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Verfasst am: 12.08.2005, 15:29
: Orakel :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003

Beiträge: 4149
Titel:

[Matrix - CC - Ashland - U-Bahnsytsem - Case]

Case rannte den alten Bahnweg entlang. Keinen fünf Minuten sind verstrichen seit er den Anruf von Fog bekommen hat, indem er ihn vor einem anscheinend kürzlich eingetroffenen SWAT-Team gewarnt hatte, da hörte Case auch schon das unverkennbare Geräusch von Polizeistiefeln hinter sich. Sie waren schon oft vor der Polizei, oder der Spezialeinheit, auf der Flucht gewesen und jedesmal waren sie nur knapp entkommen.
Er schätze das Geräusch ab, und nach der Lautstärke zu urteilen waren sie ihm dicht auf den Fersen. Er musste jetzt schnell sein, und zwar sehr schnell.

Die Schienen machten hier eine Abzweigung und Case wollte gerade den Weg einschlagen der ihn zu ihrem Ausgang geführt hätte, als er aus eben dieser Richtung lautstarkt das Bellen von einer K-9 Einheit hörte.
"Scheiße!" sagte er sich und nam wiederwillen die andere Abzweigung.

Er rannte so schnell er konnte als seine Beine wie von selbst das Laufen einstellten als er am anderen Ende des Tunnels Scheinwerfer Licht sah.
Case wusste nicht wieso er in diesem Moment an das “Licht am Ende des Tunnels“-Phänomen denken musste und dachte auch nicht weiter darüber nach. Was er jedoch sicher wusste war dass er noch nicht bereit war ins Licht am Ende seines Tunnels zu gehen.
Der Weg zurück war versperrt und vorne ging es auch nicht weiter.
Was nun? dachte er sich. Case war klar das er sich seinen Weg freikämpfen musste. Er wusste dass er hinter sich vermutlich jetzt mit zwei Einheiten zu schlagen hätte, also entschied er sich sein Glück die dem SWAT-Team vorne zu versuchen.

"STEHENBLEIBEN!" rief ihm einer der Soldaten zu als Case auf direktem Weg auf sie zu rannte. Es waren nur vier Männer, jeweils zwei Trupps. Und als sie bemerkten dass Case nicht daran dachte stehenzubleiben, machten sie sich bereit zu schießen.
"FEUER ERÖFFNEN!" gab der Soldat vorne den Befehl. Die betätigten den Abzug auf ihren gewehren und ein Kugelhagel rasste in Richtung des Rebells.
In dem Moment als Case den Befehl "Feuer Frei!" gehört hat sprang er hoch. Er berührte beinahe die Decke als die Kugel unter ihm vorbei flogen. In der Luft zog der seine MP5 sowie eine der Berettas die er mitführte und als er wieder auf dem Boden landete eröffnete er gleichzeitig das Feuer auf die SWAT-Beamten. Er rannte auf sie zu während sein Finger die ganze Zeit auf dem Abzug blieb. Er erwischte zwei von ihnen, die beiden die vorne in erster Reihe standen. Er wusste dass er jetzt nur eine Chance hatte, wenn er immer in Bewegung bleiben würde. Eine Kugel aus der Beretta traf den nächsten oberhalb zwischen die Augen als er zu Boden ging. Case drehte sich zur Seite, als der letze der SWAT-Beamten auf ihn schoß, in der Hoffnung seiner Schußlinie zu entweichen. Es funktionierte und als bevor er reagieren konnte stand Case vor ihm. Er packte seinen rechten Arm drehte, schlug zu und brach den Arm des Soldaten. Dieser ließ seine Waffe fallen. Case kickte gegen sein Bein sodass dieser zu Boden sackte, ein weitere Schlag gegen den Kopf und der SWAT-Beamte sackte bewusstlos zu Boden.
"Halt!" hörte Case plötzlich von hinten. Da waren die anderen schon. Doch er wollte keine Konfrontation mit ihnen riskieren. Also rannte er wieder den Bahnweg entlang.

