: Ranglos :

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Titel: Franz Kafka
Der fehlt mir hier!
Also, Leute, gibt´s hier wen, der Kafka liest, gelesen hat, mag oder auch nicht, und warum?
Nur ganz kurz, damit Ihr wißt, wo meine Ecke ist: "Die Verwandlung" liebe ich, "Die Strafkolonie" hasse ich. Wobei Liebe und Hass nicht exakt sind. Nur macht mir die Starfkolonie Alpträume.
Während ich den "Prozeß" genial finde, mag ich "Das Schloß" nicht so sehr...
Warum?
Das ginge für´s erste Post zu weit.
Liest hier wer Kafka
Und falls mish hier reinsehen sollte: der Bedarf an Metaphern wird bei Kafka mehr als gedeckt (falls Du nicht eh schon was von ihm gelesen hast....)
Also, Leute, gibt´s hier wen, der Kafka liest, gelesen hat, mag oder auch nicht, und warum?
Nur ganz kurz, damit Ihr wißt, wo meine Ecke ist: "Die Verwandlung" liebe ich, "Die Strafkolonie" hasse ich. Wobei Liebe und Hass nicht exakt sind. Nur macht mir die Starfkolonie Alpträume.
Während ich den "Prozeß" genial finde, mag ich "Das Schloß" nicht so sehr...
Warum?
Das ginge für´s erste Post zu weit.
Liest hier wer Kafka
Und falls mish hier reinsehen sollte: der Bedarf an Metaphern wird bei Kafka mehr als gedeckt (falls Du nicht eh schon was von ihm gelesen hast....)
: Bürger(in) Zions :
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Titel:
Hallo Güldenstern,
ich hatte in meinem Leben nur eine Begegnung mit Kafka. In der 11. Klasse musste ich folgende Parabel interpretieren:
Gibs auf!
Es war sehr früh am Morgen, die Straßen rein und leer, ich ging zum Bahnhof. Als ich eine Turmuhr mit meiner Uhr verglich, sah ich, daß es schon viel später war, als ich geglaubt hatte, ich mußte mich sehr beeilen, der Schrecken über diese Entdeckung ließ mich im Weg unsicher werden, ich kannte mich in dieser Stadt noch nicht sehr gut aus, glücklicherweise war ein Schutzmann in der Nähe, ich lief zu ihm und fragte ihn atemlos nach dem Weg. Er lächelte und sagte: "Von mir willst Du den Weg erfahren?" "Ja", sagte ich, "da ich ihn selbst nicht finden kann." "Gibs auf, gibs auf", sagte er und wandte sich mit einem großen Schwung ab, so wie Leute, die mit ihrem Lachen allein sein wollen.
Als junger Mensch, der auf der Suche nach dem richtigen Weg im Leben war, hat mich diese Geschichte zwar fasziniert, aber keineswegs ermutigt. Als ich dann noch eine Verfilmung von "die Verwandlung" gesehen habe, dachte ich mir, von Kafka sollte ich besser die Finger lassen.
Liebe Grüße
Baltus
ich hatte in meinem Leben nur eine Begegnung mit Kafka. In der 11. Klasse musste ich folgende Parabel interpretieren:
Gibs auf!
Es war sehr früh am Morgen, die Straßen rein und leer, ich ging zum Bahnhof. Als ich eine Turmuhr mit meiner Uhr verglich, sah ich, daß es schon viel später war, als ich geglaubt hatte, ich mußte mich sehr beeilen, der Schrecken über diese Entdeckung ließ mich im Weg unsicher werden, ich kannte mich in dieser Stadt noch nicht sehr gut aus, glücklicherweise war ein Schutzmann in der Nähe, ich lief zu ihm und fragte ihn atemlos nach dem Weg. Er lächelte und sagte: "Von mir willst Du den Weg erfahren?" "Ja", sagte ich, "da ich ihn selbst nicht finden kann." "Gibs auf, gibs auf", sagte er und wandte sich mit einem großen Schwung ab, so wie Leute, die mit ihrem Lachen allein sein wollen.
