: Unwissende(r) :
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 2
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 2
Titel: Menschmaschinen und Maschinenmenschen
- oder: Individualisierte Koexistenz
Vorbemerkung:
Dieser Thread ist selbst schon eine Art Experiment in Koexistenz: Zwei Member haben sich zusammengetan, um zusammen ein bisschen vorzuüberlegen - und dabei ist etwas Neues entstanden (nur eine neue Visitenkarte!
). In diesem Sinne – herzlich willkommen!
Ausgangslage:
Es ist in diesem Forum inzwischen fast schon zur allgemeinen Überzeugung geworden, dass ein zentrales Thema der Matrix-Trilogie eine neue Form von Koexistenz zwischen Mensch und Maschine sein wird. (Viele vermuten hier sogar die Auflösung von M3.)
In verschiedenen Threads war die Vermischung von Mensch und Maschine/Programm Thema.
Hier noch einmal die Fakten:
<ul><li>Ein Teil von Neos Code ist auf Smith übergegangen.</li>
<li>Neo ist unbestreitbar ein Mensch, doch gleichzeitig legt der Dialog zwischen Neo und dem Architekten nahe, dass Neo programmiert wurde.</li>
<li>Das Programm Smith dringt in einen menschlichen Geist (Bane) ein.</li></ul>
Ergänzende Spekulationen:
<ul><li>Bei einigen "Programmen" ist es noch ganz ungewiß, ob sie über eine menschliche Entsprechung oder Komponente
verfüg(t)en (Merowinger, Persephone, vielleicht sogar der Architekt?). </li>
<li>Das Orakel spricht am Ende von ETM von zwei Programmen, deren gemeinsamem Kind und der Liebe der beiden Programme für dieses Kind. Es könnte sich um den Menschen "Kid" handeln.</li></ul>
These:
Von hier aus liegt der Gedanke nahe, dass langfristig die Frage der Koexistenz nicht zwischen den Gattungen Menschen und Maschinen gelöst wird, sondern auf individualisierter Ebene, d.h. es könnte zu einer Vermischung zwischen Menschen und Maschinen/Programmen kommen. (Vielleicht ist es in den Matrixfilmen bereits dazu gekommen - nur bisher noch nicht für uns erkennbar gewesen.)
Fragen:
Dies wirft vielfältige Fragen auf, sowohl in technischer Hinsicht, als auch in ethischer und philosophischer:
Technische Fragen: Ist eine Kombination Mensch / Maschine möglich?
<ul>1. Kann man eine Künstliche Intelligenz (Software) in ein menschliches Gehirn integrieren / speichern (Hardware)?
2. Kann man einen menschlichen Geist (Software) in einen Computer (Hardware) integrieren / speichern?
3. Sind dann auf der Ebene der Software menschlicher Geist und Künstliche Intelligenz identisch?
4. Sind dann auf der Ebene der Hardware ein menschliches Gehirn und ein Computer kompatibel?
5. Lassen sich dann Menschen und Maschinen auf der Ebene der Hardware kombinieren?
6. Lassen sich dann Menschen und Maschinen auf der Ebene der Software kombinieren?</ul>
Philosophische Fragen: Wie kann man Menschen ("natürliche Intelligenzen") und Maschinen ("künstliche Intelligenzen") unterscheiden?
<ul>7. Können Künstliche Intelligenzen einen Geist besitzen, der mit dem menschlichen Geist in allen seinen Facetten vergleichbar ist?
7a. Was wird ein künstlicher Geist nie können von dem, was ein menschlicher Geist kann?
7b. Was wird ein menschlicher Geist nie können von dem, was ein künstlicher Geist kann?
8. Bedeutet dies, dass menschlicher und künstlicher Geist gleichwertig ist und sich (wenn überhaupt) nur in der Form der zugrundeliegenden Materie unterscheidet?
9. Wie weit kann man einen Menschen verändern (= "maschinisieren"), ohne ihn zur Maschine zu machen? D.h.: Ab wann wird ein Mensch künstlich?
10. Wie weit kann man eine Maschine verändern (= "vermenschlichen"), ohne sie zu einem Menschen zu machen? D.h.: Ab wann wird eine Maschine menschlich?
11. Wenn man auf der Suche nach der perfekten Kombination beider Welten ist, wie würde sich die ideale Menschmaschine vom idealen Maschinenmenschen unterscheiden?</ul>
Ethische Fragen: Ist eine Kombination Mensch / Maschine erstrebenswert?
<ul>12. Oder werden die Fragen bezüglich einer Unterscheidung von Mensch und Maschine eines Tages als konservativ gelten bzw. überholt sein, da sie weiterhin mit (zukünftig) überholten Definitionen (Mensch / Maschine) arbeiten?
13. Muss das Ziel nicht sein, der mit der natürlichen Evolution einhergehenden Willkür ein Ende zu setzen und die ideale Menschmaschine bzw. den idealen Maschinenmenschen zu schaffen?
14. Darf man den evolutionär entstandenen (oder von Gott geschaffenen) menschlichen Geist mit einer von Menschen entwickelten Form des Lebens vermischen? Oder sollte man auf die (vorsichtig Rassismus) "Reinheit der Gattungen" bestehen?
15. Oder ist eine Kombination von menschlichem und künstlichem Geist undenkbar und dieser ganze Thread eine einzige Spinnerei?</ul>
Viele Fragen auf einmal, wissen wir! Sucht euch eine oder mehrere raus und schreibt, was Ihr denkt! Oder stellt noch mehr Fragen, die wir übersehen haben! Insbesondere freuen wir uns auf Kommentare von allen Maschinen, die hier auf diesem Forum angemeldet sind...
Gruß - Viele Grüße – nichts für ungut,
Baltus http://www.forum-anbieter.de/matrix/visitenkarte_2329.htm – nervousboy http://www.forum-anbieter.de/matrix/visitenkarte_3527.htm – baltousnervus
Nachbemerkungen:
Für Filmmusikinteressierte: Individualisierte Koexistenz findet in Reloaded auf der Ebene der Filmmusik bereits statt. In Matrix 1 führen die "menschliche" Orchestermusik und die "maschinelle" Musik der DJ - Produzenten eine Form der Koexistenz, bei der beide nebeneinander existieren. In Reloaded führen die Elemente "maschinelle" Beats und "menschliches" Orchester eine Koexistenz auf der Ebene des individuellen einzelnen Titels.
Für Filminteressierte: Das hier angesprochene Thema ist natürlich in der Geschichte des Science-Fiction-Films nicht neu - man könnte unzählige Beispiele aufführen (angefangen bei Metropolis, dann Blade Runner, Star Trek – The Next Generation, Terminator, Frankenstein?, eXistence?, ...). Am (vielleicht) intensivsten haben sich damit zuletzt allerdings Spielberg/Kubrick in "Artificial Intelligence" auseinander gesetzt: Ein Roboterkind, das viel menschlicher zu lieben scheint als jeder Mensch - und von seinen Roboternachfahren benutzt wird, um Menschlichkeit zu erfahren (denn Menschen selbst gibt es schon lange nicht mehr). Querverweise hierzu oder auf andere thematisch naheliegende Filme, Bücher etc. sind wie immer ausdrücklich erwünscht!
Vorbemerkung:
Dieser Thread ist selbst schon eine Art Experiment in Koexistenz: Zwei Member haben sich zusammengetan, um zusammen ein bisschen vorzuüberlegen - und dabei ist etwas Neues entstanden (nur eine neue Visitenkarte!
