: Orakel-Schüler(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
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Titel:
hm...Sammeltrieb?
Ich hab sowas und mir fällt immer mehr auf, dass ich Dinge nur SAMMELN will, HABEN will, HORTEN will...aber sie danach nie mehr anschaue.
Es reicht wenn ich weiss dass ich sie in meinem Besitz habe.
Könnte das so ähnlich funktionieren?
So nach dem Motto: Nicht nur von aussen zusehen (es witzig finden), sondern mitten drin sein (es haben)?
Ich hab sowas und mir fällt immer mehr auf, dass ich Dinge nur SAMMELN will, HABEN will, HORTEN will...aber sie danach nie mehr anschaue.
Es reicht wenn ich weiss dass ich sie in meinem Besitz habe.
Könnte das so ähnlich funktionieren?
So nach dem Motto: Nicht nur von aussen zusehen (es witzig finden), sondern mitten drin sein (es haben)?
: Auserwählte(r) :

Anmeldungsdatum: 19.12.2001
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Unique hat Folgendes geschrieben:
So nach dem Motto: Nicht nur von aussen zusehen (es witzig finden), sondern mitten drin sein (es haben)?
Guter Punkt.
Ist Besitz die höchste Form des Mittendrinseins? Ich glaube, das´ist ein Beispiel, wie stark das Besitzstreben unser Denken vergiftet.
Gibt es da nicht diese taoistische Erzählung mit der Blume am Wegesrand? Ein Europäer pflückt sie, um ihre Schönheit zu besitzen, er macht sie sich zueigen. Ein taoistischer Mönch schaut sie an und erfreut sich einfach ihres Daseins.
Wer war tiefer mittendrinn?
Zudem noch einanderer guter Punkt: Selbst wenn man Dinge besitzt, legt man sie schnell ab und erfreut sich ihrer gar nicht mehr. Also letztlich ist der Kick doch dann das "Einverleiben" und nicht das Erfreuen, richtig?
cmk12
: Ranglos :

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Titel:
Sammeltrieb......ein wunder Punkt.
Wobei ich schon finde, daß man die Dinge auch genießt, die man gesammelt hat.
Man muß ja nicht immer Sachen ruinieren, um sie sich anzueignen...oder eigentlich doch. Wenn ich an einem sardischen Strand Steine mitnehme, besonders schöne Steine, viele davon (warum viele?einer reicht doch! das ist die Gier, ich bin nicht frei davon, ich gestehe es), dann ist das schon in gewisser Hinsicht auch ruinieren, denn wenn das alle machen, sind die Steine bald weg. An gewissen sardischen Stränden ist Sand-mitnerhmen verboten, hohe Geldstrafen, genau aus diesem Grund.
Und doch sammle ich, alles mögliche. Sand, Steine, Gläser, auch wertvollere/im Erwerb teurere Sachen.
Meine Sammlungen entwickeln sich aber, manchmal geht´s rasant, dann wieder steht eine Sammlung, und manche ist einfach nicht mehr interessant.
Es ist weniger vielleicht das Habenwollen per se, es ist auch der Spieldrang, das Dekorative dran, daß man die Sammlung arrangieren kann...wenn ich nur an meine Sammlung grüner Rosenkugeln denke.....ich hab´eine Zeitlang wie wild gesammelt, und dann immer langsamer, und jetzt kauf´ich mir gar keine mehr, auch wenn mir eine über den Weg läuft. Sie sind alle in 2 Riesenvasen zwischen 2 Küchenfenstern, im Gegenlicht, und sehen wunderbar aus, und fertig.
Oder die Teig- und Schneiderradl-Sammlung....finito.
Die blaue-Gläser-Sammlung, die rechts neben mir im Fenster steht - die dient nur mehr der Dekoration des Blauen Salons, hab´seit Jahren keines mehr gekauft, würde das auch nicht mehr tun.
Dagegen die barocken Fahnenbekrönungen, sie sammeln sich zur Zeit bei mir.
Ich weiß nicht, worin das "Leben" von so Sammlungen besteht.......
Ich weiß nicht recht, ich hab´das gefühl, mir laufen die Dinge zu. Ich brauche nicht zu suchen. Mir laufen auch immer solche Dinge zu, die in den Rahmen, in dem ich mich bewege, reinpassen.
Und wenn sich im Leben irgendwas ändert, dann lasse ich die Sammlungen auch zurück. Ich hab´die Dinge mal so geliebt, aber dann sind sie unwichtig, und ich kann sie ohne Bedauern zurücklassen.
Es gibt auch eine Sammlung schwarzer Bleistifte *kicher* ohne Scherz.
Wenn ich´s mir so überlege: die meisten meiner Sammlungen stellen keinen realen Geldwert dar, es sind nur ganz wenige Dinge, die man verkaufen könnte, dabei.
Und die meisten Sachen sind in irgendeiner Form alt, gebraucht, oder völlig wertlos (Steine etc).
Komisch, über meine "Sammlungen" aller Art habe ich mir schon lange keine Gedanken mehr gemacht.
Gehören die zum Konsumterror?
Ich weiß nicht recht, denn sie sind praktisch überhaupt nicht von der Art, mit der man Konsumterror ausübt.
Das wäre vielleicht eine Armbanduhrensammlung, oder Geschirrsammlung oder sowas.......aber schwarze Bleistifte?
Oder die blauen....im Blauen Salon gibt´s nur blaue Bleistifte.
(Die häßlichen sind alle in der Küche *g*)
Es ist eher der Dekorationsterror, den ich selber produziere, aber Konsumterror von außen kann ich da, fürchte ich, nicht beschuldigen.
Wobei ich insofern mit der Sammlerei kein Problem habe, als eben die Dinge nie endlos dahin gehen, sondern mehr so eine natürliche Entwicklug nehmen.
Dazu gehört auch: wie entsteht eine Sammlung? Bei mir - von selber.
Ich denke mir nicht, jetzt sammle ich dies oder jenes, sondern ich stelle plötzlich fest, daß ich was sehe, was zu drei, vier anderen Dingen, die ich daheim habe, dazupaßt. Und plötzlich...ist´s eine Sammlung.
Wie entstehen Deine Sammlungen, Unique?
Ich freu´mich irgendwie auf´s Vererben.
Die Töchtis und potentielle Enkelkinder, wenn die mich mal anbetteln um irgendwas, da kann ich ganze Generationen mit Krempl beglücken. Ich hab´meiner Oma einen Haufen Zeug, das sie gesammelt hatte, abgebettelt. vielleicht liegt´s in der Familie. GENAU! Die GENE sind schuld!!!!
Und was sie nicht mögen, schmeißen sie weg, wenn ich gestorben bin. Auch ok.
Und die Schwedenbombenschachtel mit 1m würde ich eher nicht unter das Thema Sammlung stellen, das ist schon ein Opfer an den konsumterror.
Oder frißt du immer bergeweise Schwedenbomben, cmk12?
Wobei ich schon finde, daß man die Dinge auch genießt, die man gesammelt hat.
Man muß ja nicht immer Sachen ruinieren, um sie sich anzueignen...oder eigentlich doch. Wenn ich an einem sardischen Strand Steine mitnehme, besonders schöne Steine, viele davon (warum viele?einer reicht doch! das ist die Gier, ich bin nicht frei davon, ich gestehe es), dann ist das schon in gewisser Hinsicht auch ruinieren, denn wenn das alle machen, sind die Steine bald weg. An gewissen sardischen Stränden ist Sand-mitnerhmen verboten, hohe Geldstrafen, genau aus diesem Grund.
Und doch sammle ich, alles mögliche. Sand, Steine, Gläser, auch wertvollere/im Erwerb teurere Sachen.
Meine Sammlungen entwickeln sich aber, manchmal geht´s rasant, dann wieder steht eine Sammlung, und manche ist einfach nicht mehr interessant.
