: Unwissende(r) :

Anmeldungsdatum: 05.05.2005
Beiträge: 13
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Titel:
[Reale Welt - Necessitas - Konstrukt - Revery, Kiawa]
Revery schüttelte sich leicht, so als würde er frieren. Er rieb sich die Oberarme. Es hörte sich an wie eine Geschichte, die man einem Kind erzählte, um ihm Angst zu machen, vielleicht dass es endlich ins Bett ging oder sonst irgendwas tat ... dummerweise war das keine Bilderbuchgeschichte. Dummerweise waren sie keine strahlenden Helden in schimmernden Rüstungen, die allein gegen das Böse kämpften. Es war alles real. Ziemlich real sogar. Einmal abgesehen davon, dass in der Matrix nichts real ist. Ironie, wie sie oft ... man konnte ihr hier jeden Tag begegnen, das war das Erste, was er feststellen hatte müssen.
Sie kämpften dafür, dass eines Tages ein Kind in Zion ein Buch aufschlagen würde, oder jemand in eine Datenbank blickte und über diesen Krieg zwischen Menschen und Maschinen las. Und es würde alles fein säuberlich da stehen. Trotzdem würden nicht einmal ihre Namen erwähnt werden und irgendwann würde es einfach vergessen sein. Aber was nutzte es einem auch schon einen Namen zu tragen, den jeder kannte ... wenn das nur so war weil man gestorben war ...
Nach einer Weile fügte er leise hinzu: „Aber du hast es überlebt …“
Aus den Augenwinkeln beobachtete er, wie Kiawa nickte, dann fuhr sie fort.
„Richtig, ich hab diese Begegnung überlebt und das nicht nur einmal. Doch bitte glaube nicht, ich hätte im Alleingang, heldenhaft und heroisch, diese Kämpfe überstanden. Ich hatte großes Glück und vor allem hatte ich eine starke Crew hinter mir. Ohne PC und die anderen, würde ich mit Sicherheit nicht mehr am Leben sein und jetzt hier neben dir stehen.
Revery, diese Agenten sind Monster. Sie sind verabscheuungswürdige Bestien, die nur auf eines ausgerichtet sind, und zwar, uns zu töten. Sie haben keinerlei Gefühle, sie kennen kein Erbarmen und auch kein Mitleid. Wo sie waren, da hinterlassen sie blutige Spuren. Glaub mir, ich weiß genau, wovon ich rede. Nicht alle Rebellen hatten so viel Glück wie ich.
Stärkere und erfahrene Kämpfer als ich es bin, mussten ihr Leben lassen, weil sie … weil sie allein gekämpft haben …"
„Ich kann dir nur eines raten, Revery ... lass dich nicht auf einen Kampf mit ihnen ein. Renne, renne um dein Leben! Ansonsten werden sie es dir, ohne mit der Wimper zu zucken, nehmen.“
Er verzog das Gesicht leicht und es war ein sehr schiefer Ausdruck, der sich dabei darauf niederließ.
'n guter Grund also, warum ich genau das machen werde~
Er fing ihren Blick auf und während die Härte aus ihren Gesichtszügen wich, ließ auch er die leichte Grimasse, die er gezogen hatte, von sich abfallen und deutete ein leichtes Nicken an.
„Das wird ihr sicher Spaß machen, ne."
Revery grinste leicht, dann tat er es Kiawa gleich und legte den Kopf zurück.
„PC, hol uns raus!"
Er schloss die Augen und schon vernahm er das Ziehen im Nacken und ein durchdringliches Gefühl vom Kopf bis zu den Füßen, während sein Geist sich wieder mit seinem Körper vereinte ...
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie, Kiawa, Revery]
Schon aus Gewohnheit blieb er einfach noch einen Moment regungslos auf dem Ectochair sitzen. Ein dumpfes metallisches Geräusch und ein kurzer Ruck verrieten ihm, dass Cassie ihm den Stecker aus dem Nacken zog.
Er öffnete die Augen wieder und stemmte sich hoch, verzog dabei leicht das Gesicht und warf Kiawa einen Seitenblick zu.
„Ich geb’s ja ungern zu aber ich glaube du hast meine Schulter für die nächste Zeit mit deinem eleganten Schlag dadrauf signiert, Cap ...“
Revery stand auf und ging zwei drei Schritte, streckte sich dann leicht.
Er ruckte mit dem Kopf Richtung des Wegs, der zur Kantine und den Quartieren führte.
Gewöhnlich hätte er sich jetzt einfach gern eine Zigarette angesteckt, nur war das in der realen Welt etwas schwierig, zumal man sich Tabak zum Selbstdrehen in Zion auch nicht gerade so schnell beschaffen konnte.
„Wenn es keine Einwände gibt, würde ich mir dann gern meinen Schleim -Cocktail genehmigen, bis Elvea soweit ist. Ihr könnt ja einfach schreien, wenn das Schiff auseinander fällt oder sogar was Ernstes passiert, ne."
Abgesehen davon wollte er sich gern nochmal Kiawas Worte durch den Kopf gehen lassen. Es war nicht einfach, dass er nur neugierig deswegen gewesen war. Alles, was man über den Gegner wusste, konnte irgendwie hilfreich sein ... und wenn es nur ein Ansatz war, irgendein kleines Detail. Später konnte sich alles einmal als entscheidender Knackpunkt in einem Puzzle herausstellen, das sonst einfach nicht zusammengepasst hätte ...
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie, Kiawa, Revery]
Revery schüttelte sich leicht, so als würde er frieren. Er rieb sich die Oberarme. Es hörte sich an wie eine Geschichte, die man einem Kind erzählte, um ihm Angst zu machen, vielleicht dass es endlich ins Bett ging oder sonst irgendwas tat ... dummerweise war das keine Bilderbuchgeschichte. Dummerweise waren sie keine strahlenden Helden in schimmernden Rüstungen, die allein gegen das Böse kämpften. Es war alles real. Ziemlich real sogar. Einmal abgesehen davon, dass in der Matrix nichts real ist. Ironie, wie sie oft ... man konnte ihr hier jeden Tag begegnen, das war das Erste, was er feststellen hatte müssen.
Sie kämpften dafür, dass eines Tages ein Kind in Zion ein Buch aufschlagen würde, oder jemand in eine Datenbank blickte und über diesen Krieg zwischen Menschen und Maschinen las. Und es würde alles fein säuberlich da stehen. Trotzdem würden nicht einmal ihre Namen erwähnt werden und irgendwann würde es einfach vergessen sein. Aber was nutzte es einem auch schon einen Namen zu tragen, den jeder kannte ... wenn das nur so war weil man gestorben war ...
Nach einer Weile fügte er leise hinzu: „Aber du hast es überlebt …“
Aus den Augenwinkeln beobachtete er, wie Kiawa nickte, dann fuhr sie fort.
„Richtig, ich hab diese Begegnung überlebt und das nicht nur einmal. Doch bitte glaube nicht, ich hätte im Alleingang, heldenhaft und heroisch, diese Kämpfe überstanden. Ich hatte großes Glück und vor allem hatte ich eine starke Crew hinter mir. Ohne PC und die anderen, würde ich mit Sicherheit nicht mehr am Leben sein und jetzt hier neben dir stehen.
Revery, diese Agenten sind Monster. Sie sind verabscheuungswürdige Bestien, die nur auf eines ausgerichtet sind, und zwar, uns zu töten. Sie haben keinerlei Gefühle, sie kennen kein Erbarmen und auch kein Mitleid. Wo sie waren, da hinterlassen sie blutige Spuren. Glaub mir, ich weiß genau, wovon ich rede. Nicht alle Rebellen hatten so viel Glück wie ich.
Stärkere und erfahrene Kämpfer als ich es bin, mussten ihr Leben lassen, weil sie … weil sie allein gekämpft haben …"
„Ich kann dir nur eines raten, Revery ... lass dich nicht auf einen Kampf mit ihnen ein. Renne, renne um dein Leben! Ansonsten werden sie es dir, ohne mit der Wimper zu zucken, nehmen.“
Er verzog das Gesicht leicht und es war ein sehr schiefer Ausdruck, der sich dabei darauf niederließ.
'n guter Grund also, warum ich genau das machen werde~
Er fing ihren Blick auf und während die Härte aus ihren Gesichtszügen wich, ließ auch er die leichte Grimasse, die er gezogen hatte, von sich abfallen und deutete ein leichtes Nicken an.
„Das wird ihr sicher Spaß machen, ne."
Revery grinste leicht, dann tat er es Kiawa gleich und legte den Kopf zurück.
„PC, hol uns raus!"
Er schloss die Augen und schon vernahm er das Ziehen im Nacken und ein durchdringliches Gefühl vom Kopf bis zu den Füßen, während sein Geist sich wieder mit seinem Körper vereinte ...
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie, Kiawa, Revery]
Schon aus Gewohnheit blieb er einfach noch einen Moment regungslos auf dem Ectochair sitzen. Ein dumpfes metallisches Geräusch und ein kurzer Ruck verrieten ihm, dass Cassie ihm den Stecker aus dem Nacken zog.
Er öffnete die Augen wieder und stemmte sich hoch, verzog dabei leicht das Gesicht und warf Kiawa einen Seitenblick zu.
„Ich geb’s ja ungern zu aber ich glaube du hast meine Schulter für die nächste Zeit mit deinem eleganten Schlag dadrauf signiert, Cap ...“
Revery stand auf und ging zwei drei Schritte, streckte sich dann leicht.
Er ruckte mit dem Kopf Richtung des Wegs, der zur Kantine und den Quartieren führte.
Gewöhnlich hätte er sich jetzt einfach gern eine Zigarette angesteckt, nur war das in der realen Welt etwas schwierig, zumal man sich Tabak zum Selbstdrehen in Zion auch nicht gerade so schnell beschaffen konnte.
„Wenn es keine Einwände gibt, würde ich mir dann gern meinen Schleim -Cocktail genehmigen, bis Elvea soweit ist. Ihr könnt ja einfach schreien, wenn das Schiff auseinander fällt oder sogar was Ernstes passiert, ne."
Abgesehen davon wollte er sich gern nochmal Kiawas Worte durch den Kopf gehen lassen. Es war nicht einfach, dass er nur neugierig deswegen gewesen war. Alles, was man über den Gegner wusste, konnte irgendwie hilfreich sein ... und wenn es nur ein Ansatz war, irgendein kleines Detail. Später konnte sich alles einmal als entscheidender Knackpunkt in einem Puzzle herausstellen, das sonst einfach nicht zusammengepasst hätte ...
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie, Kiawa, Revery]
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Titel:
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie, Kiawa, Revery]
PC beobachtete die Geschehnisse im Konstrukt über den Monitor. Vor Zeit zu Zeit gingen ihre Blicke zu dem Ecto-Chair von Revery. Seine Hirnströme zeigten eine rege Aktivität, Körperfunktionen normal, mal abgesehen davon, dass er unter Stress zu stehen schien.
Bei Kiawa war alles im normalen Bereich. Kein Grund zur Sorge. Sie lächelte und schaute wieder auf den Monitor.