Ausgangslage:
Es ist in diesem Forum inzwischen fast schon zur allgemeinen Überzeugung geworden, dass ein zentrales Thema der Matrix-Trilogie eine neue Form von Koexistenz zwischen Mensch und Maschine sein wird. (Viele vermuten hier sogar die Auflösung von M3.)
In verschiedenen Threads war die Vermischung von Mensch und Maschine/Programm Thema.
Hier noch einmal die Fakten:
<ul><li>Ein Teil von Neos Code ist auf Smith übergegangen.</li>
<li>Neo ist unbestreitbar ein Mensch, doch gleichzeitig legt der Dialog zwischen Neo und dem Architekten nahe, dass Neo programmiert wurde.</li>
<li>Das Programm Smith dringt in einen menschlichen Geist (Bane) ein.</li></ul>
Ergänzende Spekulationen:
<ul><li>Bei einigen "Programmen" ist es noch ganz ungewiß, ob sie über eine menschliche Entsprechung oder Komponente
verfüg(t)en (Merowinger, Persephone, vielleicht sogar der Architekt?). </li>
<li>Das Orakel spricht am Ende von ETM von zwei Programmen, deren gemeinsamem Kind und der Liebe der beiden Programme für dieses Kind. Es könnte sich um den Menschen "Kid" handeln.</li></ul>
These:
Von hier aus liegt der Gedanke nahe, dass langfristig die Frage der Koexistenz nicht zwischen den Gattungen Menschen und Maschinen gelöst wird, sondern auf individualisierter Ebene, d.h. es könnte zu einer Vermischung zwischen Menschen und Maschinen/Programmen kommen. (Vielleicht ist es in den Matrixfilmen bereits dazu gekommen - nur bisher noch nicht für uns erkennbar gewesen.)
Fragen:
Dies wirft vielfältige Fragen auf, sowohl in technischer Hinsicht, als auch in ethischer und philosophischer:
Technische Fragen: Ist eine Kombination Mensch / Maschine möglich?
<ul>1. Kann man eine Künstliche Intelligenz (Software) in ein menschliches Gehirn integrieren / speichern (Hardware)?
2. Kann man einen menschlichen Geist (Software) in einen Computer (Hardware) integrieren / speichern?
3. Sind dann auf der Ebene der Software menschlicher Geist und Künstliche Intelligenz identisch?
4. Sind dann auf der Ebene der Hardware ein menschliches Gehirn und ein Computer kompatibel?
5. Lassen sich dann Menschen und Maschinen auf der Ebene der Hardware kombinieren?
6. Lassen sich dann Menschen und Maschinen auf der Ebene der Software kombinieren?</ul>
Philosophische Fragen: Wie kann man Menschen ("natürliche Intelligenzen") und Maschinen ("künstliche Intelligenzen") unterscheiden?
<ul>7. Können Künstliche Intelligenzen einen Geist besitzen, der mit dem menschlichen Geist in allen seinen Facetten vergleichbar ist?
7a. Was wird ein künstlicher Geist nie können von dem, was ein menschlicher Geist kann?
7b. Was wird ein menschlicher Geist nie können von dem, was ein künstlicher Geist kann?
8. Bedeutet dies, dass menschlicher und künstlicher Geist gleichwertig ist und sich (wenn überhaupt) nur in der Form der zugrundeliegenden Materie unterscheidet?
9. Wie weit kann man einen Menschen verändern (= "maschinisieren"), ohne ihn zur Maschine zu machen? D.h.: Ab wann wird ein Mensch künstlich?
10. Wie weit kann man eine Maschine verändern (= "vermenschlichen"), ohne sie zu einem Menschen zu machen? D.h.: Ab wann wird eine Maschine menschlich?
11. Wenn man auf der Suche nach der perfekten Kombination beider Welten ist, wie würde sich die ideale Menschmaschine vom idealen Maschinenmenschen unterscheiden?</ul>
Ethische Fragen: Ist eine Kombination Mensch / Maschine erstrebenswert?
<ul>12. Oder werden die Fragen bezüglich einer Unterscheidung von Mensch und Maschine eines Tages als konservativ gelten bzw. überholt sein, da sie weiterhin mit (zukünftig) überholten Definitionen (Mensch / Maschine) arbeiten?
13. Muss das Ziel nicht sein, der mit der natürlichen Evolution einhergehenden Willkür ein Ende zu setzen und die ideale Menschmaschine bzw. den idealen Maschinenmenschen zu schaffen?
14. Darf man den evolutionär entstandenen (oder von Gott geschaffenen) menschlichen Geist mit einer von Menschen entwickelten Form des Lebens vermischen? Oder sollte man auf die (vorsichtig Rassismus) "Reinheit der Gattungen" bestehen?
15. Oder ist eine Kombination von menschlichem und künstlichem Geist undenkbar und dieser ganze Thread eine einzige Spinnerei?</ul>
Viele Fragen auf einmal, wissen wir! Sucht euch eine oder mehrere raus und schreibt, was Ihr denkt! Oder stellt noch mehr Fragen, die wir übersehen haben! Insbesondere freuen wir uns auf Kommentare von allen Maschinen, die hier auf diesem Forum angemeldet sind...
Gruß - Viele Grüße – nichts für ungut,
Baltus http://www.forum-anbieter.de/matrix/visitenkarte_2329.htm – nervousboy http://www.forum-anbieter.de/matrix/visitenkarte_3527.htm – baltousnervus
Nachbemerkungen:
Für Filmmusikinteressierte: Individualisierte Koexistenz findet in Reloaded auf der Ebene der Filmmusik bereits statt. In Matrix 1 führen die "menschliche" Orchestermusik und die "maschinelle" Musik der DJ - Produzenten eine Form der Koexistenz, bei der beide nebeneinander existieren. In Reloaded führen die Elemente "maschinelle" Beats und "menschliches" Orchester eine Koexistenz auf der Ebene des individuellen einzelnen Titels.
Für Filminteressierte: Das hier angesprochene Thema ist natürlich in der Geschichte des Science-Fiction-Films nicht neu - man könnte unzählige Beispiele aufführen (angefangen bei Metropolis, dann Blade Runner, Star Trek – The Next Generation, Terminator, Frankenstein?, eXistence?, ...). Am (vielleicht) intensivsten haben sich damit zuletzt allerdings Spielberg/Kubrick in "Artificial Intelligence" auseinander gesetzt: Ein Roboterkind, das viel menschlicher zu lieben scheint als jeder Mensch - und von seinen Roboternachfahren benutzt wird, um Menschlichkeit zu erfahren (denn Menschen selbst gibt es schon lange nicht mehr). Querverweise hierzu oder auf andere thematisch naheliegende Filme, Bücher etc. sind wie immer ausdrücklich erwünscht!
: Crewmitglied :
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 1469
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 1469
Titel: RE: Menschmaschinen und Maschinenmenschen
Das sind wirklich viele Fragen auf einmal
. Ich habe mir vor vielen Jahren schonmal die Frage gestellt, was wäre, wenn mein Hirninhalt komplett und funktionsfähig auf einen Computer übertragen wäre, wäre ich dann doppelt vorhanden? Dürfte ich mich wieder löschen? Ist der Uwe im Computer ich?
Ich habe natürlich alle Fragen zum Körper erstmal ignoriert, da ich der Meinung bin, dass zum 'Sein' kein funktionierender Körper erforderlich ist.
