie beobachtete den leisen Countdown der rot leuchtenden Zahlen, den musternden Blick des seltsamen Kerls im Rücken.
"Na, wohl an Weltschmerz gelitten?" Sie zuckte ganz sacht zusammen und brauchte ein paar Sekunden um zu realisieren, dass sie der Mann im Mantel angesprochen hatte. Er sprach ein seltsames Japanisch. Mit einem Akzent den sie noch nie gehört hatte. Sie drehte sich zögerlich zu ihm um. "Entschuldigung, ich verstehe nicht."
Er grinste breit und seine Finger hörten für einen Moment auf mit der schon ziemlich mitgenommenen Zigarette herumzuspielen.
"Doch das tust du. Du musst dich nicht dafür schämen. Hat jeder mal, sogar du und ich." Der Aufzug machte mit einem sanften 'pling' darauf aufmerksam, dass sie die Lobby erreicht hatten. Er grinste noch einmal, fast anzüglich und schob sich an ihr vorbei und verschwand kurze zeit später hinter einer Menschenansammlung am Eingang des Gebäudes. Die Türen des Aufzuges begannen sich schon wieder zu schliessen, als sie bemerkte, dass sie noch immer fassungslos auf den Ausgang starrte. Sie blokierte die Lichtschranke und trat aus dem Aufzug. Kopfschüttelnd durchquerte sie schnell die Lobby und als sie auf der Strasse stand schaute sie sich nochmal nach dem seltsamen Kerl um. nichts. Er war verschwunden. Einer der vielen Ausländer, die Tokyo seit Ausbruch des Krieges zu Hauf bevölkerten.
Sie überlegte kurz, welche u-bahn linie sie benötigte um nach Shinjuku zu kommen und wandte sich in die Richtung, in der sich die nächste Station befand. Immer noch etwas verwirrt ging sie so schnell sie konnte ohne zu rennen los, auf dem Boden einer Schlucht zwischen den Häuser-Giganten, irgendwo in Tokyo.
Sean...Sean war sein Name. Der seltsame Kerl aus dem Aufzug besass nur seinen Vornamen...Sean. Er besass auch sonst nicht viel. Keinen Nachnamen, keinen Wagen und in vielen Nächten wie dieser auch keine Hoffnung. Die Strassen waren voll. Tokyo war schon immer eine sehr volle Stadt gewesen, aber nach dem Krieg schien sie aus allen Nähten zu platzen, obwohl sie immer weiter wuchs, sich wie ein hungriges millionen-mäuliges Ungetüm immer weiter ins Meer frass.
Er lief einfach immer abwechselnd eine Kreuzung nach rechts und eine nach links. Er hatte kein Ziel, denn ein Ziel besass er auch nicht. Sean hätte sich nicht hinaus in diese Massen von Menschen stürzen sollen. Nicht heute Nacht. Er hatte diese Frau wiedergesehen. Er hatte förmlich riechen können, dass sie geweint hatte. Er hätte nicht mit ihr sprechen sollen. Jetzt war alles nicht mehr richtig. Er hatte immer gewusst, was sie dachte und fühlte. Ein Blick in ihr Gesicht hatte ihm verraten, wie ihr Tag gewesen war. Er hatte es als interessante Abwechslung gesehen, mal etwas zu besitzen. Die Fähigkeit um die Gefühle dieser Frau zu wissen zu besitzen. Es war etwas völlig Neues und Unterhaltsames in seinem Leben der Besitzlosisgkeit gewesen, doch nun hatte er etwas verändert. Die Dinge waren nicht mehr wie zuvor. Er hatte mit ihr gesprochen.
Die bunten Lichter der Stadt spiegelten sich in den nassen Pfützen im Asphalt und wurden zu Schlieren auf der Leinwand eines Surrealisten, der die Realität noch nie so gut getroffen hatte. Die beiden Gestalten, die ihm entgegenkamen und fast anrempelten schienen jede Bedeutung verloren zu haben und ihr Lachen war eine tonlose Grimasse. Er fand nichts davon beunruhigend...es zeigte ihm nur, dass er etwas geändert hatte.
Sie betrat den Lift und sah einen Kerl in einer Ecke des Aufzugs lehnen und sich lässig eine Zigarette drehen. Er wohnte in einem Appartment irgendwo über ihr. Das vermutete sie zumindest, da er von allen Aufzügen des Gebäudes immer diesen benutzte. Sicher war sie sich nicht. Der Wohnungskomplex, zu dem vierzehn Etagen dieses Wolkenkratzers gehörten, war nicht spiessig genug, damit sich alle Bewohner mit Namen kannten und zusammen Feste feierten. Sie waren sich hier schon oft begegnet, hatten aber nie ein Wort miteinander gewechselt. Er blickte kurz auf und seine eisblauen Augen bohrten sich für Bruchteile einer Sekunde in ihre Seele. Sie stellte sich in die gegenüberliegende Ecke und versuchte den seltsamen Kerl in dem speckigen Mantel aus irgendeinem seltsam grün schimmernden Leder nicht anzustarren. Alles an ihm schien echt zu sein. Von den seltsamen blauen Augen über die schwarzen Haare, den Mantel den er immer trug, bis hin zu den schwarzen Rändern unter seinen Fingernägeln.