Über ihre Kopfhörer vernahm Cassie dann die vertrauten Worte "PC, hol uns raus!"
Cassie fuhr das Konstrukt herunter und löste Kiawa und Revery von den Stühlen. Er sagte noch etwas zu Kiawa und verlies den Raum.
"Nun, was denkst du" wandte sich Kiawa an Cassie.
"Im Augenblick, weiß ich nicht, was ich denken soll. Er wird sich bewähren müssen... ein Wächterprogramm vielleicht, dann wissen wir es besser."
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie, Kiawa]
PC beobachtete die Geschehnisse im Konstrukt über den Monitor. Vor Zeit zu Zeit gingen ihre Blicke zu dem Ecto-Chair von Revery. Seine Hirnströme zeigten eine rege Aktivität, Körperfunktionen normal, mal abgesehen davon, dass er unter Stress zu stehen schien.
Bei Kiawa war alles im normalen Bereich. Kein Grund zur Sorge. Sie lächelte und schaute wieder auf den Monitor.
Über ihre Kopfhörer vernahm Cassie dann die vertrauten Worte "PC, hol uns raus!"
Cassie fuhr das Konstrukt herunter und löste Kiawa und Revery von den Stühlen. Er sagte noch etwas zu Kiawa und verlies den Raum.
"Nun, was denkst du" wandte sich Kiawa an Cassie.
"Im Augenblick, weiß ich nicht, was ich denken soll. Er wird sich bewähren müssen... ein Wächterprogramm vielleicht, dann wissen wir es besser."
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie, Kiawa]
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Titel:
[Reale Welt - Tunnel - Necessitas - Hauptdeck - Kiawa, Cassie, Elvea]
Cassie hatte nicht ganz Unrecht. Kiawa hatte nun, abgesehen von ihrem Operator, zwei Crewmitglieder, die beide neu waren und in der Ausübung ihres Dienstes noch keinerlei praktische Erfahrung hatten.
Trotzdem sie beide, Revery ebenso wie Elvea, einen starken Willen hatten, würde es sicher nicht einfach für sie werden, wenn sie ihren ersten Einsatz in der Matrix haben und es dort Schwierigkeiten geben würde.
Und eben dieser erste Einsatz stand nun unmittelbar bevor. Kiawa hatte zwar noch keine genauen Details von Lazarus erhalten, doch sie ging davon aus, dass die neuen Planungen für ihr großes Treffen bereits voll im Gange waren.
Es war also wichtig, so viel wie möglich mit Elvea und Revery zu trainieren um sie so gut es ging, auf diesen Einsatz vorzubreiten.
„… und damit fangen wir gleich an!“ dachte Kiawa bei sich, während sie zu Elvea herübersah, die noch immer mit geschlossenen Augen auf ihrem Stuhl lag.
„Cassie, lade Elvea und mich ins Sprungprogramm, es wird Zeit, dass sie ihren Geist befreit.“
Kiawa zwinkerte ihrer Freundin zu und legte sich dann von neuem auf ihren eigenen Stuhl.
„Aye Captain! Einmal Sprungprogramm für Einsteiger.“
Cassie schloss Kiawa an den Computer an und augenblicklich verschwand die reale Welt vor dessen Augen und Sekunden später fand sie sich auf einem Hochhausdach wieder, neben ihr stand Elvea und blickte sie etwas verwirrt an:
[Reale Welt - Tunnel - Necessitas - Kostrukt - Elvea, Kiawa]
„Wo sind wir jetzt?“
„Wir sind noch immer im Konstrukt Elvea. Du befindest dich nun in einem Lernprogramm, das dir helfen soll, deinen Geist zu befreien. In der Matrix gelten im Grunde die gleichen Gesetze wie in der wirklichen Welt, wenn es um Raum, Zeit und die Relativität geht. Doch anders als in der Wirklichkeit, ist es uns Rebellen möglich, diese Gesetze in der Scheinwelt außer Kraft zu setzen. Alles, was du dazu brachst, ist ein freier Geist.
Du weißt, all das, was du hier siehst, die Häuser um uns herum, die Straßen zwischen ihnen, die Autos, die darauf fahren, der Himmel über uns, die Wolken, ja sogar die Luft, die du hier atmest sind nicht echt. Dein Verstand sagt dir das, doch dein Empfinden spricht dagegen, hab ich recht?“
Kiawa sah Elvea tief in die Augen, während diese zögernd nickte.
„Nun, dieses Empfinden musst du ablegen. Sieh her!“
Kiawa rannte auf die Kante des Daches zu und mit einem einzigen Sprung überwand sie scheinbar mühelos den weiten Abstand zum Dach des gegenüberliegenden Hauses.
Mit beiden Füßen landete sie knirschend im Kies, der darauf ausgestreut war und blickte dann zu Elvea herüber. Mit einer Handbewegung deutete sie ihr, ihr zu folgen.
Trotz der Entfernung, konnte Kiawa deutlich sehen, wie es in Elveas Kopf zu arbeiten begann. Sie schien mit sich selbst zu reden und offenbar hielt sie das, was sie soeben gesehen hatte, für vollkommen unmöglich.
Sie ging einige Schritte zurück, nahm Anlauf, rannte, schneller, immer schneller werdend. Dann kam der Abgrund, sie sprang. Ihr Körper, durch den weiten Anlauf nach vorne katapultiert, flog einige Meter. Doch dann fing Elvea an, mit den Armen zu rudern, Entsetzen breitete sich auf ihrem Gesicht aus und sie begann zu schreien. Sie fiel, stürzte in die Tiefe und ihr Geist war zu gefangen in den Gesetzen der Schwerkraft, dass sie nichts dagegen unternehmen konnte.
Kiawa wartete einen Moment, doch ehe Elvea auf dem Boden aufschlug, rief sie Cassie an:
„PC, starte neu, sie soll es noch mal versuchen!“
Einen Augenaufschlag später, stand Elvea wieder vollkommen unbeschadet neben Kiawa, diesmal auf dem anderen Dach.
Elvea atmete schwer:
„Das war wohl nichts…“, japste sie. Kiawa lächelte:
„Setz dich nicht unter Druck, Elvea. Das bringt dir gar nichts! Der erste Sprung ist für viele nicht einfach und nur sehr, sehr weinige schaffen ihn beim ersten Mal.
Konzentrier dich – denk daran, das alles hier, gibt es nicht …“.
[Reale Welt - Tunnel - Necessitas - Kostrukt - Elvea, Kiawa]
Cassie hatte nicht ganz Unrecht. Kiawa hatte nun, abgesehen von ihrem Operator, zwei Crewmitglieder, die beide neu waren und in der Ausübung ihres Dienstes noch keinerlei praktische Erfahrung hatten.
Trotzdem sie beide, Revery ebenso wie Elvea, einen starken Willen hatten, würde es sicher nicht einfach für sie werden, wenn sie ihren ersten Einsatz in der Matrix haben und es dort Schwierigkeiten geben würde.
Und eben dieser erste Einsatz stand nun unmittelbar bevor. Kiawa hatte zwar noch keine genauen Details von Lazarus erhalten, doch sie ging davon aus, dass die neuen Planungen für ihr großes Treffen bereits voll im Gange waren.
Es war also wichtig, so viel wie möglich mit Elvea und Revery zu trainieren um sie so gut es ging, auf diesen Einsatz vorzubreiten.
„… und damit fangen wir gleich an!“ dachte Kiawa bei sich, während sie zu Elvea herübersah, die noch immer mit geschlossenen Augen auf ihrem Stuhl lag.
„Cassie, lade Elvea und mich ins Sprungprogramm, es wird Zeit, dass sie ihren Geist befreit.“
Kiawa zwinkerte ihrer Freundin zu und legte sich dann von neuem auf ihren eigenen Stuhl.
„Aye Captain! Einmal Sprungprogramm für Einsteiger.“
Cassie schloss Kiawa an den Computer an und augenblicklich verschwand die reale Welt vor dessen Augen und Sekunden später fand sie sich auf einem Hochhausdach wieder, neben ihr stand Elvea und blickte sie etwas verwirrt an:
[Reale Welt - Tunnel - Necessitas - Kostrukt - Elvea, Kiawa]
„Wo sind wir jetzt?“
„Wir sind noch immer im Konstrukt Elvea. Du befindest dich nun in einem Lernprogramm, das dir helfen soll, deinen Geist zu befreien. In der Matrix gelten im Grunde die gleichen Gesetze wie in der wirklichen Welt, wenn es um Raum, Zeit und die Relativität geht. Doch anders als in der Wirklichkeit, ist es uns Rebellen möglich, diese Gesetze in der Scheinwelt außer Kraft zu setzen. Alles, was du dazu brachst, ist ein freier Geist.
Du weißt, all das, was du hier siehst, die Häuser um uns herum, die Straßen zwischen ihnen, die Autos, die darauf fahren, der Himmel über uns, die Wolken, ja sogar die Luft, die du hier atmest sind nicht echt. Dein Verstand sagt dir das, doch dein Empfinden spricht dagegen, hab ich recht?“
Kiawa sah Elvea tief in die Augen, während diese zögernd nickte.
„Nun, dieses Empfinden musst du ablegen. Sieh her!“
Kiawa rannte auf die Kante des Daches zu und mit einem einzigen Sprung überwand sie scheinbar mühelos den weiten Abstand zum Dach des gegenüberliegenden Hauses.
Mit beiden Füßen landete sie knirschend im Kies, der darauf ausgestreut war und blickte dann zu Elvea herüber. Mit einer Handbewegung deutete sie ihr, ihr zu folgen.
Trotz der Entfernung, konnte Kiawa deutlich sehen, wie es in Elveas Kopf zu arbeiten begann. Sie schien mit sich selbst zu reden und offenbar hielt sie das, was sie soeben gesehen hatte, für vollkommen unmöglich.
Sie ging einige Schritte zurück, nahm Anlauf, rannte, schneller, immer schneller werdend. Dann kam der Abgrund, sie sprang. Ihr Körper, durch den weiten Anlauf nach vorne katapultiert, flog einige Meter. Doch dann fing Elvea an, mit den Armen zu rudern, Entsetzen breitete sich auf ihrem Gesicht aus und sie begann zu schreien. Sie fiel, stürzte in die Tiefe und ihr Geist war zu gefangen in den Gesetzen der Schwerkraft, dass sie nichts dagegen unternehmen konnte.
Kiawa wartete einen Moment, doch ehe Elvea auf dem Boden aufschlug, rief sie Cassie an:
„PC, starte neu, sie soll es noch mal versuchen!“
Einen Augenaufschlag später, stand Elvea wieder vollkommen unbeschadet neben Kiawa, diesmal auf dem anderen Dach.
Elvea atmete schwer:
„Das war wohl nichts…“, japste sie. Kiawa lächelte:
„Setz dich nicht unter Druck, Elvea. Das bringt dir gar nichts! Der erste Sprung ist für viele nicht einfach und nur sehr, sehr weinige schaffen ihn beim ersten Mal.
Konzentrier dich – denk daran, das alles hier, gibt es nicht …“.