So, jetzt mal zu deinen Fragen (das ist nur meine Meinung):
1. Wenn man weiss, wie ein menschliches Gehirn funktioniert, ja.
2. siehe 1.
3. siehe meine Frage....
4. müssten sie sein, sonst wäre es nicht funktionsfähig.
5. geht schon
6. siehe 5.
Die philosophischen und ethischen Fragen überlasse ich vorerst mal euch
.
Gruß Uwe
Ich habe natürlich alle Fragen zum Körper erstmal ignoriert, da ich der Meinung bin, dass zum 'Sein' kein funktionierender Körper erforderlich ist.
So, jetzt mal zu deinen Fragen (das ist nur meine Meinung):
1. Wenn man weiss, wie ein menschliches Gehirn funktioniert, ja.
2. siehe 1.
3. siehe meine Frage....
4. müssten sie sein, sonst wäre es nicht funktionsfähig.
5. geht schon
6. siehe 5.
Die philosophischen und ethischen Fragen überlasse ich vorerst mal euch
Gruß Uwe
: Orakel-Schüler(in) :
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Zamonien
Beiträge: 1931
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Zamonien
Beiträge: 1931
Titel: RE: Menschmaschinen und Maschinenmenschen
Glückwunsch zu dieser Fusion... ich hoffe es hat nicht weh getan.
Über die Fragen denke ich am WE nach.
Wobei... Nordamerika versucht ja gerade zutesten in wie weit die Koexistenz schon fortgeschritten ist.
Lieben Gruß La_Penna
Über die Fragen denke ich am WE nach.
Wobei... Nordamerika versucht ja gerade zutesten in wie weit die Koexistenz schon fortgeschritten ist.
Lieben Gruß La_Penna
: Befreite(r) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: HH
Beiträge: 345
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: HH
Beiträge: 345
Titel: RE: Menschmaschinen und Maschinenmenschen
Moin Uwe. Moin ihr Beiden,
Also ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich, als ich die ersten sechs Fragen gelesen habe, an Dich Uwe und Deine Erfahrungen in Bezug auf VR-Spiele gedacht habe.
Ich kann mich der Gedanken nicht erwehren, dass da mit dem menschlichen Gehirn etwas ähnliches passiert, sprich zumindest ein softwareähnliches Teil, im Hirn gespeichert wird. (Denn man erinnert sich ja daran!)
Du hast einmal erzählt, dass Du so einen VR-Helm mal benutzt hast und dass Du Dich hinterher erstmal wieder zurecht finden musstest.
Wie auch immer, auf jeden Fall stelle ich mir so oder so ähnlich die Verwiklichung eurer ersten sechs Fragen vor.
Gruß
Gnosis
edit// Ich habe selbst (leider) keine Erfahrungen mit VR, sollte ich da also komplett falsch liegen, dann verzeiht bitte.
edit ende//
Also ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich, als ich die ersten sechs Fragen gelesen habe, an Dich Uwe und Deine Erfahrungen in Bezug auf VR-Spiele gedacht habe.
Ich kann mich der Gedanken nicht erwehren, dass da mit dem menschlichen Gehirn etwas ähnliches passiert, sprich zumindest ein softwareähnliches Teil, im Hirn gespeichert wird. (Denn man erinnert sich ja daran!)
Du hast einmal erzählt, dass Du so einen VR-Helm mal benutzt hast und dass Du Dich hinterher erstmal wieder zurecht finden musstest.
Wie auch immer, auf jeden Fall stelle ich mir so oder so ähnlich die Verwiklichung eurer ersten sechs Fragen vor.
Gruß
Gnosis
edit// Ich habe selbst (leider) keine Erfahrungen mit VR, sollte ich da also komplett falsch liegen, dann verzeiht bitte.
edit ende//
: Bürger(in) Zions :
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 834
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 834
Titel: RE: Menschmaschinen und Maschinenmenschen
Hallo ihr!
Uwe, diese Fragen machen extrem neugierig, deshalb hoffe ich, dass bei deinem letzten Satz:
die Betonung auf vorerst lag!
Naja - langsam aber sicher lässt der Schmerz nach
!
Na denn, ein schönes Wochende.
Gruß (besonders auch an Gnosis:))
Baltus
Zitat:
<b>uwe schrieb am 15.08.2003 um 15:35 Uhr </b><br>
Ich habe mir vor vielen Jahren schonmal die Frage gestellt,
was wäre,
wenn mein Hirninhalt komplett und funktionsfähig auf einen Computer übertragen wäre,
wäre ich dann doppelt vorhanden?
Dürfte ich mich wieder löschen?
Ist der Uwe im Computer ich?
Ich habe mir vor vielen Jahren schonmal die Frage gestellt,
was wäre,
wenn mein Hirninhalt komplett und funktionsfähig auf einen Computer übertragen wäre,
wäre ich dann doppelt vorhanden?
Dürfte ich mich wieder löschen?
Ist der Uwe im Computer ich?
Uwe, diese Fragen machen extrem neugierig, deshalb hoffe ich, dass bei deinem letzten Satz:
Zitat:
Die philosophischen und ethischen Fragen überlasse ich vorerst mal euch
.
die Betonung auf vorerst lag!
Zitat:
<b>La_Penna schrieb am 15.08.2003 um 15:57 Uhr </b><br>
Glückwunsch zu dieser Fusion... ich hoffe es hat nicht weh getan.
Glückwunsch zu dieser Fusion... ich hoffe es hat nicht weh getan.
Naja - langsam aber sicher lässt der Schmerz nach
Zitat:
Über die Fragen denke ich am WE nach.
Na denn, ein schönes Wochende.
Gruß (besonders auch an Gnosis:))
Baltus
: Crewmitglied :
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 1469
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 1469
Titel: RE: Menschmaschinen und Maschinenmenschen
@Gnosis: Ich denke nicht, dass es eine Art Programmierung ist. Die Erinnerungen sind zwar gespeichert, aber nichtmehr so, wie es war. Ich habe mal versucht, mir die Gegebenheiten mit dem VR-Helm wieder vor Augen zu führen, es funktioniert aber nicht so, irgendwie sind die Bilder verwischt, die Erinnerung wird mehr real gezeigt, als Computeranimiert.
Wenn man einmal darüber nachdenkt, dass wir erst 'lernen' zu sehen und dieses dann selbstverständlich als real definieren, gehe ich davon aus, dass, wenn man einem Säugling Cameras vor die Augen setzt und die Bilder als 3d-Grafik dem Gehirn übermittelt, wäre das Gesehene ganauso real für diese Person, wie das, was wir sehen.
Hmmm, wenn ich genau darüber nachdenke, sind ja unsere Augen nichts anderes als Cameras, die über eine Linse die Reflektionen auffangen und auf die Augenrückseite projezieren, dort wird das Bild 'digitalisiert' und an das Gehirn weitergeleitet. Wir könnten eigentlich, wenn wir den Code wüssten, Blinde wieder sehend machen. Das dürfte eigentlich garnicht so schwer sein.
Gruß Uwe
Wenn man einmal darüber nachdenkt, dass wir erst 'lernen' zu sehen und dieses dann selbstverständlich als real definieren, gehe ich davon aus, dass, wenn man einem Säugling Cameras vor die Augen setzt und die Bilder als 3d-Grafik dem Gehirn übermittelt, wäre das Gesehene ganauso real für diese Person, wie das, was wir sehen.