Es ist weniger vielleicht das Habenwollen per se, es ist auch der Spieldrang, das Dekorative dran, daß man die Sammlung arrangieren kann...wenn ich nur an meine Sammlung grüner Rosenkugeln denke.....ich hab´eine Zeitlang wie wild gesammelt, und dann immer langsamer, und jetzt kauf´ich mir gar keine mehr, auch wenn mir eine über den Weg läuft. Sie sind alle in 2 Riesenvasen zwischen 2 Küchenfenstern, im Gegenlicht, und sehen wunderbar aus, und fertig.
Oder die Teig- und Schneiderradl-Sammlung....finito.
Die blaue-Gläser-Sammlung, die rechts neben mir im Fenster steht - die dient nur mehr der Dekoration des Blauen Salons, hab´seit Jahren keines mehr gekauft, würde das auch nicht mehr tun.
Dagegen die barocken Fahnenbekrönungen, sie sammeln sich zur Zeit bei mir.
Ich weiß nicht, worin das "Leben" von so Sammlungen besteht.......
Ich weiß nicht recht, ich hab´das gefühl, mir laufen die Dinge zu. Ich brauche nicht zu suchen. Mir laufen auch immer solche Dinge zu, die in den Rahmen, in dem ich mich bewege, reinpassen.
Und wenn sich im Leben irgendwas ändert, dann lasse ich die Sammlungen auch zurück. Ich hab´die Dinge mal so geliebt, aber dann sind sie unwichtig, und ich kann sie ohne Bedauern zurücklassen.
Es gibt auch eine Sammlung schwarzer Bleistifte *kicher* ohne Scherz.
Wenn ich´s mir so überlege: die meisten meiner Sammlungen stellen keinen realen Geldwert dar, es sind nur ganz wenige Dinge, die man verkaufen könnte, dabei.
Und die meisten Sachen sind in irgendeiner Form alt, gebraucht, oder völlig wertlos (Steine etc).
Komisch, über meine "Sammlungen" aller Art habe ich mir schon lange keine Gedanken mehr gemacht.
Gehören die zum Konsumterror?
Ich weiß nicht recht, denn sie sind praktisch überhaupt nicht von der Art, mit der man Konsumterror ausübt.
Das wäre vielleicht eine Armbanduhrensammlung, oder Geschirrsammlung oder sowas.......aber schwarze Bleistifte?
Oder die blauen....im Blauen Salon gibt´s nur blaue Bleistifte.
(Die häßlichen sind alle in der Küche *g*)
Es ist eher der Dekorationsterror, den ich selber produziere, aber Konsumterror von außen kann ich da, fürchte ich, nicht beschuldigen.
Wobei ich insofern mit der Sammlerei kein Problem habe, als eben die Dinge nie endlos dahin gehen, sondern mehr so eine natürliche Entwicklug nehmen.
Dazu gehört auch: wie entsteht eine Sammlung? Bei mir - von selber.
Ich denke mir nicht, jetzt sammle ich dies oder jenes, sondern ich stelle plötzlich fest, daß ich was sehe, was zu drei, vier anderen Dingen, die ich daheim habe, dazupaßt. Und plötzlich...ist´s eine Sammlung.
Wie entstehen Deine Sammlungen, Unique?
Ich freu´mich irgendwie auf´s Vererben.
Die Töchtis und potentielle Enkelkinder, wenn die mich mal anbetteln um irgendwas, da kann ich ganze Generationen mit Krempl beglücken. Ich hab´meiner Oma einen Haufen Zeug, das sie gesammelt hatte, abgebettelt. vielleicht liegt´s in der Familie. GENAU! Die GENE sind schuld!!!!
Und was sie nicht mögen, schmeißen sie weg, wenn ich gestorben bin. Auch ok.
Und die Schwedenbombenschachtel mit 1m würde ich eher nicht unter das Thema Sammlung stellen, das ist schon ein Opfer an den konsumterror.
Oder frißt du immer bergeweise Schwedenbomben, cmk12?
: Auserwählte(r) :

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Titel:
gueldenstern hat Folgendes geschrieben:
Und die Schwedenbombenschachtel mit 1m würde ich eher nicht unter das Thema Sammlung stellen, das ist schon ein Opfer an den konsumterror.
Oder frißt du immer bergeweise Schwedenbomben, cmk12?
Oder frißt du immer bergeweise Schwedenbomben, cmk12?
Was sind Schwedenbomben?
Also ich glaube, dass Sammelleidenschaft etwas mit Wohlbefinden zu tun hat. Man umgibt sich mit "positiven Objekten". Vielleicht auch Objekten, mit denen man etwas positives assoziiert.
Das zeigt aber auch, dass wir eben materialistisch denken. Uns reicht es nicht, uns den Steinen zu erfreuen - wir müssen sie besitzen.
Dass Vererben sehe ich wiederum sehr kritisch, denn Kinder müssen nicht unbedingt den geichen Zugang zu den Objekten haben wie man selbst. Und dann - schwupps - verschwinden die Steine in der Kiesgrube beim Nachbarn um die Ecke.
cmk12
Edit: Sind Schwedenbomben Schokoküsse?
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Titel:
Schokoküsse - die kenn´ich nicht. Schwedenbomben sind so schwarze hügelige Dinger, die ähnlich aussehen wie die Dickmanns, nur gibt´s da riesige und kleine, glaub´ich. Schwedenbomben sind in der Größe dazwischen, es gibt "nackerte" und "g´streuselte", je 3 in einer Sechserpackung. Nackerte sind einfach schwarz, schoko halt, g´streuselte (=bestreute) sind mit Kokosflocken bestreut.
Und sie schmecken - wie die Dickmanns - nach nix, wenn Ihr mich fragt. Aber der Allerliebste und Töchti groß sind froh, wenn die Konkurrenz im Haus kleiner ist......
Schon auch ein bissl, ja....
Damit habe ich komischerweise kein Problem.
Was nach meinem Tod mit dem Dingen passiert, ist mir insofern egal, als mir nicht wichtig ist,wer die Sachen hat. Die Steine sind eh klar, die bedeuten nur dem was, der sie selber aufgesammelt hat - da bin ich illusionslos.
Bei dem restlichen gesammelten Krempel wär´mir leid, wenn´s auf den Müll geschmissen wird, weil es immer Leute gibt, die Sachen gern mögen, die wen anderen gar nicht interessieren.
Da würde ich vorschlagen, das Wertvolle(re) wird verkauft, den Krempel sollte man einem Flohmarkt-Verkäufer schenken.
Das wäre auch back to the roots
ich schlepp´gerne Zeug von Flohmärkten heim.
Über das Verkaufen gibt´s auch einen runnig gag. Wir sind mit einem Antiquitätenhändler sehr gut befreundet, ab und zu haben wir ihm auch was abgekauft. Wir sagen immer, daß unsere Freundschaft eine Art zukunftsträchtiger Symbiose ist, denn unsere Enkel werden seinen die Dinge verkaufen, die wir von ihm gekauft haben.
Und das ist auch gut so - draufsitzen (Familienbesitz, SO was Lächerliches) finde ich wirklich dumm.
Wer Freude an Dingen hat, soll sie haben, wer nicht, soll´s hergeben.
Ich hab´da nicht so einen Romantizismus, meine Heiligtümersammlungen betreffend.
Noch was zum Vereben: ich tu´eigentlich lieber lebendig Herschenken, denke ich. Meine Oma hat mir total viel Zeug geschenkt, und den anderen Enkeln glaub´ich auch, denn als sie gestorben ist, war praktisch gar nichts da.
Abgesehen davon, daß jeder bekommt, was ihm gefällt, gibt´s auch keine Erbschaftsstreitereien. Das war eigentlich sehr angenehm.