[Reale Welt - Tunnel - Necessitas - Kostrukt - Elvea, Kiawa]
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[ Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Konstrukt – Elvea – Kiawa ]
Elvea fiel . Sie fiel wie ein Stein vom Dach eines Hochhauses und sah die Fassaden rasend schnell vorbeiziehen .Entsetzen hatte sie gepackt und ihr den Atem geraubt , hilflos ruderte sie mit den Armen .Gleich würde sie auf dem Boden aufschlagen .Dann würde alles hier enden .Sie ergab sich ihrem Schicksal und sah Bilder aus ihrer Kindheit an sich vorbeirasen. Gesichter und Erlebnisse ,die sich in ihrem Herzen eingebrannt hatten. Der Schock und die Angst wichen einer großen Ruhe ...Stop!Wie ein Blitz ging eine plötzliche Anspannung durch ihren zarten Körper,die all ihre Muskeln durchzog .Doch es war nicht etwa der Aufprall gewesen . Sie riß die Augen auf und traute ihnen zugleich kaum , denn sie stand , völlig unbeschadet neben Kiawa . Während sie gefallen war, hatte sie tatsächlich vergessen , das sie sich im Konstrukt befand und mit Kiawa das Sprungtraining absolvierte .Sie atmete tief durch , und blickte leicht beschämt zu Boden . „Das war wohl nichts.“ Kiawa sah sie verständnisvoll an .“Setz dich nicht unter Druck , Elvea .Das bringt dir gar nichts . Der erste Sprung ist für viele nicht einfach und nur sehr wenige schaffen ihn beim ersten mal . Konzentrier dich!Denk daran: Alles das hier gibt es gar nicht! „
Wieder stand Elvea an der Kante des Dachs und Atmete tief durch . „Befreie deinen Geist,Elvea!“ Sie hörte Kiawas Worte , sie drangen kaum hörbar durch ein lautes Rauschen in ihrem Kopf . Sie trat ein Paar Schritte zurück , und rief sich ihre Entschlossenheit ins Gedächtnis zurück, die sie an Bord der Nec geführt hatte . Sie fühlte sich schon ein wenig mutiger als beim ersten Versuch , und kämpfte tapfer gegen ihre innere Stimme der Vernunft an , die ihr einreden wollte , das man einen solchen Sprung unmöglich überleben könne . „Doch , das werde ich „ , rief Elvea plötzlich laut und sprang .Entschlossen sah sie zum gegenüberliegenden Dach und kam ihm tatsächlich näher! „ Befreie die deinen Geist“ Befahl sie sich selbst . Doch ein Blick nach unten riß sie aus ihrer Entschlossenheit wie der schrille Ton eines Weckers am Morgen . Wieder viel sie , tiefer und tiefer und sah den Boden auf sich zu rasen. “Nein!“ Schrie sie...Stop!
Wieder fand sie sich neben Kiawa auf dem Dach wieder. „Das war schon besser Elvea.Du hattest es beinahe geschafft , aber du hast deinem Geist wieder nicht erlaubt , sich völlig zu befreien . Hab Selbstvertrauen . Du kannst es !"„Hab Selbstvertrauen! „Wiederholte Elvea. „Selbstvertrauen ....“Sie ging diesmal mit einem wesentlich entschlossenern Gesichtsausdruck auf den Rand des Daches zu , das war auch Kiawa aufgefallen . „Befreie deinen Geist , nichts hier ist real !“ Gab sich Elvea selber ein .
Sie beschleunigte ihre Schritte. Schneller und schneller wurde sie und der Abgrund kam immer näher . Immer näher ....und dann sprang sie.Sie sprang mit aller Kraft und ihrem starken inneren Willen ab , der sie im Leben schon so weit gebracht hatte , und er trug sie!Er trug sie wie unsichtbare Flügel , immer näher zur anderen Seite .Sie sah dieses mal nicht in die Vergangenheit zurück , sondern sah der Gegenwart ins Gesicht . Sie sah die Gesichter der Zioner . Ruven ....ihr Vater ....der kleine Shaddow ...für sie würde sie kämpfen!Sie spannte ihren Körper an und landete sicher auf der anderen Seite . Kiawa kam rasch nach und lächelte sie an . „ Das war gut , Elvea .Du kannst stolz auf dich sein . „ Elvea nickte .“Das bin ich . „Ein gutes Gefühl breitete sich in ihr aus . Ein Gefühl der inneren Stärke . So fühlte es sich also an , wenn , man seinen Geist befreit hatte .
[ Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Konstrukt – Elvea – Kiawa ]
Elvea fiel . Sie fiel wie ein Stein vom Dach eines Hochhauses und sah die Fassaden rasend schnell vorbeiziehen .Entsetzen hatte sie gepackt und ihr den Atem geraubt , hilflos ruderte sie mit den Armen .Gleich würde sie auf dem Boden aufschlagen .Dann würde alles hier enden .Sie ergab sich ihrem Schicksal und sah Bilder aus ihrer Kindheit an sich vorbeirasen. Gesichter und Erlebnisse ,die sich in ihrem Herzen eingebrannt hatten. Der Schock und die Angst wichen einer großen Ruhe ...Stop!Wie ein Blitz ging eine plötzliche Anspannung durch ihren zarten Körper,die all ihre Muskeln durchzog .Doch es war nicht etwa der Aufprall gewesen . Sie riß die Augen auf und traute ihnen zugleich kaum , denn sie stand , völlig unbeschadet neben Kiawa . Während sie gefallen war, hatte sie tatsächlich vergessen , das sie sich im Konstrukt befand und mit Kiawa das Sprungtraining absolvierte .Sie atmete tief durch , und blickte leicht beschämt zu Boden . „Das war wohl nichts.“ Kiawa sah sie verständnisvoll an .“Setz dich nicht unter Druck , Elvea .Das bringt dir gar nichts . Der erste Sprung ist für viele nicht einfach und nur sehr wenige schaffen ihn beim ersten mal . Konzentrier dich!Denk daran: Alles das hier gibt es gar nicht! „
Wieder stand Elvea an der Kante des Dachs und Atmete tief durch . „Befreie deinen Geist,Elvea!“ Sie hörte Kiawas Worte , sie drangen kaum hörbar durch ein lautes Rauschen in ihrem Kopf . Sie trat ein Paar Schritte zurück , und rief sich ihre Entschlossenheit ins Gedächtnis zurück, die sie an Bord der Nec geführt hatte . Sie fühlte sich schon ein wenig mutiger als beim ersten Versuch , und kämpfte tapfer gegen ihre innere Stimme der Vernunft an , die ihr einreden wollte , das man einen solchen Sprung unmöglich überleben könne . „Doch , das werde ich „ , rief Elvea plötzlich laut und sprang .Entschlossen sah sie zum gegenüberliegenden Dach und kam ihm tatsächlich näher! „ Befreie die deinen Geist“ Befahl sie sich selbst . Doch ein Blick nach unten riß sie aus ihrer Entschlossenheit wie der schrille Ton eines Weckers am Morgen . Wieder viel sie , tiefer und tiefer und sah den Boden auf sich zu rasen. “Nein!“ Schrie sie...Stop!
Wieder fand sie sich neben Kiawa auf dem Dach wieder. „Das war schon besser Elvea.Du hattest es beinahe geschafft , aber du hast deinem Geist wieder nicht erlaubt , sich völlig zu befreien . Hab Selbstvertrauen . Du kannst es !"„Hab Selbstvertrauen! „Wiederholte Elvea. „Selbstvertrauen ....“Sie ging diesmal mit einem wesentlich entschlossenern Gesichtsausdruck auf den Rand des Daches zu , das war auch Kiawa aufgefallen . „Befreie deinen Geist , nichts hier ist real !“ Gab sich Elvea selber ein .
Sie beschleunigte ihre Schritte. Schneller und schneller wurde sie und der Abgrund kam immer näher . Immer näher ....und dann sprang sie.Sie sprang mit aller Kraft und ihrem starken inneren Willen ab , der sie im Leben schon so weit gebracht hatte , und er trug sie!Er trug sie wie unsichtbare Flügel , immer näher zur anderen Seite .Sie sah dieses mal nicht in die Vergangenheit zurück , sondern sah der Gegenwart ins Gesicht . Sie sah die Gesichter der Zioner . Ruven ....ihr Vater ....der kleine Shaddow ...für sie würde sie kämpfen!Sie spannte ihren Körper an und landete sicher auf der anderen Seite . Kiawa kam rasch nach und lächelte sie an . „ Das war gut , Elvea .Du kannst stolz auf dich sein . „ Elvea nickte .“Das bin ich . „Ein gutes Gefühl breitete sich in ihr aus . Ein Gefühl der inneren Stärke . So fühlte es sich also an , wenn , man seinen Geist befreit hatte .
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Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Berlin
Beiträge: 1794
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Titel:
[Reale Welt - Tunnel - Necessitas - Konstrukt - Elvea, Kiawa]
„PC, wir machen gleich weiter mit dem Agententraining.“
Das Hausdach, auf dem Elvea und Kiawa standen, löste sich unter ihren Füßen in Luft auf. Es verschwand, ebenso wie die gesamte Umgebung.
Sekunden später fanden sich die beiden Frauen in einer belebten Strasse wieder. Hohe Gebäude säumten sie zu beiden Seiten und Massen von Menschen kamen ihnen entgegen. Sie wurden vom Strom der Passanten erfasst, doch Kiawa glich sich ihm nicht an. Wie eine junge Forelle schwamm sie scheinbar mühelos in die entgegengesetzte Richtung und Elvea hatte Mühe, ihr zu folgen.
„Sieh dir all diese Menschen an, Elvea. Sieh in ihre Gesichter und du wirst erkennen, dass sie keine Ahnung haben. Sie leben ihr Leben und wissen nicht im Geringsten warum. Sie gehen zur Arbeit, erziehen ihre Kinder, mähen ihren Rasen und sie tun dies aus Gewohnheit. Sie haben keine Vorstellung von dem, was du seit deiner Befreiung weißt.
Wie eine träge Herde Kühe schauen sie ab und zu kurz auf und grasen dann gemütlich weiter. Tag ein, Tag aus. Sie sind die Unwissenden.
Siehst du dieses Kind dort?“
Elvea reckte den Hals und erblickte tatsächlich ein kleines Mädchen mit blondem Haar. Sie trug einen roten Mantel, weiße Strümpfe und ebenfalls rote Schuhe. Auf dem Kopf hatte sie eine rot-schwarz-karrierte Baskenmütze zu sitzen. Sie drehte sich um und lächelte Elvea verschmitzt zu, dann ging sie an ihr vorbei.
„Sie ist reizend, nicht wahr?“
Elvea blickte zu Kiawa und nickte.
„Sieh sie dir noch einmal an!“
Wieder wandte sich Elvea dem Kind zu und in diesem Moment erschrak sie und trat hektisch einige Schritte zurück. Vor ihr stand nicht mehr das kleine Mädchen, sondern ein erwachsener Mann in schwarzem Anzug und mit dunkler Brille. Er hielt eine Schusswaffe in der Hand, die direkt auf Elveas Kopf zielte.