Hmmm, wenn ich genau darüber nachdenke, sind ja unsere Augen nichts anderes als Cameras, die über eine Linse die Reflektionen auffangen und auf die Augenrückseite projezieren, dort wird das Bild 'digitalisiert' und an das Gehirn weitergeleitet. Wir könnten eigentlich, wenn wir den Code wüssten, Blinde wieder sehend machen. Das dürfte eigentlich garnicht so schwer sein.
Gruß Uwe
: Bürger(in) Zions :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 529
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 529
Titel: RE: Menschmaschinen und Maschinenmenschen
Auch von mir - der 2. Hälfte
- zunächst ein herzliches Hallo - schön, daß Ihr da seid!!!
Ich kann mich Baltus nur anschließen (Natürlich! Wie könnte ich es denn nicht tun nach dieser fastschonnichtmehrschmerzhaften Fusion...
) - ich hoffe auch sehr, daß Uwe auch bei den anderen Fragen weitermacht und bin gespannt wie nix auf das Ergebnis von La Pennas Wochenendstudien...
Zu Gnosis und Uwe:
Die Erinnerung hat die Form oder das Bild Deiner üblicherweise verwendeten oder übermittelten "Realität" angenommen - das heißt aber doch noch nicht, daß sie keinen einer "Programmierung" verwandten Effekt gehabt hätte, wie Gnosis vermutet? Die Programmierung wird später halt im gängigsten "Dateiformat" (wahrscheinlich ganz falsches Bild, Herr Computerspezialist!) abgerufen. -- Wenn es genau umgekehrt wäre, Du also fast immer nur mit VR-Helm und nur ganz selten im "echten Leben" herumspazieren würdest - erinnerst Du Dich an die "echten" Szenen vielleicht so, als ob sie animiert gewesen wären? -- In diesem Sinne habe ich eigentlich auch Deine nächste Idee verstanden:
Eben: Entscheidend ist, was Du lernst - und vielleicht könnte man ja auch später im Leben noch umlernen, wenn man lang genug anders sieht.
Verstehst Du den Computervergleich "nur" als Metapher für unsere Biologie - oder sind wir den Cameras und Digitalisierungsprogrammen schon viel ähnlicher, als wir denken?
Vielen Dank und viele Grüße an Euch alle - das geht wunderbar munter los hier! (*freu*)
Euer nb. (bzw. bn.
)
Ich kann mich Baltus nur anschließen (Natürlich! Wie könnte ich es denn nicht tun nach dieser fastschonnichtmehrschmerzhaften Fusion...
Zu Gnosis und Uwe:
Zitat:
<b>uwe schrieb am 15.08.2003 um 17:11 Uhr </b><br>@Gnosis: Ich denke nicht, dass es eine Art Programmierung ist. Die Erinnerungen sind zwar gespeichert, aber nichtmehr so, wie es war. Ich habe mal versucht, mir die Gegebenheiten mit dem VR-Helm wieder vor Augen zu führen, es funktioniert aber nicht so, irgendwie sind die Bilder verwischt, die Erinnerung wird mehr real gezeigt, als Computeranimiert.
Die Erinnerung hat die Form oder das Bild Deiner üblicherweise verwendeten oder übermittelten "Realität" angenommen - das heißt aber doch noch nicht, daß sie keinen einer "Programmierung" verwandten Effekt gehabt hätte, wie Gnosis vermutet? Die Programmierung wird später halt im gängigsten "Dateiformat" (wahrscheinlich ganz falsches Bild, Herr Computerspezialist!) abgerufen. -- Wenn es genau umgekehrt wäre, Du also fast immer nur mit VR-Helm und nur ganz selten im "echten Leben" herumspazieren würdest - erinnerst Du Dich an die "echten" Szenen vielleicht so, als ob sie animiert gewesen wären? -- In diesem Sinne habe ich eigentlich auch Deine nächste Idee verstanden:
Zitat:
Wenn man einmal darüber nachdenkt, dass wir erst 'lernen' zu sehen und dieses dann selbstverständlich als real definieren, gehe ich davon aus, dass, wenn man einem Säugling Cameras vor die Augen setzt und die Bilder als 3d-Grafik dem Gehirn übermittelt, wäre das Gesehene ganauso real für diese Person, wie das, was wir sehen.
Eben: Entscheidend ist, was Du lernst - und vielleicht könnte man ja auch später im Leben noch umlernen, wenn man lang genug anders sieht.
Zitat:
Hmmm, wenn ich genau darüber nachdenke, sind ja unsere Augen nichts anderes als Cameras, die über eine Linse die Reflektionen auffangen und auf die Augenrückseite projezieren, dort wird das Bild 'digitalisiert' und an das Gehirn weitergeleitet. Wir könnten eigentlich, wenn wir den Code wüssten, Blinde wieder sehend machen. Das dürfte eigentlich garnicht so schwer sein.
Verstehst Du den Computervergleich "nur" als Metapher für unsere Biologie - oder sind wir den Cameras und Digitalisierungsprogrammen schon viel ähnlicher, als wir denken?
Vielen Dank und viele Grüße an Euch alle - das geht wunderbar munter los hier! (*freu*)
Euer nb. (bzw. bn.
: Bürger(in) Zions :
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 834
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 834
Titel: RE: Menschmaschinen und Maschinenmenschen
Zitat:
<b>nervousboy schrieb am 15.08.2003 um 19:10 Uhr </b><br>
Eben: Entscheidend ist, was Du lernst - und vielleicht könnte man ja auch später im Leben noch umlernen, wenn man lang genug anders sieht.
Zitat:
Wenn man einmal darüber nachdenkt, dass wir erst 'lernen' zu sehen und dieses dann selbstverständlich als real definieren, gehe ich davon aus, dass, wenn man einem Säugling Cameras vor die Augen setzt und die Bilder als 3d-Grafik dem Gehirn übermittelt, wäre das Gesehene ganauso real für diese Person, wie das, was wir sehen.
Eben: Entscheidend ist, was Du lernst - und vielleicht könnte man ja auch später im Leben noch umlernen, wenn man lang genug anders sieht.
Dazu fällt mir ein interessantes Beispiel aus meinem Unterricht ein (als Schüler, nb.
Noch ein Beispiel aus dem Musikerbereich. Beim abmischen von Musik, passt sich das Ohr, nein, natürlich unser Hirn bei der Interpretation des Gehörten, nach langem hören schlecht gemixter Musik an und gleicht klangliche Unzulänglichkeiten aus. Die Musik klingt in diesem Moment besser als sie es am nächsten Tag mit "frischen" Ohren tut.
Bei der Konstruktion von Wirklichkeit kann sich unser Gehirn offensichtlich an wechselnde Umstände bei der Informationszufuhr anpassen.
Baltus
: Unwissende(r) :
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 39
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 39
Titel: RE: Menschmaschinen und Maschinenmenschen
Hallo Jungs, hier meine Antworten.
Ganz individuell und ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
1. ja
2. wenn mit "Geist" Wissen gemeint ist ja; wenn "Seele" gemeint ist nein
3. lustig. Wenn wir Software als Abstraktion (Vereinfachung) verstehen, ja
4. sicher in Teilbereichen, in der Gesamtheit wohl nicht
5. ja. oder was sonst sind künstliche Gliedmaßen oder die dritten Zähne?
6. wie 3.