Als junger Mensch, der auf der Suche nach dem richtigen Weg im Leben war, hat mich diese Geschichte zwar fasziniert, aber keineswegs ermutigt. Als ich dann noch eine Verfilmung von "die Verwandlung" gesehen habe, dachte ich mir, von Kafka sollte ich besser die Finger lassen.
Liebe Grüße
Baltus
: Orakel :

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Titel:
Hallo!
Meine Lieblingsparabel von Kafka habe ich ja schonmal in den Philosophie Bereich gepostet.
Sie heisst "Auf Der Galerie" und ist meiner meinung nach die wiederlegung aller definitiven "Wahrheiten".
Ich finde die schreibform Kafkas genial, sowie auch die Stimmung die in Parabeln wie "Gibs auf" oder "Heimkehr" überzeugend und erfolgreich aufgebaut wird.
Meine Lieblingsparabel von Kafka habe ich ja schonmal in den Philosophie Bereich gepostet.
Sie heisst "Auf Der Galerie" und ist meiner meinung nach die wiederlegung aller definitiven "Wahrheiten".
Ich finde die schreibform Kafkas genial, sowie auch die Stimmung die in Parabeln wie "Gibs auf" oder "Heimkehr" überzeugend und erfolgreich aufgebaut wird.
: Ranglos :

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Titel:
Hast Du nie mehr was von Kafka gelesen, Baltus?
Die Verfilmung der Verwandlung kenn´ich nicht, aber der Film "Kafka" hat mir sehr gut gefallen.
Ist so eine Mischung aus Biographie Kafkas und dem Schloß, hauptsächlich in SW, sehr eindringlich......aber ich glaube, mir hat´s vor allem gefallen, weil ich die Bücher mag, wenn ich sie nicht kennte, wäre dieser Film für mich vielleicht auch nicht so faszinierend gewesen......weiß nicht.
Prinzipiell ist Kafkas Werk ja nicht so zum Verfilmen geeignet, finde ich, weil es aus wenig Handlung und viel Gedanken besteht, das macht sich im Film eher schwierig.
Was ist mit dem Prozeß? Trau´Dich drüber, ich kann mir schwer vorstellen, daß Dir sowas gar nichts sagt.
Ich hab´auch in dem Alter Kafka lesen angefangen, ich hab´s aber gleich geliebt.
Und die Parabel (die ich nicht kannte bis jetzt) ist - ja, schon entmutigend - aber auch wieder nicht.
Das "Gib´s auf" kann ja auch zu dem Gedanken führen, daß man sich nicht unter Druck von außen in eine unbekannte Gegend jagen lassen soll. Daß man selber suchen muß, wenn man die eigenen Ziele finden will, und nur Energie verschwendet, wenn man andere fragt, weil die nur zu deren Zielen den Weg wissen, nicht aber zu den Meinen......an Kafka könnte ich seitenweise heruminterpretieren
Die Verfilmung der Verwandlung kenn´ich nicht, aber der Film "Kafka" hat mir sehr gut gefallen.
Ist so eine Mischung aus Biographie Kafkas und dem Schloß, hauptsächlich in SW, sehr eindringlich......aber ich glaube, mir hat´s vor allem gefallen, weil ich die Bücher mag, wenn ich sie nicht kennte, wäre dieser Film für mich vielleicht auch nicht so faszinierend gewesen......weiß nicht.
Prinzipiell ist Kafkas Werk ja nicht so zum Verfilmen geeignet, finde ich, weil es aus wenig Handlung und viel Gedanken besteht, das macht sich im Film eher schwierig.
Was ist mit dem Prozeß? Trau´Dich drüber, ich kann mir schwer vorstellen, daß Dir sowas gar nichts sagt.
Ich hab´auch in dem Alter Kafka lesen angefangen, ich hab´s aber gleich geliebt.
Und die Parabel (die ich nicht kannte bis jetzt) ist - ja, schon entmutigend - aber auch wieder nicht.
