: Crewmitglied :
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Z-10-N
Beiträge: 1316
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Titel:
[Matrix - CapitolCity - abgelegenes Telefon in einer Fabrikhalle - Floyd, Max, Aithra]
Die drei Rebellen materialisierten in einer abgelegenen Fabrikhalle etwas außerhalb der Stadt. Hier war die Matrix relativ unbewacht und die Crewmitglieder der Alucard konnten ohne entdeckt zu werden in die Matrix gelangen. Auf diese Weise blieb auch der Telefonanschluss nahe ihrem Zielort für Notfälle unbenutzt und so das Risiko eines mißlungenen Notfallplans so klein wie möglich.
Die drei traten hinaus in die Dunkelheit der Nacht und sofort waren anfängliche zweifelhafte Gedanken von Aithra wieder da. Nach ihrer ersten Mission in der Matrix hatte sie nun viel Angst vor der früher so vertrauten Welt gehabt, nun aber sehnte sie sich etwas zu ihrem früheren Leben zurück. Früher wusste sie noch nichts von den Gefahren, die in der MAtrix lauerten und konnte einfach so in den Tag hineinleben. Jetzt musste sie bei jedem Schritt in ihrer früheren Welt aufpassen, ob nicht eine Gefahr drohte. Die Sonne schien nicht mehr und es war auch nicht mehr warm wie im Sommer. Es erinnerte sie an die kalten, dunklen Gänge in und um Zion.
Floyd erging es nicht viel anders, aber er hatte sich schon mehr an das Leben in der Dunkelheit gewöhnt und hatte dort alles, was er brauchte, so dass er sich nicht so sehr nach der Matrix zurück sehnte, an die schönen, warmen Tage im Leben. Alles was er brauchte oder wollte konnte er auch im Konstrukt erstellen und erleben. Das war das praktische an der realen Welt - oder auch nicht realen Welt, denn im Konstrukt war ja ebenfalls alles digital.
Vor ihnen stand ein alter Kleinlaster, auf den schon alle Geräte, die sie benötigten, aufgeladen waren. Die drei stiegen ein, Floyd setzte sich ans Steuer und startete den Motor. Die Maschine klang grell und beißend, der Wagen sah zwar von außen alt aus, hatte aber einen neuen V8-Motor unter der Haube und sportlich zu fahren. Floyd trat aufs Gas und mit leicht durchdrehenden Reifen brauste das Ungetüm in Richtung Innenstadt.
Nach gut einer viertel Stunde Fahrt erreichten sie eine Seitenstrasse des stillgelegten U-Bahnbahnhofs. Das Viertel sah ziemlich alt und trostlos aus, die Häuser waren zum Teil verfallen oder ausgebrannt, Müll lag herum und wurde vom Wind auf den Straßen umher getrieben. Nur wenige Menschen waren unterwegs, keiner interessierte sich für die drei Rebellen, alle waren mit sich allein beschäftigt und kreuchten umher, als würde es nur sie allein auf der Welt geben. Warscheinlich fühlten sich diese armen Menschen auch so. Keiner nahm Notiz von Ihnen, keiner interessierte sich für die armen Bettler auf den Straßen. In der Ferne waren Sirenen eines Polizeiautos zu hören.
Floyd, Max und Aithra, alle in schmutzigen Blaumännern gekleidet, stiegen aus ihrem Wagen aus und nahmen aus der hinteren Ladefläche alle ihre Utensilien heraus, die sie für die Elektrik brauchten. Als Elektriker getarnt gingen sie in das verfallene Haus auf den U-Bahnschacht zu. Sie mussten aufpassen, wohin sie traten, denn es lag viel Schutt herum und die Dunkelheit umgab sie, nur ihre Taschenlampen brachten ein wenig Helligkeit. Floyd hatte eine Kopflampe, während die beiden anderen einen starken Handstrahler in der linken trugen.
Es stank nach Urin und Müll. Eine verrostete Rolltreppe führte in den U-Bahnschacht hinab. Sie war mit einem gelb-schwarz-gestreiften Plastikband abgesperrt, das verhindern sollte, dass unbefugte Personen hinabstiegen. Es war klar, dass die Schutzmaßnahme nicht gerade effektiv war und so hatten die drei Rebellen auch kein Probleme hinabzugelangen.
"Boah", stöhnte Aithra auf. "Der Gestank wird ja immer schlimmer! Wonach riecht das hier denn nur so streng?!"
"Ich kenne diesen Geruch, es riecht nach Tod... Hier muss jemand gestorben sein. Los, weiter! Da vorne ist die Tür zum Aufenthaltsraum des Wartungspersonals."
Max drückte die Klinke hinunter und versuchte die Tür zu öffnen, aber diese bewegte sich keinen Millimeter. Sie rüttelte noch zweimal an der Tür so doll sie konnte, mit keinem größeren Erfolg, bis Floyd sie unterbrach.
"Es ist sinnlos, die haben die Tür zugeschweißt. Wir müssen sie aufschweißen. Ich habe ein Schweißgerät im Wagen liegen, lauf bitte schnell und hol das her."
Aithra leuchtete mit ihrer Lampe umher und sondierte die Umgebung. Die Tunnelöffnungen, durch die früher die U-Bahn gerast war, waren mit schweren Holzplatten blockiert worden, damit keine Penner in die Tunnel liefen und es sich dort gemütlich machen konnten. Sie leuchtete auf die Schienen und streifte mit ihrem Lichtkegel über einen Haufen aus Stofffetzen. Dann erschrak sie und hätte beinahe die Lampe fallen gelassen.
"Floyd!!!!!"
Der Techniker hatte sich mit der verschlossenen Tür beschäftigt und versuchte festzustellen, ob noch weitere Hindernisse ihnen den Weg versperrten. Erschrocken durch den Aufschrei drehte er sich um und sah, was Aithra entdeckt hatte.
"Ganz ruhig!"
Er lief zu ihr und nahm sie in den Arm. Dass auch ihr zweiter MAtrixbesuch so schlimm werden würde, hatte er nicht ahnen können.
"Das ist nur ein toter Obdachloser! Jetzt wissen wir wo der Gestank herkommt... Ganz ruhig, das passiert immer wieder!"
Aithra beruhigte sich schnell wieder und drehte sich um.
"Schon ok, ich hatte mich nur so erschreckt. Es geht schon wieder."
Polternd kam Max die Rolltreppe hinunter.
"Da bin ich wieder. Hey! Was ist denn mit euch passiert? So schlimm sehe ich doch nun wirklich nicht in diesem Anzug aus!"
Sofort verschwand der betrübte Ausdruck aus den Gesichtern der Zurückgebliebenen.
Sie machten sich sofort an die Arbeit und keine fünf Minuten später war der Eingang zum Aufenthaltsraum frei.
Auch hier war es wie überall im dem Gebäude stockdunkel. Als die Tür geöffnet wurde huschten ein paar aufgeschreckte Mäuse schnell wieder zurück in die sichere Dunkelheit. Der Boden war mit einer feinen Staubschicht bedeckt, die davon zeugte, dass hier unten lange kein menschliches Wesen mehr gewesen war.
Nach zehn weiteren Minuten war auch die mobile Beleuchtungsanlage aufgestellt und hüllte den Raum nun in ein kaltes Leuchten. Für die Besprechung würde es auf jedenfall reichen.
Anschließen schweißte Floyd die zweite Tür, die in die dunklen U-Bahntunnel hinausführte, auf und ließ nur wenige Stellen verschlossen, die sich beim nächsten Mal schnell öffnen lassen würden.
Mit einem Akkuschrauber bohrte Max währenddessen ein kleines Loch in die Vordertür und versenkte eine Speziallinse in der Öffnung. Dieses Miniaturwunderwerk der Technik wurde von zwei Infrarot-LEDs angeleuchtet, sodass man einen vollen Überblick über den Raum vor der Tür hatte, selbst bei totaler Dunkelheit. Es war praktisch ein Miniaturnachtsichtgerät mit Fischaugenoptik.
Als Floyd fertig war mit dem Schweißen an der hinteren Tür, brachte er noch einen Riegel an den Türen an, die sich nur von innen öffnen und schließen ließen. So waren sie wenigstens für einige Minuten vor nahenden Agenten geschützt, falls der schlimmste aller schlimmen Fälle eintreten sollte, und sie wieder Besuch bekommen würden.
Die Drei kehrten um und verschweißten mit kleinen Punktnähten den Raum wieder notdürftig, aber doch so sicher, dass kein andrer Herumstreicher in das Zimmer gelangen konnte, falls er nicht ein Schweißgerät dabei haben sollte, was sehr unwahrscheinlich war in dieser Gegend.
Zufrieden mit ihrer Arbeit machten die Rebellen sich auf den Rückweg.
[Matrix - CapitolCity - stillgelegter U-Bahnschacht - vor dem Wartungsbüro - Floyd, Max, Aithra]
Die drei Rebellen materialisierten in einer abgelegenen Fabrikhalle etwas außerhalb der Stadt. Hier war die Matrix relativ unbewacht und die Crewmitglieder der Alucard konnten ohne entdeckt zu werden in die Matrix gelangen. Auf diese Weise blieb auch der Telefonanschluss nahe ihrem Zielort für Notfälle unbenutzt und so das Risiko eines mißlungenen Notfallplans so klein wie möglich.
Die drei traten hinaus in die Dunkelheit der Nacht und sofort waren anfängliche zweifelhafte Gedanken von Aithra wieder da. Nach ihrer ersten Mission in der Matrix hatte sie nun viel Angst vor der früher so vertrauten Welt gehabt, nun aber sehnte sie sich etwas zu ihrem früheren Leben zurück. Früher wusste sie noch nichts von den Gefahren, die in der MAtrix lauerten und konnte einfach so in den Tag hineinleben. Jetzt musste sie bei jedem Schritt in ihrer früheren Welt aufpassen, ob nicht eine Gefahr drohte. Die Sonne schien nicht mehr und es war auch nicht mehr warm wie im Sommer. Es erinnerte sie an die kalten, dunklen Gänge in und um Zion.
Floyd erging es nicht viel anders, aber er hatte sich schon mehr an das Leben in der Dunkelheit gewöhnt und hatte dort alles, was er brauchte, so dass er sich nicht so sehr nach der Matrix zurück sehnte, an die schönen, warmen Tage im Leben. Alles was er brauchte oder wollte konnte er auch im Konstrukt erstellen und erleben. Das war das praktische an der realen Welt - oder auch nicht realen Welt, denn im Konstrukt war ja ebenfalls alles digital.
Vor ihnen stand ein alter Kleinlaster, auf den schon alle Geräte, die sie benötigten, aufgeladen waren. Die drei stiegen ein, Floyd setzte sich ans Steuer und startete den Motor. Die Maschine klang grell und beißend, der Wagen sah zwar von außen alt aus, hatte aber einen neuen V8-Motor unter der Haube und sportlich zu fahren. Floyd trat aufs Gas und mit leicht durchdrehenden Reifen brauste das Ungetüm in Richtung Innenstadt.
Nach gut einer viertel Stunde Fahrt erreichten sie eine Seitenstrasse des stillgelegten U-Bahnbahnhofs. Das Viertel sah ziemlich alt und trostlos aus, die Häuser waren zum Teil verfallen oder ausgebrannt, Müll lag herum und wurde vom Wind auf den Straßen umher getrieben. Nur wenige Menschen waren unterwegs, keiner interessierte sich für die drei Rebellen, alle waren mit sich allein beschäftigt und kreuchten umher, als würde es nur sie allein auf der Welt geben. Warscheinlich fühlten sich diese armen Menschen auch so. Keiner nahm Notiz von Ihnen, keiner interessierte sich für die armen Bettler auf den Straßen. In der Ferne waren Sirenen eines Polizeiautos zu hören.
Floyd, Max und Aithra, alle in schmutzigen Blaumännern gekleidet, stiegen aus ihrem Wagen aus und nahmen aus der hinteren Ladefläche alle ihre Utensilien heraus, die sie für die Elektrik brauchten. Als Elektriker getarnt gingen sie in das verfallene Haus auf den U-Bahnschacht zu. Sie mussten aufpassen, wohin sie traten, denn es lag viel Schutt herum und die Dunkelheit umgab sie, nur ihre Taschenlampen brachten ein wenig Helligkeit. Floyd hatte eine Kopflampe, während die beiden anderen einen starken Handstrahler in der linken trugen.
Es stank nach Urin und Müll. Eine verrostete Rolltreppe führte in den U-Bahnschacht hinab. Sie war mit einem gelb-schwarz-gestreiften Plastikband abgesperrt, das verhindern sollte, dass unbefugte Personen hinabstiegen. Es war klar, dass die Schutzmaßnahme nicht gerade effektiv war und so hatten die drei Rebellen auch kein Probleme hinabzugelangen.
"Boah", stöhnte Aithra auf. "Der Gestank wird ja immer schlimmer! Wonach riecht das hier denn nur so streng?!"
"Ich kenne diesen Geruch, es riecht nach Tod... Hier muss jemand gestorben sein. Los, weiter! Da vorne ist die Tür zum Aufenthaltsraum des Wartungspersonals."
Max drückte die Klinke hinunter und versuchte die Tür zu öffnen, aber diese bewegte sich keinen Millimeter. Sie rüttelte noch zweimal an der Tür so doll sie konnte, mit keinem größeren Erfolg, bis Floyd sie unterbrach.
"Es ist sinnlos, die haben die Tür zugeschweißt. Wir müssen sie aufschweißen. Ich habe ein Schweißgerät im Wagen liegen, lauf bitte schnell und hol das her."
Aithra leuchtete mit ihrer Lampe umher und sondierte die Umgebung. Die Tunnelöffnungen, durch die früher die U-Bahn gerast war, waren mit schweren Holzplatten blockiert worden, damit keine Penner in die Tunnel liefen und es sich dort gemütlich machen konnten. Sie leuchtete auf die Schienen und streifte mit ihrem Lichtkegel über einen Haufen aus Stofffetzen. Dann erschrak sie und hätte beinahe die Lampe fallen gelassen.
"Floyd!!!!!"
Der Techniker hatte sich mit der verschlossenen Tür beschäftigt und versuchte festzustellen, ob noch weitere Hindernisse ihnen den Weg versperrten. Erschrocken durch den Aufschrei drehte er sich um und sah, was Aithra entdeckt hatte.
"Ganz ruhig!"
Er lief zu ihr und nahm sie in den Arm. Dass auch ihr zweiter MAtrixbesuch so schlimm werden würde, hatte er nicht ahnen können.
"Das ist nur ein toter Obdachloser! Jetzt wissen wir wo der Gestank herkommt... Ganz ruhig, das passiert immer wieder!"
Aithra beruhigte sich schnell wieder und drehte sich um.
"Schon ok, ich hatte mich nur so erschreckt. Es geht schon wieder."
Polternd kam Max die Rolltreppe hinunter.
"Da bin ich wieder. Hey! Was ist denn mit euch passiert? So schlimm sehe ich doch nun wirklich nicht in diesem Anzug aus!"
Sofort verschwand der betrübte Ausdruck aus den Gesichtern der Zurückgebliebenen.
Sie machten sich sofort an die Arbeit und keine fünf Minuten später war der Eingang zum Aufenthaltsraum frei.
Auch hier war es wie überall im dem Gebäude stockdunkel. Als die Tür geöffnet wurde huschten ein paar aufgeschreckte Mäuse schnell wieder zurück in die sichere Dunkelheit. Der Boden war mit einer feinen Staubschicht bedeckt, die davon zeugte, dass hier unten lange kein menschliches Wesen mehr gewesen war.
Nach zehn weiteren Minuten war auch die mobile Beleuchtungsanlage aufgestellt und hüllte den Raum nun in ein kaltes Leuchten. Für die Besprechung würde es auf jedenfall reichen.
Anschließen schweißte Floyd die zweite Tür, die in die dunklen U-Bahntunnel hinausführte, auf und ließ nur wenige Stellen verschlossen, die sich beim nächsten Mal schnell öffnen lassen würden.
Mit einem Akkuschrauber bohrte Max währenddessen ein kleines Loch in die Vordertür und versenkte eine Speziallinse in der Öffnung. Dieses Miniaturwunderwerk der Technik wurde von zwei Infrarot-LEDs angeleuchtet, sodass man einen vollen Überblick über den Raum vor der Tür hatte, selbst bei totaler Dunkelheit. Es war praktisch ein Miniaturnachtsichtgerät mit Fischaugenoptik.
Als Floyd fertig war mit dem Schweißen an der hinteren Tür, brachte er noch einen Riegel an den Türen an, die sich nur von innen öffnen und schließen ließen. So waren sie wenigstens für einige Minuten vor nahenden Agenten geschützt, falls der schlimmste aller schlimmen Fälle eintreten sollte, und sie wieder Besuch bekommen würden.
Die Drei kehrten um und verschweißten mit kleinen Punktnähten den Raum wieder notdürftig, aber doch so sicher, dass kein andrer Herumstreicher in das Zimmer gelangen konnte, falls er nicht ein Schweißgerät dabei haben sollte, was sehr unwahrscheinlich war in dieser Gegend.
Zufrieden mit ihrer Arbeit machten die Rebellen sich auf den Rückweg.
[Matrix - CapitolCity - stillgelegter U-Bahnschacht - vor dem Wartungsbüro - Floyd, Max, Aithra]
: Bürger(in) Zions :
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
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Titel:
[Matrix - In den Bergen vor MC - Chateau des Merovinger - Esszimmer - Merovinger, Serpah, Orakel, Schergen]
2 dampfende Tassen Tee standen auf dem meterlangen Tisch im edelsten Esszimmer des Merovingers. Er selbst saß vor einer der Tassen an der Strinseite, im Hintergrund eine pompöse Glasfront, die eine herrliche Aussicht auf das Felsmassiv gab. Der Platz ihm gegenüber war noch leer. Nur die zweite Tasse Tee tat kund, dass dies nicht mehr lange so bleiben würde. Neben der übertrieben mit Reliefs geschmückten Flügeltür standen 2 dunkle Gestalten, den Blick zum Boden gerrichten und wütend vor sich hinschnaubend. Sie schienen ungeduldig auf etwas zu warten.
Die schwere Klinke sekte sich und der linke Flügel wurde aufgeschoben. Zuerst betraten 2 weitere Figuren den Raum, die den beiden neben der Tür, die nun hungrig ihre Augen zut Tür richteten, zum Verwechseln ähnlich sahen, dahinter Seraph, mit wachsamen Blick. Den Abschluss des Zuges bildete eine alte Frau, die einfach nicht in das Bild passen wollte, das Orakel.
Wie selbstverständlich setzte sie sich dem Merovinger gegenüber, roch an dem Tee, rümpfte die Nase und schob die Tasse verächtlich in Richtung Tischmitte.
"Wie lange kennen wir uns schon? Und du weißt immer noch nicht, dass ich grünen Tee nicht austehen kann?"
Der Merovinger grinste daraufhin nur selbstgefällig und nahm einen tiefen Zug aus seiner Tasse Earl Grey.
"Deine Wachhunde hier kannst du auch wieder wegschicken. Du weißt, dass du heute nicht bekommst, was du von mir willst."
"Das weiß ich wohl, aber ich dachte man sollte dich mal wieder daran erinnern, mit wem du es hier zu tun hast."
"Also ob ich das nicht wüsste. Also sag mir warum ich hier bin."
"Du kennst meine liebste Handelsware?"
"Was für eine Frage, natürlich weiß ich das. Also nochmal, warum bin ich hier."
"Du bist hier, weil ich dir die Chance gebe, dein Tun noch einige Zeit weiterzuführen."
"Oh wie großzügig."
Der entspannte Gesichtsausdruck des Merovingers schwand und er lehte sich energisch nach vorn.
"Wir beide wissen, dass ich dir ganz schön ungemütlich werden könnte, also sag mir endlich was ich wissen will."
Das Orakel sah kurz zum Merovinger hinüber und kontrollierte dann die Reinheit ihrer Fingernägel.
"Sie treffen sich, nicht wahr? Bald werden sie alle versammelt sein, hier, in unserer Welt, nicht wahr?"
"Und wenn sie das täten? Was kümmert sich das? Bis jetzt konnten sie dir und deinem Clan doch nicht ernsthaft etwas anhaben. Und gegen alle an einem Ort hast du eh keine Chance, das weißt du genausogut wie ich. Du kannst nicht so viele deiner Leute unbemerkt in die Stadt schicken."
"Ich will auch gar nicht alle."
Der Merovinger ließ eine bedeutungsvolle Pause.
"Wer wird ihn finden, ihren Erlöser?"
Das Orakel reagierte nicht.
"Die Frau, nicht wahr? Wie hieß sie noch?"
"Das braucht dich nicht zu kümmern, du weißt, dass du an sie nicht anrühren darfst."
"Das habe ich auch nicht vor. Das Vorteilhafte an Menschen ist, dass man sie über andere Menschen viel tiefer verletzen kann. ER wird mit Sicherheit auch da sein. Ich weiß vom dem Band zwischen ihnen und ich werde es zerfetzen. Das wird sie mehr treffen, also alle körperlichen Wunden, die man ihr zufügen könnte. Noch einen Verlust wird sie nicht verkraften. Wenn du auch nur daran denkst, dass zu verhindern, wirst dir das teuer zu stehen kommen"
Der Merovinger grinste hämisch. Das Orakel hingegen sah genauso herablassend drein, wie schon während des gesamten Gesprächs.
"Es wird gar nicht nötig sein, mich einzumischen. Du unterschätzt ihn gewaltig und nicht nur ihn."
"Du wirst wohl lernen müssen, dass ich im Stande bin, dich zu überraschen, Orakel. Entschuldige mich jetzt. Du kannst gerne noch hier bleiben, fühl dich wie zu Hause, Mom."
Damit leere der Merovinger seine wertvolle Tasse und verließ in Begleitung seiner Schergen des Saal. Seraph löste sich aus seiner Starre.
"Orakel, was meint er damit?"
"Er meint damit, dass er wieder versuchen wird, Leid über unsere Freunde zu bringen, über einen ganz besonders. Aber er ist schon mal an ihm gescheitert und ich wette, dass das seine Ehre verletzt hat. Und nichts könnte den Merovinger mehr zur Rache motivieren."
Seraph nickte verstehend.
"Können wir etwas tun?"
"Nein, dieses Mal nicht. Sie werden sich selbst zu helfen wissen. Wir können ihnen nur ein wenig Ärger aus anderer Richtung vom Hals halten. Sei um Mitternacht an ihrem Treffpunkt, aber zeige dich nicht. Du wirst sehen, was du zu tun hast, wenn es soweit ist.
Seraph nickte erneut und rückte den Stuhl des Orakels zurecht, nach dem sie sich erhoben hatte.
[Matrix - In den Bergen vor MC - Chateau des Merovinger - Esszimmer - Serpah, Orakel]
2 dampfende Tassen Tee standen auf dem meterlangen Tisch im edelsten Esszimmer des Merovingers. Er selbst saß vor einer der Tassen an der Strinseite, im Hintergrund eine pompöse Glasfront, die eine herrliche Aussicht auf das Felsmassiv gab. Der Platz ihm gegenüber war noch leer. Nur die zweite Tasse Tee tat kund, dass dies nicht mehr lange so bleiben würde. Neben der übertrieben mit Reliefs geschmückten Flügeltür standen 2 dunkle Gestalten, den Blick zum Boden gerrichten und wütend vor sich hinschnaubend. Sie schienen ungeduldig auf etwas zu warten.