7. nein. (Aufgrund meiner Überzeugung. Mensch=Hardware+Software+"Beseelt"; Machine=Hardware+Software
7a. Das Wissen um die eigene Existenz. (Ich denke das ich denke, also denke ich, ich bin)
7b. "...alles und noch viel mehr..." (Rio Reiser) ggf. langsamer
8. Maschinen haben keinen Geist (wenn ich das mal als Synonym zu "Seele" betrachte)
9. Wenn er seelenlos ist.
10. Negation von 9. (Logisch, oder?)
11. ähhh??? Die wären doch identisch? (d.h. das Beste aus beiden Welten - wenn kombinierbar)
12. Als was sie GELTEN ist egal. wichtig ist, was sie SIND.
13. Evolution ist NICHT willkürlich (Vorsicht, habe im Studium Evolutionsstrategie und Bionik gehört)
14. Wenn es denn geht, warum nicht?
15. Tja... für mich gibt es keinen künstlichen Geist(=Seele), höchstens eine künstliche Intelligenz.
Viele Grüße, wv
Ganz individuell und ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
1. ja
2. wenn mit "Geist" Wissen gemeint ist ja; wenn "Seele" gemeint ist nein
3. lustig. Wenn wir Software als Abstraktion (Vereinfachung) verstehen, ja
4. sicher in Teilbereichen, in der Gesamtheit wohl nicht
5. ja. oder was sonst sind künstliche Gliedmaßen oder die dritten Zähne?
6. wie 3.
7. nein. (Aufgrund meiner Überzeugung. Mensch=Hardware+Software+"Beseelt"; Machine=Hardware+Software
7a. Das Wissen um die eigene Existenz. (Ich denke das ich denke, also denke ich, ich bin)
7b. "...alles und noch viel mehr..." (Rio Reiser) ggf. langsamer
8. Maschinen haben keinen Geist (wenn ich das mal als Synonym zu "Seele" betrachte)
9. Wenn er seelenlos ist.
10. Negation von 9. (Logisch, oder?)
11. ähhh??? Die wären doch identisch? (d.h. das Beste aus beiden Welten - wenn kombinierbar)
12. Als was sie GELTEN ist egal. wichtig ist, was sie SIND.
13. Evolution ist NICHT willkürlich (Vorsicht, habe im Studium Evolutionsstrategie und Bionik gehört)
14. Wenn es denn geht, warum nicht?
15. Tja... für mich gibt es keinen künstlichen Geist(=Seele), höchstens eine künstliche Intelligenz.
Viele Grüße, wv
: Bürger(in) Zions :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 529
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 529
Titel: RE: Menschmaschinen und Maschinenmenschen
Lieber wv,
ich habe vorerst nur eine (dumme?) Rückfrage: Was ist für Dich die Seele? (Womöglich im Unterschied zu: Geist?)
Nichts für ungut! Viele Grüße,
nb.
ich habe vorerst nur eine (dumme?) Rückfrage: Was ist für Dich die Seele? (Womöglich im Unterschied zu: Geist?)
Nichts für ungut! Viele Grüße,
nb.
: Unwissende(r) :
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 39
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 39
Titel: RE: Menschmaschinen und Maschinenmenschen
Hallo n.b.,
Ich verwende Geist synonym zu Seele (Wo ist für Dich der Unterschied?)
Nun was ist Seele? Für mich die Komponente, die aus mir einen Menschen macht und nicht nur einen "bio"mechanischen Roboter. Die Seele ermöglicht mir die Erkenntnis der eigenen Existenz, das ch"-Gefühl. Das etwas, was den Begriff "Leben" mit kennzeichnet und Machinen nie erreichen werden, egal wie komplex sie materiell aufgebaut sind, weil ihnen die immaterielle Seele fehlt.
Womit wir bei einer Kernfrage sind. Unterscheiden wir Menschen uns von Maschinen (Computern) nur durch unsere Komplexität? Wenn ja, kann man eines Tages welche bauen, die nicht nur zum verwechseln ähnlich (re)agieren, sondern auch fühlende Wesen sind. So wie in AI. Und das GLAUBE ich nicht. Maschine oder Mensch ist für mich nicht nur ein quantitativer, sondern ein qualitativer Unterschied. Den Maschinen fehlt eine immaterielle Komponente, die wir selbst nicht greifen, geschweige denn kontrollieren und einer Maschine geben können (eine Seele einhauchen). Womt ich die Frage völlig offen lasse, warum wir eine Seele haben und wer sie uns gegeben hat.
Viele Grüße, wv
Ich verwende Geist synonym zu Seele (Wo ist für Dich der Unterschied?)
Nun was ist Seele? Für mich die Komponente, die aus mir einen Menschen macht und nicht nur einen "bio"mechanischen Roboter. Die Seele ermöglicht mir die Erkenntnis der eigenen Existenz, das ch"-Gefühl. Das etwas, was den Begriff "Leben" mit kennzeichnet und Machinen nie erreichen werden, egal wie komplex sie materiell aufgebaut sind, weil ihnen die immaterielle Seele fehlt.
Womit wir bei einer Kernfrage sind. Unterscheiden wir Menschen uns von Maschinen (Computern) nur durch unsere Komplexität? Wenn ja, kann man eines Tages welche bauen, die nicht nur zum verwechseln ähnlich (re)agieren, sondern auch fühlende Wesen sind. So wie in AI. Und das GLAUBE ich nicht. Maschine oder Mensch ist für mich nicht nur ein quantitativer, sondern ein qualitativer Unterschied. Den Maschinen fehlt eine immaterielle Komponente, die wir selbst nicht greifen, geschweige denn kontrollieren und einer Maschine geben können (eine Seele einhauchen). Womt ich die Frage völlig offen lasse, warum wir eine Seele haben und wer sie uns gegeben hat.
Viele Grüße, wv
: Unwissende(r) :
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 25
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 25
Titel: Ein wenig Informatik
Hallo Leute ,
1) Zunächst muss ein Mensch mathematisch exakt definiert werden , bevor man ihn implementieren kann. Das heisst der Computer , mit dem wir arbeiten , muss sogar in der Lage sein einen Menschen "kreiren" zu können.
2) Der menschliche Gehirnbetrieb leistet neuronal-logische Operationen ab. Menschen besitzen durchschnittlich 20,5 Milliarden Gehirnzellen.Gehirnzellen haben auch interne Interaktionen und von daher muss man mit 20,5 x 20,5 Milliarden neuronalen Operationen innerhalb des Gehirns bei voller Auslastung rechnen.
3) Wir nennen die Anzahl an Zuständen , die das Menschliche Gehirn annehmen kann G und das nähert sich ungefähr dem Wert ,
G = 1! + 2! + 3! + ... + 20500000000 ! , wobei n ! = n*(n-1)*(n-2)*...*2*1 ist. Ihr merkt schon , dass das eine recht große Zahl wird also ich schätze auf ungefär 10 hoch 90 Stellen.
4) Die Menschen sollen sich ja auch fortpflanzen also sage ich die Anzahl der Menschen M = log n , da sich die Population langsam fortschreitet schätze ich sie logarithmisch , wobei n die Anzahl der Jahre darstellen soll.
5) Die Komplexität von dem Programm das die Menschen in einem Computer darstellen soll ist mindestens die Anzahl der neuronalen Gehirn-Interaktionen mal die Anzahl der Menschen nach
n Jahren. Dieser Wert grenzt allerdings gegen Unendlich...
Aaaaber !!! Ein Rechner ist doch endlich !!! Das heisst es ist unmöglich die Menschheit in einem Computer darzustellen...