Das "Gib´s auf" kann ja auch zu dem Gedanken führen, daß man sich nicht unter Druck von außen in eine unbekannte Gegend jagen lassen soll. Daß man selber suchen muß, wenn man die eigenen Ziele finden will, und nur Energie verschwendet, wenn man andere fragt, weil die nur zu deren Zielen den Weg wissen, nicht aber zu den Meinen......an Kafka könnte ich seitenweise heruminterpretieren
: Orakel :

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Titel:
Zitat:
Daß man selber suchen muß, wenn man die eigenen Ziele finden will, und nur Energie verschwendet, wenn man andere fragt, weil die nur zu deren Zielen den Weg wissen, nicht aber zu den Meinen......
Der Meinung bin ich da auch. Ich "muss" auch gerade Kafka in der Schule lesen, bis jetzt waren das "Auf der Galerie", "Gib's auf!" und gerade "Der Schlag ans Hoftor", wobei ich "Gib's auf!" am interessantesten (besonders durch die scheinbare Kürze) finde.
Gruß,
Campusanis
: Bürger(in) Zions :

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Titel:
ACHTUNG! Starte Reanimationsversuch!
Ich bin gerade dabei "Der Prozess" zu lesen und find es irgenbdwie sehr komisch... Mag vielleicht daran liegen, dass ich erst bei der Hälfte bin, aber würd es bis jetzt mal als "geheimnisvolle Langeweile" bezeichnen...
Ich bin gerade dabei "Der Prozess" zu lesen und find es irgenbdwie sehr komisch... Mag vielleicht daran liegen, dass ich erst bei der Hälfte bin, aber würd es bis jetzt mal als "geheimnisvolle Langeweile" bezeichnen...
: Orakel-Schüler(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
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Titel:
Eines vorneweg: Ich kann Kafkas "Werke" nicht leiden.
Diese Geschichte kenne ich zu gut. Die durfte ich in der zehnten Klasse mal interpretieren. In jeder Geschichte, die wir bis dahin interpretiert hatten kamen die Nazis, die NS-Zeit und der Krieg vor.
Was macht Yaso in der Arbeit? Er interpretiert Schutzman = Schutzstaffel, den Mann als Juden, der abreisen will und der es nicht schaffen wird.
So. Zu blöd nur: Franz Kafka (1883 - 1924) ...
Arbeit: 4-5 ...
Das blöde an den Geschichten ist, dass man einen weiten Spielraum hat und sie auf vielerlei Arten auslegen kann. Ich mag sie jedenfalls nicht.
Zitat:
Gibs auf!
Es war sehr früh am Morgen, die Straßen rein und leer, ich ging zum Bahnhof. Als ich eine Turmuhr mit meiner Uhr verglich, sah ich, daß es schon viel später war, als ich geglaubt hatte, ich mußte mich sehr beeilen, der Schrecken über diese Entdeckung ließ mich im Weg unsicher werden, ich kannte mich in dieser Stadt noch nicht sehr gut aus, glücklicherweise war ein Schutzmann in der Nähe, ich lief zu ihm und fragte ihn atemlos nach dem Weg. Er lächelte und sagte: "Von mir willst Du den Weg erfahren?" "Ja", sagte ich, "da ich ihn selbst nicht finden kann." "Gibs auf, gibs auf", sagte er und wandte sich mit einem großen Schwung ab, so wie Leute, die mit ihrem Lachen allein sein wollen.
Es war sehr früh am Morgen, die Straßen rein und leer, ich ging zum Bahnhof. Als ich eine Turmuhr mit meiner Uhr verglich, sah ich, daß es schon viel später war, als ich geglaubt hatte, ich mußte mich sehr beeilen, der Schrecken über diese Entdeckung ließ mich im Weg unsicher werden, ich kannte mich in dieser Stadt noch nicht sehr gut aus, glücklicherweise war ein Schutzmann in der Nähe, ich lief zu ihm und fragte ihn atemlos nach dem Weg. Er lächelte und sagte: "Von mir willst Du den Weg erfahren?" "Ja", sagte ich, "da ich ihn selbst nicht finden kann." "Gibs auf, gibs auf", sagte er und wandte sich mit einem großen Schwung ab, so wie Leute, die mit ihrem Lachen allein sein wollen.