Die schwere Klinke sekte sich und der linke Flügel wurde aufgeschoben. Zuerst betraten 2 weitere Figuren den Raum, die den beiden neben der Tür, die nun hungrig ihre Augen zut Tür richteten, zum Verwechseln ähnlich sahen, dahinter Seraph, mit wachsamen Blick. Den Abschluss des Zuges bildete eine alte Frau, die einfach nicht in das Bild passen wollte, das Orakel.
Wie selbstverständlich setzte sie sich dem Merovinger gegenüber, roch an dem Tee, rümpfte die Nase und schob die Tasse verächtlich in Richtung Tischmitte.
"Wie lange kennen wir uns schon? Und du weißt immer noch nicht, dass ich grünen Tee nicht austehen kann?"
Der Merovinger grinste daraufhin nur selbstgefällig und nahm einen tiefen Zug aus seiner Tasse Earl Grey.
"Deine Wachhunde hier kannst du auch wieder wegschicken. Du weißt, dass du heute nicht bekommst, was du von mir willst."
"Das weiß ich wohl, aber ich dachte man sollte dich mal wieder daran erinnern, mit wem du es hier zu tun hast."
"Also ob ich das nicht wüsste. Also sag mir warum ich hier bin."
"Du kennst meine liebste Handelsware?"
"Was für eine Frage, natürlich weiß ich das. Also nochmal, warum bin ich hier."
"Du bist hier, weil ich dir die Chance gebe, dein Tun noch einige Zeit weiterzuführen."
"Oh wie großzügig."
Der entspannte Gesichtsausdruck des Merovingers schwand und er lehte sich energisch nach vorn.
"Wir beide wissen, dass ich dir ganz schön ungemütlich werden könnte, also sag mir endlich was ich wissen will."
Das Orakel sah kurz zum Merovinger hinüber und kontrollierte dann die Reinheit ihrer Fingernägel.
"Sie treffen sich, nicht wahr? Bald werden sie alle versammelt sein, hier, in unserer Welt, nicht wahr?"
"Und wenn sie das täten? Was kümmert sich das? Bis jetzt konnten sie dir und deinem Clan doch nicht ernsthaft etwas anhaben. Und gegen alle an einem Ort hast du eh keine Chance, das weißt du genausogut wie ich. Du kannst nicht so viele deiner Leute unbemerkt in die Stadt schicken."
"Ich will auch gar nicht alle."
Der Merovinger ließ eine bedeutungsvolle Pause.
"Wer wird ihn finden, ihren Erlöser?"
Das Orakel reagierte nicht.
"Die Frau, nicht wahr? Wie hieß sie noch?"
"Das braucht dich nicht zu kümmern, du weißt, dass du an sie nicht anrühren darfst."
"Das habe ich auch nicht vor. Das Vorteilhafte an Menschen ist, dass man sie über andere Menschen viel tiefer verletzen kann. ER wird mit Sicherheit auch da sein. Ich weiß vom dem Band zwischen ihnen und ich werde es zerfetzen. Das wird sie mehr treffen, also alle körperlichen Wunden, die man ihr zufügen könnte. Noch einen Verlust wird sie nicht verkraften. Wenn du auch nur daran denkst, dass zu verhindern, wirst dir das teuer zu stehen kommen"
Der Merovinger grinste hämisch. Das Orakel hingegen sah genauso herablassend drein, wie schon während des gesamten Gesprächs.
"Es wird gar nicht nötig sein, mich einzumischen. Du unterschätzt ihn gewaltig und nicht nur ihn."
"Du wirst wohl lernen müssen, dass ich im Stande bin, dich zu überraschen, Orakel. Entschuldige mich jetzt. Du kannst gerne noch hier bleiben, fühl dich wie zu Hause, Mom."
Damit leere der Merovinger seine wertvolle Tasse und verließ in Begleitung seiner Schergen des Saal. Seraph löste sich aus seiner Starre.
"Orakel, was meint er damit?"
"Er meint damit, dass er wieder versuchen wird, Leid über unsere Freunde zu bringen, über einen ganz besonders. Aber er ist schon mal an ihm gescheitert und ich wette, dass das seine Ehre verletzt hat. Und nichts könnte den Merovinger mehr zur Rache motivieren."
Seraph nickte verstehend.
"Können wir etwas tun?"
"Nein, dieses Mal nicht. Sie werden sich selbst zu helfen wissen. Wir können ihnen nur ein wenig Ärger aus anderer Richtung vom Hals halten. Sei um Mitternacht an ihrem Treffpunkt, aber zeige dich nicht. Du wirst sehen, was du zu tun hast, wenn es soweit ist.
Seraph nickte erneut und rückte den Stuhl des Orakels zurecht, nach dem sie sich erhoben hatte.
[Matrix - In den Bergen vor MC - Chateau des Merovinger - Esszimmer - Serpah, Orakel]
: Orakel-Schüler(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Berlin
Beiträge: 1794
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Titel:
[Matrix – Capitol City – verlassenes Verwaltungsbüro der Bahnhofsgaragen - Elvea, Kiawa]
Kiawa griff nach dem schwarzen Hörer des klingelnden Telefons:
„Wir sind drin. Ich melde mich, sobald wir das Päckchen haben.“ Ohne eine Antwort abzuwarten, legte sie wieder auf und blickte dann zu Elvea herüber.
„Alles klar?“ fragte sie diese. Die junge Rebellin nickte etwas zögerlich, schien aber doch entschlossen.
„Dann komm!“ Kiawa verließ das alte Verwaltungsbüro und trat auf den verlassenen Innenhof der ehemaligen Bahnhofsgaragen. In der linken Hand hielt sie einen Labtop, Cassie hatte an alles gedacht.
Graues Licht versuchte den Hof in Helligkeit zu tauchen, doch schien es die mächtigen, schwarzen Wolken am Himmel nicht durchdringen zu können.
Allerlei Unrat, Müll und Abfälle lagen hier herum und es roch unangenehm nach Exkrementen und Schlimmeren.
Elvea rümpfte die Nase und verzog angewidert das Gesicht. Kiawa bemerkte das und lächelte sie aufmunternd an:
„Daran wirst du dich gewöhnen müssen, Elvea. Für uns Rebellen ist es wichtig, unerkannt zu bleiben. Aus diesem Grunde befinden sich unsere Ein- und Ausgänge meist an verlassenen und leider auch heruntergekommenen Orten.“
[Matrix - CC - vor dem Bahnhof - Elvea, Kiawa, Unwissende]
Sie hatten den Durchgang zur Hauptstrasse erreicht und schon ließ der beißende Gestank nach. Elveas Gesicht hellte sich wieder auf und nahm den Ausdruck äußersten Erstaunens an:
„Diesen Bahnhof kenne ich!“ rief sie, als sie auf dessen Haupteingang zugingen. „Hier habe ich meinen Vater oft abgeholt, wenn er von der Arbeit kam.“
Kiawa nickte nur, sagte aber nichts. Sie konnte die Emotionen der jungen Frau verstehen. Wahrscheinlich hatte sie viele schöne Erinnerungen an ihre Kindheit in der Matrix und nun wusste sie, dass keine von ihnen real war.
[Matrix - CC - Bahnhof - Elvea, Kiawa, Unwissende]
Sie betraten den Bahnhof. Es war später Nachmittag und zu dieser Zeit waren viele Unwissende hier unterwegs. Bahnangestellte, Wachleute und Menschen, die von der Arbeit kamen und so schnell wie möglich nach Haue zu ihren Familien wollten.
„Arme ahnungslose Engel …“, ging es Kiawa durch den Kopf, während sie, Elvea ihr dicht auf den Versen folgend, zu den Schließfächern ging.
Das Schließfach der Rebellen befand sich in einem der hinteren Gänge. Der Schlüssel dazu befand sich in Kiawas rechter Jackentasche.
„Hier ist es!“ sagte sie zu Elvea und blieb vor einem der Fächer mit der Nummer 012 stehen. Sie öffnete es und entnahm ihm einen Umschlag mit einem schwarzen Pferd in der einen Ecke und einem Wolf in der anderen darauf.
Kiawa reichte diesen Umschlag Elvea und schloss dann das Schließfach wieder sorgfältig.
„So, das hätten wir. Wir öffnen ihn erst in dem Verwaltungsbüro – komm!“
Die beiden Frauen gingen zurück zum Haupteingang, sie hatten es nicht eilig, alles schien normal. Kiawa konnte keine Gefahren ausmachen. Doch plötzlich blieb sie stehen. Sie waren an einem kleinen Zeitungsladen vorbei gekommen. Auf dessen Auslagen lagen, mit Steinen beschwert die unterschiedlichsten Zeitungen und Zeitschriften. Modejournale, Handarbeitshefte und sensationslustige Schmierblätter waren ausgestellt und zum Kauf angeboten.
Kiawa war sofort eine der Schlagzeilen ins Auge gefallen:
„Kiawa gesehen!“
Kiawa ging etwas näher heran und überflog die reißerisch dargestellten Zeilen:
„Augenzeugenberichten zufolge, hält sich Kiawa, Terrorist und meistgesuchter Schwerverbrecher, nicht mehr in Capitol City auf. In einem Interview mit dem Polizeichef sagte uns dieser, dass Hinweise eingegangen waren, nach denen sich Kiawa und seine Gefolgsleute offenbar in Süd-Ost Asien aufhielten und von dort aus ihre nächsten terroristischen Aktivitäten planten.
Derzeit gäbe es keinen Grund zur Beunruhigung, doch ruft die Polizei von CC alle Bürger zur Vorsicht und allgemeinen Umsicht auf.
Hinweise, die zur Ergreifung von Kiawa führen, sind mit einer hohen Belohnung veranschlagt und können bei jeder Polizeidienststelle der Stadt abgegeben werden.“
Kiawa zog die Augenbrauen zusammen.
„Das gibt’s doch gar nicht … deswegen also …“. Sie stutze abermals. Direkt neben diesem Artikel prangte ein großer Werbedruck, dessen Schriftzüge Kiawa in gewisser Weise beunruhigten:
"Is it a dream?
Or just reality?
STOP THINKING NOW!"
„Komm Elvea, wir müssen uns beeilen!“
Kiawa hatte sich mit einem Ruck von den ausgelegten Zeitschriften abgewandt und verließ nun mit schnellen Schritten den Bahnhof.
Nur Minuten später kamen sie und Elvea wieder in dem verlassenen Verwaltungsbüro der Bahnhofsgaragen an. Kiawa griff sofort nach ihrem Handy und rief Cassie an:
„Operator?“
„PC, wir haben das Päckchen und starten gleich die Datenübertragung.“
„Alles klar, kann losgehen.“
Kiawa klemmte sich den Hörer zwischen Ohr und Schulter und deutete Elvea den Umschlag zu öffnen.
Darin lag eine Diskette und während Kiawa den Labtop schon geöffnet hatte, steckte Elvea die Diskette in das entsprechende Laufwerk. Sie tippte einige Befehle in den transportablen Rechner und augenblicklich erschienen Pläne, Beschreibungen und Anweisungen auf dessen Bildschirm und wurden zeitgleich zur Nec übertragen.
Die Datei war nicht groß und so dauerte es nicht lange, bis der Computer das Ende der Datenübertragung meldete.
„Hast du alles?“ fragte Kiawa durch den Hörer ihren Operator.
„Jo, alles da, ihr könnt nach Hause kommen.“
Kiawa beendete die Verbindung, griff dann unter ihre Jacke und zog eine ihre Barettas hervor.
In diesem Moment begann das schwarze Telefon neben ihnen zu klingeln.
„Geh du zuerst!“ sagte Kiawa und während Elvea nach dem Hörer griff und sich ihr Bild in grüne Zahlen und Zeichen auflöste, schoss Kiawa mehrere Male auf den Labtop und achtete sorgfältig darauf, dass alle Informationsquellen darauf unbrauchbar wurden.
Das Telefon klingelte erneut. Sekunden später zeugten nur noch die verwischten Fußspuren im Staub und der leise flackernde Bildschirm des zerstörten Labtops davon, dass jemand hier gewesen war.
[Matrix – Capitol City – verlassenes Verwaltungsbüro der Bahnhofsgaragen]
Kiawa griff nach dem schwarzen Hörer des klingelnden Telefons:
„Wir sind drin. Ich melde mich, sobald wir das Päckchen haben.“ Ohne eine Antwort abzuwarten, legte sie wieder auf und blickte dann zu Elvea herüber.
„Alles klar?“ fragte sie diese. Die junge Rebellin nickte etwas zögerlich, schien aber doch entschlossen.
„Dann komm!“ Kiawa verließ das alte Verwaltungsbüro und trat auf den verlassenen Innenhof der ehemaligen Bahnhofsgaragen. In der linken Hand hielt sie einen Labtop, Cassie hatte an alles gedacht.
Graues Licht versuchte den Hof in Helligkeit zu tauchen, doch schien es die mächtigen, schwarzen Wolken am Himmel nicht durchdringen zu können.
Allerlei Unrat, Müll und Abfälle lagen hier herum und es roch unangenehm nach Exkrementen und Schlimmeren.
Elvea rümpfte die Nase und verzog angewidert das Gesicht. Kiawa bemerkte das und lächelte sie aufmunternd an:
„Daran wirst du dich gewöhnen müssen, Elvea. Für uns Rebellen ist es wichtig, unerkannt zu bleiben. Aus diesem Grunde befinden sich unsere Ein- und Ausgänge meist an verlassenen und leider auch heruntergekommenen Orten.“
[Matrix - CC - vor dem Bahnhof - Elvea, Kiawa, Unwissende]
Sie hatten den Durchgang zur Hauptstrasse erreicht und schon ließ der beißende Gestank nach. Elveas Gesicht hellte sich wieder auf und nahm den Ausdruck äußersten Erstaunens an:
„Diesen Bahnhof kenne ich!“ rief sie, als sie auf dessen Haupteingang zugingen. „Hier habe ich meinen Vater oft abgeholt, wenn er von der Arbeit kam.“
Kiawa nickte nur, sagte aber nichts. Sie konnte die Emotionen der jungen Frau verstehen. Wahrscheinlich hatte sie viele schöne Erinnerungen an ihre Kindheit in der Matrix und nun wusste sie, dass keine von ihnen real war.
[Matrix - CC - Bahnhof - Elvea, Kiawa, Unwissende]
Sie betraten den Bahnhof. Es war später Nachmittag und zu dieser Zeit waren viele Unwissende hier unterwegs. Bahnangestellte, Wachleute und Menschen, die von der Arbeit kamen und so schnell wie möglich nach Haue zu ihren Familien wollten.
„Arme ahnungslose Engel …“, ging es Kiawa durch den Kopf, während sie, Elvea ihr dicht auf den Versen folgend, zu den Schließfächern ging.
Das Schließfach der Rebellen befand sich in einem der hinteren Gänge. Der Schlüssel dazu befand sich in Kiawas rechter Jackentasche.
„Hier ist es!“ sagte sie zu Elvea und blieb vor einem der Fächer mit der Nummer 012 stehen. Sie öffnete es und entnahm ihm einen Umschlag mit einem schwarzen Pferd in der einen Ecke und einem Wolf in der anderen darauf.
Kiawa reichte diesen Umschlag Elvea und schloss dann das Schließfach wieder sorgfältig.
„So, das hätten wir. Wir öffnen ihn erst in dem Verwaltungsbüro – komm!“
Die beiden Frauen gingen zurück zum Haupteingang, sie hatten es nicht eilig, alles schien normal. Kiawa konnte keine Gefahren ausmachen. Doch plötzlich blieb sie stehen. Sie waren an einem kleinen Zeitungsladen vorbei gekommen. Auf dessen Auslagen lagen, mit Steinen beschwert die unterschiedlichsten Zeitungen und Zeitschriften. Modejournale, Handarbeitshefte und sensationslustige Schmierblätter waren ausgestellt und zum Kauf angeboten.
Kiawa war sofort eine der Schlagzeilen ins Auge gefallen:
„Kiawa gesehen!“
Kiawa ging etwas näher heran und überflog die reißerisch dargestellten Zeilen:
„Augenzeugenberichten zufolge, hält sich Kiawa, Terrorist und meistgesuchter Schwerverbrecher, nicht mehr in Capitol City auf. In einem Interview mit dem Polizeichef sagte uns dieser, dass Hinweise eingegangen waren, nach denen sich Kiawa und seine Gefolgsleute offenbar in Süd-Ost Asien aufhielten und von dort aus ihre nächsten terroristischen Aktivitäten planten.
Derzeit gäbe es keinen Grund zur Beunruhigung, doch ruft die Polizei von CC alle Bürger zur Vorsicht und allgemeinen Umsicht auf.
Hinweise, die zur Ergreifung von Kiawa führen, sind mit einer hohen Belohnung veranschlagt und können bei jeder Polizeidienststelle der Stadt abgegeben werden.“
Kiawa zog die Augenbrauen zusammen.
„Das gibt’s doch gar nicht … deswegen also …“. Sie stutze abermals. Direkt neben diesem Artikel prangte ein großer Werbedruck, dessen Schriftzüge Kiawa in gewisser Weise beunruhigten:
"Is it a dream?
Or just reality?
STOP THINKING NOW!"
„Komm Elvea, wir müssen uns beeilen!“
Kiawa hatte sich mit einem Ruck von den ausgelegten Zeitschriften abgewandt und verließ nun mit schnellen Schritten den Bahnhof.
Nur Minuten später kamen sie und Elvea wieder in dem verlassenen Verwaltungsbüro der Bahnhofsgaragen an. Kiawa griff sofort nach ihrem Handy und rief Cassie an:
„Operator?“
„PC, wir haben das Päckchen und starten gleich die Datenübertragung.“
„Alles klar, kann losgehen.“
Kiawa klemmte sich den Hörer zwischen Ohr und Schulter und deutete Elvea den Umschlag zu öffnen.
Darin lag eine Diskette und während Kiawa den Labtop schon geöffnet hatte, steckte Elvea die Diskette in das entsprechende Laufwerk. Sie tippte einige Befehle in den transportablen Rechner und augenblicklich erschienen Pläne, Beschreibungen und Anweisungen auf dessen Bildschirm und wurden zeitgleich zur Nec übertragen.
Die Datei war nicht groß und so dauerte es nicht lange, bis der Computer das Ende der Datenübertragung meldete.
„Hast du alles?“ fragte Kiawa durch den Hörer ihren Operator.
„Jo, alles da, ihr könnt nach Hause kommen.“
Kiawa beendete die Verbindung, griff dann unter ihre Jacke und zog eine ihre Barettas hervor.
In diesem Moment begann das schwarze Telefon neben ihnen zu klingeln.
„Geh du zuerst!“ sagte Kiawa und während Elvea nach dem Hörer griff und sich ihr Bild in grüne Zahlen und Zeichen auflöste, schoss Kiawa mehrere Male auf den Labtop und achtete sorgfältig darauf, dass alle Informationsquellen darauf unbrauchbar wurden.
Das Telefon klingelte erneut. Sekunden später zeugten nur noch die verwischten Fußspuren im Staub und der leise flackernde Bildschirm des zerstörten Labtops davon, dass jemand hier gewesen war.
[Matrix – Capitol City – verlassenes Verwaltungsbüro der Bahnhofsgaragen]
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Titel:
[Matrix - MC - Ashland - Gasse - Rusty, Lazarus, Floyd, Aithra, Max, Lorelai]
Ein lautes Scheppern hallte durch eine heruntergekommene Gasse, nahe der 20th Avenue, verursacht durch Rusty, dem Kater eines 12-jährigen Mädchens aus der Nachbarschaft, der beim Versuch, eine Maus zu fangen die Mülltonne umschmiss, auf der er eben noch gelegen hatte. Der verbeulte Deckel der Tonne rollte noch ein paar Meter weit, bis er von einer gammeligen Hauswand aufgehalten wurde. Diese Wand gehörte zu einem von vielen verfallenen Häuserblocks in der Gegend, die kaum noch bewohnbar waren. Sie wurden höchstens von Obdachlosen oder Umherziehenden als vorrübergehende Unterkunft genutzt. Hin und wieder passierte es, dass die Räumungstrupps der Stadtwerke Wohnungen vergaßen und so kam es dazu, dass im Erdgeschoss eines Hauses noch ein komplett möbliertes Wohnzimmer zu finden war. Die Wand hinter dem Schreibtisch war mehr mit Schimmel als mit Tapete bedeckt und auch sonst war das Zimmer in einem sehr schelchten Zustand. Aber immerhin funktionierte das alte Telefon auf dem kleinen Beistelltisch noch und bewies das mit einem schrillen aber geduldigen Läuten.
Aus dem Nichts tauchten 5 neue Schatten auf, die durch die grelle Straßenlaterne an die Wand geworfen wurden. Die Crew der Alucard stand im Halbkreis vor dem Beistelltisch.
Lorelai sah sich angewiedert um und Floyd spielte mit dem Feuerzeug, als Lazarus zum Hörer griff.
"Wir sind drin."
"Die Motorräder stehen draußen, es sind keine Menschen in Sicht, die schlafen wohl alle tief und fest. Viel Glück, man hört sich."
Lazarus knallte den Hörer zurück auf die Gabel und ging auf die Tür zu, seine Crew ihm folgend.
Lazarus trat den Deckel einer Mülltonne weg, der ihm im Weg lag, und bog um die Ecke. Dort standen, sauber nebeneinander gereiht, 5 Motorräder samt Helme.
"Wir sollten nicht alle auf einmal losfahren. Ein paar einzelne Motorradfahrer nacheinander fallen nicht so auf wie ein ganzer Pulk. Floyd du fährst vorraus, ich bilde den Abschluss."
Floyd nickte seinem Captain zu und schnappte sich das erste Motorrad. Mit qualmenden Reifen zog er es herum und schoss in die Gasse hinein. Im 2 Minutenabstand folgten ihm Max, Lorelai, und Aithra.
Als Lazarus allein war, setzte er die Sonnenbrille ab und sah nach oben. Die Nacht war sternenklar, ein kühler Wind pfiff durch die Straße, aber ansonsten war alles ruhig. Als Lazarus noch nicht Lazarus war, war er gerne spät nachts um die Häuser gezogen. Das war für ihn die einzige Möglichkeit in dieser riesigen Stadt ein paar Momente absolute Stille zu finden. Er zog die kühle, für eine Stadt verhältnissmäßig frische Luft tief ein ... und schnaubte sie wieder aus. Es war einfach nicht mehr das selbe. Er wusste, woraus diese Luft bestand, wo er sich eigentlich befand und das ihm hier nur etwas vorgemacht wurde.
So glücklich Lazarus darüber auch war, die Wahrheit zu wissen, so raubte sie ihm trotzdem einige wohlige Erinnerungen und Genüsse. Aber dennoch würde er das nie wirklich gegen diese Wahrheit eintauschen wollen.
Lazarus setzte seine Sonnenbrille wieder auf und griff nach dem glänzenden schwarzen Helm. Wenige Sekunden später raste auch er in Richtung U-Bahn-Station.
[Matrix - MC - Ashland - alte U-Bahn-Station - Lazarus, Floyd, Max, Lorelai, Aithra]
Lazarus stellte sein Motorrad hinter einem löchrigen Lattenzaun ab und lief die Treppe hinunter zur Station. Das Licht des Schweißgerätes gleißte ihm entgegen, mit dem Floyd seine selbst gesetzten Schweißpunkte wieder entfernte und die Tür öffnete.
Lazarus ging mit seiner Crew hinein und sah sich um. Der Raum schien wirklich nahezu perfekt zu sein.