1) Zunächst muss ein Mensch mathematisch exakt definiert werden , bevor man ihn implementieren kann. Das heisst der Computer , mit dem wir arbeiten , muss sogar in der Lage sein einen Menschen "kreiren" zu können.
2) Der menschliche Gehirnbetrieb leistet neuronal-logische Operationen ab. Menschen besitzen durchschnittlich 20,5 Milliarden Gehirnzellen.Gehirnzellen haben auch interne Interaktionen und von daher muss man mit 20,5 x 20,5 Milliarden neuronalen Operationen innerhalb des Gehirns bei voller Auslastung rechnen.
3) Wir nennen die Anzahl an Zuständen , die das Menschliche Gehirn annehmen kann G und das nähert sich ungefähr dem Wert ,
G = 1! + 2! + 3! + ... + 20500000000 ! , wobei n ! = n*(n-1)*(n-2)*...*2*1 ist. Ihr merkt schon , dass das eine recht große Zahl wird also ich schätze auf ungefär 10 hoch 90 Stellen.
4) Die Menschen sollen sich ja auch fortpflanzen also sage ich die Anzahl der Menschen M = log n , da sich die Population langsam fortschreitet schätze ich sie logarithmisch , wobei n die Anzahl der Jahre darstellen soll.
5) Die Komplexität von dem Programm das die Menschen in einem Computer darstellen soll ist mindestens die Anzahl der neuronalen Gehirn-Interaktionen mal die Anzahl der Menschen nach
n Jahren. Dieser Wert grenzt allerdings gegen Unendlich...
Aaaaber !!! Ein Rechner ist doch endlich !!! Das heisst es ist unmöglich die Menschheit in einem Computer darzustellen...
: Unwissende(r) :
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 29
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 29
Titel: RE: Menschmaschinen und Maschinenmenschen
Hallo Leute!
Anscheinend hat die abnehmende Hitze wieder jemanden inspiriert einen größeren Thread aufzumachen
.
Zu dem Thema eine Maschine kann keine Seele haben überlege ich immer folgendermaßen:
Es hat bisher noch niemand eine "richtige" künstliche Intelligenz (KI) erzeugt. Wahrscheinlich ist dies möglich sonst würden ja nicht so viele Forscher daran arbeiten. Bisher fehlt uns Wissen bzw eine technische Umsetzung wie auch immer die auszusehen hat.
Was wäre wenn eine Maschine mit KI automatisch eine Seele hat? Wenn man Sie gar nicht programmieren muß... Kein Mensch kann den Begriff Seele fassen er ist einfach da, warum nicht also auch automatisch bei einer Maschine?
Ich glaube sehr wohl das wenn eine Maschine mit KI ausgestattet ist sie sich bewusst ist, dass sie existiert und sie wie ein Mensch einen Überlebensinstinkt usw entwickelt (je nach Hardware welche der Schöpfer ihr zur Verfügung stellt)
Lange Rede kurzer Sinn: (Behauptung)
Eine Seele muss nicht programmiert werden sie entsteht bei Vorhandensein von Intelligenz egal ob künstlich oder nicht von selbst!
Lieber Gruß und schönes Wochenende,
Micha
Anscheinend hat die abnehmende Hitze wieder jemanden inspiriert einen größeren Thread aufzumachen
Zu dem Thema eine Maschine kann keine Seele haben überlege ich immer folgendermaßen:
Es hat bisher noch niemand eine "richtige" künstliche Intelligenz (KI) erzeugt. Wahrscheinlich ist dies möglich sonst würden ja nicht so viele Forscher daran arbeiten. Bisher fehlt uns Wissen bzw eine technische Umsetzung wie auch immer die auszusehen hat.
Was wäre wenn eine Maschine mit KI automatisch eine Seele hat? Wenn man Sie gar nicht programmieren muß... Kein Mensch kann den Begriff Seele fassen er ist einfach da, warum nicht also auch automatisch bei einer Maschine?
Ich glaube sehr wohl das wenn eine Maschine mit KI ausgestattet ist sie sich bewusst ist, dass sie existiert und sie wie ein Mensch einen Überlebensinstinkt usw entwickelt (je nach Hardware welche der Schöpfer ihr zur Verfügung stellt)
Lange Rede kurzer Sinn: (Behauptung)
Eine Seele muss nicht programmiert werden sie entsteht bei Vorhandensein von Intelligenz egal ob künstlich oder nicht von selbst!
Lieber Gruß und schönes Wochenende,
Micha
: Unwissende(r) :
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 39
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 39
Titel: RE: Menschmaschinen und Maschinenmenschen
Hallo spin,
Deiner Schlussfolgerung aus 5 muss ich entschieden widersprechen. Auch eine riesige Zahl ist unendlich weit von unendlich entfernt. Sie ist und bleibt endlich.
Im weiteren Behaupte ich, daß Unendlichkeit ein mathematisches Modell ist, daß wir nirgentwo in der realen Welt finden. Der Computer ist endlich, aber genauso ist es die Anzahl der Atome im Universum.
Viele Grüße, wv
Deiner Schlussfolgerung aus 5 muss ich entschieden widersprechen. Auch eine riesige Zahl ist unendlich weit von unendlich entfernt. Sie ist und bleibt endlich.
Im weiteren Behaupte ich, daß Unendlichkeit ein mathematisches Modell ist, daß wir nirgentwo in der realen Welt finden. Der Computer ist endlich, aber genauso ist es die Anzahl der Atome im Universum.
Viele Grüße, wv
: Crewmitglied :
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 1469
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 1469
Titel: RE: Menschmaschinen und Maschinenmenschen
Ich denke auch, dass die Seele / Geist automatisch durch unser Denken entsteht. Es ist schon schwierig, sich vorzustellen, dass ein Computer irgendwann einmal die komplette Funktion eines Gehirns abbilden kann.
Kann es bei manchen von euch (zu WV schiel) nicht sein, dass wir es uns nur wünschen, etwas zu haben, was eine Maschine nie haben kann?
Viele hier im Forum unterscheiden sich erheblich vom 'normalen Menschen', ich kenne genug, die nichtmal im entferntesten über solche Sachen nachdenken, bzw. es auch garnicht verstehen.
Was mir Kopfzerbrechen bereitet ist eigentlich mehr die Frage, was bin ich? Wer bin ich? Was macht mein Ich eigentlich aus? Gehört mein Körper zwingend zu meinem Ich???
Gruß Uwe
Kann es bei manchen von euch (zu WV schiel) nicht sein, dass wir es uns nur wünschen, etwas zu haben, was eine Maschine nie haben kann?
Viele hier im Forum unterscheiden sich erheblich vom 'normalen Menschen', ich kenne genug, die nichtmal im entferntesten über solche Sachen nachdenken, bzw. es auch garnicht verstehen.
Was mir Kopfzerbrechen bereitet ist eigentlich mehr die Frage, was bin ich? Wer bin ich? Was macht mein Ich eigentlich aus? Gehört mein Körper zwingend zu meinem Ich???
Gruß Uwe
: Unwissende(r) :
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 39
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 39
Titel: RE: Menschmaschinen und Maschinenmenschen
Hallo Uwe,
Klar kann das sein. Die Alternative, daß Seele automatisch entsteht wenn nur genug Intelligenz da ist, ist jedoch auch schwer vorstellbar.