"Oh, verdammt!" Case sah dass der Weg, sein Luchtweg, mit Rauch eingehüllt war.
Noch nicht vollständing, doch sie pumpten mehr hinein.
Case versuchte sich weiter vorzukämpfen, aber das Tränengas biss ihm in die Augen.
Er begann schwer zu Husten. Mit einer Hand vor die Augen gerichtet versuchte er sich vorzukämpfen. Doch während seine Augen immer schlimmer begannen zu trännen und zu schmerzen, ging er zu Boden.
Hustend stütze er sich mit einer Hand, während er die andere vors Gesicht hielt, als plötzlich sein Handy klingelte. Am anderen Ende war die Stimme von Cad, die ihm verkündete dass sie Tränengas in die gänge pumpen. "Ich weiß!", schrie Case mit krächzender Stimme.
"Hör genau zu." fuhr Cad fort. "Neun Meter vor dir befindet sich eine Tür die dich nach oben führt. Lauf an der rechten Wand entlang. Oben ist ein Ausgang"
Taumelnt kämpfte sich Case nach rechts vor. Mittlerweile war das Tränengs so schlimm verteilt dass er nichts tatsächlich nichts mehr sah. Dann spürte er wie er mit seiner rechten Schulter gegen die Wand stieß. Als er endlich die Tür erreicht hatte, stellte er zu seinem Entsetzen fest dass sie verschlossen war. In einem Versuch seine letzten Krafreserven zu mobiliseiren, rammte Case die Tür mit voller Wucht. Nichts. Er versuchte es ein zweites Mal und sie sprang auf. Das fiel zu Boden landete unter einem Treppengeländer.
Er rappelte sich wieder auf und lief, sich mit einer Hand am Geländer stützend, die Treppe hoch. Seine Augen scmerzten noch immer vom Tränengas und es fiel ihm schwer überhaupt etwas zu sehen. Er war so gut wie blind.

Als er schließlich ein altes Verwaltungsbüro erreichte, hörte er das Klingeln eines Telefons.
Er nahm seine Umgebung immer noch verschommen war, aber zumindest konnte Case sich nach dem läuten des Telefons richten.
Er betrat einen kleinen Nebenraum indem sich das Telefon befand. Er lief auf die verschwommene Silhouette zu, von der das Klingeln ausging.
Er war noch einen Meter von dem Tisch entfernt als er hinter sich "Hände hoch!" hörte. Ohne seine Augen, die ihn immer noch im Stich ließen, war er ihnen ausgeliefert.
Während er die Scheinwerfer in seinem Nacken spürte, nahm der die Hände hoch und veschrenkte sich hinter seinem Kopf.

[Matrix - CC - Ashland - U-Bahnsytsem – altes Verwaltungsbüro – Case]
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Verfasst am: 12.08.2005, 21:04
: Orakel-Schüler(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Berlin
Beiträge: 1794
Titel:

[Matrix - CC - Ashland - Bahnsteig - Elvea, Revery, Kiawa]

Kiawa spürte, wie ihr das Unbehagen und die Angst langsam den Rücken herauf kroch. Sie war sicher, auch wenn Cassie noch keine Agenten in ihrer Nähe ausmachen konnte, so wimmelte es unter Garantie von ihnen in der Kanalisation, den Tunneln und in der Umgebung.
Kiawa horchte, Hundegebell drang an ihr Ohr. Ein leichter Hauch von Gas lag in der Luft und sie wusste, was das bedeutete.
Elvea und Revery standen dicht bei ihrem Captain und blickten sich hektisch, fast panisch um.
Kiawa hätte ihnen gern beruhigende Worte gesagt, doch dafür blieb keine Zeit:

„Wir trennen uns, ihr beide werdet den Weg nehmen, den PC uns beschrieben hat. Er ist relativ sicher und einfach zu finden. Ihr seid zu zweit und könnt euch gegenseitig decken. Konzentriert euch, dann werdet ihr es schaffen. PC wird euch helfen, wenn ihr nicht weiter wisst.“
„Aber was ist mit …“
, in Elveas Augen lag das blanke Entsetzen.
„Ich nehme einen anderen Weg, das wird sie vielleicht ablenken. Wir sehen uns auf dem Schiff wieder.“ Kiawa sprach mit fester Stimme.
„Geht jetzt, schnell! Das ist ein Befehl!“

Elvea und Revery setzten sich in Bewegung, zögernd, doch sie widersetzten sich nicht. Kiawa sah, dass Elvea sich noch einmal nach ihr umblickte und sie lächelte der jungen Rebellin zu. „Ihr schafft das …“, dachte Kiawa, „ihr schafft das!“

[Matrix - CC - Ashland - Bahnsteig - Kiawa]

Auch wenn Kiawas Sorge um ihre beiden Crewmitglieder ein wenig gemindert war, so fiel es ihr doch schwer, sich voll und ganz auf sich selbst zu konzentrieren. In wenigen Augenblicken würde hier auf diesem Bahnsteig ein Zug einfahren. Mit diesem Zug rollten hunderte Fahrgäste und somit hunderte potenzielle Agenten auf Kiawa zu. Sie musste sich beeilen, musste ihre Sinne schärfen und sich auf das Unausweichliche vorbereiten.
Für einen Moment schloss sie die Augen und zwang sich zu innerer Ruhe. Bilder schossen durch ihre Gedanken – Lazarus, ihr Mentor aus Kindheitstagen, Cassie … und Espore. Kiawa öffnete ihre Augen wieder und fühlte sich gestärkt. Ganz egal, was passieren würde, es war gut und sollte genauso sein.