Lazarus knallte seinen Koffer auf den langen, staubigen Tisch und öffnete ihn. Er drückte jedem aus seiner Crew einen Bogen in die Hand.
"Ihr findet darin zu aller erst die Fluchtwege und eure Ausgänge. Falls ihr hier nicht unverletzt rauskommt, könnt ihr das Telefon an dieser Wand hier benutzten, aber das ist nur für den absoluten Notfall bestimmt. Wenn möglich, nehmt die Ausgänge, die euch zugewiesen wurden. In dem Teil hinter diesen Plänen findet ihr Berichte, Geotherms und Logbücher, die wir für die Themen heute brauchen werden. Kümmert euch darum, dass alle so eine Mappe bekommen. Floyd, Max, ihr macht uns die Türsteher. Noch Fragen?"
Keiner machte den Anschein eine Frage stellen zu wollen.
"Gut, wenn das so ist, können wir jetzt bloß noch warten."
Lazarus nahm sich daraufhin eine Akte und überflog sie nochmals.
[Matrix - MC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Wartungsraum - Lazarus, Floyd, Max, Aithra, Lorelai]
Ein lautes Scheppern hallte durch eine heruntergekommene Gasse, nahe der 20th Avenue, verursacht durch Rusty, dem Kater eines 12-jährigen Mädchens aus der Nachbarschaft, der beim Versuch, eine Maus zu fangen die Mülltonne umschmiss, auf der er eben noch gelegen hatte. Der verbeulte Deckel der Tonne rollte noch ein paar Meter weit, bis er von einer gammeligen Hauswand aufgehalten wurde. Diese Wand gehörte zu einem von vielen verfallenen Häuserblocks in der Gegend, die kaum noch bewohnbar waren. Sie wurden höchstens von Obdachlosen oder Umherziehenden als vorrübergehende Unterkunft genutzt. Hin und wieder passierte es, dass die Räumungstrupps der Stadtwerke Wohnungen vergaßen und so kam es dazu, dass im Erdgeschoss eines Hauses noch ein komplett möbliertes Wohnzimmer zu finden war. Die Wand hinter dem Schreibtisch war mehr mit Schimmel als mit Tapete bedeckt und auch sonst war das Zimmer in einem sehr schelchten Zustand. Aber immerhin funktionierte das alte Telefon auf dem kleinen Beistelltisch noch und bewies das mit einem schrillen aber geduldigen Läuten.
Aus dem Nichts tauchten 5 neue Schatten auf, die durch die grelle Straßenlaterne an die Wand geworfen wurden. Die Crew der Alucard stand im Halbkreis vor dem Beistelltisch.
Lorelai sah sich angewiedert um und Floyd spielte mit dem Feuerzeug, als Lazarus zum Hörer griff.
"Wir sind drin."
"Die Motorräder stehen draußen, es sind keine Menschen in Sicht, die schlafen wohl alle tief und fest. Viel Glück, man hört sich."
Lazarus knallte den Hörer zurück auf die Gabel und ging auf die Tür zu, seine Crew ihm folgend.
Lazarus trat den Deckel einer Mülltonne weg, der ihm im Weg lag, und bog um die Ecke. Dort standen, sauber nebeneinander gereiht, 5 Motorräder samt Helme.
"Wir sollten nicht alle auf einmal losfahren. Ein paar einzelne Motorradfahrer nacheinander fallen nicht so auf wie ein ganzer Pulk. Floyd du fährst vorraus, ich bilde den Abschluss."
Floyd nickte seinem Captain zu und schnappte sich das erste Motorrad. Mit qualmenden Reifen zog er es herum und schoss in die Gasse hinein. Im 2 Minutenabstand folgten ihm Max, Lorelai, und Aithra.
Als Lazarus allein war, setzte er die Sonnenbrille ab und sah nach oben. Die Nacht war sternenklar, ein kühler Wind pfiff durch die Straße, aber ansonsten war alles ruhig. Als Lazarus noch nicht Lazarus war, war er gerne spät nachts um die Häuser gezogen. Das war für ihn die einzige Möglichkeit in dieser riesigen Stadt ein paar Momente absolute Stille zu finden. Er zog die kühle, für eine Stadt verhältnissmäßig frische Luft tief ein ... und schnaubte sie wieder aus. Es war einfach nicht mehr das selbe. Er wusste, woraus diese Luft bestand, wo er sich eigentlich befand und das ihm hier nur etwas vorgemacht wurde.
So glücklich Lazarus darüber auch war, die Wahrheit zu wissen, so raubte sie ihm trotzdem einige wohlige Erinnerungen und Genüsse. Aber dennoch würde er das nie wirklich gegen diese Wahrheit eintauschen wollen.
Lazarus setzte seine Sonnenbrille wieder auf und griff nach dem glänzenden schwarzen Helm. Wenige Sekunden später raste auch er in Richtung U-Bahn-Station.
[Matrix - MC - Ashland - alte U-Bahn-Station - Lazarus, Floyd, Max, Lorelai, Aithra]
Lazarus stellte sein Motorrad hinter einem löchrigen Lattenzaun ab und lief die Treppe hinunter zur Station. Das Licht des Schweißgerätes gleißte ihm entgegen, mit dem Floyd seine selbst gesetzten Schweißpunkte wieder entfernte und die Tür öffnete.
Lazarus ging mit seiner Crew hinein und sah sich um. Der Raum schien wirklich nahezu perfekt zu sein.
Lazarus knallte seinen Koffer auf den langen, staubigen Tisch und öffnete ihn. Er drückte jedem aus seiner Crew einen Bogen in die Hand.
"Ihr findet darin zu aller erst die Fluchtwege und eure Ausgänge. Falls ihr hier nicht unverletzt rauskommt, könnt ihr das Telefon an dieser Wand hier benutzten, aber das ist nur für den absoluten Notfall bestimmt. Wenn möglich, nehmt die Ausgänge, die euch zugewiesen wurden. In dem Teil hinter diesen Plänen findet ihr Berichte, Geotherms und Logbücher, die wir für die Themen heute brauchen werden. Kümmert euch darum, dass alle so eine Mappe bekommen. Floyd, Max, ihr macht uns die Türsteher. Noch Fragen?"
Keiner machte den Anschein eine Frage stellen zu wollen.
"Gut, wenn das so ist, können wir jetzt bloß noch warten."
Lazarus nahm sich daraufhin eine Akte und überflog sie nochmals.
[Matrix - MC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Wartungsraum - Lazarus, Floyd, Max, Aithra, Lorelai]
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Titel:
[Matrix - Capitol City - Lagerhaus – Case, Infante, Mel]
Case hatte gerade Cad bestätigt das sie drinnen waren.
Sie befanden sich in einem heruntergekommen Lagerhaus, welches sich gegenüber des Bahnhofs befand.
Die Rebellen wussten dass sich zurzeit niemand hier aufhällt.
Das und die Tatsache dass es sich so dicht an an Schließfächern befand machten es zu guten Einstiegspunkt.
“Also gut. Gehen wir.“
Sie traten aus dem Haupteingang des alten Lagerhauses und traten nach draußen.
In der Matrix wurde es bereits Nacht, die Sonne ging unter.
Aber Case wollte jetzt nicht damit Zeit verlieren sich den Sonnenuntergang anzusehen.
Auch wenn dass vielleicht etwas war um dass die reale Welt die virtuelle Realität möglicherweise beneiden würde.
In der wirklichen Welt drangen, seit der Himmel verdunkelt wurder, nichtmal mehr Sonnenstrahlen durch.
Dennoch war es nicht real, dachte Case sich.
Sie gingen die letzten paar Meter die Straße entlang dann betraten sie den Bahnhof.
[Matrix - Capitol City - Bahnhof – Case, Mel, Infante]
Drinnen im Gebäude begaben Case, Mel und Infante sich auch gleich zu den Schließfächern.
Infante und Mel standen links und rechts neben Case. Beide beobachteten die Lage.
Zwar war nicht mit Komplikationen zu rechnen, doch wussten sie, dass es immer besser war ein wachsames Auge zu haben.
Der Blick von Case machten am Schließfach mit der Nummer “104“ halt.
Er zog den Schlüssel hervor und öffnete damit das Schließfach.
Darin lag ein kleines Päckchen. Oben war deutlich ein Stier-Symbol zu erkennen, und gleich darunter war ein Wolf aufgemalt.
“Das ist es.“ Case wendete sich wieder Infante und Mel zu. “Gut, dann sehen wir mal dass wir uns zurück zum Ausgang begeben.“
Er verstaute das Packet in die Innentasche seines Mantels, dann machten sie sich auf den Weg.
[Matrix - Capitol City - Lagerhaus – Case, Infante, Mel]
Als sie wieder in dem Lager waren, begann Case das Päckchen zu öffnen.
Drinnen war wie er bereits erwartet hatte eine Diskette.
Mel hatte bereits den Laptop vor sich aufgebaut. Er gab ihr das Päckchen damit sie die Datenübertragung vorbereiten konnte, bevor er wieder mit der Bahamut Kontakt aufnahm.
“Operator?“
“Wir haben es. Mach die bereit, wir schicken euch die Daten.“
“Alles klar. Bin schon dabei.“
Dann begann Mel damit die Information die sich auf der Diskette befanden der Bahamut zu schicken.
Es dauerte zum Glück nicht lange und der Transfer war abgeschlossen.
Case war zufrieden dass alles so reibungslos ablief.
Neben ihnen begann das Telefon zu klingeln.
Einer nach dem anderen verließen die Rebellen wieder die Matrix und wachten auf der Bahamut auf.
[Matrix - Capitol City - Lagerhaus – Case, Infante, Mel]
Case hatte gerade Cad bestätigt das sie drinnen waren.
Sie befanden sich in einem heruntergekommen Lagerhaus, welches sich gegenüber des Bahnhofs befand.
Die Rebellen wussten dass sich zurzeit niemand hier aufhällt.
Das und die Tatsache dass es sich so dicht an an Schließfächern befand machten es zu guten Einstiegspunkt.
“Also gut. Gehen wir.“
Sie traten aus dem Haupteingang des alten Lagerhauses und traten nach draußen.
In der Matrix wurde es bereits Nacht, die Sonne ging unter.
Aber Case wollte jetzt nicht damit Zeit verlieren sich den Sonnenuntergang anzusehen.
Auch wenn dass vielleicht etwas war um dass die reale Welt die virtuelle Realität möglicherweise beneiden würde.
In der wirklichen Welt drangen, seit der Himmel verdunkelt wurder, nichtmal mehr Sonnenstrahlen durch.
Dennoch war es nicht real, dachte Case sich.
Sie gingen die letzten paar Meter die Straße entlang dann betraten sie den Bahnhof.
[Matrix - Capitol City - Bahnhof – Case, Mel, Infante]
Drinnen im Gebäude begaben Case, Mel und Infante sich auch gleich zu den Schließfächern.
Infante und Mel standen links und rechts neben Case. Beide beobachteten die Lage.
Zwar war nicht mit Komplikationen zu rechnen, doch wussten sie, dass es immer besser war ein wachsames Auge zu haben.
Der Blick von Case machten am Schließfach mit der Nummer “104“ halt.
Er zog den Schlüssel hervor und öffnete damit das Schließfach.
Darin lag ein kleines Päckchen. Oben war deutlich ein Stier-Symbol zu erkennen, und gleich darunter war ein Wolf aufgemalt.
“Das ist es.“ Case wendete sich wieder Infante und Mel zu. “Gut, dann sehen wir mal dass wir uns zurück zum Ausgang begeben.“
Er verstaute das Packet in die Innentasche seines Mantels, dann machten sie sich auf den Weg.
[Matrix - Capitol City - Lagerhaus – Case, Infante, Mel]
Als sie wieder in dem Lager waren, begann Case das Päckchen zu öffnen.
Drinnen war wie er bereits erwartet hatte eine Diskette.
Mel hatte bereits den Laptop vor sich aufgebaut. Er gab ihr das Päckchen damit sie die Datenübertragung vorbereiten konnte, bevor er wieder mit der Bahamut Kontakt aufnahm.
“Operator?“
“Wir haben es. Mach die bereit, wir schicken euch die Daten.“
“Alles klar. Bin schon dabei.“
Dann begann Mel damit die Information die sich auf der Diskette befanden der Bahamut zu schicken.
Es dauerte zum Glück nicht lange und der Transfer war abgeschlossen.
Case war zufrieden dass alles so reibungslos ablief.
Neben ihnen begann das Telefon zu klingeln.
Einer nach dem anderen verließen die Rebellen wieder die Matrix und wachten auf der Bahamut auf.
[Matrix - Capitol City - Lagerhaus – Case, Infante, Mel]
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Titel:
[Matrix - CC - Ashland - Unwissende]
Dunkelheit hatte sich über Capitol City gelegt. Der nachtschwarze Himmel war sternenlos, nur die schmale Sichel des Mondes war schemenhaft durch ein paar graue Wolkenfetzen zu sehen.
Auf einer einsam stehenden Bank, von der schon lange die Farbe abgeblättert war, saß eng umschlungen ein Pärchen und genoss offenbar seine Einsamkeit. Nichts ahnend von dem, was um sie herum geschah, gaben sie sich ihren Zärtlichkeiten hin. Sie lebten in ihrer eigenen kleinen Liebeswelt und waren zufrieden damit. Nicht im Traum hätten sie daran gedacht, dass auch nur irgendetwas in ihrem Leben nicht so war, wie es sein sollte:
[Matrix - CC - Ashland - Kanalisation - Wartungsraum - Kiawa, Elvea, Ravery]
Nur wenige Meter unter ihnen klingelte in einem alten Wartungsraum der Kanalisation ein Telefon und wie aus dem Nichts tauchten geisterhaft drei Gestalten auf und nahmen allmählich feste Konturen an.
Kiawa griff nach dem Hörer:
„Wir sind drin“, sagte sie knapp und dann etwas leiser: „Bleib auf jeden Fall bei uns PC, ich hab ein ungutes Gefühl.“
Sie legte wieder auf und wandte sich dann an Elvea und Revery:
„Alles klar, wir sollten uns beeilen, ich möchte diese Versammlung so schnell wie möglich hinter mich bringen. Dieser Tunnel hier hat einen direkten Zugang zu dem U-Bahnschacht in dem sich der Raum befindet, in dem wir die anderen treffen, also kommt.“
Kiawa ging voraus, die anderen beiden folgten ihr. Es dauerte nicht lange, zehn Minuten vielleicht, bis sie an eine Tür kamen. Revery griff nach dem Knauf und rüttelte daran, sie war verschlossen. Elvea griff kurzerhand in ihren Rucksack und reichte Revery ein Dietrichset. Nur Sekunden später, war der Durchgang geöffnet und die drei Rebellen huschten leise wie Schatten hindurch und setzten ihren Weg nun ungehindert fort.
[Matrix - CC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Wartungsraum – Alucard-Crew, Necessitas-Crew]
Kiawa klopfte in einem bestimmten Rhythmus an die schwere Eisentür, ein Klopfzeichen, das nur sie und die anderen Rebellen kannten. Sofort öffnete sich die Tür und Floyds Gesicht zeigte sich dahinter:
„Captain Kiawa“, begrüßte er sie etwas steif aber doch erfreut. Auch er schien angespannt und etwas nervös. Er wich zurück und ließ sie und ihre Crew herein.
„Hallo Floyd … wo ist Lazarus?“
„Ich bin hier!“ kam seine vertraute Stimme aus dem Hinteren des Raums und Kiawa ging direkt auf ihn zu.
„Hallo Lazarus, schön, dich zu sehen. Wie ich sehe, fehlen nur noch die Leute der Bahamut.“
Sie hielt inne und sah ihren alten Freund an. Ein leises Lächeln schlich sich auf Kiawas Gesicht:
„Es ist wirklich schön, dich wieder zu sehen…“.
[Matrix - CC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Wartungsraum – Alucard-Crew, Necessitas-Crew]
Dunkelheit hatte sich über Capitol City gelegt. Der nachtschwarze Himmel war sternenlos, nur die schmale Sichel des Mondes war schemenhaft durch ein paar graue Wolkenfetzen zu sehen.
Auf einer einsam stehenden Bank, von der schon lange die Farbe abgeblättert war, saß eng umschlungen ein Pärchen und genoss offenbar seine Einsamkeit. Nichts ahnend von dem, was um sie herum geschah, gaben sie sich ihren Zärtlichkeiten hin. Sie lebten in ihrer eigenen kleinen Liebeswelt und waren zufrieden damit. Nicht im Traum hätten sie daran gedacht, dass auch nur irgendetwas in ihrem Leben nicht so war, wie es sein sollte:
[Matrix - CC - Ashland - Kanalisation - Wartungsraum - Kiawa, Elvea, Ravery]
Nur wenige Meter unter ihnen klingelte in einem alten Wartungsraum der Kanalisation ein Telefon und wie aus dem Nichts tauchten geisterhaft drei Gestalten auf und nahmen allmählich feste Konturen an.
Kiawa griff nach dem Hörer:
„Wir sind drin“, sagte sie knapp und dann etwas leiser: „Bleib auf jeden Fall bei uns PC, ich hab ein ungutes Gefühl.“
Sie legte wieder auf und wandte sich dann an Elvea und Revery:
„Alles klar, wir sollten uns beeilen, ich möchte diese Versammlung so schnell wie möglich hinter mich bringen. Dieser Tunnel hier hat einen direkten Zugang zu dem U-Bahnschacht in dem sich der Raum befindet, in dem wir die anderen treffen, also kommt.“
Kiawa ging voraus, die anderen beiden folgten ihr. Es dauerte nicht lange, zehn Minuten vielleicht, bis sie an eine Tür kamen. Revery griff nach dem Knauf und rüttelte daran, sie war verschlossen. Elvea griff kurzerhand in ihren Rucksack und reichte Revery ein Dietrichset. Nur Sekunden später, war der Durchgang geöffnet und die drei Rebellen huschten leise wie Schatten hindurch und setzten ihren Weg nun ungehindert fort.
[Matrix - CC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Wartungsraum – Alucard-Crew, Necessitas-Crew]
Kiawa klopfte in einem bestimmten Rhythmus an die schwere Eisentür, ein Klopfzeichen, das nur sie und die anderen Rebellen kannten. Sofort öffnete sich die Tür und Floyds Gesicht zeigte sich dahinter:
„Captain Kiawa“, begrüßte er sie etwas steif aber doch erfreut. Auch er schien angespannt und etwas nervös. Er wich zurück und ließ sie und ihre Crew herein.
„Hallo Floyd … wo ist Lazarus?“
„Ich bin hier!“ kam seine vertraute Stimme aus dem Hinteren des Raums und Kiawa ging direkt auf ihn zu.
„Hallo Lazarus, schön, dich zu sehen. Wie ich sehe, fehlen nur noch die Leute der Bahamut.“
Sie hielt inne und sah ihren alten Freund an. Ein leises Lächeln schlich sich auf Kiawas Gesicht:
„Es ist wirklich schön, dich wieder zu sehen…“.
[Matrix - CC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Wartungsraum – Alucard-Crew, Necessitas-Crew]
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Beiträge: 4149
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Titel:
[Matrix - CC - verlassenes Hotel – Case, Fog, Mel, Infante, Sid]
Case, Fog, Mel, Infante und Sid waren in einem Zimmer eines alten Hotels, welches vor einiger Zeit bereits geschlossen wurde und nun langsam vor sich hinverfällt. Das Hotel war nur ca. 5 Kilometer vom vereinbarten Treffpunkt der Rebellen entfernt.
Das Klingeln des Telefons war immer noch durch die Flure zu hören. Case nahm den Hörer ab.
"Wir sind drin."
“Gut, unten liegt ein Wagen für euch bereit.“
Er legte den Hörer wieder auf die Gabel, dann machten sie sich auf den Weg nach unten.
Sie kamen aus dem Hinterausgang des Hotels, und betraten eine kleine, aber breite Seitengasse.
Als sie heraustraten konnten sie erkennen, dass in der Matrix bereits Nacht simuliert wurde.
Die Rebellen verliesen die Seitengasse und gingen in Richtung des Hotelparkplatzes. Natürlich wurde der Parkplatz, ebenso wie das alte Hote, bereits lange nicht mehr benutzt. Dementsprechend verwunderlich wäre es für den ein oder anderen gewesen zu sehen, dass sich nun in einer Ecke des Parkplatzes ein nigel-nagel-neuer Jeep befand, auf den sich die Rebellen nun zubewegten.
Case warf Fog den Schlüssel zu. “Du fährst.“
Dann stiegen alle ein und fuhren in Richtung U-Bahn Station.
[Matrix - MC - Ashland - alte U-Bahn-Station - Case, Fog, Mel, Infante, Sid]
Sie stellten ihr Fahrzeug vor Station ab und gingen eine Treppe hinuter, die sie ins innere des alten U-Bahnschachts führte.
Die Sation war mittlerweile schon sehr verfallen.
Sie kamen schließlich vor eine große Eisentür. Case trat vor und klopfte an.
Die Tür öffnete sich und Floyd stand vor ihnen.
"Wir haben schon auf euch gewartet", ließ er verlauten.
Die Necessitas war also auch schon eingetroffem. Gut, dann können wir immerhin gleich anfangen, dachte Case.
Die Rebellen der Alucard und der Necessitas, die sich um einen großen Tisch versammelt hatten, drehten sich um als sie den Raum betraten.
Er Wandte sich zu den Offizieren.
"Captain Lazarus.", "Captain Kiawa." begrüsste er sie mit einem Kopfnicken, worauf hin dieses von ihnen erwiedert wurde.
"Damit wären wir also vollzählig", lies Lazarus verlauten.
Das Treffen der Rebellen konnte beginnen.
[Matrix - MC - Ashland - alte U-Bahn-Station - Alucard-Crew, Necessitas-Crew, Bahamut-Crew]
Case, Fog, Mel, Infante und Sid waren in einem Zimmer eines alten Hotels, welches vor einiger Zeit bereits geschlossen wurde und nun langsam vor sich hinverfällt. Das Hotel war nur ca. 5 Kilometer vom vereinbarten Treffpunkt der Rebellen entfernt.
Das Klingeln des Telefons war immer noch durch die Flure zu hören. Case nahm den Hörer ab.
"Wir sind drin."
“Gut, unten liegt ein Wagen für euch bereit.“
Er legte den Hörer wieder auf die Gabel, dann machten sie sich auf den Weg nach unten.
Sie kamen aus dem Hinterausgang des Hotels, und betraten eine kleine, aber breite Seitengasse.
Als sie heraustraten konnten sie erkennen, dass in der Matrix bereits Nacht simuliert wurde.
Die Rebellen verliesen die Seitengasse und gingen in Richtung des Hotelparkplatzes. Natürlich wurde der Parkplatz, ebenso wie das alte Hote, bereits lange nicht mehr benutzt. Dementsprechend verwunderlich wäre es für den ein oder anderen gewesen zu sehen, dass sich nun in einer Ecke des Parkplatzes ein nigel-nagel-neuer Jeep befand, auf den sich die Rebellen nun zubewegten.
Case warf Fog den Schlüssel zu. “Du fährst.“
Dann stiegen alle ein und fuhren in Richtung U-Bahn Station.
[Matrix - MC - Ashland - alte U-Bahn-Station - Case, Fog, Mel, Infante, Sid]
Sie stellten ihr Fahrzeug vor Station ab und gingen eine Treppe hinuter, die sie ins innere des alten U-Bahnschachts führte.
Die Sation war mittlerweile schon sehr verfallen.