„Anhalten PC!“ befahl Kiawa und augenblicklich schien die Szenerie einzufrieren, so als hätte jemand die Zeit angehalten.
„Merke dir eins Elvea …“, Kiawa blickte in dessen erschrockenes Gesicht, offenbar hatte sie in dem eben erlebten, kurzen Moment der Angst, wieder vergessen, dass sie nicht in der Matrix waren.
„Alle Menschen, die noch nicht entkoppelt sind, so wie wir, sind zwangsläufig unsere Feinde. Wir können niemandem trauen, denn jeder hier, ist automatisch auch einer von denen …“, Kiawa zeigte mit ausgestreckter Hand auf den Agenten.
„Sie sind die Wächter des Systems. Sie kontrollieren es und sind ständig auf der Suche nach uns. Sie sind dazu programmiert worden, uns zu vernichten und du und ich, wir sind machtlos gegen sie. Es sind die Agenten, Elvea. Killerprogramme der Matrix, die jeder Zeit und jeder Orts Besitz von jedem x-beliebigen Unwissendem nehmen können . Ich möchte dir einen Rat geben: Solltest du einem von ihnen begegnen, renn! Renn um dein Leben, spiel nicht die Heldin, denn du kannst gegen sie nichts ausrichten. Sie können sich schneller bewegen las alles andere, sie gehen durch Wände und weichen Kugeln aus.
Weil sie keine Menschen sind, haben sie auch keine Gefühle. Sie kennen weder Mitleid, noch Erbarmen, sie werden dich töten und es wird ihnen egal sein.“
Kiawa hielt inne. In den Augen der anderen konnte sie sehen, dass ihre Worte sich langsam ihren Weg in Elveas Bewusstsein suchten. Noch immer blickte sie auf den erstarrten Agenten und dessen Waffe.
Kiawa ließ ihr einige Minuten Zeit, dann wandte sie sich an ihren Operator:
„PC, es ist genug für heute, hol uns raus.“
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie, Elvea, Kiawa]
Kiawa schlug die Augen auf und Cassie befreite sie von dem Dorn in ihrem Nacken. Elvea saß bereits aufrecht auf ihrem Stuhl, Cassie hatte sie zuerst in die Wirklichkeit zurückgeholt.
„Ist alles ok?“ fragte Kiawa ihr neues Crewmitglied besorgt.
Elvea nickte:
„Ja, es geht schon …“, sagte sie und wirkte erschöpft.
„Was passiert, wenn ich in der Matrix sterbe?“ fragte sie nach einer Weile nachdenklich und ohne Kiawa dabei anzusehen.
„Dein Körper kann ohne Geist nicht leben. Stirbst du in der Matrix, stirbst du auch hier.“ antwortete Kiawa mit ruhiger Stimme.
„Du solltest dich jetzt ein bisschen ausruhen, Elvea. Iss etwas und geh dann für ein paar Stunden schlafen. Wir können später deine Kampfkünste erproben. Wir werden den Standort wechseln und wenn wir wieder gelandet sind, rufe ich dich.“
Ohne etwas zu erwidern, erhob sich Elvea schwerfällig von ihrem Stuhl und verließ dann das Hauptdeck. Kiawa sah der jungen Frau nach und in ihrem Gesicht konnte man Verständnis für dessen Erschöpfung erkennen.
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie, Kiawa]
„Sie wird es schaffen, sie hat einen starken Willen, Cassie!“
„Genau wie du, Captain …“, Cassie lächelte.
„Genau! …“, Kiawa zwinkerte ihrer Freundin zu. „Wie sieht´s aus PC, ich würde sagen, wir sollten uns langsam ein neues Nest suchen. Wir befinden uns schon zu lange an ein und demselben Ort. Einmal hatten wir schon unangenehmen Besuch, ich kann auf ein zweites Mal verzichten.
Such uns einen guten und sicheren Landeplatz. Ich hoffe auch, Lazarus meldet sich bald. Ich geh mal davon aus, dass er die Planungen für das Treffen neu aufgenommen hat.
Sag mir Bescheid, wenn du etwas Neues weißt, Cassie. Ich bin im Cockpit und starte die Motoren.“
„Aye Captain!“
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Cockpit - Kiawa]
Kiawa ließ sich schwungvoll in ihren Pilotensessel sinken, legte die Gurte an und startete die Systeme und Motoren. Sofort erfasste ein leichtes Vibrieren das ganze Schiff, begleitet vom leisen Brummen der Elektronik.
Kiawa aktivierte den Bordfunk:
„Cassie, sag Revery Bescheid, er soll auch ins Cockpit kommen. Wird Zeit, dass ich mir wieder einen guten Copiloten ausbilde.“
Ohne eine Antwort abzuwarten, beendete sie das Gespräch, ließ den Funk aber auf Empfang.
Kiawas Hände umschlossen mit festem Griff das Steuer. Sacht zog sie es zu sich heran und die Necessitas erhob sich langsam.
Wie ein Fisch im Wasser, glitt das kleine Hovercraft aus dem ehemaligen Tank heraus und während seine Pilotin auf die Koordinaten ihres Ops und auf das Erscheinen von Revery wartete, suchte das Schiff, sich seinen Weg durch die verwitterten Eingeweide der ehemaligen Weltmetropole.
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Cockpit - Kiawa]
„PC, wir machen gleich weiter mit dem Agententraining.“
Das Hausdach, auf dem Elvea und Kiawa standen, löste sich unter ihren Füßen in Luft auf. Es verschwand, ebenso wie die gesamte Umgebung.
Sekunden später fanden sich die beiden Frauen in einer belebten Strasse wieder. Hohe Gebäude säumten sie zu beiden Seiten und Massen von Menschen kamen ihnen entgegen. Sie wurden vom Strom der Passanten erfasst, doch Kiawa glich sich ihm nicht an. Wie eine junge Forelle schwamm sie scheinbar mühelos in die entgegengesetzte Richtung und Elvea hatte Mühe, ihr zu folgen.
„Sieh dir all diese Menschen an, Elvea. Sieh in ihre Gesichter und du wirst erkennen, dass sie keine Ahnung haben. Sie leben ihr Leben und wissen nicht im Geringsten warum. Sie gehen zur Arbeit, erziehen ihre Kinder, mähen ihren Rasen und sie tun dies aus Gewohnheit. Sie haben keine Vorstellung von dem, was du seit deiner Befreiung weißt.
Wie eine träge Herde Kühe schauen sie ab und zu kurz auf und grasen dann gemütlich weiter. Tag ein, Tag aus. Sie sind die Unwissenden.
Siehst du dieses Kind dort?“
Elvea reckte den Hals und erblickte tatsächlich ein kleines Mädchen mit blondem Haar. Sie trug einen roten Mantel, weiße Strümpfe und ebenfalls rote Schuhe. Auf dem Kopf hatte sie eine rot-schwarz-karrierte Baskenmütze zu sitzen. Sie drehte sich um und lächelte Elvea verschmitzt zu, dann ging sie an ihr vorbei.
„Sie ist reizend, nicht wahr?“
Elvea blickte zu Kiawa und nickte.
„Sieh sie dir noch einmal an!“
Wieder wandte sich Elvea dem Kind zu und in diesem Moment erschrak sie und trat hektisch einige Schritte zurück. Vor ihr stand nicht mehr das kleine Mädchen, sondern ein erwachsener Mann in schwarzem Anzug und mit dunkler Brille. Er hielt eine Schusswaffe in der Hand, die direkt auf Elveas Kopf zielte.
„Anhalten PC!“ befahl Kiawa und augenblicklich schien die Szenerie einzufrieren, so als hätte jemand die Zeit angehalten.
„Merke dir eins Elvea …“, Kiawa blickte in dessen erschrockenes Gesicht, offenbar hatte sie in dem eben erlebten, kurzen Moment der Angst, wieder vergessen, dass sie nicht in der Matrix waren.
„Alle Menschen, die noch nicht entkoppelt sind, so wie wir, sind zwangsläufig unsere Feinde. Wir können niemandem trauen, denn jeder hier, ist automatisch auch einer von denen …“, Kiawa zeigte mit ausgestreckter Hand auf den Agenten.
„Sie sind die Wächter des Systems. Sie kontrollieren es und sind ständig auf der Suche nach uns. Sie sind dazu programmiert worden, uns zu vernichten und du und ich, wir sind machtlos gegen sie. Es sind die Agenten, Elvea. Killerprogramme der Matrix, die jeder Zeit und jeder Orts Besitz von jedem x-beliebigen Unwissendem nehmen können . Ich möchte dir einen Rat geben: Solltest du einem von ihnen begegnen, renn! Renn um dein Leben, spiel nicht die Heldin, denn du kannst gegen sie nichts ausrichten. Sie können sich schneller bewegen las alles andere, sie gehen durch Wände und weichen Kugeln aus.
Weil sie keine Menschen sind, haben sie auch keine Gefühle. Sie kennen weder Mitleid, noch Erbarmen, sie werden dich töten und es wird ihnen egal sein.“
Kiawa hielt inne. In den Augen der anderen konnte sie sehen, dass ihre Worte sich langsam ihren Weg in Elveas Bewusstsein suchten. Noch immer blickte sie auf den erstarrten Agenten und dessen Waffe.
Kiawa ließ ihr einige Minuten Zeit, dann wandte sie sich an ihren Operator:
„PC, es ist genug für heute, hol uns raus.“
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie, Elvea, Kiawa]
Kiawa schlug die Augen auf und Cassie befreite sie von dem Dorn in ihrem Nacken. Elvea saß bereits aufrecht auf ihrem Stuhl, Cassie hatte sie zuerst in die Wirklichkeit zurückgeholt.
„Ist alles ok?“ fragte Kiawa ihr neues Crewmitglied besorgt.
Elvea nickte:
„Ja, es geht schon …“, sagte sie und wirkte erschöpft.
„Was passiert, wenn ich in der Matrix sterbe?“ fragte sie nach einer Weile nachdenklich und ohne Kiawa dabei anzusehen.
„Dein Körper kann ohne Geist nicht leben. Stirbst du in der Matrix, stirbst du auch hier.“ antwortete Kiawa mit ruhiger Stimme.
„Du solltest dich jetzt ein bisschen ausruhen, Elvea. Iss etwas und geh dann für ein paar Stunden schlafen. Wir können später deine Kampfkünste erproben. Wir werden den Standort wechseln und wenn wir wieder gelandet sind, rufe ich dich.“
Ohne etwas zu erwidern, erhob sich Elvea schwerfällig von ihrem Stuhl und verließ dann das Hauptdeck. Kiawa sah der jungen Frau nach und in ihrem Gesicht konnte man Verständnis für dessen Erschöpfung erkennen.
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie, Kiawa]
„Sie wird es schaffen, sie hat einen starken Willen, Cassie!“
„Genau wie du, Captain …“, Cassie lächelte.
„Genau! …“, Kiawa zwinkerte ihrer Freundin zu. „Wie sieht´s aus PC, ich würde sagen, wir sollten uns langsam ein neues Nest suchen. Wir befinden uns schon zu lange an ein und demselben Ort. Einmal hatten wir schon unangenehmen Besuch, ich kann auf ein zweites Mal verzichten.