Nehmen wir eine einfache Maschine. Ein Auto. Wir sind uns sicher alle einig, daß es keine Erkenntnis über das ch" hat, selbst wenn ein Computer und Software für Einspritzanlage und ABS, ein Navisystem das Sprechen kann etc drin ist. Jetzt bau ich da einen superkomplexen schlauen Computer mit höllisch viel künstlicher Intelligenz rein (der erst noch erfunden werden muß) und dann macht es *click* und das Auto fängt an Gedanken wie "Ich denke, also bin ich" zu formulieren, verliebt sich in den Volvo von neben an und brennt mit ihm nach Italien durch?
Jetzt bin ich an dem Punkt, wo ich hin wollte. Komplexität. Wie komplex muß ein System (Maschine) sein, daß dieses *click* passiert? Oder ist das *click* doch ein immaterielles add-on?
Was mir Kopfzerbrechen bereitet ist eigentlich mehr die Frage, was bin ich? Wer bin ich? Was macht mein Ich eigentlich aus? Gehört mein Körper zwingend zu meinem Ich???
Das sind für mich genau die Gedanken, die ein Maschine, sei sie noch so komplex, aus eigenem Antrieb nie haben wird. Und das glaube ich, bis ich einer solchen Maschine begegne. Wobei dann immer noch das Problem existiert, ob sie nicht nur eine so gute Simulation ist, daß ich das nicht-vorhandensein der Seele nicht mehr erkennen kann.
Viele Grüße, wv
Zitat:
<b>uwe schrieb am 16.08.2003 um 11:48 Uhr </b>Kann es bei manchen von euch (zu WV schiel) nicht sein, dass wir es uns nur wünschen, etwas zu haben, was eine Maschine nie haben kann?
Klar kann das sein. Die Alternative, daß Seele automatisch entsteht wenn nur genug Intelligenz da ist, ist jedoch auch schwer vorstellbar.
Nehmen wir eine einfache Maschine. Ein Auto. Wir sind uns sicher alle einig, daß es keine Erkenntnis über das ch" hat, selbst wenn ein Computer und Software für Einspritzanlage und ABS, ein Navisystem das Sprechen kann etc drin ist. Jetzt bau ich da einen superkomplexen schlauen Computer mit höllisch viel künstlicher Intelligenz rein (der erst noch erfunden werden muß) und dann macht es *click* und das Auto fängt an Gedanken wie "Ich denke, also bin ich" zu formulieren, verliebt sich in den Volvo von neben an und brennt mit ihm nach Italien durch?
Jetzt bin ich an dem Punkt, wo ich hin wollte. Komplexität. Wie komplex muß ein System (Maschine) sein, daß dieses *click* passiert? Oder ist das *click* doch ein immaterielles add-on?
Zitat:
Was mir Kopfzerbrechen bereitet ist eigentlich mehr die Frage, was bin ich? Wer bin ich? Was macht mein Ich eigentlich aus? Gehört mein Körper zwingend zu meinem Ich???
Das sind für mich genau die Gedanken, die ein Maschine, sei sie noch so komplex, aus eigenem Antrieb nie haben wird. Und das glaube ich, bis ich einer solchen Maschine begegne. Wobei dann immer noch das Problem existiert, ob sie nicht nur eine so gute Simulation ist, daß ich das nicht-vorhandensein der Seele nicht mehr erkennen kann.
Viele Grüße, wv
: Bürger(in) Zions :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 529
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 529
Titel: RE: Menschmaschinen und Maschinenmenschen
@spin
Die Frage war doch auch nicht, ob man gleich "die Menschheit" in einen Supercomputer integrieren kann - mir würde es für unser Gedankenspiel schonmal reichen, mit einem einzigen Menschen anzufangen. Aber selbst da müßte man überlegen, ob die von baltousnervus skizzierten "Unterscheidungsprobleme" zwischen Menschen und Maschinen erst auftauchen, wenn ein Computer eine exakte, d.h. die Rechenleistung des menschlichen Gehirns bis in jede einzelne Verästelung nachvollziehende Simulation liefern kann. Oder reicht nicht schon eine bestimmte Menge an "Komplexität", um eine Maschine menschlich zu machen?
@Flaanesh: Erstens die abnehmende Hitze. Zweitens waren wir ja zu zweit...
@wv, Uwe, Flaanesh
Die These von wv war und ist doch: Eine Seele ist das Kriterium, das einen Menschen eindeutig von einer Maschine unterscheidet. @wv: Ich hatte deshalb nach der Unterscheidung zwischen "Seele" und "Geist" gefragt, weil für mich zwar die Existenz eines (ich nenne es immer so) "Bewußtseins" - und das heißt vor allem: Selbst-Bewußtseins - einleuchtend ist (das zwar, @Uwe, sehr eng und auch abhängig vom Körper funktioniert, aber dennoch als selbständiges, autopoietisches System operiert). Bewußtsein = die Fähigkeit, zwischen sich und anderem zu unterscheiden und diesen Unterscheidungsprozeß wiederum als solchen beobachten zu können (Reflektion). Dieses Bewußtsein schreibe ich allerdings auch einer hinreichend komplexen KI zu - sonst wäre sie keine KI, sondern nur ein zB PC oder die komplizierte Bordelektronik eines Autos. Ob man dieses Bewußtsein theoretisch programmieren kann, oder ob es irgendwann im Programmierungsvorgang mit einem *click* entsteht... Gute Frage. (*weitergrübel*)
Nochmal @wv: Ist Deine Seele etwas anderes oder "mehr" als mein Bewußtsein? Kann man sie von außen überhaupt "beobachten" - oder nur von innen "fühlen"? Wenn letzteres der Fall ist, wird es wohl nie möglich sein, bei einer mit Bewußtsein ausgestatteten KI zu entscheiden: Ist eine Seele da? Wird sie nur simuliert? Oder einfach nicht vorhanden?
(Wobei: Mein geliebter Mac hat zwar kein Bewußtsein, aber vielleicht schon eine Seele... Im Gegensatz zum häßlichen PC-Klotz im Büro in jedem Fall!
)
Viele Grüße,
nb.
Die Frage war doch auch nicht, ob man gleich "die Menschheit" in einen Supercomputer integrieren kann - mir würde es für unser Gedankenspiel schonmal reichen, mit einem einzigen Menschen anzufangen. Aber selbst da müßte man überlegen, ob die von baltousnervus skizzierten "Unterscheidungsprobleme" zwischen Menschen und Maschinen erst auftauchen, wenn ein Computer eine exakte, d.h. die Rechenleistung des menschlichen Gehirns bis in jede einzelne Verästelung nachvollziehende Simulation liefern kann. Oder reicht nicht schon eine bestimmte Menge an "Komplexität", um eine Maschine menschlich zu machen?
@Flaanesh: Erstens die abnehmende Hitze. Zweitens waren wir ja zu zweit...