Sie kamen schließlich vor eine große Eisentür. Case trat vor und klopfte an.
Die Tür öffnete sich und Floyd stand vor ihnen.
"Wir haben schon auf euch gewartet", ließ er verlauten.
Die Necessitas war also auch schon eingetroffem. Gut, dann können wir immerhin gleich anfangen, dachte Case.
Die Rebellen der Alucard und der Necessitas, die sich um einen großen Tisch versammelt hatten, drehten sich um als sie den Raum betraten.
Er Wandte sich zu den Offizieren.
"Captain Lazarus.", "Captain Kiawa." begrüsste er sie mit einem Kopfnicken, worauf hin dieses von ihnen erwiedert wurde.
"Damit wären wir also vollzählig", lies Lazarus verlauten.
Das Treffen der Rebellen konnte beginnen.
[Matrix - MC - Ashland - alte U-Bahn-Station - Alucard-Crew, Necessitas-Crew, Bahamut-Crew]
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[Matrix - MC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Wartungsraum – Alucard-Crew]
Es vergingen nur wenige Minuten, die Lazarus damit verbringen musste, sich die Daten erneut anzusehen, bis ein rhytmisches Klopfen ihn aufhorchen ließ. Aus der dunklen Ecke, in die er sich zurückgezogen hatte warf er einen aufmerksamen Blick zur Tür. Floyd war gerade dabei, die Riegel zu öffnen und die Tür aufzuziehen.
„Captain Kiawa“, hörte Lazarus Floyd etwas steif sagen.
„Hallo Floyd … wo ist Lazarus?“, hörte er als Antwort. Kiawas Stimme klag durch die modrigen Wände gedämpft.
"Ich bin hier.", rief Lazarus, legte die Akte beiseite, stand auf und ging auf seine alte Freundin zu.
„Hallo Lazarus, schön, dich zu sehen. Wie ich sehe, fehlen nur noch die Leute der Bahamut.“
Lazarus lächelte sie an.
„Es ist wirklich schön, dich wieder zu sehen…“.
Beide Captains packten sich daraufhin am Unterarm und umarmten sich mit dem noch freien Arm. Schon kam Max auf sie zu und gab Kiawa, Revery und Elvea ein Aktenbündel.
Kiawa schlug den Deckel auf und schielte über den Brillenrand zu Lazarus hoch.
"Was ist das?"
"Das sind eure Fluchtwege für den Ernstfall. Ich hoffe wir werden sie nicht brauchen, aber wenn ich meinem Bauchgefühl trauen kann, und das kann ich eigentlich immer, sind diese Pläne keinesfalls Verschwendung. Wenn es ganz knapp werden sollte, könnt ihr auch das Telefon hier drüben als Ausgang nutzen, aber das ist wirklich nur für Notfälle reserviert. Die Akten hinter den Plänen erkläre ich euch nachher. Jetzt setzt euch erstmal, die Bahamut wird sicherlich bald eintreffen."
Kiawa nickte und vertiefte sich in die Pläne. Kaum hatte sie sich zu ihren Crewmitgliedern gesetzt, schon klopfte es erneut an der Tür, diesmal in einem anderen Rhythmus. Floyd öffnete erneut die Tür und begrüßte die Neuankömmlinge. Lazarus spähte zur Tür und war überrascht, nur ein Gesicht wirklich wiederzuerkennen. Das von Captain Simeon suchte er vergeblich. Ein Rebell, an der Spitze des Zuges grüßte Kiawa und ihn. Lazarus nickte ihm zu, konnte aber seine Verwunderung kaum verbergen. Er sah zu Kiawa, doch auch sie zuckte nur mit den Schultern. Noch bevor er sich Sorgen machen konnte, fragte er:
"Wo ist Captain Simeon?"
"Oh, Verzeihung" entschuldigte sich Captain Case, "Ich dachte, man hätte sie bereits informiert. Er ist in Zion und ist vom Dienst zurückgetreten. Er wird Vater."
Lazarus sah erneut zu Kiawa, zu deren Schulterzucken sich nun ein vielsagendes Grinsen hinzugesellte.
Lazarus war froh, keine schlechte Botschaft erhalten zu haben, im Gegenteil. Zion würde wieder einen neuen Menschen in die Freiheit gebären und das war immer ein Grund zum Feiern. Auch wenn das bedeutete, dass ein Captain mit viel Potential aus dem Rennen genommen wurde.
"Gut, das ist woh, die erfreulichste Möglichkeit, warum er nicht mehr im Dienst sind...und sie sind...?"
"Case."
Kiawa schlug ihre Akte zu und erhob sich.
"Captains, genug der Förmlichkeiten, wir sollten anfangen. Auch wenn es hier ähnlich muffig riecht, dies ist nicht die Taverne!"
Kiawa setzte sich wieder und sah zu, wie Case, Lazarus und alle anderen Crewmitglieder auf den Tisch zu kamen und sich setzten.
Max verteilte noch alle Akten an die Bahamut-Crew.
"Ihr findet darin eure Fluchtwege und Datenblätter, die wir im Verlauf des Gesprächs noch brauchen werden.", erklärte sie nüchtern und setzte sich dann auf den freien Platz neben Floyd.
Lazarus ließ seinen Kollegen ein paar Sekunden Zeit, um sich die Fluchtwege anzusehen.
Sylpher sah auf und blickte durch die Runde.
"Also, warum sind wir hier?", fragte er.
Lazarus erhob sich und begann, langsam umherzugehen.
"In letzter Zeit kam es zu einigen merkwürdigen Vorfällen, über die ich euch gerne unterrichten würde. Ich glaube wir müssen schnell reagieren und das ist auch der Grund, warum wir alle hier sind.
Vor nicht allzulanger Zeit lag die Alucard an einem Landepunkt als uns aus dem Nichts fast ein Maschinentyp auf den Kopf gefallen wäre, den ich noch nie zuvor gesehen habe. Ihr findet die Daten dazu auf Seite 5."
Alle schlugen in ihren Akten nach und betrachteten Photos, Hitzebilder, Sensoren- und technische Daten.
"Wir halten sie für eine Kontruktion mit dem Zweck, Tunnel zu bohren...."
"...um also entweder neue Wege für sie zu schaffen, oder um..", fiel Elvea ihm ins Wort, wofür sie einen scharfen Blick von Kiawa erntete.
"...um Zion zu finden." Ich persönlich glaube, es geht ihnen um den letzten Punkt. Wir waren relativ weit von Zion entfernt, als wir auf dieses Monstrum stießen, aber es ist dennoch sehr beunruhigend. Wir wissen nicht, wie viele solche Maschinen im Einsatz sind, und vor allem nicht wo."
"Captain Lazarus", ergriff Case das Wort. "Wir wurden in Zion bereits darüber unterrichtet und unsere gegenwärtige Mission besteht darin, genau, das herauszufinden."
"Sehr gut, dann solltet ihr genau das tun.", schloss Kiawa.
"Gut, dann wäre das geklärt. Wir müssen auf die Daten der Bahamut warten, die diese hoffentlich schnell besorgt.
Dann wäre da noch etwas anderes. Die Alucard ist vor einiger Zeit auf ein anderes Hovercraft gestoßen, die Phönix. Sie tauchte nicht in unseren Archiven auf und somit befragten wir das Orakel. Sie verriet uns, dass es wohl aus einer anderen Stadt kam, in welcher sich Menschen versteckt hielten: Babylon."
Sid riss den Kopf nach oben.
"Was? Eine zweite Stadt? Hätten wir diesen Leuten nicht längst begegnen sollen?"
"Nicht, wenn sie tot sind.", warf Floyd ein. "Und genau das ist leider am wahrscheinlichsten."
"Wie dem auch sei," riss Lazarus das Wort wieder an sich, "Ich glaube wir sollten diese Stadt suchen aber ich wollte vorher eure Meinungen einholen. Also...?"
Lazarus sah fragend in die Runde und konnte förmlich sehen, wie etliche Gedanken durch die Köpfe schossen.
[Matrix - MC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Wartungsraum – Alucard-Crew, Bahamut-Crew, Neccessitas-Crew]
[Matrix - MC - Ashland - U-Bahn-Schacht - Seraph]
Durch die Dunkelheit der geschlossenen U-Bahn-Tunnel lief Seraph, der Wächter des Orakels, mit dem Treffpunkt der Rebellen als Ziel. Das Orakel hatte ihn gebeten, sich dort "etwas umzusehen" und somit war er, mit 2 Clocks bewaffnet, auf dem Weg dort hin. Er wusste nicht, was ihn dort erwarten würde, aber das Orakel hatte ihn sicherlich nicht ohne Grund dort hingeschickt und so setzte er seinen Lauf schnell, aber dennoch geduldig wirkend, fort.
[Matrix - MC - Ashland - U-Bahn-Schacht - Seraph]
Es vergingen nur wenige Minuten, die Lazarus damit verbringen musste, sich die Daten erneut anzusehen, bis ein rhytmisches Klopfen ihn aufhorchen ließ. Aus der dunklen Ecke, in die er sich zurückgezogen hatte warf er einen aufmerksamen Blick zur Tür. Floyd war gerade dabei, die Riegel zu öffnen und die Tür aufzuziehen.
„Captain Kiawa“, hörte Lazarus Floyd etwas steif sagen.
„Hallo Floyd … wo ist Lazarus?“, hörte er als Antwort. Kiawas Stimme klag durch die modrigen Wände gedämpft.
"Ich bin hier.", rief Lazarus, legte die Akte beiseite, stand auf und ging auf seine alte Freundin zu.
„Hallo Lazarus, schön, dich zu sehen. Wie ich sehe, fehlen nur noch die Leute der Bahamut.“
Lazarus lächelte sie an.
„Es ist wirklich schön, dich wieder zu sehen…“.
Beide Captains packten sich daraufhin am Unterarm und umarmten sich mit dem noch freien Arm. Schon kam Max auf sie zu und gab Kiawa, Revery und Elvea ein Aktenbündel.
Kiawa schlug den Deckel auf und schielte über den Brillenrand zu Lazarus hoch.
"Was ist das?"
"Das sind eure Fluchtwege für den Ernstfall. Ich hoffe wir werden sie nicht brauchen, aber wenn ich meinem Bauchgefühl trauen kann, und das kann ich eigentlich immer, sind diese Pläne keinesfalls Verschwendung. Wenn es ganz knapp werden sollte, könnt ihr auch das Telefon hier drüben als Ausgang nutzen, aber das ist wirklich nur für Notfälle reserviert. Die Akten hinter den Plänen erkläre ich euch nachher. Jetzt setzt euch erstmal, die Bahamut wird sicherlich bald eintreffen."
Kiawa nickte und vertiefte sich in die Pläne. Kaum hatte sie sich zu ihren Crewmitgliedern gesetzt, schon klopfte es erneut an der Tür, diesmal in einem anderen Rhythmus. Floyd öffnete erneut die Tür und begrüßte die Neuankömmlinge. Lazarus spähte zur Tür und war überrascht, nur ein Gesicht wirklich wiederzuerkennen. Das von Captain Simeon suchte er vergeblich. Ein Rebell, an der Spitze des Zuges grüßte Kiawa und ihn. Lazarus nickte ihm zu, konnte aber seine Verwunderung kaum verbergen. Er sah zu Kiawa, doch auch sie zuckte nur mit den Schultern. Noch bevor er sich Sorgen machen konnte, fragte er:
"Wo ist Captain Simeon?"
"Oh, Verzeihung" entschuldigte sich Captain Case, "Ich dachte, man hätte sie bereits informiert. Er ist in Zion und ist vom Dienst zurückgetreten. Er wird Vater."
Lazarus sah erneut zu Kiawa, zu deren Schulterzucken sich nun ein vielsagendes Grinsen hinzugesellte.
Lazarus war froh, keine schlechte Botschaft erhalten zu haben, im Gegenteil. Zion würde wieder einen neuen Menschen in die Freiheit gebären und das war immer ein Grund zum Feiern. Auch wenn das bedeutete, dass ein Captain mit viel Potential aus dem Rennen genommen wurde.
"Gut, das ist woh, die erfreulichste Möglichkeit, warum er nicht mehr im Dienst sind...und sie sind...?"
"Case."
Kiawa schlug ihre Akte zu und erhob sich.
"Captains, genug der Förmlichkeiten, wir sollten anfangen. Auch wenn es hier ähnlich muffig riecht, dies ist nicht die Taverne!"
Kiawa setzte sich wieder und sah zu, wie Case, Lazarus und alle anderen Crewmitglieder auf den Tisch zu kamen und sich setzten.
Max verteilte noch alle Akten an die Bahamut-Crew.
"Ihr findet darin eure Fluchtwege und Datenblätter, die wir im Verlauf des Gesprächs noch brauchen werden.", erklärte sie nüchtern und setzte sich dann auf den freien Platz neben Floyd.
Lazarus ließ seinen Kollegen ein paar Sekunden Zeit, um sich die Fluchtwege anzusehen.
Sylpher sah auf und blickte durch die Runde.
"Also, warum sind wir hier?", fragte er.
Lazarus erhob sich und begann, langsam umherzugehen.
"In letzter Zeit kam es zu einigen merkwürdigen Vorfällen, über die ich euch gerne unterrichten würde. Ich glaube wir müssen schnell reagieren und das ist auch der Grund, warum wir alle hier sind.
Vor nicht allzulanger Zeit lag die Alucard an einem Landepunkt als uns aus dem Nichts fast ein Maschinentyp auf den Kopf gefallen wäre, den ich noch nie zuvor gesehen habe. Ihr findet die Daten dazu auf Seite 5."
Alle schlugen in ihren Akten nach und betrachteten Photos, Hitzebilder, Sensoren- und technische Daten.
"Wir halten sie für eine Kontruktion mit dem Zweck, Tunnel zu bohren...."
"...um also entweder neue Wege für sie zu schaffen, oder um..", fiel Elvea ihm ins Wort, wofür sie einen scharfen Blick von Kiawa erntete.
"...um Zion zu finden." Ich persönlich glaube, es geht ihnen um den letzten Punkt. Wir waren relativ weit von Zion entfernt, als wir auf dieses Monstrum stießen, aber es ist dennoch sehr beunruhigend. Wir wissen nicht, wie viele solche Maschinen im Einsatz sind, und vor allem nicht wo."
"Captain Lazarus", ergriff Case das Wort. "Wir wurden in Zion bereits darüber unterrichtet und unsere gegenwärtige Mission besteht darin, genau, das herauszufinden."
"Sehr gut, dann solltet ihr genau das tun.", schloss Kiawa.
"Gut, dann wäre das geklärt. Wir müssen auf die Daten der Bahamut warten, die diese hoffentlich schnell besorgt.
Dann wäre da noch etwas anderes. Die Alucard ist vor einiger Zeit auf ein anderes Hovercraft gestoßen, die Phönix. Sie tauchte nicht in unseren Archiven auf und somit befragten wir das Orakel. Sie verriet uns, dass es wohl aus einer anderen Stadt kam, in welcher sich Menschen versteckt hielten: Babylon."
Sid riss den Kopf nach oben.
"Was? Eine zweite Stadt? Hätten wir diesen Leuten nicht längst begegnen sollen?"
"Nicht, wenn sie tot sind.", warf Floyd ein. "Und genau das ist leider am wahrscheinlichsten."
"Wie dem auch sei," riss Lazarus das Wort wieder an sich, "Ich glaube wir sollten diese Stadt suchen aber ich wollte vorher eure Meinungen einholen. Also...?"
Lazarus sah fragend in die Runde und konnte förmlich sehen, wie etliche Gedanken durch die Köpfe schossen.
[Matrix - MC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Wartungsraum – Alucard-Crew, Bahamut-Crew, Neccessitas-Crew]
[Matrix - MC - Ashland - U-Bahn-Schacht - Seraph]
Durch die Dunkelheit der geschlossenen U-Bahn-Tunnel lief Seraph, der Wächter des Orakels, mit dem Treffpunkt der Rebellen als Ziel. Das Orakel hatte ihn gebeten, sich dort "etwas umzusehen" und somit war er, mit 2 Clocks bewaffnet, auf dem Weg dort hin. Er wusste nicht, was ihn dort erwarten würde, aber das Orakel hatte ihn sicherlich nicht ohne Grund dort hingeschickt und so setzte er seinen Lauf schnell, aber dennoch geduldig wirkend, fort.
[Matrix - MC - Ashland - U-Bahn-Schacht - Seraph]
: Orakel :

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[Matrix - CC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Wartungsraum – Alucard-, Necessitas-, Bahamut-Crew]
Case und die anderen Crewmitgliedern studierten die Akten, die ihnen Max ausgeteilt hatte.
Auf den ersten Seiten waren gleich mögliche Fluchtwege und Ausgänge dargestellt. Case versuchte sie sich so gut wie möglich einzuprägen, dabei musste er plötzlich an Simeon denken. Vor einiger Zeit nachdem Case selbst befreit wurde, und sein Training in Zion antrat, hatte ihm Simeon einmal gesagt dass es äußerst wichtig wäre sich mögliche Fluchtwege zu merken.
Wenn du ein unbekanntes Gebiet betritts, ist das erste was du tust dir die Ausgänge zu merken, hatte man ihm gesagt.
Falls man aus irgendeinem Grund den Rückzug antreten müsste, ist es unwahrscheinlich vorteilhaft wenn man bereits weiß wo man verschwinden kann.
Und wenn es keinen Ausgang gibt, wurde oft hinzugefügt, dann überleg wie du dir einen verschaffen kannst.
Das bedeutete meistens sich seinen Weg freischiessen zu müssen.
Er überflog die restlichen Datenblätter, damit sie anfangen konnten.
Schließlich fragte Sylpher "Also, warum sind wir hier?"
Worauf Captain Lazarus aufstand und begann sie über den Hintergrund des Treffens in Kenntnis zu setzen.
Er berichtete davon dass Maschinen gesichtet wurden, die in der Lager sind sich ins Erdinnere zu bohren.
Case schlug eine Seite auf, die einige Photos sowie diverse Geotherms zeigte.
Doch einge dieser Daten kannte er bereits. Man hatte ihm in Zion darüber informiert, kurz bevor er mit der Bahamut und der neuen Crew gestartet ist.
"Wir wurden in Zion bereits darüber unterrichtet und unsere gegenwärtige Mission besteht darin, genau, das herauszufinden.", teilte er ihnen mit.
"Sehr gut, dann solltet ihr genau das tun.", meinte Kiawa.
Dann sprach Lazarus ein zweites Thema an. Die Rebellen hörten wie er davon berichtete dass sie ein unbekanntes Hovercraft gefunden haben.
Case kannte jedes Schiff in Zion, dennoch war er sich sicher dass es in Zion nie eine "Phoenix" gab.
Und falls doch muss es lange vor seiner Zeit gewesen sein.
"Sie tauchte nicht in unseren Archiven auf und somit befragten wir das Orakel.", fuhr Lazarus fort.
"Sie verriet uns, dass es wohl aus einer anderen Stadt kam, in welcher sich Menschen versteckt hielten: Babylon."
Eine zweite Stadt! Konnte so etwas wirklich möglich sein, fragte sich Case .
Ganz auszuschließen war das nicht.
Und warum sollte ihnen dass Orakel von einer Stadt nammens Babylon erzählen, wenn sie gar nicht existiert?
Case hatte das Orakel nie selbst getroffen. Selbstverständlich kannte er aber, wie die alle in Zion, die Prophezeiung die von ihr stammt. Und obwohl er sich selbst nie als gläubigen Anhänger betrachtete, hat er die Idee auch nie wirklich.
Er wusste dass es den Menschen in Zion Hofnung gab, und zumindest davon konnte man nie genug haben.
Seine Antwort auf die Frage, ob er die Prophezeiung für war oder falsch hällt, war meistens ein einfaches: Wir werden sehen.
"Hätten wir diesen Leuten nicht längst begegnen sollen?", warf Sid ein.
"Nicht, wenn sie tot sind.", erwiederte Floyd.
"Wie dem auch sei," riss Lazarus das Wort wieder an sich,
"Ich glaube wir sollten diese Stadt suchen aber ich wollte vorher eure Meinungen einholen."
"Waren noch irgendwelche Spuren von einer Crew zu erkennen?", fragte Case Lazarus.
"Nein, niemand an Bord. Wer immer auf diesem Schiff war, derjenige war schon fort zu dem Zeitpunkt als wir es fanden."
Ein Geisterschiff also, schoß Case durch den Kopf.
"Auch wenn wir davon ausgehen dass diese Stadt existiert, ist es äußert unwahrscheinlich ein zweites Zion vorzufinden.
Würde noch jemand dort leben hätten wir irgendwas von ihnen mitbekommen müssen.
Oder sie von uns."
"Dennoch sollte sich jemand bei den Koordinaten umsehen.", sagte Case.
"Wer weiss was wir möglicherweise dort entdecken könnten."
[Matrix - CC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Wartungsraum – Alucard-, Necessitas-, Bahamut-Crew]
Case und die anderen Crewmitgliedern studierten die Akten, die ihnen Max ausgeteilt hatte.
Auf den ersten Seiten waren gleich mögliche Fluchtwege und Ausgänge dargestellt. Case versuchte sie sich so gut wie möglich einzuprägen, dabei musste er plötzlich an Simeon denken. Vor einiger Zeit nachdem Case selbst befreit wurde, und sein Training in Zion antrat, hatte ihm Simeon einmal gesagt dass es äußerst wichtig wäre sich mögliche Fluchtwege zu merken.
Wenn du ein unbekanntes Gebiet betritts, ist das erste was du tust dir die Ausgänge zu merken, hatte man ihm gesagt.
Falls man aus irgendeinem Grund den Rückzug antreten müsste, ist es unwahrscheinlich vorteilhaft wenn man bereits weiß wo man verschwinden kann.
Und wenn es keinen Ausgang gibt, wurde oft hinzugefügt, dann überleg wie du dir einen verschaffen kannst.
Das bedeutete meistens sich seinen Weg freischiessen zu müssen.
Er überflog die restlichen Datenblätter, damit sie anfangen konnten.
Schließlich fragte Sylpher "Also, warum sind wir hier?"
Worauf Captain Lazarus aufstand und begann sie über den Hintergrund des Treffens in Kenntnis zu setzen.
Er berichtete davon dass Maschinen gesichtet wurden, die in der Lager sind sich ins Erdinnere zu bohren.
Case schlug eine Seite auf, die einige Photos sowie diverse Geotherms zeigte.
Doch einge dieser Daten kannte er bereits. Man hatte ihm in Zion darüber informiert, kurz bevor er mit der Bahamut und der neuen Crew gestartet ist.
"Wir wurden in Zion bereits darüber unterrichtet und unsere gegenwärtige Mission besteht darin, genau, das herauszufinden.", teilte er ihnen mit.
"Sehr gut, dann solltet ihr genau das tun.", meinte Kiawa.
Dann sprach Lazarus ein zweites Thema an. Die Rebellen hörten wie er davon berichtete dass sie ein unbekanntes Hovercraft gefunden haben.
Case kannte jedes Schiff in Zion, dennoch war er sich sicher dass es in Zion nie eine "Phoenix" gab.
Und falls doch muss es lange vor seiner Zeit gewesen sein.
"Sie tauchte nicht in unseren Archiven auf und somit befragten wir das Orakel.", fuhr Lazarus fort.
"Sie verriet uns, dass es wohl aus einer anderen Stadt kam, in welcher sich Menschen versteckt hielten: Babylon."
Eine zweite Stadt! Konnte so etwas wirklich möglich sein, fragte sich Case .