Und sie schmecken - wie die Dickmanns - nach nix, wenn Ihr mich fragt. Aber der Allerliebste und Töchti groß sind froh, wenn die Konkurrenz im Haus kleiner ist......
Zitat:
Also ich glaube, dass Sammelleidenschaft etwas mit Wohlbefinden zu tun hat. Man umgibt sich mit "positiven Objekten". Vielleicht auch Objekten, mit denen man etwas positives assoziiert.
Schon auch ein bissl, ja....
Zitat:
Dass Vererben sehe ich wiederum sehr kritisch, denn Kinder müssen nicht unbedingt den geichen Zugang zu den Objekten haben wie man selbst. Und dann - schwupps - verschwinden die Steine in der Kiesgrube beim Nachbarn um die Ecke.
Damit habe ich komischerweise kein Problem.
Was nach meinem Tod mit dem Dingen passiert, ist mir insofern egal, als mir nicht wichtig ist,wer die Sachen hat. Die Steine sind eh klar, die bedeuten nur dem was, der sie selber aufgesammelt hat - da bin ich illusionslos.
Bei dem restlichen gesammelten Krempel wär´mir leid, wenn´s auf den Müll geschmissen wird, weil es immer Leute gibt, die Sachen gern mögen, die wen anderen gar nicht interessieren.
Da würde ich vorschlagen, das Wertvolle(re) wird verkauft, den Krempel sollte man einem Flohmarkt-Verkäufer schenken.
Das wäre auch back to the roots
Über das Verkaufen gibt´s auch einen runnig gag. Wir sind mit einem Antiquitätenhändler sehr gut befreundet, ab und zu haben wir ihm auch was abgekauft. Wir sagen immer, daß unsere Freundschaft eine Art zukunftsträchtiger Symbiose ist, denn unsere Enkel werden seinen die Dinge verkaufen, die wir von ihm gekauft haben.
Und das ist auch gut so - draufsitzen (Familienbesitz, SO was Lächerliches) finde ich wirklich dumm.
Wer Freude an Dingen hat, soll sie haben, wer nicht, soll´s hergeben.
Ich hab´da nicht so einen Romantizismus, meine Heiligtümersammlungen betreffend.
Noch was zum Vereben: ich tu´eigentlich lieber lebendig Herschenken, denke ich. Meine Oma hat mir total viel Zeug geschenkt, und den anderen Enkeln glaub´ich auch, denn als sie gestorben ist, war praktisch gar nichts da.
Abgesehen davon, daß jeder bekommt, was ihm gefällt, gibt´s auch keine Erbschaftsstreitereien. Das war eigentlich sehr angenehm.
: Senator(in) :

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Titel:
also wenn ich was sammel, dann deswegen damit ich es zu einer späteren zeit wieder nutzen, ansehen, hören oder sonst was machen kann. das dumme was ich daran finde ist, das ich lieder alles nur abrufen würde als zu sammeln, doch man kann ja in der heutigen zeit nicht einfach sagen in nutzte xyz und da nach gebe ich es dem eigentümer wieder. so muss ich immer konsumieren, und somit könnte man die herleitung zum konsumterror herleiten. man wird gezwungen was zu konsumiern, obwohl man es nur nutzen, anschauen, hören, ..., möchte.
: Orakel-Schüler(in) :

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Titel:
Zitat:
Gibt es da nicht diese taoistische Erzählung mit der Blume am Wegesrand? Ein Europäer pflückt sie, um ihre Schönheit zu besitzen, er macht sie sich zueigen. Ein taoistischer Mönch schaut sie an und erfreut sich einfach ihres Daseins.
ich würde sie fotografieren...
Ich denke, dass "etwas sammeln" und ein echter "Sammeltrieb" zwei verschiedene Dinge sind. Meine Freundin sammelt bestimmte Tiere und will möglichst viele davon haben.
Ich sammle Dinge, die ich irgendwie mal brauchen könnte...und brauche nur einen Bruchteil davon. Ich kann mich aber auch schwer davon trennen, auch wenn ich es schon jahrelang nicht gebraucht habe und wahrscheinlich auch nicht brauchen werde.
Ich meine dass dieser Sammeltrieb mehr um des Sammelns willen gemacht wird (Kontrollbedürfnis oder so) und nicht wegen der Dinge, die man sammelt.
Es geht darum, auf alles vorbereitet zu sein (möglichst) und nicht darum, möglichst viel zu einem "Thema" zu haben.
Ok, ich sammle auch Mineralien, die mir gefallen, und die stehen in einer Glasvitrine und sehen schön aus. Aber da ist das "Sammelgefühl" auch einfach anders als bei den anderen Dingen (Z.B. kleine Behälter, Schnüre, Schleifen, etc. es sind tausende Dinge, die ich einfach nicht wegwerfen kann)
Zitat:
Und sie schmecken - wie die Dickmanns - nach nix, wenn Ihr mich fragt.
doch, die sind gut. Die Dickmanns sind so pampig,klebrig, aber die Schwedenbomben sind super!
Ich musste so lachen als cmk nicht wusste was das ist... *immernochgrinsenmuss
Zitat:
Das zeigt aber auch, dass wir eben materialistisch denken. Uns reicht es nicht, uns den Steinen zu erfreuen - wir müssen sie besitzen.
ja, offenbar stimmt das so. Auch ein Foto von einer Blume am Wegesrand ist ein Bestitz.
Bei mir hat das aber damit was zu tun dass ich sehr an Erinnerungen hänge. und meistens vergesse ich aber so vieles bzw. hab keinen Zugang mehr dazu. Und ich möchte doch das alles nicht vergessen, sondern davon zehren. Z.B. von dem Bild einer Blume, wenns mir schlecht geht, dass ich mich daran erfreuen kann.
An die blume kann ich mich ziemlich sicher nicht mehr erinnern, weil in meinem Kopf ein zu grosses Chaos ist. Aber das Foto kann die Erinnerung wieder herholen und damit auch die schönen Gefühle.
Und wenn ich die Blume schon pflücken würde, würde ich sie wahrscheinlich pressen damit ich länger was davon habe.
: Orakel-Schüler(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 2058
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Beiträge: 2058
Titel:
Zitat:
Im Film Fightclub fand ich diese schönen Zeilen, die mich nachdenklich machen:
Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos,
machen Jobs, die wir hassen,
kaufen dann Scheiße, die wir nicht brauchen.
(...)
Wir wurden durch das Fernsehen aufgezogen in dem Glauben
daß wir irgendwann mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars... werden wir aber nicht! ...und das wird uns langsam klar! Und wir sind kurz, ganz kurz vorm Ausrasten.
(...)
Du bist nicht dein Job.
Du bist nicht das Geld auf deinem Konto,
nicht das Auto, das du fährst,
nicht der Inhalt deiner Brieftasche
und nicht deine beschissene Cargo-hose.
Du bist der singende, tanzende Abschaum der Welt!
Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos,
machen Jobs, die wir hassen,
kaufen dann Scheiße, die wir nicht brauchen.
(...)
Wir wurden durch das Fernsehen aufgezogen in dem Glauben
daß wir irgendwann mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars... werden wir aber nicht! ...und das wird uns langsam klar! Und wir sind kurz, ganz kurz vorm Ausrasten.
(...)
Du bist nicht dein Job.
Du bist nicht das Geld auf deinem Konto,
nicht das Auto, das du fährst,
nicht der Inhalt deiner Brieftasche
und nicht deine beschissene Cargo-hose.
Du bist der singende, tanzende Abschaum der Welt!
Wir leben in einer Epoche, die vielleicht noch schlimmer ist als die aufstrebende Zeit nach dem Krieg. Menschen werden Tag für Tag fehlgeleitet. Ich weiß nicht, wie der richtige Weg aussieht oder ob mein Weg der richtige ist. Aber ich weiß, dass das was uns da vorgemacht wird falsch ist. Das spüre ich in mir, obwohl ich durch mein Umfeld dahingehend beeinflusst werde - noch immer! beeinflusst werde.