Diese Geschichte kenne ich zu gut. Die durfte ich in der zehnten Klasse mal interpretieren. In jeder Geschichte, die wir bis dahin interpretiert hatten kamen die Nazis, die NS-Zeit und der Krieg vor.
Was macht Yaso in der Arbeit? Er interpretiert Schutzman = Schutzstaffel, den Mann als Juden, der abreisen will und der es nicht schaffen wird.
So. Zu blöd nur: Franz Kafka (1883 - 1924) ...
Arbeit: 4-5 ...
Das blöde an den Geschichten ist, dass man einen weiten Spielraum hat und sie auf vielerlei Arten auslegen kann. Ich mag sie jedenfalls nicht.
: Crewmitglied :

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Titel:
Mir gefällt von Kafka am besten "Die verwandlung"
Wir haben es in der schule dann auch gelesen, aber es gab einige in der Klasse die gar nichts mit ihm Anfangen konnten.
Wir mussten ihn sogar zur schularbeit interpretieren (hab 9 A4 seiten verfasst)
Es ist einfach so, dass ich bei Kafka sehr viel interpretieren kann und sehr vieles aus verschiedenen Sichtweisen sehen kann.
Bei Kafka haben oft Kleinigkeiten eine große bedeutung.
Ich muss aba dazu sagen, dass ich gerne surrealistische Bücher lese.
Wir haben es in der schule dann auch gelesen, aber es gab einige in der Klasse die gar nichts mit ihm Anfangen konnten.
Wir mussten ihn sogar zur schularbeit interpretieren (hab 9 A4 seiten verfasst)
Es ist einfach so, dass ich bei Kafka sehr viel interpretieren kann und sehr vieles aus verschiedenen Sichtweisen sehen kann.
Bei Kafka haben oft Kleinigkeiten eine große bedeutung.
Ich muss aba dazu sagen, dass ich gerne surrealistische Bücher lese.
: Bürger(in) Zions :

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Titel:
Nur wird dann die Wahrscheinlichkeit umso größer, dass du etwas total überinterpretierst... Und steigerst dich dann dermaßen in eine Sichtweise hinein, dass du wirklich denkst, dass das stimmt, was du schreibst...
(Jaja, ich spreche aus Erfahrung: Bei mir wurde mal der Mann zum Tee und das Gedicht handelte von der Angst vor der Ehe...)
(Jaja, ich spreche aus Erfahrung: Bei mir wurde mal der Mann zum Tee und das Gedicht handelte von der Angst vor der Ehe...)
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ICh glaube nicht dass es so einfach ist zu überinterpretieren. Man muss nur den Bezug zur Geschichte nicht verlieren und auch nicht wasder Autor damit sagen wollte.
Man muss die Grenze zwischen der eigenen Phantasie und dem INterpretieren kennen, dann ist es kein Problem mehr
nur eins würd mich jetzt interessieren: wie wird ein Mann zum Tee??
Man muss die Grenze zwischen der eigenen Phantasie und dem INterpretieren kennen, dann ist es kein Problem mehr
nur eins würd mich jetzt interessieren: wie wird ein Mann zum Tee??
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Ist eine lange Geschichte... Da war ein frisch verheiratetes Paar und der Mann redet und redet und redet. Die Frau sagt immer nur ja, hängt aber ihren Gedanken nach. Da sagt der Mann "Und den Tee kaufen wir vom Großhandel, der ist billiger." Die Frau nickt wieder, denkt aber wieter über die Bedeutung der Ehe nach, und ob ise das Richtige getan hat.
Naja, was schreib ich: Die Eigenschaften des Tees lassen sich auf die des Mannes übertragen: Er ist billig und einfach zu haben.