Ganz auszuschließen war das nicht.
Und warum sollte ihnen dass Orakel von einer Stadt nammens Babylon erzählen, wenn sie gar nicht existiert?
Case hatte das Orakel nie selbst getroffen. Selbstverständlich kannte er aber, wie die alle in Zion, die Prophezeiung die von ihr stammt. Und obwohl er sich selbst nie als gläubigen Anhänger betrachtete, hat er die Idee auch nie wirklich.
Er wusste dass es den Menschen in Zion Hofnung gab, und zumindest davon konnte man nie genug haben.
Seine Antwort auf die Frage, ob er die Prophezeiung für war oder falsch hällt, war meistens ein einfaches: Wir werden sehen.
"Hätten wir diesen Leuten nicht längst begegnen sollen?", warf Sid ein.
"Nicht, wenn sie tot sind.", erwiederte Floyd.
"Wie dem auch sei," riss Lazarus das Wort wieder an sich,
"Ich glaube wir sollten diese Stadt suchen aber ich wollte vorher eure Meinungen einholen."
"Waren noch irgendwelche Spuren von einer Crew zu erkennen?", fragte Case Lazarus.
"Nein, niemand an Bord. Wer immer auf diesem Schiff war, derjenige war schon fort zu dem Zeitpunkt als wir es fanden."
Ein Geisterschiff also, schoß Case durch den Kopf.
"Auch wenn wir davon ausgehen dass diese Stadt existiert, ist es äußert unwahrscheinlich ein zweites Zion vorzufinden.
Würde noch jemand dort leben hätten wir irgendwas von ihnen mitbekommen müssen.
Oder sie von uns."
"Dennoch sollte sich jemand bei den Koordinaten umsehen.", sagte Case.
"Wer weiss was wir möglicherweise dort entdecken könnten."
[Matrix - CC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Wartungsraum – Alucard-, Necessitas-, Bahamut-Crew]
: Orakel-Schüler(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
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[Matrix - CC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Wartungsraum – Alucard-, Necessitas-, Bahamut-Crew]
„Dennoch sollte sich jemand bei den Koordinaten umsehen", sagte Case.
„Wer weiß, was wir möglicherweise dort entdecken können.“
„Ich glaube nicht, dass du an dem Wrack des Schiffes noch irgendwelche Spuren finden wirst. Lazarus und seine Leute haben sich dort zum einen schon gründlich umgesehen und zum anderen gehe ich ganz stark davon aus, dass es in der Zwischenzeit vernichtet ist.“
Case sah sie fragend an.
„Das System schläft nicht, mit Sicherheit haben Wächter die Reste der Phönix zerstört.“
„Das denke ich auch“, warf Lazarus ein und bestätigte Kiawas Worte: „Wir hatten unangenehmen Besuch als wir dort waren. Die Sentinals werden nichts übrig gelassen haben.“
„Was sollen wir tun?“ fragte Case.
„Babylon finden!“ Lazarus klang entschlossen. Kiawa runzelte leicht die Stirn, sie konnte seine Begeisterung für die andere Stadt, von der sie noch nicht einmal hundertprozentig wussten, ob sie wirklich existierte, nicht teilen. Ihre Prioritäten lagen inzwischen woanders:
„Lazarus, Case hat nicht ganz Unrecht. Sollte es Babylon wirklich geben, sollten dort wirklich Menschen leben, dann hätten wir doch etwas von ihnen mitbekommen müssen.
Du weißt weder, wo sich diese Stadt befindet, noch ob sie real ist…“.
„Worauf willst du hinaus, Kiawa?“ unterbrach Lazarus seine Freundin.
„Ich werde mich an der Suche dieser Stadt nicht beteiligen.“ antwortete diese.
Ein Raunen ging durch die Anwesenden. Der Captain der Alucard blickte Kiawa fest in die Augen, dann fragte er leise:
„Warum?“
Kiawa löste sich von ihrem Platz, ging einige Schritte, so dass sie frontal zu den anderen Rebellen stand und sprach dann mit hinter dem Rücken verschränkten Armen zu ihnen. Ihre Stimme klang fest und voller Überzeugung:
„Ich weiß nicht wie viele von euch von der Prophezeiung wissen und wie viele an sie glauben.
Doch ich habe IHN gesehen. In meinen Träumen ist er mir begegnet und ich weiß, dass ich ihn finden muss. Er ist der Einzige, der uns alle retten wird. Er ist der Auserwählte und er wird den Krieg beenden.“ Kiawa hielt inne. Sie wollte ihre Worte wirken lassen und ging wieder ein paar Schritte. Dann sprach sie mit eindringlicher Stimme weiter:
„Zion ist nicht mehr sicher. Ich glaube, das ist nicht allen so bewusst, wie es sein sollte. Unsere Heimat wird bedroht und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann diese Bedrohung zu einer realen Gefahr wird. Ich bin davon überzeugt, dass ein offener Krieg, nicht in der Matrix, sondern in der Realität, unweigerlich auf uns zu kommen wird und ich garantiere euch, dass wir ihn allein nicht gewinnen können. Wir brauchen IHN!
Ich habe in der letzten Zeit viele merkwürdige Dinge gesehen, Kleinigkeiten in der Matrix, die auf etwas Großes hinweisen.
Glaubt mir, das System ist aktiver denn je und wie es scheint, haben sie ein ganz besonderes Interesse an mir. Ich weiß nicht warum, ich weiß nicht, wie viel sie wissen und ob sie auch nach IHM suchen.
Wir müssen uns beeilen, unsere Zeit läuft ab und wir können sie ohne IHN weder stoppen noch umkehren.“
Für einen Moment trat vollkommene Stille ein. Nur das leise Nagen eines der kleinen Tiere, die hier, in den verlassenen und heruntergekommen Räumen der städtischen Bahn, ihr zu Hause gefunden hatten, war zu hören. Schließlich räusperte sich Floyd, die Stille durchbrechend und wandte sich dann fragend an Kiawa:
„Was sind ihre nächsten Pläne, Captain?“
Kiawa sah Lazarus an:
„Ich werde nach dem Auserwählten suchen und ihn befreien.“
[Matrix - CC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Wartungsraum – Alucard-, Necessitas-, Bahamut-Crew]
„Dennoch sollte sich jemand bei den Koordinaten umsehen", sagte Case.
„Wer weiß, was wir möglicherweise dort entdecken können.“
„Ich glaube nicht, dass du an dem Wrack des Schiffes noch irgendwelche Spuren finden wirst. Lazarus und seine Leute haben sich dort zum einen schon gründlich umgesehen und zum anderen gehe ich ganz stark davon aus, dass es in der Zwischenzeit vernichtet ist.“
Case sah sie fragend an.
„Das System schläft nicht, mit Sicherheit haben Wächter die Reste der Phönix zerstört.“
„Das denke ich auch“, warf Lazarus ein und bestätigte Kiawas Worte: „Wir hatten unangenehmen Besuch als wir dort waren. Die Sentinals werden nichts übrig gelassen haben.“
„Was sollen wir tun?“ fragte Case.
„Babylon finden!“ Lazarus klang entschlossen. Kiawa runzelte leicht die Stirn, sie konnte seine Begeisterung für die andere Stadt, von der sie noch nicht einmal hundertprozentig wussten, ob sie wirklich existierte, nicht teilen. Ihre Prioritäten lagen inzwischen woanders:
„Lazarus, Case hat nicht ganz Unrecht. Sollte es Babylon wirklich geben, sollten dort wirklich Menschen leben, dann hätten wir doch etwas von ihnen mitbekommen müssen.
Du weißt weder, wo sich diese Stadt befindet, noch ob sie real ist…“.
„Worauf willst du hinaus, Kiawa?“ unterbrach Lazarus seine Freundin.
„Ich werde mich an der Suche dieser Stadt nicht beteiligen.“ antwortete diese.
Ein Raunen ging durch die Anwesenden. Der Captain der Alucard blickte Kiawa fest in die Augen, dann fragte er leise:
„Warum?“
Kiawa löste sich von ihrem Platz, ging einige Schritte, so dass sie frontal zu den anderen Rebellen stand und sprach dann mit hinter dem Rücken verschränkten Armen zu ihnen. Ihre Stimme klang fest und voller Überzeugung:
„Ich weiß nicht wie viele von euch von der Prophezeiung wissen und wie viele an sie glauben.
Doch ich habe IHN gesehen. In meinen Träumen ist er mir begegnet und ich weiß, dass ich ihn finden muss. Er ist der Einzige, der uns alle retten wird. Er ist der Auserwählte und er wird den Krieg beenden.“ Kiawa hielt inne. Sie wollte ihre Worte wirken lassen und ging wieder ein paar Schritte. Dann sprach sie mit eindringlicher Stimme weiter:
„Zion ist nicht mehr sicher. Ich glaube, das ist nicht allen so bewusst, wie es sein sollte. Unsere Heimat wird bedroht und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann diese Bedrohung zu einer realen Gefahr wird. Ich bin davon überzeugt, dass ein offener Krieg, nicht in der Matrix, sondern in der Realität, unweigerlich auf uns zu kommen wird und ich garantiere euch, dass wir ihn allein nicht gewinnen können. Wir brauchen IHN!
Ich habe in der letzten Zeit viele merkwürdige Dinge gesehen, Kleinigkeiten in der Matrix, die auf etwas Großes hinweisen.
Glaubt mir, das System ist aktiver denn je und wie es scheint, haben sie ein ganz besonderes Interesse an mir. Ich weiß nicht warum, ich weiß nicht, wie viel sie wissen und ob sie auch nach IHM suchen.
Wir müssen uns beeilen, unsere Zeit läuft ab und wir können sie ohne IHN weder stoppen noch umkehren.“
Für einen Moment trat vollkommene Stille ein. Nur das leise Nagen eines der kleinen Tiere, die hier, in den verlassenen und heruntergekommen Räumen der städtischen Bahn, ihr zu Hause gefunden hatten, war zu hören. Schließlich räusperte sich Floyd, die Stille durchbrechend und wandte sich dann fragend an Kiawa:
„Was sind ihre nächsten Pläne, Captain?“
Kiawa sah Lazarus an:
„Ich werde nach dem Auserwählten suchen und ihn befreien.“
[Matrix - CC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Wartungsraum – Alucard-, Necessitas-, Bahamut-Crew]
: Bürger(in) Zions :
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Neukirchen
Beiträge: 751
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Neukirchen
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Titel:
[Matrix - CC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Wartungsraum – Alucard-, Necessitas-, Bahamut-Crew]
Lazarus stieß sich von der Stuhllehne ab, auf die er sich die letzten Sekunden gestützt hatte.
"Ich kenne die Prophezeiung sehr wohl und ich glaube genauso fest an sie wie du, Kiawa. Die Suche nach dem Auserwählten hat defintitiv oberste Priorität und meine Crew wird dich bei der Suche unterstützen, wo sie nur kann. Dennoch halte ich es für wichtig, Babylon zu finden. Wir wissen nicht, was diese Stadt für uns bereit hält. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Wächter diese Stadt bereits gefunden und vernichtet haben. Was aber, wenn eben nicht alles zerstört wurde? Wir könnten dort wertvolle Ressourcen, Vorräte, ja vielleicht sogar reparable Schiffe finden. Und selbst wenn dort nichts mehr außer die bloße Stadt zu finden ist, so hätten wir doch einen Ort, wohin wir zumindest einige unserer Leute evakuieren könnten, wenn es zu einem Kampf in Zion kommen sollte. Obwohl ich glaube, dass die Maschinen niemals soweit kommen werden."
Lazarus ließ eine Pause und sah in die Gesichter seiner Kollegen. Kiawa sah ihn bestimmt, aber freundlich an und ließ ihn damit wissen, dass sie seine Argumente akzeptierte, jedoch auf ihren Punkt bleiben würde.
"Ich glaube nicht, dass das Orakel uns nur von Babylon erzählt hat, um unseren Wissensdurst über die Phoenix zu stillen. Soweit ich weiß, sagt sie nie etwas ohne einen bestimmten Hintergrund."
Wieder herrschte einige Sekunden lang Stille, bis sich Captain Case räusperte.
"Somit wissen wir jetzt also alle, was wir zu tun haben. Die Bahamut wird versuchen, Daten über die Tunnelbohrer zu bekommen, die Alucard sucht Babylon und die Neccessitas sucht primär nach dem Auserwählten. Gibt es sonst noch etwas, was wir wissen sollten?", fragte er in die Runde.
"Ja, da gibt es noch etwas.", sagte Kiawa.
"Die Maschinen haben nicht nur einen neuen Typ, der Tunnel bohrt, sondern eine noch viel destruktivere Waffe, die uns auf den Hals gehetzt wurde...."
Sofort schossen alle Blicke aufmerksam zu Kiawa und diese schien das in gewisser Hinsicht zu genießen.
[Matrix - CC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Wartungsraum – Alucard-, Necessitas-, Bahamut-Crew]
Lazarus stieß sich von der Stuhllehne ab, auf die er sich die letzten Sekunden gestützt hatte.
"Ich kenne die Prophezeiung sehr wohl und ich glaube genauso fest an sie wie du, Kiawa. Die Suche nach dem Auserwählten hat defintitiv oberste Priorität und meine Crew wird dich bei der Suche unterstützen, wo sie nur kann. Dennoch halte ich es für wichtig, Babylon zu finden. Wir wissen nicht, was diese Stadt für uns bereit hält. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Wächter diese Stadt bereits gefunden und vernichtet haben. Was aber, wenn eben nicht alles zerstört wurde? Wir könnten dort wertvolle Ressourcen, Vorräte, ja vielleicht sogar reparable Schiffe finden. Und selbst wenn dort nichts mehr außer die bloße Stadt zu finden ist, so hätten wir doch einen Ort, wohin wir zumindest einige unserer Leute evakuieren könnten, wenn es zu einem Kampf in Zion kommen sollte. Obwohl ich glaube, dass die Maschinen niemals soweit kommen werden."
Lazarus ließ eine Pause und sah in die Gesichter seiner Kollegen. Kiawa sah ihn bestimmt, aber freundlich an und ließ ihn damit wissen, dass sie seine Argumente akzeptierte, jedoch auf ihren Punkt bleiben würde.
"Ich glaube nicht, dass das Orakel uns nur von Babylon erzählt hat, um unseren Wissensdurst über die Phoenix zu stillen. Soweit ich weiß, sagt sie nie etwas ohne einen bestimmten Hintergrund."
Wieder herrschte einige Sekunden lang Stille, bis sich Captain Case räusperte.
"Somit wissen wir jetzt also alle, was wir zu tun haben. Die Bahamut wird versuchen, Daten über die Tunnelbohrer zu bekommen, die Alucard sucht Babylon und die Neccessitas sucht primär nach dem Auserwählten. Gibt es sonst noch etwas, was wir wissen sollten?", fragte er in die Runde.
"Ja, da gibt es noch etwas.", sagte Kiawa.
"Die Maschinen haben nicht nur einen neuen Typ, der Tunnel bohrt, sondern eine noch viel destruktivere Waffe, die uns auf den Hals gehetzt wurde...."
Sofort schossen alle Blicke aufmerksam zu Kiawa und diese schien das in gewisser Hinsicht zu genießen.
[Matrix - CC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Wartungsraum – Alucard-, Necessitas-, Bahamut-Crew]
: Orakel :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 4149
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
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Titel:
[Matrix - CC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Wartungsraum – Alucard-, Necessitas-, Bahamut-Crew]
"Wir werden Babylon finden!", klang es von Lazarus.
Case merkte dass er seinen Entschluss diese zweite Stadt zu finden bereits fest getroffen hatte.
Und das war vermutlich auch gut, so dachte er sich.
Die anderen Rebellen drehten sich überrascht zu Kiawa, als diese ankündigte, dass sie Lazarus nicht mit der Suche helfen könne.
"Ich weiß nicht wie viele von euch von der Prophezeiung wissen und wie viele an sie glauben.
Doch ich habe IHN gesehen. In meinen Träumen ist er mir begegnet und ich weiß, dass ich ihn finden muss."
Case wusste nicht ob dieser Auserwählte den Kiawa gefunden hatte, wirklich Zion retten und die Matrix vernichten kann, doch hoffte er es insgeheim.
Wenn sie tatsächlich den Erlöser gefunden hat, könnten sie ihn jetzt am ehsten gebrauchen.
Kiawa war anscheinend überzeugt nach ihm zu suchen, und wie es den Anschein hatte noch viel überzeugter ihn zu befreien.
"Ich werde nach dem Auserwählten suchen und ihn befreien.",
Ihn ihrem Vorhaben schien sie ebenso entschlossen wie Lazarus, doch genau für diese Entschlossenheit bewunderte er die beiden Captains.
Alle hatten ihre Ziele. Und auch seine Aufgabe lag klar vor ihm.
"Somit wissen wir jetzt also alle, was wir zu tun haben.", meldete sich Case erneut.
"Die Bahamut wird versuchen, Daten über die Tunnelbohrer zu bekommen, die Alucard sucht Babylon und die Neccessitas sucht primär nach dem Auserwählten. Gibt es sonst noch etwas, was wir wissen sollten?"
"Ja, da gibt es noch etwas.", sagte Kiawa plötzlich.
"Die Maschinen haben nicht nur einen neuen Typ, der Tunnel bohrt, sondern eine noch viel destruktivere Waffe, die uns auf den Hals gehetzt wurde...."
Eine neue Waffe. Eine destruktivere Waffe.
Case runzelte nachdenklich die Stirn.
Alles dies lässt vermuten dass die Maschinen tatsächlich einen groß angelegten Angriff vorbereiten.
"Wenn das wahr ist, dann bedeutet es dass wir nicht mehr viel Zeit haben.", lies Lazarus verlauten.
"Squidys reichen ihnen offenbar nicht mehr aus.
Was um was für eine Art von Waffe handelt es sich dabei?", fragte Case.
[Matrix - CC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Wartungsraum – Alucard-, Necessitas-, Bahamut-Crew]
"Wir werden Babylon finden!", klang es von Lazarus.
Case merkte dass er seinen Entschluss diese zweite Stadt zu finden bereits fest getroffen hatte.
Und das war vermutlich auch gut, so dachte er sich.
Die anderen Rebellen drehten sich überrascht zu Kiawa, als diese ankündigte, dass sie Lazarus nicht mit der Suche helfen könne.
"Ich weiß nicht wie viele von euch von der Prophezeiung wissen und wie viele an sie glauben.
Doch ich habe IHN gesehen. In meinen Träumen ist er mir begegnet und ich weiß, dass ich ihn finden muss."
Case wusste nicht ob dieser Auserwählte den Kiawa gefunden hatte, wirklich Zion retten und die Matrix vernichten kann, doch hoffte er es insgeheim.
Wenn sie tatsächlich den Erlöser gefunden hat, könnten sie ihn jetzt am ehsten gebrauchen.
Kiawa war anscheinend überzeugt nach ihm zu suchen, und wie es den Anschein hatte noch viel überzeugter ihn zu befreien.
"Ich werde nach dem Auserwählten suchen und ihn befreien.",
Ihn ihrem Vorhaben schien sie ebenso entschlossen wie Lazarus, doch genau für diese Entschlossenheit bewunderte er die beiden Captains.
Alle hatten ihre Ziele. Und auch seine Aufgabe lag klar vor ihm.
"Somit wissen wir jetzt also alle, was wir zu tun haben.", meldete sich Case erneut.
"Die Bahamut wird versuchen, Daten über die Tunnelbohrer zu bekommen, die Alucard sucht Babylon und die Neccessitas sucht primär nach dem Auserwählten. Gibt es sonst noch etwas, was wir wissen sollten?"
"Ja, da gibt es noch etwas.", sagte Kiawa plötzlich.
"Die Maschinen haben nicht nur einen neuen Typ, der Tunnel bohrt, sondern eine noch viel destruktivere Waffe, die uns auf den Hals gehetzt wurde...."
Eine neue Waffe. Eine destruktivere Waffe.
Case runzelte nachdenklich die Stirn.
Alles dies lässt vermuten dass die Maschinen tatsächlich einen groß angelegten Angriff vorbereiten.
"Wenn das wahr ist, dann bedeutet es dass wir nicht mehr viel Zeit haben.", lies Lazarus verlauten.
"Squidys reichen ihnen offenbar nicht mehr aus.
Was um was für eine Art von Waffe handelt es sich dabei?", fragte Case.
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Fog hatte sich alles bisher nur angehört und kein einziges Mal das Wort erhoben.
Aber das interessierte ihn nun doch sehr.
Eine neue Waffe der Maschinen. Destruktiver als alle anderen.
Nachdem Case gefragt hatte, was das für eine Waffe sei wandte sich Fog an ihn
"Case, vielleicht wäre es nicht schlecht auch über diese Waffe Informationen zu erheben."
Case nickte ihm zu. Er würde also darüber nachdenken, wenn sie erst wüssten, was das für eine Waffe ist.
Aber auch Fog hätte etwas zu berichten. Die Bombe, die ihnen die Sentinels ans Schiff geschweißt hatten.
Es wäre sicherlich nicht uninteressant für die anderen Crews
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Fog hatte sich alles bisher nur angehört und kein einziges Mal das Wort erhoben.
Aber das interessierte ihn nun doch sehr.
Eine neue Waffe der Maschinen. Destruktiver als alle anderen.
Nachdem Case gefragt hatte, was das für eine Waffe sei wandte sich Fog an ihn
"Case, vielleicht wäre es nicht schlecht auch über diese Waffe Informationen zu erheben."
Case nickte ihm zu. Er würde also darüber nachdenken, wenn sie erst wüssten, was das für eine Waffe ist.
Aber auch Fog hätte etwas zu berichten. Die Bombe, die ihnen die Sentinels ans Schiff geschweißt hatten.
Es wäre sicherlich nicht uninteressant für die anderen Crews
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"Ja, da gibt es noch etwas.", sagte Kiawa.
"Die Maschinen haben nicht nur einen neuen Typ, der Tunnel bohrt, sondern eine noch viel destruktivere Waffe, die uns auf den Hals gehetzt wurde...."
Wieder schwoll ein Summen vieler Stimmen an. Diese Neuigkeit erstaunte und beunruhigte doch die meisten Rebellen.
Kiawa sprach weiter, nun etwas lauter, um gegen die aufkommenden Gespräche und Diskussionen anzukommen:
„Meine Crew und ich wurden vor einigen Tagen nicht nur von einer Gruppe Wächter angegriffen, sondern auch von etwas, das wesentlicher effektiver und vor allem schneller als diese Viecher war. Die Maschinen haben eine Bombe entwickelt, die …“.
„Bombe? Sagte sie gerade Bombe…?“ kam es von den Leuten der Alucard.
„Ja, wir hatten auch schon mit einer zu tun, allerdings hat sie sich nicht bewegt“, warf Fog von der Bahamut ein.
„Nun, diese, die uns angegriffen hat, hat sich bewegt“, ergriff Kiawa aufs Neue das Wort. „Sie war sehr schnell, ich habe keine Ahnung, wie sie gesteuert wurde, aber ich kann euch versichern, dass mit diesen Dingern nicht zu spaßen ist.
Ich gehe davon aus, dass ihre Detonationskraft ausreicht, unsere aller Schiffe vollkommen zu vernichten. Wie ich schon sagte, sind diese Bomben sehr, sehr schnell und ich befürchte, weder die Alucard noch die Bahamut haben eine Chance, ihr zu entkommen."