Was mir in der letzten Zeit positiv aufgefallen ist: Ich kenne viele Namen der "großen", neuen Stars nicht mehr. Ich kenne die Sendungen im Fernsehen nicht mehr, die mittags und abends laufen und womit viele Leute ihr Leben verplempern, nur um ein gemeinsames Gesprächsthema zu finden. Wieviel stunden man vor einer Flimmerkiste sitzen kann um endlos Lange Sendungen zu schauen, die keinen tieferen Sinn haben. Ihr Zweck ist nicht zu unterhalten, sondern die Zeit zu vertreiben.
Dennoch weiß ich, dass man der Werbung nicht entkommen kann. Sie ist allgegenwertig. Was ist sie? Absolute Kontrolle. Sie ist eine bewusst konstruierte Scheinwelt, die offensichtlich vor den Menschen herumtanzt, um sie von der Wahrheit abzulenken. "Was für eine Wahrheit?", wird man fragen: Wir sind Sklaven.
Wir wurden alle in die Konsumsklaverei geboren und leben unser Leben lang in diesem abstrakten Gefängnis, nur damit es einigen wenigen da draußen besser geht. Es ist ein Gefängnis für unseren Verstand.
Abschließen möchte ich diesen Beitrag mit einem Gedicht Ingeborg Bachmanns (1952):
Reklame
Wohin aber gehen wir
ohne Sorge sei ohne Sorge
wenn es dunkel und wenn es kalt wird
sei ohne Sorge
aber
mit Musik
was sollen wir tun
heiter und mit Musik
und denken
heiter
angesichts deines Endes
mit Musik
und wohin tragen wir
am Besten
unsre Fragen und den Schauer aller Jahre
in die Traumwäscherei ohne Sorge sei ohne Sorge
was aber geschieht
am besten
wenn Totenstille
eintritt
: Orakel-Schüler(in) :
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Zamonien
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Titel:
Mir ist in Hinsicht auf das Produkt Filme etwas aufgefallen, dass die Konsumsklaverei verursacht haben dürfte. Speziell Filmkritiken, so finde ich, zeigen wie sehr wir (und auch die Kritiker) das Kauf- bzw. Präsentationsverhalten prägen.
Mir scheint es, als wenn es so etwas wie "Leittiere" gibt, auf deren Einschätzung der Filme (oder des Trends) gewartet wird. Kennt man diese Kritik, lehnen sich die Ratsuchenden oder die, die z.B. diese Kritik weiter in ihrer Kritik nutzen wollen daran an.
Es entsteht eine Konformität, die jede Gegenströmung zu dieser Kritik im Keim erstickt. Ein Massengeschmack wird geprägt und plötzlich finden alle einen bestimmten Film gut. Ich möchte dem Film nicht seine Klasse absprechen, doch wieviele von den Zuschauern sind Mitläufer, die den Film nur gut finden, weil vielleicht der beste Freund ihn toll findet?
Genauso läßt es sich auf negative Beispiele beziehen. Wenn eines dieser Leittiere einen Film schlecht findet, folgen 100erte schlechter Kritiken, die der Film garnicht verdient haben muß.
Ist die Konsumsklaverei somit nicht auch ein von unsselbst geschaffenes Medium?
Lieben Gruß
La_Penna
Mir scheint es, als wenn es so etwas wie "Leittiere" gibt, auf deren Einschätzung der Filme (oder des Trends) gewartet wird. Kennt man diese Kritik, lehnen sich die Ratsuchenden oder die, die z.B. diese Kritik weiter in ihrer Kritik nutzen wollen daran an.
Es entsteht eine Konformität, die jede Gegenströmung zu dieser Kritik im Keim erstickt. Ein Massengeschmack wird geprägt und plötzlich finden alle einen bestimmten Film gut. Ich möchte dem Film nicht seine Klasse absprechen, doch wieviele von den Zuschauern sind Mitläufer, die den Film nur gut finden, weil vielleicht der beste Freund ihn toll findet?
Genauso läßt es sich auf negative Beispiele beziehen. Wenn eines dieser Leittiere einen Film schlecht findet, folgen 100erte schlechter Kritiken, die der Film garnicht verdient haben muß.
Ist die Konsumsklaverei somit nicht auch ein von unsselbst geschaffenes Medium?
Lieben Gruß
La_Penna
: Orakel-Schüler(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 2304
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Titel:
natürlich!
Menschen sind auf der Suche nach Glück, nach Zufriedenheit und Wohlbefinden, sobald sie genug zu essen und ein Dach über dem Kopf haben.
Manche suchen (und finden) die Antwort in Religion, manche in Wissenschaft, manche in Besitz (damit meine ich die wenigen Menschen, die glücklich und zufrieden sind mit dem was sie bereits haben - und das ist meistens sehr wenig).
Die meisten suchen aber noch. Und Werbung und Konsum gaukeln vor, Antworten auf diese Frage nach Glück zu haben. Und - noch praktischer - sie haben das einzig wahre Ding, das es braucht, gleich da, im Sonderangebot auch noch!
Und wenn es nicht funktioniert, dann liegt das natürlich nicht an dem Ding, das sie verkauft haben, sondern daran dass es inzwischen bereits ein neues, besseres gibt und wir nicht das neue, bessere gekauft haben.
Werbung arbeitet mit diesen Sehnsüchten der Menschen, Glück und Zufriedenheit zu finden.
Was macht einen durchschnittlichen Menschen glücklich und zufrieden? Ein bisschen Besitz, Ansehen, Be- und Geliebt zu werden (eine Frau, Familie, Kinder, etc.), ein Teil der Gruppe zu sein (kein Aussenseiter) aber auch ein bisschen individuell.
Und die meisten Werbungen zielen genau darauf ab. Frauen müssen schön sein, um angesehen zu sein, und um geliebt zu werden. Also verkauft man ihnen eine Creme, die aber natürlich nicht viel nützt (sonst würde man ja nur eine verkaufen) - was natürlich die Schuld der Frau ist (weil sie nicht konsequent eincremt, oder weil die Versprechungen ja nur heissen "reduziert Falten bis zu 70%" - nicht 100%).
Ein Mann braucht ein gewisses Ansehen - ein Auto unterstreicht die Persönlichkeit des Mannes. Er kauft kein Auto. Er kauft ein Stück von der Persönlichkeit die er haben oder verkörpern will. Wenn er natürlich dann nicht so toll ist mit seinem Auto, wie die Werbung (bzw. das männliche Werbemodell, dem die Frauen nur so nachlaufen) verspricht, ist er selber daran schuld. Inzwischen gibts ja schon wieder ein neues Modell, damit würde es bestimmt gehen...etc.
Werbung verkauft keine Produkte. Werbung verkauft Sehnsüchte und Wünsche bzw. täuscht es vor.
Und wir lassen uns bereitwillig täuschen. Bereits nach der ersten Creme, die nichts nutzt, müsste jede Frau doch draufgekommen sein dass man sich auch die billigste ins Gesicht schmieren kann, weil es einfach nur egal ist.
Bereits nach dem ersten Auto, das doch nicht aus dem braven Bankangestellten den wilden Hengst macht, müsste jeder Mann draufgekommen sein.
Aber nein, wir machen bereitwillig mit, wie Glücksspieljunkies, die überzeugt sind "aber bei dem nächsten Spiel funktioniert es!".
Wir wissen nicht wo wir sonst suchen sollen nach unserem Glück. Also versuchen wir es zu kaufen. Und die Wirtschaft verkauft es, zumindest versucht sie uns das einzureden - recht erfolgreich wie ich meine.