War natürlich total der Schwachsinn und ich konnte es auch nicht belegen...
Naja, was schreib ich: Die Eigenschaften des Tees lassen sich auf die des Mannes übertragen: Er ist billig und einfach zu haben.
War natürlich total der Schwachsinn und ich konnte es auch nicht belegen...
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LOL@tin
n freund hat mal krampfhaft bei ner klausur versucht ne kreisstruktur reinzuinterpretieren wo keine war...
dann hat er sich so sehr auf diese "kreisstruktur" konzentriert dass er nix anderes geschrieben hat und die arbeit mangelhaft wurde...
tja
n freund hat mal krampfhaft bei ner klausur versucht ne kreisstruktur reinzuinterpretieren wo keine war...
dann hat er sich so sehr auf diese "kreisstruktur" konzentriert dass er nix anderes geschrieben hat und die arbeit mangelhaft wurde...
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Titel:
Um nochmal zum Thema zurückzukehren (*g*),
lohnt es sich den "Prozess" zu Ende zu lesen? Ich bin echt ganz kurz davor, ihn zur Seite zu packen...
Nicht dass ihr jetzt denkt, ich hätte kein Durchhaltevermögen oder so... Mir kommt dieses Werk von Kafka bloß im Moment so, ja, wie soll ich sagen, so belanglos vor... Hab so das Gefühl, ob ich das lese oder nicht, es bringt mir nichts...
Also: HELFT MIR!
lohnt es sich den "Prozess" zu Ende zu lesen? Ich bin echt ganz kurz davor, ihn zur Seite zu packen...
Nicht dass ihr jetzt denkt, ich hätte kein Durchhaltevermögen oder so... Mir kommt dieses Werk von Kafka bloß im Moment so, ja, wie soll ich sagen, so belanglos vor... Hab so das Gefühl, ob ich das lese oder nicht, es bringt mir nichts...
Also: HELFT MIR!
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Ehrlich gesagt, ich glaube, zum "Prozeß" hast Du als Österreicher bzw. als Bewohner eines der alten k&k.Monarchieländer mehr Bezug als als Hanseatin.
Das ganze "System", in dem sich das bewegt, das gibt´s teilweise hier wirklich (immer noch), auch wenn es natürlich grotesk überzeichnet ist in dem Buch. Aber Du hast bei uns dauernd das Gefühl, Du weißt ganz genau, "wie" das ist, was K. erlebt.
Ich kann Dir nicht beschwören, daß es sich für Dich auszahlt.
Vielleicht läßt Du´s mal 10 Jahre liegen und probierst dann nochmal?
Das ganze "System", in dem sich das bewegt, das gibt´s teilweise hier wirklich (immer noch), auch wenn es natürlich grotesk überzeichnet ist in dem Buch. Aber Du hast bei uns dauernd das Gefühl, Du weißt ganz genau, "wie" das ist, was K. erlebt.
Ich kann Dir nicht beschwören, daß es sich für Dich auszahlt.
Vielleicht läßt Du´s mal 10 Jahre liegen und probierst dann nochmal?
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Titel:
Danke für den Tipp... Aber ich habs grad heute morgen zu Ende gelesen... Die Begegnung in der Kirche ist echt gut geschrieben, aber ich verstehe das Ende nicht ganz... aber ich denke, ich werde auf dich hören, und das ein paar Jahre sacken lassen...
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Titel:
"Brief an den Vater" - Das gab mir den Rest. Mir kommt Kafka gestört, aber auch irgendiwe nur bemitleidenswert vor, ....falls ihr versteht was ich meine.
Ich mag seinen Stil ganz und gar nicht
Ich mag seinen Stil ganz und gar nicht
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Titel:
Irgendwann hatten wir eine Vertretungsstunde mit Herr Ungerade. Der hat uns in dieser Stunde alles Mögliche über ihn erzählt, dann hat er uns was von ihm vorgelesen und dann sollte wir interpretieren, entschuldigung wir sind 8. Klasse gewesen. Solche Themen hat er wohl jetzt in den 12. behandelt, obwohl er meinte das wir uns eigentlich ganz gut geschlagen haben, das meinte er jedenfalls
.