Kiawa hielt kurz inne und blickte von Lazarus zu Case:
„Eure Schiffe sind zu schwer und zu groß, mir ist es gerade so gelungen, dieses Ding abzuhängen, für euch wird das unmöglich sein. Ich weiß auch nicht, ob der EMP bei den Bomben wirksam ist, ich hatte nicht die Gelegenheit dazu, das auszutesten.
Es kann durchaus sein, dass der Impuls die Bombe entzündet, so oder so. Selbst wenn sie noch einige Meter von einem Schiff entfernt ist, kann ihre Druckwelle verheerende Schäden anrichten. Glaubt mir, ich spreche da aus schmerzlicher Erfahrung.“
Einen Augenblick lang schloss Kiawa die Augen. Noch einmal sah sie im Geiste ihr fast zerstörtes Schiff und den geschundenen Leichnam ihres ersten Offiziers Spooky. Er war bei diesem Angriff der Wächter und ihrer Bombe auf grausame Weise ums Leben gekommen. Kiawa schluckte schwer. Dieser Krieg hatte schon so viele Opfer gefordert und auch wenn sie wusste, dass diese Opfer nicht um sonst waren, schmerzten sie doch bis in das tiefste Innere ihrer Seele.
Sie räusperte sich:
„Ich hoffe, euch allen ist bewusst, was für dunkle Mächte in naher Zukunft auf uns zukommen werden?"
Für den Bruchteil einer Sekunde, wollte Kiawa den anderen von ihren Beobachtungen über diesen einen Agenten erzählen. Über sein abnormales Verhalten, dass sie sich vielleicht auch nur eingebildet hatte. Sie war sich nicht sicher und so tat sie diesen Gedanken beiseite und wandte sich wieder dem bisherigen Thema zu:
"Die Maschinen sind unermüdlich, sie planen und entwickeln immer gefährlichere Waffen und haben nur ein Ziel vor Augen: Uns alle zu vernichten, die gesamte Menschheit zu unterjochen und für ihre eigenen Zwecke auszubeuten!“
Kiawa schaute in die Runde. In den Gesichtern der anderen Rebellen sah sie Angst, Betroffenheit und Sorge, jedoch genauso Mut, Tatkraft und Entschlossenheit.
„Wir sind nicht viele, eine absolute Untermacht gegenüber unserer Feinde. Aber ich denke, dass wir doch einen Vorteil ihnen gegenüber haben: Wir leben!
Und genau dafür kämpfen wir! Das Leben der Menschen ist unser kostbarstes Gut und das gilt es mit allen Mitteln zu verteidigen. Wir sind dazu berufen, Soldaten in einem Krieg zu sein und ich weiß, dass wir diesen Krieg gewinnen werden, wenn wir …“.
„Wie können sie sich da so sicher sein, Captain?“ warf Sid ein und unterbrach Kiawa damit in ihren Ausführungen.
Kiawas Gesicht zeigte keine Regung, weder Missbilligung, noch Ärgernis spiegelte es wider. Sie sah die junge Rebellin an, ehe sich auf ihren Lippen langsam der Hauch eines Lächelns zeigte und sie ruhig weiter sprach:
„Weil ich an IHN glaube … und ich glaube an uns!
Wir müssen uns nur der Gefahren bewusst sein, die uns bevor stehen und dann können wir uns ihnen auch stellen. Deshalb ist es wichtig, dass die neuen Waffen der Maschinen genaustens ermittelt und untersucht werden. Wir brauchen Fakten, Leute! Fakten aus denen wir Schlüsse ziehen können und die wir für unsere eigene Entwicklung nutzen können. Unsere Ergebnisse müssen so schnell wie möglich nach Zion gelangen, um dort unseren Technikern und Mechanikern zur Verfügung zu stehen. Unser Verteidigungssystem muss ausgebaut werden, sowohl in Zion, als auch das unserer Schiffe.
Floyd, du bist selbst Techniker, mach dich daran und sieh was du machen kannst.“
Floyd nickte. Kiawa wandte sich an Fog:
„Du sagtest, auch ihr hattet schon Kontakt mit einer Bombe? Was war das?“
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"Ja, da gibt es noch etwas.", sagte Kiawa.
"Die Maschinen haben nicht nur einen neuen Typ, der Tunnel bohrt, sondern eine noch viel destruktivere Waffe, die uns auf den Hals gehetzt wurde...."
Wieder schwoll ein Summen vieler Stimmen an. Diese Neuigkeit erstaunte und beunruhigte doch die meisten Rebellen.
Kiawa sprach weiter, nun etwas lauter, um gegen die aufkommenden Gespräche und Diskussionen anzukommen:
„Meine Crew und ich wurden vor einigen Tagen nicht nur von einer Gruppe Wächter angegriffen, sondern auch von etwas, das wesentlicher effektiver und vor allem schneller als diese Viecher war. Die Maschinen haben eine Bombe entwickelt, die …“.
„Bombe? Sagte sie gerade Bombe…?“ kam es von den Leuten der Alucard.
„Ja, wir hatten auch schon mit einer zu tun, allerdings hat sie sich nicht bewegt“, warf Fog von der Bahamut ein.
„Nun, diese, die uns angegriffen hat, hat sich bewegt“, ergriff Kiawa aufs Neue das Wort. „Sie war sehr schnell, ich habe keine Ahnung, wie sie gesteuert wurde, aber ich kann euch versichern, dass mit diesen Dingern nicht zu spaßen ist.
Ich gehe davon aus, dass ihre Detonationskraft ausreicht, unsere aller Schiffe vollkommen zu vernichten. Wie ich schon sagte, sind diese Bomben sehr, sehr schnell und ich befürchte, weder die Alucard noch die Bahamut haben eine Chance, ihr zu entkommen."
Kiawa hielt kurz inne und blickte von Lazarus zu Case:
„Eure Schiffe sind zu schwer und zu groß, mir ist es gerade so gelungen, dieses Ding abzuhängen, für euch wird das unmöglich sein. Ich weiß auch nicht, ob der EMP bei den Bomben wirksam ist, ich hatte nicht die Gelegenheit dazu, das auszutesten.
Es kann durchaus sein, dass der Impuls die Bombe entzündet, so oder so. Selbst wenn sie noch einige Meter von einem Schiff entfernt ist, kann ihre Druckwelle verheerende Schäden anrichten. Glaubt mir, ich spreche da aus schmerzlicher Erfahrung.“
Einen Augenblick lang schloss Kiawa die Augen. Noch einmal sah sie im Geiste ihr fast zerstörtes Schiff und den geschundenen Leichnam ihres ersten Offiziers Spooky. Er war bei diesem Angriff der Wächter und ihrer Bombe auf grausame Weise ums Leben gekommen. Kiawa schluckte schwer. Dieser Krieg hatte schon so viele Opfer gefordert und auch wenn sie wusste, dass diese Opfer nicht um sonst waren, schmerzten sie doch bis in das tiefste Innere ihrer Seele.
Sie räusperte sich:
„Ich hoffe, euch allen ist bewusst, was für dunkle Mächte in naher Zukunft auf uns zukommen werden?"
Für den Bruchteil einer Sekunde, wollte Kiawa den anderen von ihren Beobachtungen über diesen einen Agenten erzählen. Über sein abnormales Verhalten, dass sie sich vielleicht auch nur eingebildet hatte. Sie war sich nicht sicher und so tat sie diesen Gedanken beiseite und wandte sich wieder dem bisherigen Thema zu:
"Die Maschinen sind unermüdlich, sie planen und entwickeln immer gefährlichere Waffen und haben nur ein Ziel vor Augen: Uns alle zu vernichten, die gesamte Menschheit zu unterjochen und für ihre eigenen Zwecke auszubeuten!“
Kiawa schaute in die Runde. In den Gesichtern der anderen Rebellen sah sie Angst, Betroffenheit und Sorge, jedoch genauso Mut, Tatkraft und Entschlossenheit.
„Wir sind nicht viele, eine absolute Untermacht gegenüber unserer Feinde. Aber ich denke, dass wir doch einen Vorteil ihnen gegenüber haben: Wir leben!
Und genau dafür kämpfen wir! Das Leben der Menschen ist unser kostbarstes Gut und das gilt es mit allen Mitteln zu verteidigen. Wir sind dazu berufen, Soldaten in einem Krieg zu sein und ich weiß, dass wir diesen Krieg gewinnen werden, wenn wir …“.
„Wie können sie sich da so sicher sein, Captain?“ warf Sid ein und unterbrach Kiawa damit in ihren Ausführungen.
Kiawas Gesicht zeigte keine Regung, weder Missbilligung, noch Ärgernis spiegelte es wider. Sie sah die junge Rebellin an, ehe sich auf ihren Lippen langsam der Hauch eines Lächelns zeigte und sie ruhig weiter sprach:
„Weil ich an IHN glaube … und ich glaube an uns!
Wir müssen uns nur der Gefahren bewusst sein, die uns bevor stehen und dann können wir uns ihnen auch stellen. Deshalb ist es wichtig, dass die neuen Waffen der Maschinen genaustens ermittelt und untersucht werden. Wir brauchen Fakten, Leute! Fakten aus denen wir Schlüsse ziehen können und die wir für unsere eigene Entwicklung nutzen können. Unsere Ergebnisse müssen so schnell wie möglich nach Zion gelangen, um dort unseren Technikern und Mechanikern zur Verfügung zu stehen. Unser Verteidigungssystem muss ausgebaut werden, sowohl in Zion, als auch das unserer Schiffe.
Floyd, du bist selbst Techniker, mach dich daran und sieh was du machen kannst.“
Floyd nickte. Kiawa wandte sich an Fog:
„Du sagtest, auch ihr hattet schon Kontakt mit einer Bombe? Was war das?“
[Matrix - CC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Wartungsraum – Alucard-, Necessitas-, Bahamut-Crew]
Zuletzt bearbeitet von schwarzerFuchs am 26.06.2005, 21:00, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Anmeldungsdatum: 06.11.2003
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Titel: Schatten fasst man nicht?
[Matrix – Mega City - Ashland – Untergrund/Kanalisation - Schacht – Kanaltechniker]
Durch den Hieb mit dem Schraubenzieher begannen sich die Rotorenblätter des Ventilators innerhalb des schmalen Lüftungsschachtes unter leisem, gleichmäßigem Quietschen nach jahrelanger Ruhezeit wieder zu drehen. Die fade Luft der Oberfläche kühlte von nun an wieder diesen Teil des Wartungsschachtes und blies zugleich auch dem schmierigen Gesicht des Technikers ein Mindestmaß an Frischluft zu, der, gezeichnet von seinem dreckigen Arbeitsumfeld unter Tage, sichtlich unter der grünen Latzhose mit der widerwärtigsten aller menschlichen Ausdünstungen, dem Schweiß, zu kämpfen hatte.
Das Individuum trug seinen Teil zum simulierten Gestank der verbliebenen Zivilisationsform innerhalb dieser Welt bei, übertroffen wurde er jedoch noch um einiges vom ohnehin vorherrschenden bestialischen Gestank und der hohen Luftfeuchtigkeit, die sich wie ein Virus im Untergrund festgesetzt hatte. Das eingestickte Emblem der Stadtverwaltung, das sich kaum noch vom dunkel-schmierigem Grün der Arbeitskleidung absetzte und der Schriftzug "City Staff" mussten schon lange von allerlei Unreinheiten und einer Vielzahl von Erregern besetzt worden sein, die beim nächsten Hautkontakt, dem traurigen Säuger immer wahrscheinlicher einen frühen Tod bescheren sollten. Sein Körper würde vom System abgespeist und wiederverwertet, um die aktiven Lieferanten mit ihren eigenen, notwendigen Mineralien zu versorgen, ein perfekt synchronisierter Kreislauf der nicht aufzuhalten, immer wieder von neuem anfing – soweit war es jedoch noch nicht.
Der Techniker warf die Hilfsmittel schlampig in den rostbraunen Werkzeugkoffer und wischte sich mit einem Tuch aus seiner Gesäßtasche die feuchte Stirn ab. Nach dem er eine kleine Menge Speichel gekonnt auf den Kanalboden gerotzt hatte, wandte er sich per Funkgerät an seinen Kollegen, der gut 30 Meter oberhalb am Straßenrand in einem alten Van saß und aus seinem Dämmerschlaf auffuhr. Von der Straßenlaterne geblendet, rieb er sich die Augen und bestätigte mit einem kurzen Blick auf die Instrumente, das die Lüftungsanlage wieder funktioniere.
„Wir sind dann für heute fertig, das war der letzte Schacht. Machen wir Feierabend.“
Diese Worte sprach der Techniker müde und erschöpft, während er immer näher auf den Ausgang, eine alte Gittertür, die in den nahe gelegenen U-Bahnschacht führte, zu kam. Das unmerkliche weiße Zucken der Codierung blieb seinem Blick dabei jedoch unbemerkt. Er sah in dieser Sekunde den bloßen Anschein alter Ziegelgemäuer und vergilbter Kanalleuchten, die sich langsam in Fetzen und Einzelteile zu zerreißen schienen, bis vollkommene Schwärze sein Bewusstsein verhüllte. Bei der Übernahme des Unwissenden durch den kraftvollen Wandel in einen Agenten des Systems, leistete dieser kaum Widerstand, alles ging sehr schnell und geräuscharm von statten.
Allein das brutale Knacken des Rückgrates ließ einpaar Ratten die Köpfe einfahren. Sie verschwanden wenig später in einem der zahlreichen Löcher der Wände, als Agent Will seine Kopierung vollendet hatte. Der starre Blick geradeaus zur Gittertür gerichtet, zogen sich die schmalen Mundwinkel des Wächters augenblicklich aufgrund der Dämpfe, die auch ihm nun in all ihren Facetten simuliert wurden, weit nach unten. Wie angewidert schritt er nach dem Abtasten des Ohrsteckers gen U-Bahnschacht, den er in diesem Moment erreicht hatte.
[Matrix – Mega City - Ashland – Untergrund - U-Bahnschacht – Seraph]
In allen Dingen, die dieser Exilant auf seinen Wegen mit sich nahm, konnte man annehmen Seraph befände sich in einer Art Trance oder höheren spirituellen Nebelung, die sich in soweit äußerlich bemerkbar machte, das er immer leicht geduckt, totenstill und sehr unauffällig einer Fährte folgte. Wie ein Hund, suchend, folgend, befolgend. Auf Geheiß der Herrin auf dem Weg zu einem Ziel. In der nun schon langen Zeitspanne war es dem System bislang leider misslich nicht gelungen, den erfolgreichen Hundefänger zu stellen. Zu lange schon, hatte sich der Geflohene seiner ehemaligen Zweckmäßigkeit entrissen und war von da an, zu einer Art Schatten für die Kontrollorgane geworden. Ein Schatten, den es unter vielen Duckmäusern, dringlichst zu exekutieren gab.
Natürlich spürte Seraph auf eine Art, die durch seinen präzisen, goldhellen Code möglich gemacht wurde, dass sich Gefahr näherte beziehungsweise Obacht geboten war.
Seinen Lauf beschleunigend, setzte er zum Rennen an, als er in diesem Moment ruckartig zwischen den Schienensträngen stehen blieb und die Fäuste erhob. Agent Wills Silhouette schimmerte im gleichen Augenblick vor dem Exilanten auf und entblößte ein fahles Gesicht mit den irreführenden Gesichtszügen der Emotionslosigkeit.
„So trifft man sich wieder…“
…
„Kein Wort des Grußes? Ich nahm zumindest an, Sie würden erstaunt sein, uns wiederzusehen.“
„Nein.“
„So? Nun, folglich haben wir etwas gemeinsam, eine Eigenschaft die unser beider Wesen gar nicht mal so drastisch voneinander unterscheidet...“
„Sie sind hier um etwas zu tun.“
„Korrekt. Und Sie wissen genau, warum wir hier sind, es ist schließlich nicht das erste Mal, soviel müssen wir Ihnen lassen, einmal kamen sie davon...“
Agent Will ging einen weiteren Schritt auf den kampfbereiten Exilanten zu, jedoch ohne ihn zunächst anzugreifen. Nach den Routineanalysen des Programmzustandes und den Code-Werten seines Gegenübers konnte sich der Agent einer weiteren Frage nicht verwehren.
„Ich denke mal Ihr Handeln hatte bis dato den unvermeidlichen Anschein einer höheren maschinellen Macht und deren Weissagungen. Dem stet nichts zur Kontroverse, jedoch führt mich das zu einer unweigerlichen Frage, warum wir Sie gerade hier unten, im Dunkel des Untergrundes auffinden… hat sie Sie wieder losgeschickt um die Geschicke der Menschen zum besseren zu wenden? Sie wissen genauso gut wie wir, wie hoffnungslos dieses Unterfangen doch sein kann…“
Die letzten Worte sprach Agent Will langsam, fast bedrohlich mit der gespaltenen Zunge einer Schlange aus. In selbigen Sekundenbruchteilen hatte ein weiterer Systemagent den wissenslosen Körper des zweiten Technikers oberhalb übernommen und brach nun gekonnt durch ein Gitter, der den Agenten hart aber ohne Haltung zu verlieren auf den Schachtboden aufkommen ließ. Langsam erhob sich Agent Vaughn aus seiner Kniebeuge, blieb jedoch auf seiner etwas entfernten Position. Seraph hatte unterdes mit den drohenden Fausthieben Agent Wills zu kämpfen…
[Matrix – Mega City - Ashland – Untergrund - U-Bahnschacht – Seraph, Agent Vaughn, Agent Will]
Durch den Hieb mit dem Schraubenzieher begannen sich die Rotorenblätter des Ventilators innerhalb des schmalen Lüftungsschachtes unter leisem, gleichmäßigem Quietschen nach jahrelanger Ruhezeit wieder zu drehen. Die fade Luft der Oberfläche kühlte von nun an wieder diesen Teil des Wartungsschachtes und blies zugleich auch dem schmierigen Gesicht des Technikers ein Mindestmaß an Frischluft zu, der, gezeichnet von seinem dreckigen Arbeitsumfeld unter Tage, sichtlich unter der grünen Latzhose mit der widerwärtigsten aller menschlichen Ausdünstungen, dem Schweiß, zu kämpfen hatte.
Das Individuum trug seinen Teil zum simulierten Gestank der verbliebenen Zivilisationsform innerhalb dieser Welt bei, übertroffen wurde er jedoch noch um einiges vom ohnehin vorherrschenden bestialischen Gestank und der hohen Luftfeuchtigkeit, die sich wie ein Virus im Untergrund festgesetzt hatte. Das eingestickte Emblem der Stadtverwaltung, das sich kaum noch vom dunkel-schmierigem Grün der Arbeitskleidung absetzte und der Schriftzug "City Staff" mussten schon lange von allerlei Unreinheiten und einer Vielzahl von Erregern besetzt worden sein, die beim nächsten Hautkontakt, dem traurigen Säuger immer wahrscheinlicher einen frühen Tod bescheren sollten. Sein Körper würde vom System abgespeist und wiederverwertet, um die aktiven Lieferanten mit ihren eigenen, notwendigen Mineralien zu versorgen, ein perfekt synchronisierter Kreislauf der nicht aufzuhalten, immer wieder von neuem anfing – soweit war es jedoch noch nicht.
Der Techniker warf die Hilfsmittel schlampig in den rostbraunen Werkzeugkoffer und wischte sich mit einem Tuch aus seiner Gesäßtasche die feuchte Stirn ab. Nach dem er eine kleine Menge Speichel gekonnt auf den Kanalboden gerotzt hatte, wandte er sich per Funkgerät an seinen Kollegen, der gut 30 Meter oberhalb am Straßenrand in einem alten Van saß und aus seinem Dämmerschlaf auffuhr. Von der Straßenlaterne geblendet, rieb er sich die Augen und bestätigte mit einem kurzen Blick auf die Instrumente, das die Lüftungsanlage wieder funktioniere.
„Wir sind dann für heute fertig, das war der letzte Schacht. Machen wir Feierabend.“
Diese Worte sprach der Techniker müde und erschöpft, während er immer näher auf den Ausgang, eine alte Gittertür, die in den nahe gelegenen U-Bahnschacht führte, zu kam. Das unmerkliche weiße Zucken der Codierung blieb seinem Blick dabei jedoch unbemerkt. Er sah in dieser Sekunde den bloßen Anschein alter Ziegelgemäuer und vergilbter Kanalleuchten, die sich langsam in Fetzen und Einzelteile zu zerreißen schienen, bis vollkommene Schwärze sein Bewusstsein verhüllte. Bei der Übernahme des Unwissenden durch den kraftvollen Wandel in einen Agenten des Systems, leistete dieser kaum Widerstand, alles ging sehr schnell und geräuscharm von statten.
Allein das brutale Knacken des Rückgrates ließ einpaar Ratten die Köpfe einfahren. Sie verschwanden wenig später in einem der zahlreichen Löcher der Wände, als Agent Will seine Kopierung vollendet hatte. Der starre Blick geradeaus zur Gittertür gerichtet, zogen sich die schmalen Mundwinkel des Wächters augenblicklich aufgrund der Dämpfe, die auch ihm nun in all ihren Facetten simuliert wurden, weit nach unten. Wie angewidert schritt er nach dem Abtasten des Ohrsteckers gen U-Bahnschacht, den er in diesem Moment erreicht hatte.
[Matrix – Mega City - Ashland – Untergrund - U-Bahnschacht – Seraph]
In allen Dingen, die dieser Exilant auf seinen Wegen mit sich nahm, konnte man annehmen Seraph befände sich in einer Art Trance oder höheren spirituellen Nebelung, die sich in soweit äußerlich bemerkbar machte, das er immer leicht geduckt, totenstill und sehr unauffällig einer Fährte folgte. Wie ein Hund, suchend, folgend, befolgend. Auf Geheiß der Herrin auf dem Weg zu einem Ziel. In der nun schon langen Zeitspanne war es dem System bislang leider misslich nicht gelungen, den erfolgreichen Hundefänger zu stellen. Zu lange schon, hatte sich der Geflohene seiner ehemaligen Zweckmäßigkeit entrissen und war von da an, zu einer Art Schatten für die Kontrollorgane geworden. Ein Schatten, den es unter vielen Duckmäusern, dringlichst zu exekutieren gab.
Natürlich spürte Seraph auf eine Art, die durch seinen präzisen, goldhellen Code möglich gemacht wurde, dass sich Gefahr näherte beziehungsweise Obacht geboten war.
Seinen Lauf beschleunigend, setzte er zum Rennen an, als er in diesem Moment ruckartig zwischen den Schienensträngen stehen blieb und die Fäuste erhob. Agent Wills Silhouette schimmerte im gleichen Augenblick vor dem Exilanten auf und entblößte ein fahles Gesicht mit den irreführenden Gesichtszügen der Emotionslosigkeit.
„So trifft man sich wieder…“
…
„Kein Wort des Grußes? Ich nahm zumindest an, Sie würden erstaunt sein, uns wiederzusehen.“
„Nein.“
„So? Nun, folglich haben wir etwas gemeinsam, eine Eigenschaft die unser beider Wesen gar nicht mal so drastisch voneinander unterscheidet...“
„Sie sind hier um etwas zu tun.“
„Korrekt. Und Sie wissen genau, warum wir hier sind, es ist schließlich nicht das erste Mal, soviel müssen wir Ihnen lassen, einmal kamen sie davon...“
Agent Will ging einen weiteren Schritt auf den kampfbereiten Exilanten zu, jedoch ohne ihn zunächst anzugreifen. Nach den Routineanalysen des Programmzustandes und den Code-Werten seines Gegenübers konnte sich der Agent einer weiteren Frage nicht verwehren.