Sie wusste nicht warum, aber wenn sie jemals Angst verspührt hatte, dann war es, wenn sie diesen Mann traf. Er schien einige Schwierigkeiten mit dem Drehen der Zigarette zu haben. Sie sah auf die Anzeige. Im Augenblick befanden sie sich irgendwo zwischen der 60. und 50. Etage. Die Wohnungen befanden sich ganz oben, direkt unter dem Schwimmbad mit Blick auf die Tokyo-Bay. Sie beobachtete den leisen Countdown der rot leuchtenden Zahlen, den musternden Blick des seltsamen Kerls im Rücken.
"Na, wohl an Weltschmerz gelitten?" Sie zuckte ganz sacht zusammen und brauchte ein paar Sekunden um zu realisieren, dass sie der Mann im Mantel angesprochen hatte. Er sprach ein seltsames Japanisch. Mit einem Akzent den sie noch nie gehört hatte. Sie drehte sich zögerlich zu ihm um. "Entschuldigung, ich verstehe nicht."
Er grinste breit und seine Finger hörten für einen Moment auf mit der schon ziemlich mitgenommenen Zigarette herumzuspielen.
"Doch das tust du. Du musst dich nicht dafür schämen. Hat jeder mal, sogar du und ich." Der Aufzug machte mit einem sanften 'pling' darauf aufmerksam, dass sie die Lobby erreicht hatten. Er grinste noch einmal, fast anzüglich und schob sich an ihr vorbei und verschwand kurze zeit später hinter einer Menschenansammlung am Eingang des Gebäudes. Die Türen des Aufzuges begannen sich schon wieder zu schliessen, als sie bemerkte, dass sie noch immer fassungslos auf den Ausgang starrte. Sie blokierte die Lichtschranke und trat aus dem Aufzug. Kopfschüttelnd durchquerte sie schnell die Lobby und als sie auf der Strasse stand schaute sie sich nochmal nach dem seltsamen Kerl um. nichts. Er war verschwunden. Einer der vielen Ausländer, die Tokyo seit Ausbruch des Krieges zu Hauf bevölkerten.
Sie überlegte kurz, welche u-bahn linie sie benötigte um nach Shinjuku zu kommen und wandte sich in die Richtung, in der sich die nächste Station befand. Immer noch etwas verwirrt ging sie so schnell sie konnte ohne zu rennen los, auf dem Boden einer Schlucht zwischen den Häuser-Giganten, irgendwo in Tokyo.
Sean...Sean war sein Name. Der seltsame Kerl aus dem Aufzug besass nur seinen Vornamen...Sean. Er besass auch sonst nicht viel. Keinen Nachnamen, keinen Wagen und in vielen Nächten wie dieser auch keine Hoffnung. Die Strassen waren voll. Tokyo war schon immer eine sehr volle Stadt gewesen, aber nach dem Krieg schien sie aus allen Nähten zu platzen, obwohl sie immer weiter wuchs, sich wie ein hungriges millionen-mäuliges Ungetüm immer weiter ins Meer frass.
Er lief einfach immer abwechselnd eine Kreuzung nach rechts und eine nach links. Er hatte kein Ziel, denn ein Ziel besass er auch nicht. Sean hätte sich nicht hinaus in diese Massen von Menschen stürzen sollen. Nicht heute Nacht. Er hatte diese Frau wiedergesehen. Er hatte förmlich riechen können, dass sie geweint hatte. Er hätte nicht mit ihr sprechen sollen. Jetzt war alles nicht mehr richtig. Er hatte immer gewusst, was sie dachte und fühlte. Ein Blick in ihr Gesicht hatte ihm verraten, wie ihr Tag gewesen war. Er hatte es als interessante Abwechslung gesehen, mal etwas zu besitzen. Die Fähigkeit um die Gefühle dieser Frau zu wissen zu besitzen. Es war etwas völlig Neues und Unterhaltsames in seinem Leben der Besitzlosisgkeit gewesen, doch nun hatte er etwas verändert. Die Dinge waren nicht mehr wie zuvor. Er hatte mit ihr gesprochen.
Die bunten Lichter der Stadt spiegelten sich in den nassen Pfützen im Asphalt und wurden zu Schlieren auf der Leinwand eines Surrealisten, der die Realität noch nie so gut getroffen hatte. Die beiden Gestalten, die ihm entgegenkamen und fast anrempelten schienen jede Bedeutung verloren zu haben und ihr Lachen war eine tonlose Grimasse. Er fand nichts davon beunruhigend...es zeigte ihm nur, dass er etwas geändert hatte.
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Ich habe die Geschichte in ShortStorys gepostet...
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Danke, Du super Schatz 
: Orakel :

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mayaku hat Folgendes geschrieben:
Danke, Du super Schatz 
Höö?
Ich meinte meine geschichte
: Orakel-Schüler(in) :

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Hab ich auch schon kapiert...aber egal, bist trotzdem ein super Schatz 
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