Wenn Frauen ihr Gesicht einfach so sein ließen wie es nun mal ist, mit Falten und Runzeln, und zwar alle Frauen, glücklich damit wären und sich wohl fühlen, trotzdem schön fühlen, dann würden sie trotzdem einen Mann abkriegen, auch ohne teure Gesichtscreme.
Aber dann würden die Kosmetikfirmen nichts mehr verkaufen.
Und wenn Männer ihr Auto nach Sicherheitsstandards kaufen würden, und nicht nach versprochenem Image, dann wären einige Autohersteller bald pleite.
Menschen sind auf der Suche nach Glück, nach Zufriedenheit und Wohlbefinden, sobald sie genug zu essen und ein Dach über dem Kopf haben.
Manche suchen (und finden) die Antwort in Religion, manche in Wissenschaft, manche in Besitz (damit meine ich die wenigen Menschen, die glücklich und zufrieden sind mit dem was sie bereits haben - und das ist meistens sehr wenig).
Die meisten suchen aber noch. Und Werbung und Konsum gaukeln vor, Antworten auf diese Frage nach Glück zu haben. Und - noch praktischer - sie haben das einzig wahre Ding, das es braucht, gleich da, im Sonderangebot auch noch!
Und wenn es nicht funktioniert, dann liegt das natürlich nicht an dem Ding, das sie verkauft haben, sondern daran dass es inzwischen bereits ein neues, besseres gibt und wir nicht das neue, bessere gekauft haben.
Werbung arbeitet mit diesen Sehnsüchten der Menschen, Glück und Zufriedenheit zu finden.
Was macht einen durchschnittlichen Menschen glücklich und zufrieden? Ein bisschen Besitz, Ansehen, Be- und Geliebt zu werden (eine Frau, Familie, Kinder, etc.), ein Teil der Gruppe zu sein (kein Aussenseiter) aber auch ein bisschen individuell.
Und die meisten Werbungen zielen genau darauf ab. Frauen müssen schön sein, um angesehen zu sein, und um geliebt zu werden. Also verkauft man ihnen eine Creme, die aber natürlich nicht viel nützt (sonst würde man ja nur eine verkaufen) - was natürlich die Schuld der Frau ist (weil sie nicht konsequent eincremt, oder weil die Versprechungen ja nur heissen "reduziert Falten bis zu 70%" - nicht 100%).
Ein Mann braucht ein gewisses Ansehen - ein Auto unterstreicht die Persönlichkeit des Mannes. Er kauft kein Auto. Er kauft ein Stück von der Persönlichkeit die er haben oder verkörpern will. Wenn er natürlich dann nicht so toll ist mit seinem Auto, wie die Werbung (bzw. das männliche Werbemodell, dem die Frauen nur so nachlaufen) verspricht, ist er selber daran schuld. Inzwischen gibts ja schon wieder ein neues Modell, damit würde es bestimmt gehen...etc.
Werbung verkauft keine Produkte. Werbung verkauft Sehnsüchte und Wünsche bzw. täuscht es vor.
Und wir lassen uns bereitwillig täuschen. Bereits nach der ersten Creme, die nichts nutzt, müsste jede Frau doch draufgekommen sein dass man sich auch die billigste ins Gesicht schmieren kann, weil es einfach nur egal ist.
Bereits nach dem ersten Auto, das doch nicht aus dem braven Bankangestellten den wilden Hengst macht, müsste jeder Mann draufgekommen sein.
Aber nein, wir machen bereitwillig mit, wie Glücksspieljunkies, die überzeugt sind "aber bei dem nächsten Spiel funktioniert es!".
Wir wissen nicht wo wir sonst suchen sollen nach unserem Glück. Also versuchen wir es zu kaufen. Und die Wirtschaft verkauft es, zumindest versucht sie uns das einzureden - recht erfolgreich wie ich meine.
Wenn Frauen ihr Gesicht einfach so sein ließen wie es nun mal ist, mit Falten und Runzeln, und zwar alle Frauen, glücklich damit wären und sich wohl fühlen, trotzdem schön fühlen, dann würden sie trotzdem einen Mann abkriegen, auch ohne teure Gesichtscreme.
Aber dann würden die Kosmetikfirmen nichts mehr verkaufen.
Und wenn Männer ihr Auto nach Sicherheitsstandards kaufen würden, und nicht nach versprochenem Image, dann wären einige Autohersteller bald pleite.
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Wenn Frauen ihr Gesicht einfach so sein ließen wie es nun mal ist, mit Falten und Runzeln, und zwar alle Frauen, glücklich damit wären und sich wohl fühlen, trotzdem schön fühlen, dann würden sie trotzdem einen Mann abkriegen, auch ohne teure Gesichtscreme.
Aber dann würden die Kosmetikfirmen nichts mehr verkaufen.
Aber dann würden die Kosmetikfirmen nichts mehr verkaufen.
Vom restlichen Inhalt (wo ich Dir einfach rechtgebe) mal abgesehen: Schmieren ist Mist, aber Botox wirkt wirklich. Das ist absolut kein Konsumschmäh.
Das Problem liegt eher darin, daß die Falten im Gesicht nicht das wahre Problem der Leute sind, und wenn die Falten dann wirklich weg sind, dann ist das wahre Problem immer noch da.
Ich lege ein Geständnis ab: mir waren die Falten auch wurscht, bis ich zwangsweise mal Botox ausprobieren mußte. Da habe ich überlauert, WIE genial das ist. Nicht, daß ich ohne Falten nicht leben könnte, aber REISSEN tu ich mich nun auch nicht drum. Also, ich bekämpfe fröhlich meine Falten, solange es geht.
Mit Mann haben oder nicht hat das allerdings rein gar nichts zu tun.
: Orakel :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
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Ich hoffe du nimmst es mir nicht böse gueldenstern, aber steckt da nicht einfach eitelkeit dahinter ?
Menschen bekommen nunmal falten, die gehören auch zum leben dazu.
Klar kann man sich ja um sein aussehen kümmern,
aber ich finde es unnötig sich einen wirkstoff spritzen zu lassen der die gesichtsmuskeln lähmt nur um jünger wirken zu lassen.
Rennt man da etwa nicht einem schönheitsideal hinterher ?
Z.
Menschen bekommen nunmal falten, die gehören auch zum leben dazu.
Klar kann man sich ja um sein aussehen kümmern,
aber ich finde es unnötig sich einen wirkstoff spritzen zu lassen der die gesichtsmuskeln lähmt nur um jünger wirken zu lassen.
Rennt man da etwa nicht einem schönheitsideal hinterher ?
Z.
: Ranglos :

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Absolut und ausschließlich Eitelkeit, sonst gar nichts steckt dahinter, völlig richtig.
Aber, und davon bin ich vorher ausgegangen, bei der Konsumsklaverei, die Unique in puncto Kosmetik angesprochen hat, dreht sich´s nicht um Eitelkeit.
Die da angesprochenen Frauen haben ein Problem, ihr Mann hat eine Freundin, oder sie kriegen keinen Mann ab, oder keinen, den sie wirklich mögen etc. etc. Wenn sie allerdings schöner wären, dann wäre alles anders - sagt die Industrie. Und die Möglichkeit - voilá, die kaufst Du Dir bei Chanel. Gewonnen?
Nein. Aber nicht, weil die Cremes nicht wirken. Das ist völlig egal.
Die Damen, die sich Botox spritzen lassen, sind zu ca. 60% hinterher um keinen Tupf zufriedener, und das Zeug wirkt wirklich. Aber die Faltenverminderung löst Dein Problem nicht.
Das heißt, Konsumsklaverei ist die Verwechslung der Probleme und der Lösungsmöglichkeiten, und diese Verwechslung wird von der Industrie zugunsten der Absatzerhöhung mit Werbung gefördert.
Das hat mit Wirkung gar nichts zu tun, nur mit Wünschen.