Such uns einen guten und sicheren Landeplatz. Ich hoffe auch, Lazarus meldet sich bald. Ich geh mal davon aus, dass er die Planungen für das Treffen neu aufgenommen hat.
Sag mir Bescheid, wenn du etwas Neues weißt, Cassie. Ich bin im Cockpit und starte die Motoren.“
„Aye Captain!“
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Cockpit - Kiawa]
Kiawa ließ sich schwungvoll in ihren Pilotensessel sinken, legte die Gurte an und startete die Systeme und Motoren. Sofort erfasste ein leichtes Vibrieren das ganze Schiff, begleitet vom leisen Brummen der Elektronik.
Kiawa aktivierte den Bordfunk:
„Cassie, sag Revery Bescheid, er soll auch ins Cockpit kommen. Wird Zeit, dass ich mir wieder einen guten Copiloten ausbilde.“
Ohne eine Antwort abzuwarten, beendete sie das Gespräch, ließ den Funk aber auf Empfang.
Kiawas Hände umschlossen mit festem Griff das Steuer. Sacht zog sie es zu sich heran und die Necessitas erhob sich langsam.
Wie ein Fisch im Wasser, glitt das kleine Hovercraft aus dem ehemaligen Tank heraus und während seine Pilotin auf die Koordinaten ihres Ops und auf das Erscheinen von Revery wartete, suchte das Schiff, sich seinen Weg durch die verwitterten Eingeweide der ehemaligen Weltmetropole.
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Cockpit - Kiawa]
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Titel:
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie, Kiawa]
Über das Bordfunksystem rief Cassie Revery.
Cassie beugte sich über die Karten des Tunnelsystems. Damit sich die Karte nicht aufrollte. Legte sie auf die Seite eine Taschenlampe. So richtig wollte es aber nicht funktionieren und es nervte sie.
CAssie hatte dem Bordcomputer die Koordinaten für den nächsten Stop entnommen. Sie fuhr die Strecke mit dem Finger ab und kam zu dem Schluß, dass dies keine schlechte Stelle ist. Der Funkkontakt würde dort halten.
Sie wußte, dass Kiawa keine Karten benötigen würde. Sie hatte die Wege im Kopf und mehrmals bewiesen, dass sie auch Tunnel kennt, die auf keiner Karte verzeichnet waren.
Ob das eine der Fähigkeiten der Entsannten ist. fragte sich Cassie nicht zum ersten mal.
Die Karte wieder in einem Bord an der Wand und widmete sich ihrem Operatorplatz. Sie spürte, wie der Hoovercraft sich sanft anhob um dann Tempo aufzunehmen.
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie, Kiawa]
Über das Bordfunksystem rief Cassie Revery.
Cassie beugte sich über die Karten des Tunnelsystems. Damit sich die Karte nicht aufrollte. Legte sie auf die Seite eine Taschenlampe. So richtig wollte es aber nicht funktionieren und es nervte sie.
CAssie hatte dem Bordcomputer die Koordinaten für den nächsten Stop entnommen. Sie fuhr die Strecke mit dem Finger ab und kam zu dem Schluß, dass dies keine schlechte Stelle ist. Der Funkkontakt würde dort halten.
Sie wußte, dass Kiawa keine Karten benötigen würde. Sie hatte die Wege im Kopf und mehrmals bewiesen, dass sie auch Tunnel kennt, die auf keiner Karte verzeichnet waren.
Ob das eine der Fähigkeiten der Entsannten ist. fragte sich Cassie nicht zum ersten mal.
Die Karte wieder in einem Bord an der Wand und widmete sich ihrem Operatorplatz. Sie spürte, wie der Hoovercraft sich sanft anhob um dann Tempo aufzunehmen.
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie, Kiawa]
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Titel:
[Reale Welt - Tunnel - Necessitas - Cockpit - Kiawa, Revery]
Sicher wie ein kleiner Fisch in einem Korallenriff, bewegte sich die Necessitas durch die weit verzweigten Tunnelanlagen der ehemaligen Menschenstadt.
Kiawa flog schnell, jedoch ohne zu viel Energie zu verbrauchen. Sie mochte die Geschwindigkeit und das Spiel mit ihr. Sie liebte es, ihr Können als Pilotin an immer wieder neue Grenzen zu bringen und diese zu überschreiten. Ihr Schiff war leicht und wendig, kein andres ließ sich so gut lenken. Sie war eins mit der Necessitas und fast schien es Kiawa so, als würde sie selbst, ihr eigener Körper durch die zahllosen Röhren und Katakomben fliegen und nicht sie mit ihrem Schiff.
Cassie hatte ihr schon lange die Koordinaten ihres nächsten Landeplatzes durchgegeben und Kiawa war bereits auf Kurs dort hin. Karten brauchte sie keine, die Wege waren in ihr. Sie wusste genau, wo sie war und wo sie hinwollte. Im Gegenteil, ihr waren sogar einige Abkürzungen bekannt, die keiner der anderen Captains kannte und durch die diese mit ihren klobigen Schiffen wahrscheinlich eh nicht durchgepasst hätten.
Bei diesem Gedanken, konnte sich Kiawa ein Grinsen nicht verkneifen. Schritte näherten sich, schwere Stiefel auf metallenem Boden und wenige Sekunden später betrat Revery das Cockpit:
„Captain, du wolltest mich sprechen?“
Kiawa nickte: „Ja, setz dich, ich möchte, dass du mir auf die Finger schaust und lernst!“ sie zwinkerte ihm zu. „Es kann passieren, dass ich mal nicht in der Lage bin, unser Schiff zu steuern, für diesen Fall werde ich dich ausbilden.“
Ruckartig und ohne Vorwarnung bog Kiawa in eine enge Rechtskurve ein. Die Nec neigte sich fast neunzig Grad zur Seite und Revery wurde in seinen Sitz geschleudert. Kiawa brachte das Schiff wieder in die Wagerechte und beschleunigte erneut auf fast Höchstgeschwindigkeit.
Revery saß mit aufgerissenen Augen und bleichem Gesicht in seinem Sessel und schnallte wortlos die Sicherheitsgurte vor seinem Bauch zusammen.
„Wenn du ein guter Pilot werden willst“, sprach Kiawa in die Stille hinein, „dann musst du dein Schiff kennen. Du musst genau wissen, wie es auf deine Befehle reagiert. Die kleinsten Macken und Eigenarten, und Hovercrafts haben eine ganze Menge davon, müssen dir bekannt sein. Spreche die gleiche Sprache wie dein Schiff und ihr werdet euch gut verstehen.“
Revery nickte, der Schreck saß ihm noch immer in den Gliedern.
„Schau her …“, Kiawa deutete auf einen kleinen Monitor zwischen ihnen. „Das sind die Koordinaten unseres nächsten Landeplatzes.“ Sie drückte einige Knöpfe und unter den Koordinaten erschien ein Kartenausschnitt der Tunnel:
„Hier siehst du den Weg dort hin. Ich möchte, dass du den Rest der Strecke fliegst. In deiner Akte habe ich gelesen, dass du über das theoretische Wissen darüber verfügst, jetzt kannst du es in die Praxis umsetzen… Auf geht’s!“
Kiawa schaltete sämtliche Funktionen auf das Steuer ihres neuen Copilton um und lehnte sich dann in ihrem eigenen Sitz etwas zurück. Die Nec flog nun erheblich langsamer, doch gelang es Revery sie ruhig zu halten. Kiawa beobachtete ihn eine Weile. Er wirkte absolut konzentriert und bei der Sache. Die Necessitas, da war sich Kiawa sicher, würde ihm schon sagen, wenn er etwas tat, was dem Schiff so gar nicht gefiel. Sie würde ihm beibringen, wie er sie zu fliegen hatte.
Kiawa wartete noch einige Minuten,dann wußte sie, Revery würde sie und ihre Crew sicher zum nächsten Landeplatz bringen.
„Ich werde mich zurückziehen. Sollte es irgendein Problem geben, habe ich den Bordfunk immer auf Empfang. Ich möchte, dass du mich rufst, wenn du allein nicht mehr klar kommst. Dein eigener Stolz ist es nicht wert, mein Schiff aufs Spiel zu setzen. Alles klar?“
„Aye Captain!“ antwortete Revery knapp ohne seine Aufmerksamkeit von den Tunneln vor ihm zu nehmen.
„Guter Mann …“, dachte Kiawa und verließ das Cockpit.
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Kiawas Kabine – Kiawa]
In ihrer Kabine angekommen, ließ Kiawa sich schwer auf das schmale Bett fallen. In den vergangenen paar Stunden war viel passiert und noch immer war sie sich nicht sicher, ob sie in allem die richtigen Entscheidungen getroffen hatte. Für Elvea übernahm sie eine große Verantwortung und es würde sich erst bei ihrem ersten Einsatz zeigen, ob sie wirklich den Geist aller Rebellen in sich trug oder nicht.
Kiawa legte sich hin, verschränkte beide Arme unter ihrem Kopf und starrte geistesabwesend an die niedrige Metalldecke ihres Quartiers.
Die Lider wurden ihr schwer, doch im Grunde merkte sie es kaum. Langsam glitt Kiawa in einen Traum, doch erholsamen Schlaf fand sie dennoch nicht.
Sie wusste sofort, wo sie war. Wieder war die Dunkelheit blass vom Regen und das schäbige Haus vor ihr, war kaum mehr als ein Schatten.
Anders als beim letzten Mal, waren die Fenster des Gebäudes nun alle schwarz, kein einziges grinste ihr mit seinem grellen Licht entgegen. Doch das war Kiawa nur recht.
Sie schritt auf die Eingangstür zu und plötzlich öffnete sich diese von ganz allein. Kiawa wurde, wie von einem Magneten angezogen, ins Innere des Hauses gesogen. Es war, als würde sie von unsichtbaren Händen geschoben und es geschah alles sehr schnell.
Kiawa bewegte sich, doch tat sie keinen eigenen Schritt. Sie schwebte, von einer Macht angetrieben und getragen, die sie sich nicht erklären konnte und wieder hatte sie dieses Gefühl, dass alles genauso geschah, wie es geschehen musste. Sie sollte hier sein!
Kiawa ließ die alte Treppe hinter sich, die sie auch das letzte Mal erklommen hatte. Sie konnte bereits die Tür mit der Nummer 101 sehen, als diese geräuschlos aufschwang. Das Zimmer dahinter hatte sich nicht im Geringsten geändert. Es war noch genauso schäbig eingerichtet und unaufgeräumt, wie beim ersten Mal.
Und dann sah sie IHN. Er stand an einem der regennassen Fenster und starrte in die scheinbar undurchdringliche Schwärze der Nacht dahinter. Er hatte Kiawa noch nicht bemerkt, doch nun stand sie in seinem Raum, direkt hinter ihm. Ihr Gesicht spiegelte sich im Glas der Scheibe. Er sah sie, doch erschrak er nicht. Er lächelte ihr zu. Langsam, ganz langsam drehte er sich um und je mehr er sich Kiawa zuwandte, desto weiter entfernte er sich auch von ihr. Oder war es Kiawa selbst, die sich entfernte, sie wusste es nicht genau. Er streckte die Hände nach ihr aus und seine Lippen formten unhörbare Worte:
„Wo bist du????“
Er brachte keinen Ton heraus, doch Kiawa verstand jede Silbe.