„Ich denke mal Ihr Handeln hatte bis dato den unvermeidlichen Anschein einer höheren maschinellen Macht und deren Weissagungen. Dem stet nichts zur Kontroverse, jedoch führt mich das zu einer unweigerlichen Frage, warum wir Sie gerade hier unten, im Dunkel des Untergrundes auffinden… hat sie Sie wieder losgeschickt um die Geschicke der Menschen zum besseren zu wenden? Sie wissen genauso gut wie wir, wie hoffnungslos dieses Unterfangen doch sein kann…“
Die letzten Worte sprach Agent Will langsam, fast bedrohlich mit der gespaltenen Zunge einer Schlange aus. In selbigen Sekundenbruchteilen hatte ein weiterer Systemagent den wissenslosen Körper des zweiten Technikers oberhalb übernommen und brach nun gekonnt durch ein Gitter, der den Agenten hart aber ohne Haltung zu verlieren auf den Schachtboden aufkommen ließ. Langsam erhob sich Agent Vaughn aus seiner Kniebeuge, blieb jedoch auf seiner etwas entfernten Position. Seraph hatte unterdes mit den drohenden Fausthieben Agent Wills zu kämpfen…
[Matrix – Mega City - Ashland – Untergrund - U-Bahnschacht – Seraph, Agent Vaughn, Agent Will]
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[Matrix - CC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Wartungsraum – Alucard-, Necessitas-, Bahamut-Crew]
"Ja, die Maschinen hatten uns bei einem Angriff vergleichsweise verschont.
Sie hatten die Hülle leicht durchbrochen und uns so zu Reperaturarbeiten gezwungen. Dabei ist unseren Technickerinnen Infante und Sid eine eigenartig glatte Fläche an der Schiffshülle aufgefallen.
Es war ein Peilsender, welcher an eine Bombe angeschlossen war, welche bei Energieverlust explodiert.
Die Maschinen hatten uns verschont, damit wir nach Zion zurückkehren und ihnen den Weg weisen. Allerdings bekam die SOnde zu wenig Energie und gab eine falsche Position durch. Wir konnten sie mittels eines externen Energiekreises auswerfen.
Dieser Fehler wird demn Maschinen allerdings so schnell nicht mehr passieren. Wir hatten nur großes Glück und gute Technicker. Bei einem erneuten Angriff mit diesen Waffen werden wir vielleicht gezwungen sein, schiffe aufzugeben. Denn entweder zeigen wir den Maschinen den Weg, oder wir zerstören ein ganzes Schiff. Den zurücklassen können wir die nicht!"
Fog sah die drei Captains an. Sie schienen noch etwas besorgter zu sein, nachdem sie nun über zwei neue Waffen der Maschinen wussten.
[Matrix - CC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Wartungsraum – Alucard-, Necessitas-, Bahamut-Crew]
"Ja, die Maschinen hatten uns bei einem Angriff vergleichsweise verschont.
Sie hatten die Hülle leicht durchbrochen und uns so zu Reperaturarbeiten gezwungen. Dabei ist unseren Technickerinnen Infante und Sid eine eigenartig glatte Fläche an der Schiffshülle aufgefallen.
Es war ein Peilsender, welcher an eine Bombe angeschlossen war, welche bei Energieverlust explodiert.
Die Maschinen hatten uns verschont, damit wir nach Zion zurückkehren und ihnen den Weg weisen. Allerdings bekam die SOnde zu wenig Energie und gab eine falsche Position durch. Wir konnten sie mittels eines externen Energiekreises auswerfen.
Dieser Fehler wird demn Maschinen allerdings so schnell nicht mehr passieren. Wir hatten nur großes Glück und gute Technicker. Bei einem erneuten Angriff mit diesen Waffen werden wir vielleicht gezwungen sein, schiffe aufzugeben. Denn entweder zeigen wir den Maschinen den Weg, oder wir zerstören ein ganzes Schiff. Den zurücklassen können wir die nicht!"
Fog sah die drei Captains an. Sie schienen noch etwas besorgter zu sein, nachdem sie nun über zwei neue Waffen der Maschinen wussten.
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[Matrix - MC - Ashland - U-Bahn-Wartungsraum - Alucard-, Bahamut-, Nec-Crew]
Lazarus hörte besorgt die Informationen über die neuen Waffensysteme der Maschinen. Sie würden sicherlich nicht gerade dazu beitragen, den Kampf leichter zu machen, und er war auch so schon schwer genug. Aber er war dankbar dafür, dass seine Kollegin und Freundin die passenden Worte fand, um auch Mut und Kampfgeist hervorzurufen.
Nach Fogs bericht wartete Lazarus einige Sekunden darauf, ob noch ein anderer Rebell das Wort ergreifen wollte. Als das nicht geschah, sah Lazarus voller Stolz durch die Runde und sah sich die Gesichter seiner Familie an. Kiawa hatte recht, sie waren wenige, sehr wenige. Aber diese Wenigen waren entschlossen, verbunden und bereit, zu kämpfen. Das war alles was sie brauchten. Er stand auf.
"Auch wenn wir hier und heute viele beunruhigende Nachrichten gehört haben, dürfen wir uns davon nicht einschüchtern lassen. Eine unserer stärksten Waffen ist der Mut und den dürfen wir uns nicht nehmen lassen, genausowenig wie unser stärkste Waffe, die alle anderen überwiegt: Unser Glaube daran, dass wir gewinnen können und werden. Dieser Glaube mündet bei vielen von uns in einer Person, die es nun zu finden gilt und auch dabei werden wir Erfolg haben, davon bin ich überzeugt. Wir dürfen und wir werden nicht verzagen! Wir haben alle Chancen, die wir brauchen."
Lazarus ließ seine Worte nachhallen und sah sich noch ein letztes Mal um.
"Ich danke euch für euer Kommen. Es wird viel Zeit ins Land gehen, bis wir uns alle wiedersehen werden. Ich freue mich
darauf.", schloss Lazarus letztendlich...nicht eine Sekunde zu früh.
[Matrix - MC - Ashland - U-Bahn-Wartungsraum - Alucard-, Bahamut-, Nec-Crew][Matrix - MC - Ashland - U-Bahn-Schacht - Agent Will, Agent Vaughn, Seraph]
Seraph wusste, warum ihn das Orakel geschickt hatte und so war er keineswegs überrascht, in das Antlitz eines Agenten zu blicken. Er hatte zwar nicht erwartet, ihnen zu begegnen, bevor er den Treffpunkt der Rebellen erreicht hatte, aber das spielte nun auch keine Rolle mehr.
Seraph blieb ein paar Meter vor dem Systemwächter stehen und ließ dessen verbale Höhenflüge über sich ergehen, ohne auch nur den geringsten Wert auf deren Inhalt zu geben. Vielmehr nutze er diese Gnadenfrist um sich zu konzentrieren, unauffällig den Raum zu erfassen und sich innerlich auf einen harten Kampf einzustellen.
Während einer längeren Wortsalve hörte Seraph etwas quietschen und dann etwas hinter sich aufkommen. Er brauchte sich gar nicht umzudrehen, um zu wissen, was da hinter ihm gelandet war. Dennoch ließ sich Seraph auch davon nicht aus der Ruhe bringen. Er hatte schon zu oft gegen Agenten gekämpft, als das er jetzt deswegen in Angst verfallen könnte. Diese Kämpfe waren sicherlich nie einfach gewesen, aber der bloße Fakt, dass er noch existierte, verriet, wie diese Kämpfe stets ausgegangen waren.
Der Agent vor ihm hatte nun aufgehört, seiner Zunge Auslauf zu gönnen und schwang 2 viel gefährlichere Waffen: seine Fäuste.
Seraph blockte diese außnahmslos ab, merkte aber wohl, dass sein Kontrahent noch nicht mit vollem Einsatz kämpfte. Der zweite Agent erweckte nicht den Anschein, eingreifen zu wollen. Er rührte sich keinen Millimeter, sah dem Geschehen zu und schien auf Befehle zu warten.
Seraph konzentrierte sich nun wieder auf Agent Will, der noch immer unerbittlich auf ihn einschlug.
[Matrix - MC - Ashland - U-Bahn-Schacht - Agent Will, Agent Vaughn, Seraph]
[Matrix - MC - Ashland - U-Bahn-Wartungsraum - Alucard-, Bahamut-, Nec-Crew]
Gerade hatte Lazarus sein letztes Wort gesprochen, als 3 Handys zeitgleich begannen zu läuten. Nämlich die von Lazarus, Case und Kiawa. Sofort fuhren alle von ihren Stühlen hoch, denn das konnte nur eins bedeuten.
Kiawa beantwortete den Anruf. In ihrem Gesicht spiegelten sich Sorge, dann etwas Verwirrung. Sie steckte ihr Handy wieder ein und begann zu sprechen.
"Agenten sind in der Nähe, aber sie werden noch von Serpah aufgehalten. Geht so schnell wie möglich zu euren Ausgängen zurück."
Der letzte Satz war eigentlich unnötig, denn alle Rebellen waren bereits auf dem Weg zu den Türen. Die Bahamutcrew verließ den Raum durch die Vordertür, die anderen beiden Crews durch den Hinterausgang. Lorelai und Aithra waren die letzten, die den Raum verließen, nicht ohne 5 Molotovcocktails hineinzuwerfen. Sofort fing alles Feuer: der Tisch, die Stühle, die Lichtanalge und das wichtigste, die Akten.
[Matrix - MC - Ashland - U-Bahn-Wartungsraum - Alucard-, Bahamut-, Nec-Crew]
[Matrix - MC - Ashland - U-Bahn-Schacht - Agent Will, Agent Vaughn, Seraph]
Seraph war inzwischen offensiver geworden und setzte Agent Will mit kräftigen Schlägen und Tritten zu. Er schraubte sich nach unten und versuchte seinem Feind die Beine wegzuziehen. Wasser spritze auf, als sein Fuß eine Pfütze durchschnitt, doch der Agent sprang rechtzeitig hoch. Seraph fuhr herum und streckte seinen Arm aus. Ihm gelang ein Treffer mitten in das Gesicht des Agenten woraufhin seine Sonnenbrille davonflog und zu Bruch ging. Agent Will nutze diesen Schwung, drehte sich einmal um sich selbst und auch seine Faust zertrümmerte nun Seraphs Brille. Des Orakels Wächter duckte sich unter weiteren Schlägen hinweg, trat dem Agenten 2 mal in die Magengrube, drehte sich um 180° und setzte einen 3. kräftigen Tritt nach. Agent Will taumelte zurück und fiel hinunter auf die Gleise.
Seraph hörte schnelle Schritte von hinten. Darauf hatte er gewartet. Er strich seine weiße Jacke zurück und zog 2 Holzstäbe aus seinem Gürtel, die über 5 Kettenglieder mit jeweils einem anderen Holzstab verbunden waren.
Als Agent Vaughn gerade von hinten zu einem Schlag ansetzen wollte, fuhr Seraph herum und schlug mit seinem Waffen auf ihn ein. Für Agent Vaughn war es unmöglich, diese Waffe zu blocken und so bleib ihm nichts anderes übrig, als auszuweichen, was nicht immer nur von Erfolg gekrönt war. Seraph konnte einige Treffer plazieren, doch den Bruchteil einer Sekunde lang war seine Deckung fehlerhaft. Die Systemmarionette erkannte diese Schwäche sofort und schlug ihrem Feind mit beiden Fäusten gegen die Brust. Unter diesem Schwung konnte sich Seraph nicht halten, flog nach hinten und prallte gegen die Wand des Schachtes, rutschte nach unten und kam auf den Gleisen auf. Sofort war er wieder auf den Beinen und sah bereits Agent Will, der seine Halswirbelknochen knacken ließ, auf ihn zu kommen. Hinter Seraph landete Agent Vaugh und näherte sich ebenfalls mit langsamen Schritten unter dem Knacken seiner Fingerknochen.
Seraph stand zwischen ihnen, sah abwechselnd vor und hinter sich und wartete den richtigen Augenblick ab. Urplötzlich beschleunigten die Agenten ihre Schritte und Seraph ließ seine Schlagstöcke vor seiner Brust und über seinem Kopf rotieren. Er stellte sich seitlich, um diesen 2-Fronten-Angriff besser handhaben zu können. Agent Will kam mit erhobener Faust auf ihn zu und Seraph duckte sich unter seinem Schlag weg. Er hielt beide Agenten in Schach und konnte erfolgreich verhindern, dass er selbst getroffen wurde. Er dirigierte das Kampfgeschehen so, dass sich die ganze Gruppe um 90° drehte. Agent Will stand nun von der Wand, Agent Vaughn vor dem Absatz der Bahngleise hinauf zur Station. Seraph verteidigte sich weiterhin mit seinen Waffen und setzte seine Füße ein, um weiterhin Druck auszuüben. Die Agenten konnte er somit in Schach halten, aber ewig würde er das nicht aushalten. Er spürte bereits, dass seine Kräfte schwanden und er wusste sehr gut, wie unermüdlich Agenten kämpften. Er konnte seine Feinde nicht länger aufhalten und konnte nur hoffen, dass er den Rebellen genug Zeit verschafft hatte. Er zielte mit seinem Schlagstöcken auf die Schultern der Agenten und zwang sie damit ein wenig in die Knie. Seraph nahm seine Gedanken ein letztes Mal zusammen und konzentrierte sich. Er sprang nach oben, trat mit übermenschlicher Kraft gleichzeitig nach vorn und hinten und erwischte beide Agenten am Brustbein. Diese wurden sofort von ihren Füßen gerissen und prallten in die zerberstenden Wände hinter ihnen. Sofort griff Seraph erneut an seinen Gürtel, holte 2 Ninja-Sterne hervor und schoss sie in Richtung seiner beiden Feinde. Sie zerschnitten surrend die Luft bis sie ihr Ziel, die Kehlen der Agenten, fanden und trafen. Röchelnd sackten sie zusammen und verließen sofort zitternd ihre Wirte. Blendendes Licht strahlte Seraph für kurze Zeit entgegen, bis es wieder völlig dunkel wurde und er von 2 toten Technikern umgeben war.
Seraph zog seine Jacke zurecht und rannte dann die Bahngleise entlang, in der Hoffnung, seine Freunde zu finden.
[Matrix - MC - Ashland - U-Bahn-Schacht - Seraph]
Lazarus hörte besorgt die Informationen über die neuen Waffensysteme der Maschinen. Sie würden sicherlich nicht gerade dazu beitragen, den Kampf leichter zu machen, und er war auch so schon schwer genug. Aber er war dankbar dafür, dass seine Kollegin und Freundin die passenden Worte fand, um auch Mut und Kampfgeist hervorzurufen.
Nach Fogs bericht wartete Lazarus einige Sekunden darauf, ob noch ein anderer Rebell das Wort ergreifen wollte. Als das nicht geschah, sah Lazarus voller Stolz durch die Runde und sah sich die Gesichter seiner Familie an. Kiawa hatte recht, sie waren wenige, sehr wenige. Aber diese Wenigen waren entschlossen, verbunden und bereit, zu kämpfen. Das war alles was sie brauchten. Er stand auf.
"Auch wenn wir hier und heute viele beunruhigende Nachrichten gehört haben, dürfen wir uns davon nicht einschüchtern lassen. Eine unserer stärksten Waffen ist der Mut und den dürfen wir uns nicht nehmen lassen, genausowenig wie unser stärkste Waffe, die alle anderen überwiegt: Unser Glaube daran, dass wir gewinnen können und werden. Dieser Glaube mündet bei vielen von uns in einer Person, die es nun zu finden gilt und auch dabei werden wir Erfolg haben, davon bin ich überzeugt. Wir dürfen und wir werden nicht verzagen! Wir haben alle Chancen, die wir brauchen."
Lazarus ließ seine Worte nachhallen und sah sich noch ein letztes Mal um.
"Ich danke euch für euer Kommen. Es wird viel Zeit ins Land gehen, bis wir uns alle wiedersehen werden. Ich freue mich
darauf.", schloss Lazarus letztendlich...nicht eine Sekunde zu früh.
[Matrix - MC - Ashland - U-Bahn-Wartungsraum - Alucard-, Bahamut-, Nec-Crew][Matrix - MC - Ashland - U-Bahn-Schacht - Agent Will, Agent Vaughn, Seraph]
Seraph wusste, warum ihn das Orakel geschickt hatte und so war er keineswegs überrascht, in das Antlitz eines Agenten zu blicken. Er hatte zwar nicht erwartet, ihnen zu begegnen, bevor er den Treffpunkt der Rebellen erreicht hatte, aber das spielte nun auch keine Rolle mehr.
Seraph blieb ein paar Meter vor dem Systemwächter stehen und ließ dessen verbale Höhenflüge über sich ergehen, ohne auch nur den geringsten Wert auf deren Inhalt zu geben. Vielmehr nutze er diese Gnadenfrist um sich zu konzentrieren, unauffällig den Raum zu erfassen und sich innerlich auf einen harten Kampf einzustellen.
Während einer längeren Wortsalve hörte Seraph etwas quietschen und dann etwas hinter sich aufkommen. Er brauchte sich gar nicht umzudrehen, um zu wissen, was da hinter ihm gelandet war. Dennoch ließ sich Seraph auch davon nicht aus der Ruhe bringen. Er hatte schon zu oft gegen Agenten gekämpft, als das er jetzt deswegen in Angst verfallen könnte. Diese Kämpfe waren sicherlich nie einfach gewesen, aber der bloße Fakt, dass er noch existierte, verriet, wie diese Kämpfe stets ausgegangen waren.
Der Agent vor ihm hatte nun aufgehört, seiner Zunge Auslauf zu gönnen und schwang 2 viel gefährlichere Waffen: seine Fäuste.
Seraph blockte diese außnahmslos ab, merkte aber wohl, dass sein Kontrahent noch nicht mit vollem Einsatz kämpfte. Der zweite Agent erweckte nicht den Anschein, eingreifen zu wollen. Er rührte sich keinen Millimeter, sah dem Geschehen zu und schien auf Befehle zu warten.
Seraph konzentrierte sich nun wieder auf Agent Will, der noch immer unerbittlich auf ihn einschlug.
[Matrix - MC - Ashland - U-Bahn-Schacht - Agent Will, Agent Vaughn, Seraph]
[Matrix - MC - Ashland - U-Bahn-Wartungsraum - Alucard-, Bahamut-, Nec-Crew]
Gerade hatte Lazarus sein letztes Wort gesprochen, als 3 Handys zeitgleich begannen zu läuten. Nämlich die von Lazarus, Case und Kiawa. Sofort fuhren alle von ihren Stühlen hoch, denn das konnte nur eins bedeuten.
Kiawa beantwortete den Anruf. In ihrem Gesicht spiegelten sich Sorge, dann etwas Verwirrung. Sie steckte ihr Handy wieder ein und begann zu sprechen.
"Agenten sind in der Nähe, aber sie werden noch von Serpah aufgehalten. Geht so schnell wie möglich zu euren Ausgängen zurück."
Der letzte Satz war eigentlich unnötig, denn alle Rebellen waren bereits auf dem Weg zu den Türen. Die Bahamutcrew verließ den Raum durch die Vordertür, die anderen beiden Crews durch den Hinterausgang. Lorelai und Aithra waren die letzten, die den Raum verließen, nicht ohne 5 Molotovcocktails hineinzuwerfen. Sofort fing alles Feuer: der Tisch, die Stühle, die Lichtanalge und das wichtigste, die Akten.
[Matrix - MC - Ashland - U-Bahn-Wartungsraum - Alucard-, Bahamut-, Nec-Crew]
[Matrix - MC - Ashland - U-Bahn-Schacht - Agent Will, Agent Vaughn, Seraph]
Seraph war inzwischen offensiver geworden und setzte Agent Will mit kräftigen Schlägen und Tritten zu. Er schraubte sich nach unten und versuchte seinem Feind die Beine wegzuziehen. Wasser spritze auf, als sein Fuß eine Pfütze durchschnitt, doch der Agent sprang rechtzeitig hoch. Seraph fuhr herum und streckte seinen Arm aus. Ihm gelang ein Treffer mitten in das Gesicht des Agenten woraufhin seine Sonnenbrille davonflog und zu Bruch ging. Agent Will nutze diesen Schwung, drehte sich einmal um sich selbst und auch seine Faust zertrümmerte nun Seraphs Brille. Des Orakels Wächter duckte sich unter weiteren Schlägen hinweg, trat dem Agenten 2 mal in die Magengrube, drehte sich um 180° und setzte einen 3. kräftigen Tritt nach. Agent Will taumelte zurück und fiel hinunter auf die Gleise.
Seraph hörte schnelle Schritte von hinten. Darauf hatte er gewartet. Er strich seine weiße Jacke zurück und zog 2 Holzstäbe aus seinem Gürtel, die über 5 Kettenglieder mit jeweils einem anderen Holzstab verbunden waren.
Als Agent Vaughn gerade von hinten zu einem Schlag ansetzen wollte, fuhr Seraph herum und schlug mit seinem Waffen auf ihn ein. Für Agent Vaughn war es unmöglich, diese Waffe zu blocken und so bleib ihm nichts anderes übrig, als auszuweichen, was nicht immer nur von Erfolg gekrönt war. Seraph konnte einige Treffer plazieren, doch den Bruchteil einer Sekunde lang war seine Deckung fehlerhaft. Die Systemmarionette erkannte diese Schwäche sofort und schlug ihrem Feind mit beiden Fäusten gegen die Brust. Unter diesem Schwung konnte sich Seraph nicht halten, flog nach hinten und prallte gegen die Wand des Schachtes, rutschte nach unten und kam auf den Gleisen auf. Sofort war er wieder auf den Beinen und sah bereits Agent Will, der seine Halswirbelknochen knacken ließ, auf ihn zu kommen. Hinter Seraph landete Agent Vaugh und näherte sich ebenfalls mit langsamen Schritten unter dem Knacken seiner Fingerknochen.
Seraph stand zwischen ihnen, sah abwechselnd vor und hinter sich und wartete den richtigen Augenblick ab. Urplötzlich beschleunigten die Agenten ihre Schritte und Seraph ließ seine Schlagstöcke vor seiner Brust und über seinem Kopf rotieren. Er stellte sich seitlich, um diesen 2-Fronten-Angriff besser handhaben zu können. Agent Will kam mit erhobener Faust auf ihn zu und Seraph duckte sich unter seinem Schlag weg. Er hielt beide Agenten in Schach und konnte erfolgreich verhindern, dass er selbst getroffen wurde. Er dirigierte das Kampfgeschehen so, dass sich die ganze Gruppe um 90° drehte. Agent Will stand nun von der Wand, Agent Vaughn vor dem Absatz der Bahngleise hinauf zur Station. Seraph verteidigte sich weiterhin mit seinen Waffen und setzte seine Füße ein, um weiterhin Druck auszuüben. Die Agenten konnte er somit in Schach halten, aber ewig würde er das nicht aushalten. Er spürte bereits, dass seine Kräfte schwanden und er wusste sehr gut, wie unermüdlich Agenten kämpften. Er konnte seine Feinde nicht länger aufhalten und konnte nur hoffen, dass er den Rebellen genug Zeit verschafft hatte. Er zielte mit seinem Schlagstöcken auf die Schultern der Agenten und zwang sie damit ein wenig in die Knie. Seraph nahm seine Gedanken ein letztes Mal zusammen und konzentrierte sich. Er sprang nach oben, trat mit übermenschlicher Kraft gleichzeitig nach vorn und hinten und erwischte beide Agenten am Brustbein. Diese wurden sofort von ihren Füßen gerissen und prallten in die zerberstenden Wände hinter ihnen. Sofort griff Seraph erneut an seinen Gürtel, holte 2 Ninja-Sterne hervor und schoss sie in Richtung seiner beiden Feinde. Sie zerschnitten surrend die Luft bis sie ihr Ziel, die Kehlen der Agenten, fanden und trafen. Röchelnd sackten sie zusammen und verließen sofort zitternd ihre Wirte. Blendendes Licht strahlte Seraph für kurze Zeit entgegen, bis es wieder völlig dunkel wurde und er von 2 toten Technikern umgeben war.