Beside: hast Du irgendwo mal Botox-Werbung gesehen? Braucht man nicht, dazu ist das Zeug zu gut, schade um´s Geld für Werbung.
Um wieder zu mir zurückzukommen: ich habe viele Jahre gesagt, ich bin ja nicht DEPPERT, was machen zu lassen, ich brauche keine Liftings und Peelings, sich ruinieren, und dann sieht man nicht einmal WIRKLICH "besser" aus, dafür aber anders und "falsch".
Die Botox-Geschichte habe ich als Testperson machen lassen, weil´s mir einfach wurscht war. Und habe gemerkt: das spürst Du nicht, den Lähmungseffekt, das siehst Du nicht, das merkt man einfach wirklich nicht, auch selber nicht, wenn es dir eine Frau nicht sagt, dann weißt Du das niemals, und hast auch keine Chance, draufzukommen.
Die Story von der "toten" Gesichtsmimik stimmt ganz einfach nicht (denn das würde ich mir niemals gefallenlassen).
Ja, und dann bin ich einfach umgefallen.
Kein Aufwand, keine Gefahr, kein Schaden, purer Nutzen....und ich sehe selbstverständlich nicht jünger aus, woher denn.
Ich bekomme nur keine Falten (denn ich hatte niemals welche, ich hab mit der Botoxerei angefangen, bevor ich überhaupt Falten hatte), ich verändere mich einfach viel langsamer, als es natürlich wäre.
Und da hat mich der Anstand und das schlechte Gewissen mit trara verlassen.
Bezüglich des Schönheitsideals: nein. Ich will bloß wie ich aussehen, nicht anders. Wie ich, jung, ja gerne, aber bloß nicht anders. Ich hatte verdammte Debatten mit meinem Zahnarzt, denn ich habe mir die Schneidezähne mit Keramikveneers verblenden lassen, und das ist an sich eine "Schönheitsmaßnahme" (weißer, regelmäßiger). Mein einziger Grund war aber, daß ich mir mit 14 die Zähne eingeschlagen hatte, sie haben Sprünge gehabt, und sind gebröselt, ich mußte mir die Geschichte alle halben Jahre mit Keramik flicken lassen, und jedesmal ist ein bissl mehr von der Substanz verschwunden. Ich mußte also um die Farbe kämpfen (denn meine Normalfarbe ist nicht dir durchschnittliche als perfekt geltende Normfarbe), aber noch viel mehr um die Form. Meine Zähne sind relativ markant, unklassisch, und jedenfalls machst Du mit dem Gebiß KEINE Kosmetikwerbung. Also wollte er meine Zähne, wenn er schon dabei ist, auch gleich verschönern. Ich habe getobt, meine Zähne, wenn auch nicht klassisch, passen einfach perfekt zu mir, zu meinem Gesicht, da entspricht sich alles meiner Meinung nach. Ein Gebiß wie Nicole Kidman macht mich doch zum Trottel! Naja, er hat den ganzen Aufwand machen müssen, damit ich hinterher genauso aussehe wie vorher.
Ein auf kosmetische Scherze spezialisierter Zahnarzt hat da echt Imageprobleme, wenn ich sage, DIE Zähne sind von ihm.
Worauf ich rauswill: das Schönheitsideal ist mir herzlich wurscht, ich bin aber verdammt interessiert dran, ich zu sein, und zwar, wenn´s leicht geht, jung und fit.
Das ist Eitelkeit, ungelogen, aber es hat mit dem Konsumterror nichts zu tun (denn ich will damit auch nichts erreichen, der Allerliebste motzt eher wegen des Botox, weil ich immer ein Gejammer beim Einspritzen veranstalte, es tut nämlich WEH, und sagt, seinetwegen brauche ich das nicht zu tun, ich soll´s doch lassen. Er rennt mir nicht fort, nur weil ich Falten im Gesicht hab.)
Aber, und davon bin ich vorher ausgegangen, bei der Konsumsklaverei, die Unique in puncto Kosmetik angesprochen hat, dreht sich´s nicht um Eitelkeit.
Die da angesprochenen Frauen haben ein Problem, ihr Mann hat eine Freundin, oder sie kriegen keinen Mann ab, oder keinen, den sie wirklich mögen etc. etc. Wenn sie allerdings schöner wären, dann wäre alles anders - sagt die Industrie. Und die Möglichkeit - voilá, die kaufst Du Dir bei Chanel. Gewonnen?
Nein. Aber nicht, weil die Cremes nicht wirken. Das ist völlig egal.
Die Damen, die sich Botox spritzen lassen, sind zu ca. 60% hinterher um keinen Tupf zufriedener, und das Zeug wirkt wirklich. Aber die Faltenverminderung löst Dein Problem nicht.
Das heißt, Konsumsklaverei ist die Verwechslung der Probleme und der Lösungsmöglichkeiten, und diese Verwechslung wird von der Industrie zugunsten der Absatzerhöhung mit Werbung gefördert.
Das hat mit Wirkung gar nichts zu tun, nur mit Wünschen.
Beside: hast Du irgendwo mal Botox-Werbung gesehen? Braucht man nicht, dazu ist das Zeug zu gut, schade um´s Geld für Werbung.
Um wieder zu mir zurückzukommen: ich habe viele Jahre gesagt, ich bin ja nicht DEPPERT, was machen zu lassen, ich brauche keine Liftings und Peelings, sich ruinieren, und dann sieht man nicht einmal WIRKLICH "besser" aus, dafür aber anders und "falsch".
Die Botox-Geschichte habe ich als Testperson machen lassen, weil´s mir einfach wurscht war. Und habe gemerkt: das spürst Du nicht, den Lähmungseffekt, das siehst Du nicht, das merkt man einfach wirklich nicht, auch selber nicht, wenn es dir eine Frau nicht sagt, dann weißt Du das niemals, und hast auch keine Chance, draufzukommen.
Die Story von der "toten" Gesichtsmimik stimmt ganz einfach nicht (denn das würde ich mir niemals gefallenlassen).
Ja, und dann bin ich einfach umgefallen.
Kein Aufwand, keine Gefahr, kein Schaden, purer Nutzen....und ich sehe selbstverständlich nicht jünger aus, woher denn.
Ich bekomme nur keine Falten (denn ich hatte niemals welche, ich hab mit der Botoxerei angefangen, bevor ich überhaupt Falten hatte), ich verändere mich einfach viel langsamer, als es natürlich wäre.
Und da hat mich der Anstand und das schlechte Gewissen mit trara verlassen.
Bezüglich des Schönheitsideals: nein. Ich will bloß wie ich aussehen, nicht anders. Wie ich, jung, ja gerne, aber bloß nicht anders. Ich hatte verdammte Debatten mit meinem Zahnarzt, denn ich habe mir die Schneidezähne mit Keramikveneers verblenden lassen, und das ist an sich eine "Schönheitsmaßnahme" (weißer, regelmäßiger). Mein einziger Grund war aber, daß ich mir mit 14 die Zähne eingeschlagen hatte, sie haben Sprünge gehabt, und sind gebröselt, ich mußte mir die Geschichte alle halben Jahre mit Keramik flicken lassen, und jedesmal ist ein bissl mehr von der Substanz verschwunden. Ich mußte also um die Farbe kämpfen (denn meine Normalfarbe ist nicht dir durchschnittliche als perfekt geltende Normfarbe), aber noch viel mehr um die Form. Meine Zähne sind relativ markant, unklassisch, und jedenfalls machst Du mit dem Gebiß KEINE Kosmetikwerbung. Also wollte er meine Zähne, wenn er schon dabei ist, auch gleich verschönern. Ich habe getobt, meine Zähne, wenn auch nicht klassisch, passen einfach perfekt zu mir, zu meinem Gesicht, da entspricht sich alles meiner Meinung nach. Ein Gebiß wie Nicole Kidman macht mich doch zum Trottel! Naja, er hat den ganzen Aufwand machen müssen, damit ich hinterher genauso aussehe wie vorher.