Sie zog ihre beiden Berettas aus den Halftern und entsicherte sie, das ferne Rattern der Untergrundbahn sagte ihr, dass es Zeit war. Sie wusste, was sie tun musste und sie wusste auch, was … wer sich in diesem Zug befinden würde.

Kiawa rannte …

[Matrix - CC - Ashland - Bahnsteig - Kiawa]
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Verfasst am: 17.08.2005, 19:31
: Ranglos :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Neurointeraktive Realitätssimulation
Beiträge: 1168
Titel: System suceeded - humanity failed

[Matrix - Mega City - Ashland - 63rd Street Station/Bahnsteig - Kiawa]

Glimmende weiße Lichter zogen sich in diesem Augenblick der Klarheit an der dunklen Tunnelwand des zweigleisigen Bahnhofes entlang. Von irgendwoher konnte die erfahrene Rebellin neben den quietschenden Radachsen des herannahenden Zuges auch viele Stiefel in der Nähe des Treppenaufganges des gegenüberliegenden Bahnsteigs ausmachen.

Ein Windstoß durchfuhr die ebene Plattform und wirbelte Dreck auf, wie ein Silberpfeil donnerte der Expresszug durch die verlassene Station, an der er in den Nachtstunden nicht mehr hielt. Kiawas Blick hielt kurz inne, wie bretternde Schübe schob sich rasend schnell der wiederholte Werbeschriftzug an der Außenwand des Zuges an ihr vorbei, Wagon für Wagon...

,,Got ONE?'' ,,Got ONE?'' ,,Got ONE?''

Die rote Signalleuchte am Ende der Bahn ließ Kiawa aus ihrer kurzen Trance aufmerken. Ein Haar hatte sich aus ihrer Frisur gelöst und war ihr ins Gesicht gefallen. Ihr Blick fiel nun auf den wieder freieinsehbaren Bahnsteig gegenüber - und da stand er.

Ruhig, in kühler Manier, darauf wartend, sein Opfer zum Rennen zu bewegen, wie so oft im Dienste seiner Programmierung. Einzig schmalde Stahlträger und natürlich das Gleisbett trennte die beiden Kontrahenden. Ein reißender Zisch und Kiawas Wange blutete, die erste Kugel hatte sie nur um haaresbreite verfehlt und einen Streifschuss hinterlassen.

Sie rannte. So schnell sie konnte und soviel ihr ihr Leben wert war. Denn eines hatten Menschen in dieser Welt noch nicht erfahren - das es viel wert war, die falsche Materie in der sie sich bewegten zu verstehen, aber das es noch viel bedeutender war, mit ihr umgehen zu können...

Agent Will nahm die Verfolgung auf, indessen er herannahenden SWAT-Einheiten mit einem kurzen Handwink mitgetielt hatte, das sie den Tunnel entlang suchen sollten aus der Richtung aus der Kiawa kam. Sie folgten dem Befehl des Agenten und entsicherten sofort ihre Gewehre, sicherlich würden sie heute einige der Rebellen gefangen nehmen können.

Kiawas Verfolger hatte die Bahngleise mit ihren voltstarken Schienensträngen ohne weiteres überwunden und war der Rebellin nun dicht auf den Fersen. Ein weiterer Schuss aus der Desert Eagle, der ebenfalls Kiawa galt, zerstörte lediglich ein Blechschild, das augenblicklich aus der Fassung sprang. Kiawa hatte indes die Kurve in einen Transfergang geschafft....