Seraph zog seine Jacke zurecht und rannte dann die Bahngleise entlang, in der Hoffnung, seine Freunde zu finden.
[Matrix - MC - Ashland - U-Bahn-Schacht - Seraph]
Zuletzt bearbeitet von 4Jesus am 26.06.2005, 21:42, insgesamt 2-mal bearbeitet
: Orakel :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 4149
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 4149
Titel:
[Matrix - CC - Ashland - U-Bahn-Wartungsraum - Alucard-, Bahamut-, Nec-Crew]
Fog war gerade dabei über den Vorfall mit der neuartigen Bombe zu berichten.
Gerade als er mit seinem Bericht abgeschlossen hatte, begannen auf einmal die Handys der Captains an zu läuten.
Kiawa nam sofort als erste ab Anruf. Der Ausdruck auf Kiawas Gesicht bestätigte was Case bereits vermutet hatte.
"Es sind Agenten in der Nähe, aber sie werden von...Seraph beschäftigt.", sprach Kiawa.
"Geht sofort zu euren Ausgängen!!!"
Das musste man ihnen nicht zweimal sagen. Die Crew der Bahamut machte sich sofort auf zur Vordertür.
Als der durch die Tür trat, bekam Case gerade noch mit wie der Raum in Feuer gesetzt wurde.
Gut, sie konnten nur hoffen dass alle Hinweise zerstört werden.
Die Akten waren zwar verloren, aber wenn die Agenten hier eintreffen dürfen sie auf keinen Fall herausfinden was die Rebellen wussten.
Case zog noch einmal sein Handy hervor, sofort hörte er die aufgeregte Stimme von Cad.
"Captain, im U-Bahn Schacht sind Agenten aufgetaucht.
Ihr müsst so schnell wie möglich da raus."
"Wir sind schon auf dem zurück."
"Das war ja klar dass die hier auftauchen.", meinte Infante.
Case hatte erwartet dass dieses Treffen vom System wahrscheinlich nicht ganz unbemerkt bliebe.
Zwar wäre es ihm lieber gewesen wenn sie noch die Möglichkeit gehabt hätten, über diese neue Bedrohung zu beraten,
doch jetzt war keine Zeit mehr. Es ist besser wenn sie sich nun aufteilen würden, um nicht alleauf einmal auf die Agenten zu treffen.
Außerdem wusste jeder was er zu tun hatte.
"Los, beeilen wir uns."
[Matrix - CC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Bahamut-Crew]
Fog war gerade dabei über den Vorfall mit der neuartigen Bombe zu berichten.
Gerade als er mit seinem Bericht abgeschlossen hatte, begannen auf einmal die Handys der Captains an zu läuten.
Kiawa nam sofort als erste ab Anruf. Der Ausdruck auf Kiawas Gesicht bestätigte was Case bereits vermutet hatte.
"Es sind Agenten in der Nähe, aber sie werden von...Seraph beschäftigt.", sprach Kiawa.
"Geht sofort zu euren Ausgängen!!!"
Das musste man ihnen nicht zweimal sagen. Die Crew der Bahamut machte sich sofort auf zur Vordertür.
Als der durch die Tür trat, bekam Case gerade noch mit wie der Raum in Feuer gesetzt wurde.
Gut, sie konnten nur hoffen dass alle Hinweise zerstört werden.
Die Akten waren zwar verloren, aber wenn die Agenten hier eintreffen dürfen sie auf keinen Fall herausfinden was die Rebellen wussten.
Case zog noch einmal sein Handy hervor, sofort hörte er die aufgeregte Stimme von Cad.
"Captain, im U-Bahn Schacht sind Agenten aufgetaucht.
Ihr müsst so schnell wie möglich da raus."
"Wir sind schon auf dem zurück."
"Das war ja klar dass die hier auftauchen.", meinte Infante.
Case hatte erwartet dass dieses Treffen vom System wahrscheinlich nicht ganz unbemerkt bliebe.
Zwar wäre es ihm lieber gewesen wenn sie noch die Möglichkeit gehabt hätten, über diese neue Bedrohung zu beraten,
doch jetzt war keine Zeit mehr. Es ist besser wenn sie sich nun aufteilen würden, um nicht alleauf einmal auf die Agenten zu treffen.
Außerdem wusste jeder was er zu tun hatte.
"Los, beeilen wir uns."
[Matrix - CC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Bahamut-Crew]
: Bürger(in) Zions :
Anmeldungsdatum: 13.11.2003
Beiträge: 724
Anmeldungsdatum: 13.11.2003
Beiträge: 724
Titel:
[Matrix - CC - Ashland - altes U-Bahnsytsem - Bahamut-Crew]
Case blieb kurz stehen und drehte sich zu seiner Crew um.
"Okay, bei der nächsten Gelegenheit teilen wir uns auf. Ihr kennt die Ausgänge. Viel Glück"
Fog, und alle anderen auch, kannte seinen Weg auswendig. Er musste durch das U-Bahn System und durch die Abwasserkanäle um zu dem Ausgang zu gelangen, den sie benutzt hatten, als sie Lazarus verloren. Der Gedanke dorthin zurückzukehren ließ ihn erschaudern aber er hatte keine andere Wahl.
Die Rebellen rannten noch etwa 5 Minuten nebeneinander her als es für Fog an der Zeit war abzuzweigen. Er wünschte dem Rest noch viel Glück und sprang anschließend auf den Bahnsteig, den sie gerade durchquerten. Fog lief den alten verschmutzten und dunklen Bahnsteig und öffnete eine alte schwere Stahltür mit der Aufschrift:
Kein Zutritt für Unbefugte
Fog befand sich nun in einem alten Kontrollraum von dem aus eine weitere Tür in ein schmales Treppenhaus führte. Fog lief die Stufen hinauf. Die nächste Türe blockierte, so dass Fog ihr einen mächtigen Tritt geben musste, welche sie aus den Angeln hob und krachend zu Boden fallen ließ.
"SHIT!" stieß Fog hervor und blickte um sich, als er plötzlich Stimmen hörte. Viele Stimmen. Das konnten definitiv keine Agenten sein. Fog verschwand schnell in einer der alten WC-Räume. Zum Glück ging diese Tür einigermaßen lautlos auf und auch wieder zu. Fog ließ allerdings einen kleinen Spalt offen um zu sehen was da kommt!
Wenige Momente später liefen sechs SWAT-Beamte aus dem U-Bahnschacht. Fog nahm sein Handy heraus und rief Case an.
"Ja"
"Case, hier Fog. Das SWAT ist hier unten. Hab keine Zeit zu reden"
"Danke"
"biep, biep, biep, ..."
Fog wusste, das er wohl nicht umhin kommen würde die SWATS zu töten um in die Freiheit zu gelangen.
Fog bewegte sich leise zu den Toilettenkabinen, öffnete eine, ging hinein, schloss die Tür wieder und zertrat anschließend die Kloschüssel, um die SWAT's in eine Falle zu locken. Er hörte Gemurmel von auserhalb und anschließend Schritte in seine Richtung. Die WC-Tür wurde vorsichtig geöffnet und ein oder mehrere SWATS gingen auf die Kabinentüren zu. Sie öffneten die erste Tür. Niete. Dan die zweite. Wieder nichts. In der dritten Kabine stand Fog. Die Waffen nicht gezogen, aber bereit zu kämpfen. Der SWAT näherte sich seiner Kabine. Plötzlich begann der Türgriff nach unten zu gehen. Im nächstan Moment wurde die Tür ruckartig aufgerissen. Der SWAT war etwas erstaunt hier einen Menschen zu finden, der seelenruhig dastand und noch zu ihm sagte:
"HI!"
Im selben Moment noch trat Fog dem SWAT mit dem Fuß in den Bauch worauf dieser mit voller Wucht gegen die Waschbecken an der anderen Wand krachte. Fog lief nach vorne, legte die linke hand in sein Genick und schlug ihm von vorne mit der rechten Handfläche kräftig auf den Schädel. Der Mann starb sofort an einem Genickbruch. Fog musste sich beeilen. Gegen fünf SWATS in so einem kleinen Raum wie diesem WC hatte er keine Chance.
Er zog schnell seine MP5SD6 und lief unter vollem SChuss hinaus auf den Bahnsteig, wo sich die anderen SWATS inzwischen in seine Richtung bewegten. Fog schlug schnell nach rechts ein Rad und erledigte zwei der SWAT's mit seinem Kugelhagel. Als er wieder gerade stand lief er in Richtung eines Pfeilers, sprang hinauf, stieß sich davon ab und trat einem der drei letzten kräftig ins Gesicht. Noch während dieser zu Boden ging zog Fog eines seiner Rundmesser und schnitt ihm damit die kehle auf. Eine Menge Blut spritzte dabei auf Fog's Hände. Aber da er ja wusstem das es ohnehin nicht real war, wahr es ihm in dieser Situation total egal. Fog krachte mit dem blutigen SWAT auf den Boden und rollte sich schnell zur Seite um den Kugeln der SWATS zu entgehen. Während er sich rollte warf er dem linken der beiden das Rundmesser zu, welches er noch in der Hand hielt. Er traf ihn an der Stirn und zerschnitt somit sein Gehinr, woraufhin dieser zu Boden viel, das Blut rann ihm aus dem Kopf. Und während der letzte der 6 SWATS noch seinem Kollegen nachschaute, stand Fog bereits wieder auf beiden Beinen und schoss ihm mitten ins Herz.
Dann war es wieder totenstill. Fog schaute sich noch ein wenig um und lief anschließend zu einem toten SWAT, dem das Messer noch im Kopfsteckte. Er zog heraus, wobei es ein ekelerregendes Geräusch von sich ließ.
Fog musste schnell weiter. Er lief den Treppenaufgang hinauf und befand sich anschließend in einer großen Halle eines alten und geschlossenen Einkaufszentrums. Laut den Plänen, die er bekommen hatte musste er in die Bank "Johnson & Meyers" gehen und dort den Tresorraum öffnen um durch einen bei einem Raubversuch gesprängten Schacht in die Kanalisation zu kommen.
Fog lief also weiter, und nach wenigen Momenten hatte er die Bank gefunden
[Matrix - CC - Ashland - ehemaliges Einkaufszemtrum - Eingangshalle - Fog][/i]
Case blieb kurz stehen und drehte sich zu seiner Crew um.
"Okay, bei der nächsten Gelegenheit teilen wir uns auf. Ihr kennt die Ausgänge. Viel Glück"
Fog, und alle anderen auch, kannte seinen Weg auswendig. Er musste durch das U-Bahn System und durch die Abwasserkanäle um zu dem Ausgang zu gelangen, den sie benutzt hatten, als sie Lazarus verloren. Der Gedanke dorthin zurückzukehren ließ ihn erschaudern aber er hatte keine andere Wahl.
Die Rebellen rannten noch etwa 5 Minuten nebeneinander her als es für Fog an der Zeit war abzuzweigen. Er wünschte dem Rest noch viel Glück und sprang anschließend auf den Bahnsteig, den sie gerade durchquerten. Fog lief den alten verschmutzten und dunklen Bahnsteig und öffnete eine alte schwere Stahltür mit der Aufschrift:
Kein Zutritt für Unbefugte
Fog befand sich nun in einem alten Kontrollraum von dem aus eine weitere Tür in ein schmales Treppenhaus führte. Fog lief die Stufen hinauf. Die nächste Türe blockierte, so dass Fog ihr einen mächtigen Tritt geben musste, welche sie aus den Angeln hob und krachend zu Boden fallen ließ.
"SHIT!" stieß Fog hervor und blickte um sich, als er plötzlich Stimmen hörte. Viele Stimmen. Das konnten definitiv keine Agenten sein. Fog verschwand schnell in einer der alten WC-Räume. Zum Glück ging diese Tür einigermaßen lautlos auf und auch wieder zu. Fog ließ allerdings einen kleinen Spalt offen um zu sehen was da kommt!
Wenige Momente später liefen sechs SWAT-Beamte aus dem U-Bahnschacht. Fog nahm sein Handy heraus und rief Case an.
"Ja"
"Case, hier Fog. Das SWAT ist hier unten. Hab keine Zeit zu reden"
"Danke"
"biep, biep, biep, ..."
Fog wusste, das er wohl nicht umhin kommen würde die SWATS zu töten um in die Freiheit zu gelangen.
Fog bewegte sich leise zu den Toilettenkabinen, öffnete eine, ging hinein, schloss die Tür wieder und zertrat anschließend die Kloschüssel, um die SWAT's in eine Falle zu locken. Er hörte Gemurmel von auserhalb und anschließend Schritte in seine Richtung. Die WC-Tür wurde vorsichtig geöffnet und ein oder mehrere SWATS gingen auf die Kabinentüren zu. Sie öffneten die erste Tür. Niete. Dan die zweite. Wieder nichts. In der dritten Kabine stand Fog. Die Waffen nicht gezogen, aber bereit zu kämpfen. Der SWAT näherte sich seiner Kabine. Plötzlich begann der Türgriff nach unten zu gehen. Im nächstan Moment wurde die Tür ruckartig aufgerissen. Der SWAT war etwas erstaunt hier einen Menschen zu finden, der seelenruhig dastand und noch zu ihm sagte:
"HI!"
Im selben Moment noch trat Fog dem SWAT mit dem Fuß in den Bauch worauf dieser mit voller Wucht gegen die Waschbecken an der anderen Wand krachte. Fog lief nach vorne, legte die linke hand in sein Genick und schlug ihm von vorne mit der rechten Handfläche kräftig auf den Schädel. Der Mann starb sofort an einem Genickbruch. Fog musste sich beeilen. Gegen fünf SWATS in so einem kleinen Raum wie diesem WC hatte er keine Chance.
Er zog schnell seine MP5SD6 und lief unter vollem SChuss hinaus auf den Bahnsteig, wo sich die anderen SWATS inzwischen in seine Richtung bewegten. Fog schlug schnell nach rechts ein Rad und erledigte zwei der SWAT's mit seinem Kugelhagel. Als er wieder gerade stand lief er in Richtung eines Pfeilers, sprang hinauf, stieß sich davon ab und trat einem der drei letzten kräftig ins Gesicht. Noch während dieser zu Boden ging zog Fog eines seiner Rundmesser und schnitt ihm damit die kehle auf. Eine Menge Blut spritzte dabei auf Fog's Hände. Aber da er ja wusstem das es ohnehin nicht real war, wahr es ihm in dieser Situation total egal. Fog krachte mit dem blutigen SWAT auf den Boden und rollte sich schnell zur Seite um den Kugeln der SWATS zu entgehen. Während er sich rollte warf er dem linken der beiden das Rundmesser zu, welches er noch in der Hand hielt. Er traf ihn an der Stirn und zerschnitt somit sein Gehinr, woraufhin dieser zu Boden viel, das Blut rann ihm aus dem Kopf. Und während der letzte der 6 SWATS noch seinem Kollegen nachschaute, stand Fog bereits wieder auf beiden Beinen und schoss ihm mitten ins Herz.
Dann war es wieder totenstill. Fog schaute sich noch ein wenig um und lief anschließend zu einem toten SWAT, dem das Messer noch im Kopfsteckte. Er zog heraus, wobei es ein ekelerregendes Geräusch von sich ließ.
Fog musste schnell weiter. Er lief den Treppenaufgang hinauf und befand sich anschließend in einer großen Halle eines alten und geschlossenen Einkaufszentrums. Laut den Plänen, die er bekommen hatte musste er in die Bank "Johnson & Meyers" gehen und dort den Tresorraum öffnen um durch einen bei einem Raubversuch gesprängten Schacht in die Kanalisation zu kommen.
Fog lief also weiter, und nach wenigen Momenten hatte er die Bank gefunden
[Matrix - CC - Ashland - ehemaliges Einkaufszemtrum - Eingangshalle - Fog][/i]
: Ranglos :
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Neurointeraktive Realitätssimulation
Beiträge: 1168
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Neurointeraktive Realitätssimulation
Beiträge: 1168
Titel: Holt die Ratten aus ihren Löchern!
[Matrix – Mega City - Ashland – 69th Street]
Kaum waren die Systemwächter der Simulation nach dem erbitterten Kampf mit dem unehrenhaften Kämpfer erlegen, so verzeichneten die Suchprogramme das eigentliche Ziel des Exilanten – die Pest der Matrix hatte wieder einmal ihre Beulen ausgespäht.
Gleich ihrer Art, hatten die Rebellen nach den ersten Anzeichen einer möglichen Gefahr die Segel gestrichen und versuchten nun wie Kakerlaken dem grellen Küchenlicht der Sucher zu entfliehen. Würde jemand der Menschenführer zweimal nachgedacht haben, so hätten sie den Maschinen mit dem gewaltigen Feuerbrand in einem Raum der Untergrundanlagen nicht sichtlich darin geholfen, den Suchradius erheblich einzuschränken.
Einwenig Rauch drang in diesem Moment aus den Gullideckeln und Bodenrissen des Straßenbelags hervor. In den U-Bahntunneln selbst, quoll er zeitgleich zu dichtem Nebel an, der giftig und schwer für jede biologische Lunge ohne Atemmaske baldige Fehlfunktionen versprach. Die Rebellen in den Schächten hatten bei ihrer Flucht alles andere als frische Luft. Wären die Häuser der Straße nicht unbewohnt und schon seit langem verlassen gewesen, so wären einzelne neugierige Lichter in den Wohnungen angegangen. So stand nur ein verwirrter Obdachloser mit krausem Barthaar verwirrt am Bordsteinrand und sah mit alkoholgetrübtem Blick die schwarze Karawane ankommen. Zwei große, dunkle Regierungslimousinen, gefolgt von einem Swat-Einsatzfahrzeug kamen die Straße entlang und blieben auf einer Kreuzung stehen. Von je zwei weiteren Straßenzügen waren die Sirenen der örtlichen Polizei zu hören, deren Einsatzwagen einwenig später im Halbkreis parkend das Ensemble der Kreuzung komplettierten. Lautes Hundegebell war aus einem Transporter der Metropolice zu vernehmen. Trainierte Schäferhunde, die speziell auf die Menschenjagd trainiert waren warteten in ihren engen Käfigen ungeduldig auf ihren Einsatz.
Aus dem ersten schwarzen Geländewagen stiegen sofort nach dem Halt die drei üblichen Agenten aus, auf die im selben Moment eine Gruppe Soldaten mit Gasmasken und dem Gewehr im Anschlag zu gerannt kamen. Einige Polizisten machten sich indes auf, das Gebiet weiträumig vom Verkehr abzusperren und das Gebiet abzusichern. Der Kopf des Swat-Kommandos machte vor Agent Will einen kurzen Lagebericht…
Soldat: ,,Sie sind noch nicht weit, Sir. Unsere Männer beginnen nun mit der Suche!“
Agent Will: „Gut. Lassen Sie die Hunde raus…“
Daraufhin lief der Kommandeur zu seiner gut 25 Mann starken Truppe und gab ihnen weitere Befehle. Einige setzten sich weiter Gasmasken auf.
Soldat: ,,Wir räuchern das gesammte Tunnelareal mit Tränengas aus, dann werden wir sie schon aus ihren Löchern kriegen!"
Nur wenige Zeit später wurden die ersten Luken zum Untergrund geöffnet, Soldaten stürmten hinunter und allmählich vermischte sich der Qualm vom Brand mit beißendem Tränengas…
[Matrix – Mega City - Ashland – Untergrund - U-Bahnschacht – Rebellen, Swats]
Kaum waren die Systemwächter der Simulation nach dem erbitterten Kampf mit dem unehrenhaften Kämpfer erlegen, so verzeichneten die Suchprogramme das eigentliche Ziel des Exilanten – die Pest der Matrix hatte wieder einmal ihre Beulen ausgespäht.
Gleich ihrer Art, hatten die Rebellen nach den ersten Anzeichen einer möglichen Gefahr die Segel gestrichen und versuchten nun wie Kakerlaken dem grellen Küchenlicht der Sucher zu entfliehen. Würde jemand der Menschenführer zweimal nachgedacht haben, so hätten sie den Maschinen mit dem gewaltigen Feuerbrand in einem Raum der Untergrundanlagen nicht sichtlich darin geholfen, den Suchradius erheblich einzuschränken.
Einwenig Rauch drang in diesem Moment aus den Gullideckeln und Bodenrissen des Straßenbelags hervor. In den U-Bahntunneln selbst, quoll er zeitgleich zu dichtem Nebel an, der giftig und schwer für jede biologische Lunge ohne Atemmaske baldige Fehlfunktionen versprach. Die Rebellen in den Schächten hatten bei ihrer Flucht alles andere als frische Luft. Wären die Häuser der Straße nicht unbewohnt und schon seit langem verlassen gewesen, so wären einzelne neugierige Lichter in den Wohnungen angegangen. So stand nur ein verwirrter Obdachloser mit krausem Barthaar verwirrt am Bordsteinrand und sah mit alkoholgetrübtem Blick die schwarze Karawane ankommen. Zwei große, dunkle Regierungslimousinen, gefolgt von einem Swat-Einsatzfahrzeug kamen die Straße entlang und blieben auf einer Kreuzung stehen. Von je zwei weiteren Straßenzügen waren die Sirenen der örtlichen Polizei zu hören, deren Einsatzwagen einwenig später im Halbkreis parkend das Ensemble der Kreuzung komplettierten. Lautes Hundegebell war aus einem Transporter der Metropolice zu vernehmen. Trainierte Schäferhunde, die speziell auf die Menschenjagd trainiert waren warteten in ihren engen Käfigen ungeduldig auf ihren Einsatz.
Aus dem ersten schwarzen Geländewagen stiegen sofort nach dem Halt die drei üblichen Agenten aus, auf die im selben Moment eine Gruppe Soldaten mit Gasmasken und dem Gewehr im Anschlag zu gerannt kamen. Einige Polizisten machten sich indes auf, das Gebiet weiträumig vom Verkehr abzusperren und das Gebiet abzusichern. Der Kopf des Swat-Kommandos machte vor Agent Will einen kurzen Lagebericht…
Soldat: ,,Sie sind noch nicht weit, Sir. Unsere Männer beginnen nun mit der Suche!“
Agent Will: „Gut. Lassen Sie die Hunde raus…“
Daraufhin lief der Kommandeur zu seiner gut 25 Mann starken Truppe und gab ihnen weitere Befehle. Einige setzten sich weiter Gasmasken auf.
Soldat: ,,Wir räuchern das gesammte Tunnelareal mit Tränengas aus, dann werden wir sie schon aus ihren Löchern kriegen!"
Nur wenige Zeit später wurden die ersten Luken zum Untergrund geöffnet, Soldaten stürmten hinunter und allmählich vermischte sich der Qualm vom Brand mit beißendem Tränengas…
[Matrix – Mega City - Ashland – Untergrund - U-Bahnschacht – Rebellen, Swats]
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