„Wo bist du …. wo bist du???“ immer wieder „wo bist du?“
Kiawa wollte seine ausgestreckten Hände ergreifen, doch sie fasste nur ins Leere. Eine andere Macht als diese, die sie hier hergeführt hatte, war nun am Werk. Etwas versuchte zu verhindern, dass Kiawa diesem Mann nahe kam, dass sie mit ihm redete, dass sie ihn berühren konnte. Kiawa kämpfte dagegen an, doch sie schien machtlos. Blitzschnell wurde sie aus dem Haus gezogen, die Tür seiner Wohnung knallte in ihre Verriegelung und Sekunden später stand Kiawa wieder auf der Straße.
Die Umgebung, durch den dichten Regen ohnehin schon nur schemenhaft zu erkennen, löste sich langsam in Luft auf. Die Konturen wurden dünner und dünner und veränderten sich dann. Eine grelle Neonleuchte, enge Metallwände und einige Schläuche und Kabel kamen zum Vorschein und Kiawa brauchte eine Weile, ehe sie begriff, dass sie sich wieder in ihrer Kabine befand.
Sie hatte wieder von IHM geträumt, doch war es diesmal kein Traum. War es eine Vision? Einbildung? Wahrheit?
Kiawa kniff die Augen zusammen und schüttelte ein wenig den Kopf. Sie wusste nicht, was es war, doch eines war ihr glasklar geworden: Sie musste IHN suchen, suchen und finden. Vollkommen neu beseelt von dieser Erkenntnis, schwang sie ihre Beine aus dem Bett und setzte sich wieder auf.
„Du bist vielleicht seit einiger Zeit auf der Suche nach mir, ich suche dich jedoch schon mein ganzes Leben!“ sprach sie zu sich selbst und tief in ihrem Inneren, war ihr klar, dass es stimmte. Nun wusste sie, worin ihre Bestimmung lag, wofür sie ausgebildet worden war. Die Worte des Orakels bekamen nun ihren Sinn und Kiawa spürte, wie sie in ihr reiften von ihrem Geist Besitz ergriffen:
Sie würde den Auserwählten finden, den, der sie alle erlösen sollte!
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Kiawas Kabine – Kiawa]
Sicher wie ein kleiner Fisch in einem Korallenriff, bewegte sich die Necessitas durch die weit verzweigten Tunnelanlagen der ehemaligen Menschenstadt.
Kiawa flog schnell, jedoch ohne zu viel Energie zu verbrauchen. Sie mochte die Geschwindigkeit und das Spiel mit ihr. Sie liebte es, ihr Können als Pilotin an immer wieder neue Grenzen zu bringen und diese zu überschreiten. Ihr Schiff war leicht und wendig, kein andres ließ sich so gut lenken. Sie war eins mit der Necessitas und fast schien es Kiawa so, als würde sie selbst, ihr eigener Körper durch die zahllosen Röhren und Katakomben fliegen und nicht sie mit ihrem Schiff.
Cassie hatte ihr schon lange die Koordinaten ihres nächsten Landeplatzes durchgegeben und Kiawa war bereits auf Kurs dort hin. Karten brauchte sie keine, die Wege waren in ihr. Sie wusste genau, wo sie war und wo sie hinwollte. Im Gegenteil, ihr waren sogar einige Abkürzungen bekannt, die keiner der anderen Captains kannte und durch die diese mit ihren klobigen Schiffen wahrscheinlich eh nicht durchgepasst hätten.
Bei diesem Gedanken, konnte sich Kiawa ein Grinsen nicht verkneifen. Schritte näherten sich, schwere Stiefel auf metallenem Boden und wenige Sekunden später betrat Revery das Cockpit:
„Captain, du wolltest mich sprechen?“
Kiawa nickte: „Ja, setz dich, ich möchte, dass du mir auf die Finger schaust und lernst!“ sie zwinkerte ihm zu. „Es kann passieren, dass ich mal nicht in der Lage bin, unser Schiff zu steuern, für diesen Fall werde ich dich ausbilden.“
Ruckartig und ohne Vorwarnung bog Kiawa in eine enge Rechtskurve ein. Die Nec neigte sich fast neunzig Grad zur Seite und Revery wurde in seinen Sitz geschleudert. Kiawa brachte das Schiff wieder in die Wagerechte und beschleunigte erneut auf fast Höchstgeschwindigkeit.
Revery saß mit aufgerissenen Augen und bleichem Gesicht in seinem Sessel und schnallte wortlos die Sicherheitsgurte vor seinem Bauch zusammen.
„Wenn du ein guter Pilot werden willst“, sprach Kiawa in die Stille hinein, „dann musst du dein Schiff kennen. Du musst genau wissen, wie es auf deine Befehle reagiert. Die kleinsten Macken und Eigenarten, und Hovercrafts haben eine ganze Menge davon, müssen dir bekannt sein. Spreche die gleiche Sprache wie dein Schiff und ihr werdet euch gut verstehen.“
Revery nickte, der Schreck saß ihm noch immer in den Gliedern.
„Schau her …“, Kiawa deutete auf einen kleinen Monitor zwischen ihnen. „Das sind die Koordinaten unseres nächsten Landeplatzes.“ Sie drückte einige Knöpfe und unter den Koordinaten erschien ein Kartenausschnitt der Tunnel:
„Hier siehst du den Weg dort hin. Ich möchte, dass du den Rest der Strecke fliegst. In deiner Akte habe ich gelesen, dass du über das theoretische Wissen darüber verfügst, jetzt kannst du es in die Praxis umsetzen… Auf geht’s!“
Kiawa schaltete sämtliche Funktionen auf das Steuer ihres neuen Copilton um und lehnte sich dann in ihrem eigenen Sitz etwas zurück. Die Nec flog nun erheblich langsamer, doch gelang es Revery sie ruhig zu halten. Kiawa beobachtete ihn eine Weile. Er wirkte absolut konzentriert und bei der Sache. Die Necessitas, da war sich Kiawa sicher, würde ihm schon sagen, wenn er etwas tat, was dem Schiff so gar nicht gefiel. Sie würde ihm beibringen, wie er sie zu fliegen hatte.
Kiawa wartete noch einige Minuten,dann wußte sie, Revery würde sie und ihre Crew sicher zum nächsten Landeplatz bringen.
„Ich werde mich zurückziehen. Sollte es irgendein Problem geben, habe ich den Bordfunk immer auf Empfang. Ich möchte, dass du mich rufst, wenn du allein nicht mehr klar kommst. Dein eigener Stolz ist es nicht wert, mein Schiff aufs Spiel zu setzen. Alles klar?“
„Aye Captain!“ antwortete Revery knapp ohne seine Aufmerksamkeit von den Tunneln vor ihm zu nehmen.
„Guter Mann …“, dachte Kiawa und verließ das Cockpit.
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Kiawas Kabine – Kiawa]
In ihrer Kabine angekommen, ließ Kiawa sich schwer auf das schmale Bett fallen. In den vergangenen paar Stunden war viel passiert und noch immer war sie sich nicht sicher, ob sie in allem die richtigen Entscheidungen getroffen hatte. Für Elvea übernahm sie eine große Verantwortung und es würde sich erst bei ihrem ersten Einsatz zeigen, ob sie wirklich den Geist aller Rebellen in sich trug oder nicht.
Kiawa legte sich hin, verschränkte beide Arme unter ihrem Kopf und starrte geistesabwesend an die niedrige Metalldecke ihres Quartiers.
Die Lider wurden ihr schwer, doch im Grunde merkte sie es kaum. Langsam glitt Kiawa in einen Traum, doch erholsamen Schlaf fand sie dennoch nicht.
Sie wusste sofort, wo sie war. Wieder war die Dunkelheit blass vom Regen und das schäbige Haus vor ihr, war kaum mehr als ein Schatten.
Anders als beim letzten Mal, waren die Fenster des Gebäudes nun alle schwarz, kein einziges grinste ihr mit seinem grellen Licht entgegen. Doch das war Kiawa nur recht.
Sie schritt auf die Eingangstür zu und plötzlich öffnete sich diese von ganz allein. Kiawa wurde, wie von einem Magneten angezogen, ins Innere des Hauses gesogen. Es war, als würde sie von unsichtbaren Händen geschoben und es geschah alles sehr schnell.
Kiawa bewegte sich, doch tat sie keinen eigenen Schritt. Sie schwebte, von einer Macht angetrieben und getragen, die sie sich nicht erklären konnte und wieder hatte sie dieses Gefühl, dass alles genauso geschah, wie es geschehen musste. Sie sollte hier sein!
Kiawa ließ die alte Treppe hinter sich, die sie auch das letzte Mal erklommen hatte. Sie konnte bereits die Tür mit der Nummer 101 sehen, als diese geräuschlos aufschwang. Das Zimmer dahinter hatte sich nicht im Geringsten geändert. Es war noch genauso schäbig eingerichtet und unaufgeräumt, wie beim ersten Mal.
Und dann sah sie IHN. Er stand an einem der regennassen Fenster und starrte in die scheinbar undurchdringliche Schwärze der Nacht dahinter. Er hatte Kiawa noch nicht bemerkt, doch nun stand sie in seinem Raum, direkt hinter ihm. Ihr Gesicht spiegelte sich im Glas der Scheibe. Er sah sie, doch erschrak er nicht. Er lächelte ihr zu. Langsam, ganz langsam drehte er sich um und je mehr er sich Kiawa zuwandte, desto weiter entfernte er sich auch von ihr. Oder war es Kiawa selbst, die sich entfernte, sie wusste es nicht genau. Er streckte die Hände nach ihr aus und seine Lippen formten unhörbare Worte:
„Wo bist du????“
Er brachte keinen Ton heraus, doch Kiawa verstand jede Silbe.
„Wo bist du …. wo bist du???“ immer wieder „wo bist du?“
Kiawa wollte seine ausgestreckten Hände ergreifen, doch sie fasste nur ins Leere. Eine andere Macht als diese, die sie hier hergeführt hatte, war nun am Werk. Etwas versuchte zu verhindern, dass Kiawa diesem Mann nahe kam, dass sie mit ihm redete, dass sie ihn berühren konnte. Kiawa kämpfte dagegen an, doch sie schien machtlos. Blitzschnell wurde sie aus dem Haus gezogen, die Tür seiner Wohnung knallte in ihre Verriegelung und Sekunden später stand Kiawa wieder auf der Straße.
Die Umgebung, durch den dichten Regen ohnehin schon nur schemenhaft zu erkennen, löste sich langsam in Luft auf. Die Konturen wurden dünner und dünner und veränderten sich dann. Eine grelle Neonleuchte, enge Metallwände und einige Schläuche und Kabel kamen zum Vorschein und Kiawa brauchte eine Weile, ehe sie begriff, dass sie sich wieder in ihrer Kabine befand.