Dieser war lang und erbarmungslos. Schnell hatte das intelligente Programm eine Strategie entwickelt, mit der es versuchte, das Primärziel erheblich zu treffen. Die Leuchtstoffröhren, die der Reihe nach über Kiawas Kopf hinweg an der Tunneldecke befestigt waren, fielen nun eine nach der anderen, nach jedem präzisen Schuss immer dichter an der Rebellin zu Boden und zerbarsten. Dunkelheit umhüllte somit allmählich die Szenerie. Vor Kiawas erschöpftem Blick konnte man schon am Ende des Ganges, eine behebige, alte Rolltreppe ausmachen, auf die sie zurannte. Die Stufen waren in Bewegung und ein trüber grüner Lichtpfeil wies auf die Funktion des automatischen Aufganges hin. Der Funke an Hoffnung würde jäh zerstoben, als sich die letzte Deckenleuchte aus ihrer Montierung löste und ihr äußeres Ende direkt auf das Haupt Kiawas niederging. Sie entstieß eine leichte Speichelblase vor Schmerz und richtete sich dennoch der Tapferkeit halber schnell wieder auf...

Ein saltoartiger Sprung auf die oberen Stufen der Rolltreppe folgte und Kiawa hatte einen guten Abstand gegenüber ihrem Feind erarbeitet. Als Agent Will dies bemerkte, trat er bereits in Kontakt mit dem unfehlbaren System und ließ die Codierung in Form der Unbamherzigkeit ändern. Als er am Fuße der Rolltreppe ankam, überflog ein unmerkliches düsteres Lächeln die Lippen des Agenten.

Kiawa stolperte auf einer Stufe ruckartig nach vorne, als sich die Rolltreppe immer schneller werdend plötzlich entgegengesetzt nach unten hinführend in Bewegung setzte. Der Abstand zum sicheren Tod wurde damit wieder geringer und die Situation doch nicht so unschmerzlich - wie die Rebellin sogleich feststellen sollte...

Agent Will konnte ausmachen, dass das Triebwerk der Rolltreppe nun entgegengesetzt auf Hochtouren fuhr und das Primärziel somit nahezu auf der Stelle tantze, immer bemüht nicht fatal über eine der hohen Stufen zu stolpern...

Langsam zog er seine Waffe und richtete sie auf die Achillesfersen seiner Beute. Der erste Schuss ließ das Metall der Treppe aufblitzen, genau wie die darauffolgenden...

Kiawas Kräfte schmälerten sich und allmählich ging ihr die Pust aus, so schien es. Der Agent schoss im Gegensatz unentwegt weiter, bis das erste Magazin leer war.

Die Treppe war noch lang und es stand an, viele, sehr viel immer wiederkehrende Stufen zu erklimmen, bis das obere Plateau, die Eingangshalle der Station erreicht war. Kiawas Blick fiel in diesem Moment auf das auffällige Werbebanner, das dort oben prangte...

Bild Link

[Matrix - Mega City - Ashland - U-Bahnsystem – altes Verwaltungsbüro – Case, Polizisten]

Die Klauen des Systems waren unterdessen nicht untätig gewesen und hatten augenscheinlich erste Erfolge erbracht.

Der sichtlich verblendete Rebell war gestellt und es gab keine Anzeichen darauf, das er noch einmal des Armen der Gerechtigkeit entkommen würde.

,,Ich lege Ihnen jetzt Handeschellen an! Wenn Sie sich auch nur einen Milimeter bewegen, werden sie auf der Stelle erschossen!''

Daraufhin klackten einige Sicherungen der Polizeipistolen, die auf ihn gerichtet waren. Das alte Telefon rasselte im Hintergrund immer noch vor sich hin. Die Handschellen schlossen sich und Case wurde unsanft auf einen staubigen Stuhl befördert. Konnte man dem Tod näher sein als in seiner Situation, so würde man im direkt ins Auge sehen.

Officer Carnham: ,,Miller, sagen sie denen das sie die Leitung zurückverfolgen sollen, auf der Stelle! Er wollte mit seinen Komplizen gerade Kontakt aufnehmen.''

In dieser Sekunde verstummte das Telefon und der Polizist wandte sich um.

Miller: ,,Aye Sir, wir bringen den Inhafiterten nun in Gewahrsam, bis er den Leuten von der Regierung übergeben wird. Die kümmern sich dann um ihn und unser Job ist getan, er erhält schon seine gerechte Strafe... Folder und Bookman, führen sie den Gefangen mir nach!''

Hinaus in den Gang trat nun das Gespann mit einem Seargant an vorderste Stelle und Case im starken Griff zweier SWATS hinterher den Weg in Richtung Oberfläche an, an dessen Tunnelende das fadenscheinige Licht einer Straßenlaterne den Ausgang in ein Dämmerbad tauchte...

[Matrix - Mega City - Kanaltunnel/Untergrundsystem - Case, 3 Swats]
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