@wv, Uwe, Flaanesh
Die These von wv war und ist doch: Eine Seele ist das Kriterium, das einen Menschen eindeutig von einer Maschine unterscheidet. @wv: Ich hatte deshalb nach der Unterscheidung zwischen "Seele" und "Geist" gefragt, weil für mich zwar die Existenz eines (ich nenne es immer so) "Bewußtseins" - und das heißt vor allem: Selbst-Bewußtseins - einleuchtend ist (das zwar, @Uwe, sehr eng und auch abhängig vom Körper funktioniert, aber dennoch als selbständiges, autopoietisches System operiert). Bewußtsein = die Fähigkeit, zwischen sich und anderem zu unterscheiden und diesen Unterscheidungsprozeß wiederum als solchen beobachten zu können (Reflektion). Dieses Bewußtsein schreibe ich allerdings auch einer hinreichend komplexen KI zu - sonst wäre sie keine KI, sondern nur ein zB PC oder die komplizierte Bordelektronik eines Autos. Ob man dieses Bewußtsein theoretisch programmieren kann, oder ob es irgendwann im Programmierungsvorgang mit einem *click* entsteht... Gute Frage. (*weitergrübel*)
Nochmal @wv: Ist Deine Seele etwas anderes oder "mehr" als mein Bewußtsein? Kann man sie von außen überhaupt "beobachten" - oder nur von innen "fühlen"? Wenn letzteres der Fall ist, wird es wohl nie möglich sein, bei einer mit Bewußtsein ausgestatteten KI zu entscheiden: Ist eine Seele da? Wird sie nur simuliert? Oder einfach nicht vorhanden?
(Wobei: Mein geliebter Mac hat zwar kein Bewußtsein, aber vielleicht schon eine Seele... Im Gegensatz zum häßlichen PC-Klotz im Büro in jedem Fall!
Viele Grüße,
nb.
: Unwissende(r) :
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 25
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 25
Titel: Darstellungsproblem
Hallo WVossenkuhl ,
Die Komplexität des Programmes ist so zu bestimmen :
Die Anzahl aller neuronalen Interaktionen ist G . Die Anzahl der Menschen sei M = log n nach n Jahren. sei f(n) eine Funktion , die den Entwicklungsverlauf darstellen => f(n) = G * log n
Nehmen wir an die Menschheit gedeiht in die Unendlichkeit so ist
lim f(n) = lim G * log n = G * lim log n
n -> undendlich n->unendlich n ->unendlich
= G * unendlich
= unendlich
WV , ein Rechner kann keine Unendlichkeit modellieren wenn nicht einmal wir selber verstehen was die Unendlichkeit ist. In der Mathematik hat die Unendlichkeit auch den Namen " Undefinierbarkeit "
Gruss ,
spin
Die Komplexität des Programmes ist so zu bestimmen :
Die Anzahl aller neuronalen Interaktionen ist G . Die Anzahl der Menschen sei M = log n nach n Jahren. sei f(n) eine Funktion , die den Entwicklungsverlauf darstellen => f(n) = G * log n
Nehmen wir an die Menschheit gedeiht in die Unendlichkeit so ist
lim f(n) = lim G * log n = G * lim log n
n -> undendlich n->unendlich n ->unendlich
= G * unendlich
= unendlich
WV , ein Rechner kann keine Unendlichkeit modellieren wenn nicht einmal wir selber verstehen was die Unendlichkeit ist. In der Mathematik hat die Unendlichkeit auch den Namen " Undefinierbarkeit "
Gruss ,
spin
: Bürger(in) Zions :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 529
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 529
Titel: RE: Menschmaschinen und Maschinenmenschen
Zitat:
<b>baltus schrieb am 15.08.2003 um 19:32 Uhr </b><br>
Bei der Konstruktion von Wirklichkeit kann sich unser Gehirn offensichtlich an wechselnde Umstände bei der Informationszufuhr anpassen.
Bei der Konstruktion von Wirklichkeit kann sich unser Gehirn offensichtlich an wechselnde Umstände bei der Informationszufuhr anpassen.
1. Genau - zwei weitere sehr schöne Beispiele dafür, wie schwankend der Boden namens "Realität" ist, auf dem wir stehen... (Da sieht man's mal wieder. Nicht für die Schule, sondern für das Matrixforum lernen wir. Merk Dir das gut, Baltus! So ein Satz kann ja hilfreich sein...
2. Das kann doch ein Computer auch (jetzt schon?): "Sich an wechselnde Umstände bei der Informationszufuhr anpassen"?
Viele Grüße,
nb.
: Unwissende(r) :
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 25
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 25
Titel: :-(
Ach scheisse meine Grenzwert - Berechnungen sind beim posting schlecht rausgekommen , da haben sich die n -> unendlich zusammengetan
Ach Gott ! Ist echt nervig !
@nervousboy :
Zuvor habe die Anzahl an Gehirnzuständen , die der Mensch annehmen kann mit G bezeichnet . Wenn du diese G Zustände in einen Computer speichern möchtest benötigst du erst einmal einen Super-Computer , der diese Zustände erkennen und voneinander unterscheiden kann. Jetzt wäre da das Problem mit dem Menschen :
Wenn du einen Menschen an einen "Gehirn-Scanner" anschliesst wird er dir pro 24 Stunden nur sehr wenige Zustände liefern , da die menschliche Psyche sich der Sache bewusst ist und nicht alle Zustände gleichzeitig annehmen wird . Nehmen wir an der Gehirn-Scanner scannt jetzt . Jeden neuen Zustand muss er ja mit seiner Datenbank an Gehirnzuständen vergleichen und je grösser die Datenbank wird , desto langsamer wird das scannen und irgendwann stirbt dein Versuchskaninchen und du brasuchst ein Neues . Also ist es besser man scannt mehrere Menschen gleichzeitig. Auch mehrere Menschen werden dir auf absehbarer Zeit nicht alle Zustände liefern denn nicht jeder Mensch nimmt alle Zustände an und um alle Zustände herauszufinden benötigen wir wahrscheinlich
G Menschen....Allein die Scannerei würde wahrscheinlich über 10 hoch 90 Jahre dauern , mal sehen ob überhaupt das Universum noch solange existiert
@nervousboy :
Zuvor habe die Anzahl an Gehirnzuständen , die der Mensch annehmen kann mit G bezeichnet . Wenn du diese G Zustände in einen Computer speichern möchtest benötigst du erst einmal einen Super-Computer , der diese Zustände erkennen und voneinander unterscheiden kann. Jetzt wäre da das Problem mit dem Menschen :
Wenn du einen Menschen an einen "Gehirn-Scanner" anschliesst wird er dir pro 24 Stunden nur sehr wenige Zustände liefern , da die menschliche Psyche sich der Sache bewusst ist und nicht alle Zustände gleichzeitig annehmen wird . Nehmen wir an der Gehirn-Scanner scannt jetzt . Jeden neuen Zustand muss er ja mit seiner Datenbank an Gehirnzuständen vergleichen und je grösser die Datenbank wird , desto langsamer wird das scannen und irgendwann stirbt dein Versuchskaninchen und du brasuchst ein Neues . Also ist es besser man scannt mehrere Menschen gleichzeitig. Auch mehrere Menschen werden dir auf absehbarer Zeit nicht alle Zustände liefern denn nicht jeder Mensch nimmt alle Zustände an und um alle Zustände herauszufinden benötigen wir wahrscheinlich
G Menschen....Allein die Scannerei würde wahrscheinlich über 10 hoch 90 Jahre dauern , mal sehen ob überhaupt das Universum noch solange existiert
Seite 1 von 25
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Darf keine Themen verfassen
Auf Beiträge nicht antworten
Deine Beiträge nicht bearbeiten.
Deine Beiträge nicht löschen.
Umfragen nicht mitmachen.
Darf keine Themen verfassen
Auf Beiträge nicht antworten
Deine Beiträge nicht bearbeiten.
Deine Beiträge nicht löschen.
Umfragen nicht mitmachen.