Sie hatte wieder von IHM geträumt, doch war es diesmal kein Traum. War es eine Vision? Einbildung? Wahrheit?
Kiawa kniff die Augen zusammen und schüttelte ein wenig den Kopf. Sie wusste nicht, was es war, doch eines war ihr glasklar geworden: Sie musste IHN suchen, suchen und finden. Vollkommen neu beseelt von dieser Erkenntnis, schwang sie ihre Beine aus dem Bett und setzte sich wieder auf.
„Du bist vielleicht seit einiger Zeit auf der Suche nach mir, ich suche dich jedoch schon mein ganzes Leben!“ sprach sie zu sich selbst und tief in ihrem Inneren, war ihr klar, dass es stimmte. Nun wusste sie, worin ihre Bestimmung lag, wofür sie ausgebildet worden war. Die Worte des Orakels bekamen nun ihren Sinn und Kiawa spürte, wie sie in ihr reiften von ihrem Geist Besitz ergriffen:
Sie würde den Auserwählten finden, den, der sie alle erlösen sollte!
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Kiawas Kabine – Kiawa]
: Orakel-Schüler(in) :
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Zamonien
Beiträge: 1931
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Zamonien
Beiträge: 1931
Titel:
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie]
Cassie saß auf ihrem Operator Stuhl auf dem Bildschirm konnte sie den Flug der Nec verfolgen. Sie kannte Kiawas Flugstil mittlerweile ganz gut und ihr Magen hatte sich darauf eingestellt.
Sie lächelte für einen Augenblick.
Aber etwas war anders, dass hier war nicht Kiawas Flugstil. stellte sie für sich fest. Revery wird das Ruder übernommen haben, schloß sie daraus. Nun ein paar Flugstunden können n icht schaden.
Cassie überlegte für einen Augenblick Kiawa über das Bordfunksystem über die Flugversuche auf dem Laufenden zu halten. Ehrlich sagte, sie dann zu sich selbst, dass dies Blödsinn ist. Kiawa kennt ihr Baby und wenn Revery Mist baut, bemerken wir das alle.
Du möchtest Dich gerne unterhalten, stellte sie fest. Das ist kein Verbrechen und du bist hier so oft alleine.
Wieder ging ihre Hand zum Bordfunksystem und wieder hielt sie inne.
Etwas entscheidendes stimmte nicht. Nein, das war nicht der Flugstil von Revery. Sie konzentrierte sich, schloß dabei die Augen und dachte an nichts. Kein Bild entstand.
Das ergibt so keinen Sinn. urteilte sie und blickte auf den Bildschirm auf dem der Code verlief. Seltsam.
Cassie hätte schwören können für einen Augenblick eine andere Farbe gesehen zu haben. Sie überlegte nochmal. Kann es eine optische Täuschung gewesen sein, die nach dem Öffnen der Augen auftrat?
Cassie rieb sich die Augen und konnte es sich nicht erklären.
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie]
Cassie saß auf ihrem Operator Stuhl auf dem Bildschirm konnte sie den Flug der Nec verfolgen. Sie kannte Kiawas Flugstil mittlerweile ganz gut und ihr Magen hatte sich darauf eingestellt.
Sie lächelte für einen Augenblick.
Aber etwas war anders, dass hier war nicht Kiawas Flugstil. stellte sie für sich fest. Revery wird das Ruder übernommen haben, schloß sie daraus. Nun ein paar Flugstunden können n icht schaden.
Cassie überlegte für einen Augenblick Kiawa über das Bordfunksystem über die Flugversuche auf dem Laufenden zu halten. Ehrlich sagte, sie dann zu sich selbst, dass dies Blödsinn ist. Kiawa kennt ihr Baby und wenn Revery Mist baut, bemerken wir das alle.
Du möchtest Dich gerne unterhalten, stellte sie fest. Das ist kein Verbrechen und du bist hier so oft alleine.
Wieder ging ihre Hand zum Bordfunksystem und wieder hielt sie inne.
Etwas entscheidendes stimmte nicht. Nein, das war nicht der Flugstil von Revery. Sie konzentrierte sich, schloß dabei die Augen und dachte an nichts. Kein Bild entstand.
Das ergibt so keinen Sinn. urteilte sie und blickte auf den Bildschirm auf dem der Code verlief. Seltsam.
Cassie hätte schwören können für einen Augenblick eine andere Farbe gesehen zu haben. Sie überlegte nochmal. Kann es eine optische Täuschung gewesen sein, die nach dem Öffnen der Augen auftrat?
Cassie rieb sich die Augen und konnte es sich nicht erklären.
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie]
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Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Berlin
Beiträge: 1794
Anmeldungsdatum: 06.11.2003
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Titel:
[Reale Welt - Tunnel - Necessitas - Kiawas Kabine - Kiawa]
Die Necessitas war inzwischen gelandet. Revery hatte seine Arbeit gut gemacht, Kiawa hatte nicht viel vom Aufsetzen des Schiffes bemerkt, sie war noch immer von ihrer Vision oder ihrem Traum gefangen.
Das blecherne Knattern des Bordfunks schräg über Kiawas Kopf an der Wand, holte sie schließlich aber doch aus ihren Gedanken. Nur einen Liedschlag später ertönte Cassies Stimme:
„Captain, wir haben da eine Nachricht, ich denke mal, es ist Post angekommen.“
Kiawas Gesicht hellte sich auf: „Na endlich!“ dachte sie und erhob sich sofort. Schnell verließ sie ihre Kabine und machte sich auf den Weg zum Hauptdeck und zu ihrem Operator.
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie, Kiawa]
„Was haben wir, PC?“
Kiawa trat hinter sie und schaute über die Schulter ihrer Freundin auf die Bildschirme vor ihr.
„Hier, diese Nachricht kam eben rein, sie ist verschlüsselt.“
Cassie übergab ihr Headset Kiawa und drückte dann einige Tasten. Es dauerte nicht lange und Lazarus` Stimme drang etwas verzerrt aber doch erkennbar an Kiawas Ohr:
"Guten Tag, mein Name ist DeLorean. ich rufe an, um meinen Termin um 12 Uhr zu bestätigen. Meine Überweisungsunterlagen müssten sich bereits in ihrem Postfach befinden."
Kiawa lächelte: „Ok, wir haben Post von Mr. DeLorean“, sie zwinkerte Cassie zu. Cassie stand von ihrem Platz auf und verließ das Hauptdeck Richtung Kabinen.
Kiawa setzte sich auf ihren Stuhl und lehnte sich nach hinten. Dieser kleine Einsatz war genau das Richtige für Elvea, dachte sie. Es wäre sicher nicht gut gewesen, wenn sie gleich mit dem großen Treffen angefangen hätte.
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie, Kiawa, Elvea]
Schritte ertönten auf der Leiter zum Hauptdeck, Cassie war zusammen mit Elvea zurückgekehrt. Kiawa richtete sich wieder auf:
„Setz dich Elvea“, sagte sie und deutete auf den Stuhl neben sich. „Wir müssen in die Matrix und dort ein geheimes Schließfach lehren. Ich rechne nicht mit irgendwelchen Komplikationen und deswegen denke ich, dass diese kleine Mission eine gute Übung und Vorbereitung auf spätere größere Aktionen für dich ist.“
Elvea nickte und setzte sich auf den ihr zugewiesenen Stuhl.
„Entspann dich, es wird nichts passieren, glaub mir!“
Cassie trat hinter sie und steckte ihnen die Stecker in den Nacken. Elvea verzog das Gesicht, atmete aber vollkommen ruhig weiter.
Kiawa hörte ihren Operator einige Befehle in den Computer eingeben und schon verschwand die vertraute Umgebung der Necessitas und Bit für Bit baute sich blitzschnell das ehemalige und vollkommen staubige Verwaltungsbüro des Bahnhofs auf.
[Matrix – Capitol City – Bahnhof – still gelegtes Verwaltungsbüro – Kiawa, Elvea]
Die Necessitas war inzwischen gelandet. Revery hatte seine Arbeit gut gemacht, Kiawa hatte nicht viel vom Aufsetzen des Schiffes bemerkt, sie war noch immer von ihrer Vision oder ihrem Traum gefangen.
Das blecherne Knattern des Bordfunks schräg über Kiawas Kopf an der Wand, holte sie schließlich aber doch aus ihren Gedanken. Nur einen Liedschlag später ertönte Cassies Stimme:
„Captain, wir haben da eine Nachricht, ich denke mal, es ist Post angekommen.“
Kiawas Gesicht hellte sich auf: „Na endlich!“ dachte sie und erhob sich sofort. Schnell verließ sie ihre Kabine und machte sich auf den Weg zum Hauptdeck und zu ihrem Operator.
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie, Kiawa]
„Was haben wir, PC?“
Kiawa trat hinter sie und schaute über die Schulter ihrer Freundin auf die Bildschirme vor ihr.
„Hier, diese Nachricht kam eben rein, sie ist verschlüsselt.“
Cassie übergab ihr Headset Kiawa und drückte dann einige Tasten. Es dauerte nicht lange und Lazarus` Stimme drang etwas verzerrt aber doch erkennbar an Kiawas Ohr:
"Guten Tag, mein Name ist DeLorean. ich rufe an, um meinen Termin um 12 Uhr zu bestätigen. Meine Überweisungsunterlagen müssten sich bereits in ihrem Postfach befinden."
Kiawa lächelte: „Ok, wir haben Post von Mr. DeLorean“, sie zwinkerte Cassie zu. Cassie stand von ihrem Platz auf und verließ das Hauptdeck Richtung Kabinen.
Kiawa setzte sich auf ihren Stuhl und lehnte sich nach hinten. Dieser kleine Einsatz war genau das Richtige für Elvea, dachte sie. Es wäre sicher nicht gut gewesen, wenn sie gleich mit dem großen Treffen angefangen hätte.
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie, Kiawa, Elvea]
Schritte ertönten auf der Leiter zum Hauptdeck, Cassie war zusammen mit Elvea zurückgekehrt. Kiawa richtete sich wieder auf:
„Setz dich Elvea“, sagte sie und deutete auf den Stuhl neben sich. „Wir müssen in die Matrix und dort ein geheimes Schließfach lehren. Ich rechne nicht mit irgendwelchen Komplikationen und deswegen denke ich, dass diese kleine Mission eine gute Übung und Vorbereitung auf spätere größere Aktionen für dich ist.“
Elvea nickte und setzte sich auf den ihr zugewiesenen Stuhl.
„Entspann dich, es wird nichts passieren, glaub mir!“
Cassie trat hinter sie und steckte ihnen die Stecker in den Nacken. Elvea verzog das Gesicht, atmete aber vollkommen ruhig weiter.
Kiawa hörte ihren Operator einige Befehle in den Computer eingeben und schon verschwand die vertraute Umgebung der Necessitas und Bit für Bit baute sich blitzschnell das ehemalige und vollkommen staubige Verwaltungsbüro des Bahnhofs auf.