Ein auf kosmetische Scherze spezialisierter Zahnarzt hat da echt Imageprobleme, wenn ich sage, DIE Zähne sind von ihm.
Worauf ich rauswill: das Schönheitsideal ist mir herzlich wurscht, ich bin aber verdammt interessiert dran, ich zu sein, und zwar, wenn´s leicht geht, jung und fit.
Das ist Eitelkeit, ungelogen, aber es hat mit dem Konsumterror nichts zu tun (denn ich will damit auch nichts erreichen, der Allerliebste motzt eher wegen des Botox, weil ich immer ein Gejammer beim Einspritzen veranstalte, es tut nämlich WEH, und sagt, seinetwegen brauche ich das nicht zu tun, ich soll´s doch lassen. Er rennt mir nicht fort, nur weil ich Falten im Gesicht hab.)
: Orakel-Schüler(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 2304
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Titel:
Eitelkeit nicht in dem Sinn, wie sie wohl die meisten Menschen einfach haben (dass sie gut aussehen wollen, manche mehr und manche weniger).
Werbung heutzutage arbeitet meiner Meinung nach nicht mehr mit dieser "normalen" Eitelkeit, sondern mit unbewussten Wünschen und Sehnsüchten.
Nun, gueldenstern, schönheitsOPs "wirken" natürlich auch, man sieht dafür aber auch keine Werbung. Eben genau deswegen, weil da nichts verkauft wird, was nicht wirkt. Wenn etwas wirkt, braucht man keine Werbung, dann ist die Wirkung die Werbung.
Das praktische ist ja dass nicht einmal Botox oder SchönheitsOPs EWIG halten, sondern dass man auch da nachrüsten oder nachkaufen muss...
Werbung verkauft Wunscherfüllungen, nicht Produkte. Wenn Werbung Produkte verkauft, sieht das anders aus, da kommt dann die reine Information daher, was kann das Produkt, wofür ist es gut. Und da gibts nur ganz wenig Werbespots, die es so machen.
Werbung ist keine Produktinformation mehr.
Die Menschen wollen schön, beliebt, angesehen sein, und die Werbung sagt bzw. sie sagt es ja nicht einmal offen, sondern impliziert, dass man all das wird, wenn man nur dieses Produkt kauft.
Weil die Person in der Werbung ist auch schön, beliebt, gutaussehend - mit diesem Produkt in der Hand.
Wenn ein Produkt so gut ist, wie das was es verspricht, braucht es keine Person, mit der sich der Zuseher identifizieren soll. Dann muss er nur sehen: So wirkt das Produkt - genau das ist was ich brauche - fertig.
Oder man muss es nur einmal ausprobieren und weiss wie (oder dass) es wirkt.
Produkte die wirken brauchen keine Werbung. Werbung brauchen nur die, die nicht wirken oder so etwas unnötiges dazuverkauft werden soll (z.B. der Markenname, oder spezielle Lipide die das Älterwerden verzögern)
Werbung heutzutage arbeitet meiner Meinung nach nicht mehr mit dieser "normalen" Eitelkeit, sondern mit unbewussten Wünschen und Sehnsüchten.
Nun, gueldenstern, schönheitsOPs "wirken" natürlich auch, man sieht dafür aber auch keine Werbung. Eben genau deswegen, weil da nichts verkauft wird, was nicht wirkt. Wenn etwas wirkt, braucht man keine Werbung, dann ist die Wirkung die Werbung.
Das praktische ist ja dass nicht einmal Botox oder SchönheitsOPs EWIG halten, sondern dass man auch da nachrüsten oder nachkaufen muss...
Werbung verkauft Wunscherfüllungen, nicht Produkte. Wenn Werbung Produkte verkauft, sieht das anders aus, da kommt dann die reine Information daher, was kann das Produkt, wofür ist es gut. Und da gibts nur ganz wenig Werbespots, die es so machen.
Werbung ist keine Produktinformation mehr.
Die Menschen wollen schön, beliebt, angesehen sein, und die Werbung sagt bzw. sie sagt es ja nicht einmal offen, sondern impliziert, dass man all das wird, wenn man nur dieses Produkt kauft.
Weil die Person in der Werbung ist auch schön, beliebt, gutaussehend - mit diesem Produkt in der Hand.
Wenn ein Produkt so gut ist, wie das was es verspricht, braucht es keine Person, mit der sich der Zuseher identifizieren soll. Dann muss er nur sehen: So wirkt das Produkt - genau das ist was ich brauche - fertig.
Oder man muss es nur einmal ausprobieren und weiss wie (oder dass) es wirkt.
Produkte die wirken brauchen keine Werbung. Werbung brauchen nur die, die nicht wirken oder so etwas unnötiges dazuverkauft werden soll (z.B. der Markenname, oder spezielle Lipide die das Älterwerden verzögern)
: Orakel :

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Titel:
Wie praktisch das wir in einer zeit leben in der uns gesagt wird dass wir alles sein können was wir wollen...
...abgesehen vielleicht davon wir selbst zu sein.
Z.
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Z.
: Ranglos :

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Titel:
Zitat:
Nun, gueldenstern, schönheitsOPs "wirken" natürlich auch, man sieht dafür aber auch keine Werbung. Eben genau deswegen, weil da nichts verkauft wird, was nicht wirkt. Wenn etwas wirkt, braucht man keine Werbung, dann ist die Wirkung die Werbung.
Ganz richtig.
Wobei: früher war das die Werbung; ein Schild raushängen und draufschreiben "§Hier gibt es Äpfel".
Es hat sich also Inhalt und Intention von Werbung verschoben: von der Information, wo vorhandene Bedürfnisse gedeckt werden, zur Bedürfnisweckung.
Zitat:
Werbung verkauft Wunscherfüllungen, nicht Produkte.
Gemeinerweis ruft sie vorher aber die Wünsche auch oft noch hervor, indem sie sagt, wenn Du den Wunsch x in Dir erkennst und ihn erfüllst, erfüllst Du in Wirklichkeit auch Wunsch Y (z.B. geliebt werden) mit.
: Orakel-Schüler(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 2304
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 2304
Titel:
ganz genau, güldenstern! Du hast es erfasst.
Werbung täuscht vor, Bedürfnisse und Wünsche zu erfüllen, die sie selber hervorgerufen hat.
Sie kann sie aber nicht erfüllen, und deshalb redet sie dem Kunden ein, dass sie es mit dem nächsten Produkt kann. Und so geht das immer weiter.
Leider ist man nicht vor der Macht von Werbung gefeit, nur weil man das weiss. Ich selber ertappe mich auch immer wieder dabei, darauf hereinzufallen, so wie jeder andere Mensch (der nicht so viel darüber weiss) auch...
Werbung täuscht vor, Bedürfnisse und Wünsche zu erfüllen, die sie selber hervorgerufen hat.
Sie kann sie aber nicht erfüllen, und deshalb redet sie dem Kunden ein, dass sie es mit dem nächsten Produkt kann. Und so geht das immer weiter.
Leider ist man nicht vor der Macht von Werbung gefeit, nur weil man das weiss. Ich selber ertappe mich auch immer wieder dabei, darauf hereinzufallen, so wie jeder andere Mensch (der nicht so viel darüber weiss) auch...
: Unwissende(r) :

Anmeldungsdatum: 23.02.2005
Wohnort: Wuppertal
Beiträge: 19
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Titel:
Was gerade medienmäßig in Deutschland abläuft ist unfassbar dreist. Die anzusprechende Zielgruppe sind besonders die labilen oder dummen Menschen, von denen es genug gibt. Die Industrie nutzt dies schamlos aus. Die Industriechefs haben Psychoanalytiker, Verhaltensforscher etc. eingestellt, um die Konjunktur zu illuminieren.