Ich fand nicht das das was er schreibt sooo schwer verständlich war. Da hab ich schon komplizierteres gelesen
Ich fand nicht das das was er schreibt sooo schwer verständlich war. Da hab ich schon komplizierteres gelesen
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Titel:
Habe gerade "Der Proceß" gelesen und fand die Geschichte sehr, sehr seltsam.
"Jemand mußte Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet."
K. wird also in seiner Wohnung verhaftet. Die Verleumdung ist ein Verdacht K.s, der aber nie geklärt wird.
Auf seine Fragen bekommt K. keine Antwort. Er weiß nicht wieso er verhaftet und angeklagt wurde, beteuert aber seine Unschuld.
Durch die Handlungen im weiteren Verlauf der Geschichte verwickelt sich K. in einige Widersprüche, so dass seine Unschuld - egal was er getan haben sollte - zweifelhaft wird.
Da ich es von der Schule aus lesen muss, fände ich es toll, wenn sich dazu jemand weiter äußert.
"Jemand mußte Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet."
K. wird also in seiner Wohnung verhaftet. Die Verleumdung ist ein Verdacht K.s, der aber nie geklärt wird.
Auf seine Fragen bekommt K. keine Antwort. Er weiß nicht wieso er verhaftet und angeklagt wurde, beteuert aber seine Unschuld.
Durch die Handlungen im weiteren Verlauf der Geschichte verwickelt sich K. in einige Widersprüche, so dass seine Unschuld - egal was er getan haben sollte - zweifelhaft wird.
Da ich es von der Schule aus lesen muss, fände ich es toll, wenn sich dazu jemand weiter äußert.
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Titel:
LOL
Ok, noch ein "Prozess"-seltsam-Finder...
Also, warten wir gespannt auf gueldenstern, die kann uns das bestimmt erklären...
Ok, noch ein "Prozess"-seltsam-Finder...
Also, warten wir gespannt auf gueldenstern, die kann uns das bestimmt erklären...
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Titel:
Als gleichwertige Lernleistung darf ich einen Vergleich von der Prozess und das Schloss durchführen. Ich DARF.
Was mir dabei aufgefallen ist: Beide Geschichten kommen mir wie eine Traumwelt vor. Man könnte die undurchsichtige Wirklichkeit, das Kafkaeske als das einer Traumwelt beschreiben. Hinweise dafür im Schloss: Am Anfang ist das Schloss nicht zu sehen. K. legt sich erst schlafen, wacht wieder auf (so wie es scheint) und sieht später dann das Schloss.
Hinweise dafür im Prozess: K. liegt im Bett, als er aufgesucht und verhaftet wird. Allgemein kann man sagen, dass die Ohnmacht der Hauptperson, die unwirklich wirkenden Ereignisse und paradoxen Geschehnisse auf einen nicht enden wollenden Alptraum hinweisen.
Wie seht ihr das? Wo lassen sich weiter parallelen ziehen? Güldenstern, ich bitte dich
Was mir dabei aufgefallen ist: Beide Geschichten kommen mir wie eine Traumwelt vor. Man könnte die undurchsichtige Wirklichkeit, das Kafkaeske als das einer Traumwelt beschreiben. Hinweise dafür im Schloss: Am Anfang ist das Schloss nicht zu sehen. K. legt sich erst schlafen, wacht wieder auf (so wie es scheint) und sieht später dann das Schloss.
Hinweise dafür im Prozess: K. liegt im Bett, als er aufgesucht und verhaftet wird. Allgemein kann man sagen, dass die Ohnmacht der Hauptperson, die unwirklich wirkenden Ereignisse und paradoxen Geschehnisse auf einen nicht enden wollenden Alptraum hinweisen.
Wie seht ihr das? Wo lassen sich weiter parallelen ziehen? Güldenstern, ich bitte dich
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