Illumination muss man selbst mal erfahren haben oder sie spüren können. Seit gut Mitte des Jahres 2004 ist die Illumination im vollem Gange. Achja wers nicht weiß: Media Markt und Saturn unterliegen beide der selben GmbH.
Es soll so aussehen als ob Media Markt Saturn unterbieten wolle und ungekehrt. So wird die ""Gesellschaft"" in die Läden gelockt. Gerhard Schröder und seine rot/grünen Freunde sind sowieso Verräter schlechthin. Immer schön in die Kamera grinsen, Geld spielt keine Rolle. Das Geld kommt aus den Staaten. Deutschland ist offiziell Teil der USA.
Dafür spricht so ziemlich Vieles!
Was wenn sich Regierungschefs, Industrielle und Massenpsychologen treffen? Es entsteht ein teuflischer
Plan die grobe Masse an Menschen zu illusionieren, zu illuminieren. Dieser Plan ist übergreifend auf einfach Alles.
Das Ziel ist die perfekte Arbeitergeneration zu schaffen.
Die Menschen werden wie Schachfiguren benutzt.
Das Fernsehen wird immer EXTREMER es wird immer gesteigert. Die Werbung wird immer emotionaler. Kurz vor der Werbung wird die Spannung nochmal richtig hochgepusht, bis dann der Spot für Antifaltencreme kommt. Sowieso ist alles aufeinander abgestimmt.
Läuft ein Frauenfilm, wird Frauenwerbung gesendet.
Läuft ein Männerfilm, wird Bierwerbung, Autowerbung etc. gesendet. Es ist alles so einfach zu durchschauen. Es braucht aber Zeit. Ich beobachte schon lange.
Es wird mit Gefühlen gespielt. Es sollen Gefühle erweckt werden. Es soll suggeriert werden.
Ja, die Medien suggerieren einen Wahn. Oder sie versuchen ein Lebensgefühl zu suggerieren. Wer darauf anspringt und den Scheiß mitmacht wird bald immer mehr wollen. Es liegt nunmal in der Natur eines jeden Menschen immer weiter zu kommen, Neues zu entdecken und Sachen auszuprobieren. Dies wird von der Wirtschaft ausgenutzt. Ich distanziere mich von jeglicher Werbung und Talkshows, Gerichtsshows, wies nur geht.
Ein weiterer wichtiger Aspekt:
Die Medien, die Wirtschaft, wer auch immer haben das Ziel die Psyche eines Menschen in soweit zu verändern, dass sie nicht mehr richtig funktioniert, dass die Psyche nur noch wenig hinterfragt, dass der Mensch nur noch selten kritisch gegenüber Nachrichten oder Werbung ist.
Der Verstand soll vermindert oder gar ausgeschaltet werden.
Wenn ein bestimmtes Level an Illusionen erreicht ist, durch Nachrichten, die immer extremer werden und und und, dann könnte es einem schwer fallen Dinge objektiv zu betrachten.
mfg
operator
Illumination muss man selbst mal erfahren haben oder sie spüren können. Seit gut Mitte des Jahres 2004 ist die Illumination im vollem Gange. Achja wers nicht weiß: Media Markt und Saturn unterliegen beide der selben GmbH.
Es soll so aussehen als ob Media Markt Saturn unterbieten wolle und ungekehrt. So wird die ""Gesellschaft"" in die Läden gelockt. Gerhard Schröder und seine rot/grünen Freunde sind sowieso Verräter schlechthin. Immer schön in die Kamera grinsen, Geld spielt keine Rolle. Das Geld kommt aus den Staaten. Deutschland ist offiziell Teil der USA.
Dafür spricht so ziemlich Vieles!
Was wenn sich Regierungschefs, Industrielle und Massenpsychologen treffen? Es entsteht ein teuflischer
Plan die grobe Masse an Menschen zu illusionieren, zu illuminieren. Dieser Plan ist übergreifend auf einfach Alles.
Das Ziel ist die perfekte Arbeitergeneration zu schaffen.
Die Menschen werden wie Schachfiguren benutzt.
Das Fernsehen wird immer EXTREMER es wird immer gesteigert. Die Werbung wird immer emotionaler. Kurz vor der Werbung wird die Spannung nochmal richtig hochgepusht, bis dann der Spot für Antifaltencreme kommt. Sowieso ist alles aufeinander abgestimmt.
Läuft ein Frauenfilm, wird Frauenwerbung gesendet.
Läuft ein Männerfilm, wird Bierwerbung, Autowerbung etc. gesendet. Es ist alles so einfach zu durchschauen. Es braucht aber Zeit. Ich beobachte schon lange.
Es wird mit Gefühlen gespielt. Es sollen Gefühle erweckt werden. Es soll suggeriert werden.
Ja, die Medien suggerieren einen Wahn. Oder sie versuchen ein Lebensgefühl zu suggerieren. Wer darauf anspringt und den Scheiß mitmacht wird bald immer mehr wollen. Es liegt nunmal in der Natur eines jeden Menschen immer weiter zu kommen, Neues zu entdecken und Sachen auszuprobieren. Dies wird von der Wirtschaft ausgenutzt. Ich distanziere mich von jeglicher Werbung und Talkshows, Gerichtsshows, wies nur geht.
Ein weiterer wichtiger Aspekt:
Die Medien, die Wirtschaft, wer auch immer haben das Ziel die Psyche eines Menschen in soweit zu verändern, dass sie nicht mehr richtig funktioniert, dass die Psyche nur noch wenig hinterfragt, dass der Mensch nur noch selten kritisch gegenüber Nachrichten oder Werbung ist.
Der Verstand soll vermindert oder gar ausgeschaltet werden.
Wenn ein bestimmtes Level an Illusionen erreicht ist, durch Nachrichten, die immer extremer werden und und und, dann könnte es einem schwer fallen Dinge objektiv zu betrachten.
mfg
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: Orakel :

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Titel:
Die sache ist die, dass es dabei nicht wirklich einen schuldigen gibt.
Hinter Media Markt, Saturn und der werbung stecken ja eigentlich auch nur menschen die geld verdienen wollen.
Es gibt keinen der in irgendeiner großen verschwörung im hintergrund die fäden zieht.
Es ist lediglich eine entwicklung von der alle betroffen sind.
Aber wenn man nun versucht das ganze weiter zu denken...
Wie wird es sich die nächsten jahre entwickeln.
Wird es sich immer weiter steigern, oder ist irgendwann mal der punkt erreicht an dem die leute nicht mehr wollen ?
Z.
Hinter Media Markt, Saturn und der werbung stecken ja eigentlich auch nur menschen die geld verdienen wollen.
Es gibt keinen der in irgendeiner großen verschwörung im hintergrund die fäden zieht.
Es ist lediglich eine entwicklung von der alle betroffen sind.
Aber wenn man nun versucht das ganze weiter zu denken...
Wie wird es sich die nächsten jahre entwickeln.
Wird es sich immer weiter steigern, oder ist irgendwann mal der punkt erreicht an dem die leute nicht mehr wollen ?
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: Senator(in) :

Anmeldungsdatum: 14.01.2004
Wohnort: Planet Erde
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also ich würde sagen es teil sich noch stärker als es jetzt oder früher war.
also die menschen die noch verstehen was hinter steckt und den anderen die nur noch arbeiten und kaum hintergrund wissen haben.
aber egal wie es ausgehen mag, jeder ist selbst schuld wenn ihm seine seite nicht gefählt.
also die menschen die noch verstehen was hinter steckt und den anderen die nur noch arbeiten und kaum hintergrund wissen haben.
aber egal wie es ausgehen mag, jeder ist selbst schuld wenn ihm seine seite nicht gefählt.
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