[Matrix – Capitol City – Bahnhof – still gelegtes Verwaltungsbüro – Kiawa, Elvea]
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Titel:
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie, Kiawa, Elvea]
Cassie loggte mit routinierten Bewegungen die Beiden ein. Ruhe kehrte ein. Der Raum war nur von den blau schmimmernden Bildschirmen erleuchtet. Die Körper lagen ruhig in ihren Stühlen.
Auf den Matrixbildschirmen, war wie immer nich viel zu erkennen. Codes... Codes... Codes...
Cassie hätte den Versuch unternehmen können sich in das Datenbild hinein zu denken, aber sie konnte sich nicht dazu aufraffen. Wie so oft in den letzten Wochen.
Ein Knacken im Headset kündigte ein Anruf an.
"Operator?“
„PC, wir haben das Päckchen und starten gleich die Datenübertragung.“
„Alles klar, kann losgehen.“
Cassie tippte auf ihrer Konsole und wies dem Datenpaket einen gesonderten Speicherplatz zu. Von dort würde später erst die virenfreiheit des Paketes geprüft, bevor es in die Übertragung zum Hauptcomputer ging.
Nicht nur die Maschinen hatten sich weiter entwickelt, auch ihre Prgramme und diese konnten hier in der realen Welt einige "Dummheiten" anstellen.
"Hast du alles?“ fragte Kiawa durch den Hörer ihren Operator.
„Jo, alles da, ihr könnt nach Hause kommen.“
Der Transfer war abgeschlossen. Cassie lehnte sich geduldig zurück um den nächsten Anruf zu erwarten. Er würde Kiawa und Elvea wieder in die reale Welt zurück holen.
Die Bildschirme leuteten weiterhin blau.. die Matrix grün...codes... codes.. codes...
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie, Kiawa, Elvea]
Cassie loggte mit routinierten Bewegungen die Beiden ein. Ruhe kehrte ein. Der Raum war nur von den blau schmimmernden Bildschirmen erleuchtet. Die Körper lagen ruhig in ihren Stühlen.
Auf den Matrixbildschirmen, war wie immer nich viel zu erkennen. Codes... Codes... Codes...
Cassie hätte den Versuch unternehmen können sich in das Datenbild hinein zu denken, aber sie konnte sich nicht dazu aufraffen. Wie so oft in den letzten Wochen.
Ein Knacken im Headset kündigte ein Anruf an.
"Operator?“
„PC, wir haben das Päckchen und starten gleich die Datenübertragung.“
„Alles klar, kann losgehen.“
Cassie tippte auf ihrer Konsole und wies dem Datenpaket einen gesonderten Speicherplatz zu. Von dort würde später erst die virenfreiheit des Paketes geprüft, bevor es in die Übertragung zum Hauptcomputer ging.
Nicht nur die Maschinen hatten sich weiter entwickelt, auch ihre Prgramme und diese konnten hier in der realen Welt einige "Dummheiten" anstellen.
"Hast du alles?“ fragte Kiawa durch den Hörer ihren Operator.
„Jo, alles da, ihr könnt nach Hause kommen.“
Der Transfer war abgeschlossen. Cassie lehnte sich geduldig zurück um den nächsten Anruf zu erwarten. Er würde Kiawa und Elvea wieder in die reale Welt zurück holen.
Die Bildschirme leuteten weiterhin blau.. die Matrix grün...codes... codes.. codes...
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie, Kiawa, Elvea]
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Titel:
[Reale Welt - Tunnel - Necessitas - Hauptdeck - Crew]
Die Übertragung der Informationsdaten über das große Treffen der Rebellen, war erfolgreich gewesen.
Kiawa hatte sich nun mit ihrer gesamten Crew auf dem Hauptdeck versammelt. Cassie saß an ihrer Konsole und auf den Bildschirmen vor ihr zeigten sich Karten, genaue Anweisungen über Zeit und Ort der Versammlung und alle weiteren wichtigen Angaben, die für die Rebellen von Bedeutung waren.
„Ok Leute, wie ihr seht, haben wir nicht mehr all zu viel Zeit“, sagte Kiawa, nachdem sie alle Angaben genau studiert hatte.
„Um Mitternacht sollen wir dort sein, jetzt haben wir es zehn Minuten vor acht. Ich gehe noch einmal in meine Kabine und genau das solltet ihr auch tun. Wir sehen uns um genau halb zwölf wieder hier auf dem Hauptdeck. Ruht euch ein wenig aus, ihr werdet es gebrauchen können.“
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Kiawas Kabine – Kiawa]
Kiawa ließ sich auf ihr Bett fallen und atmete lange aus. Sie wusste, dieses Treffen aller Rebellen war sehr wichtig und dennoch hatte sie starke Bedenken bei der ganzen Sache. Sie gingen alle ein hohes Risiko ein und Kiawa war sich sicher, dass ihre Versammlung nicht unbemerkt beim System bleiben würde.
Für Revery und Elvea war dies sicher eine große Herausforderung. Kiawa machte sich Sorgen um ihre beiden neusten Crewmitglieder, sie waren beide noch unerfahren und obwohl Kiawa wusste, dass sie beide einen starken Willen hatten, konnte sie dennoch nicht mit Bestimmtheit über ihre Unerschrockenheit urteilen.
Kiawa stand auf und bereitete sich einen starken Tee aus Baldrian, Johanneskraut und Lavendel. Der intensive Geruch der Kräuter füllte schnell den ganzen Raum aus und beruhigte Kiawas angespannte Nerven. Sie setzte sich wieder und stellte dann die Teetasse, die sie eben noch in den Händen gehalten hatte, ab. Gedankenverloren massierte sie sich den Nacken. Die Augenlider wurden ihr schwer und ohne es wirklich zu merken, sank sie in ihre Kissen und schlief sofort ein.
Kiawa träumte viel in den folgenden Stunden. Es waren wirre Träume, ohne jeden sichtbaren Zusammenhang. Sie sah Elvea und Revery und sie schienen gut gelaunt und froh. Dann erschien Lazarus, der sich in Espore verwandelte und dann wieder verschwand. Und immer wieder sah sie IHN. Sein Gesicht blitzte vor ihrem inneren Auge auf, um nur Sekunden später genauso zu verschwinden, wie das Espores. Schwärze umgab Kiawa, die sich mehr und mehr ausbreitete und jede vertraute Gestalt mit sich riss.
Kiawa öffnete mit einem Ruck ihre Augen. Wie spät war es? Sie stand auf, zog sich ihre Stiefel an und band sich ihre Haare zu einem neuen Zopf zusammen. Dann ging sie zum Hauptdeck.
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Kiawa – Crew]
Ihre Crew war bereits versammelt und sah sie erwartungsvoll an, als Kiawa das Hauptdeck betrat.
„Dann kann’s ja losgehen. Habt ihr alle ein wenig schlafen können?“ Kiawa blickte in die Runde.
„Ja, haben wir…“, antwortete Cassie und gähnte herzhaft.
„Ich merke es…“, Kiawa zog eine Augenbraue nach oben und verdrängte mit einem Lächeln für ihre Freundin die düsteren Bilder ihres eigenen Traums.
„PC, bring uns rein!“ sagte sie und setzte sich auf ihren Stuhl. Elvea und Revery taten es ihr gleich. Cassie steckte einem nach dem anderen die Stecker in den Nacken und schwang sich dann an ihren Arbeitsplatz.
Sie verschränkte die Finger beider Hände ineinander und drückte sie durch. Als sie leise knackten, federte sie noch ein wenig nach und widmete sich dann ihrer Tastatur.
„Halt dich fest Dorothy, es wird windig!“
Die Necessitas löste sich auf und Kiawa, Elvea und Revery fanden sich nur Augenblicke später im Konstrukt wieder.
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Konstrukt – Kiawa, Elvea, Revery]
Kiawa trug wieder ihr herkömmliches Rebellenoutfit und war froh darüber, dass Cassie nicht wieder ihre Fantasie überstrapaziert hatte.
In den Regalen um sie herum lagen die unterschiedlichsten Waffen und Kiawa wies die anderen beiden Rebellen an, sich welche auszusuchen.
Sie selbst entschied sich wie immer für die zwei Berettas und zusätzlich für zwei kleine Maschinengewehre. Ihr kleines Messer steckte wie gewohnt in ihrem rechten Stiefel.
„Seid ihr so weit?“ fragte sie Elvea und Revery. Die beiden nickten. Auch sie waren nun bewaffnet und hatten sich außerdem mit einigen nützlichen Kleinigkeiten ausgerüstet.
„Gut…“, Kiawa atmete noch einmal tief durch. „PC, kann losgehen!“
„Aye Captain!“
Grüne Zahlen- und Buchstabencodes fielen vor Kiawas Augen herab und bildeten schließlich dunkle Wände eines kleinen Wartungsraums im undurchdringlich erscheinenden Irrgarten der städtischen Kanalisation.
[Matrix – CC – Kanalisation – alter Wartungsraum – Kiawa, Elvea, Revery]
Die Übertragung der Informationsdaten über das große Treffen der Rebellen, war erfolgreich gewesen.
Kiawa hatte sich nun mit ihrer gesamten Crew auf dem Hauptdeck versammelt. Cassie saß an ihrer Konsole und auf den Bildschirmen vor ihr zeigten sich Karten, genaue Anweisungen über Zeit und Ort der Versammlung und alle weiteren wichtigen Angaben, die für die Rebellen von Bedeutung waren.
„Ok Leute, wie ihr seht, haben wir nicht mehr all zu viel Zeit“, sagte Kiawa, nachdem sie alle Angaben genau studiert hatte.
„Um Mitternacht sollen wir dort sein, jetzt haben wir es zehn Minuten vor acht. Ich gehe noch einmal in meine Kabine und genau das solltet ihr auch tun. Wir sehen uns um genau halb zwölf wieder hier auf dem Hauptdeck. Ruht euch ein wenig aus, ihr werdet es gebrauchen können.“
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Kiawas Kabine – Kiawa]
Kiawa ließ sich auf ihr Bett fallen und atmete lange aus. Sie wusste, dieses Treffen aller Rebellen war sehr wichtig und dennoch hatte sie starke Bedenken bei der ganzen Sache. Sie gingen alle ein hohes Risiko ein und Kiawa war sich sicher, dass ihre Versammlung nicht unbemerkt beim System bleiben würde.
Für Revery und Elvea war dies sicher eine große Herausforderung. Kiawa machte sich Sorgen um ihre beiden neusten Crewmitglieder, sie waren beide noch unerfahren und obwohl Kiawa wusste, dass sie beide einen starken Willen hatten, konnte sie dennoch nicht mit Bestimmtheit über ihre Unerschrockenheit urteilen.
Kiawa stand auf und bereitete sich einen starken Tee aus Baldrian, Johanneskraut und Lavendel. Der intensive Geruch der Kräuter füllte schnell den ganzen Raum aus und beruhigte Kiawas angespannte Nerven. Sie setzte sich wieder und stellte dann die Teetasse, die sie eben noch in den Händen gehalten hatte, ab. Gedankenverloren massierte sie sich den Nacken. Die Augenlider wurden ihr schwer und ohne es wirklich zu merken, sank sie in ihre Kissen und schlief sofort ein.
Kiawa träumte viel in den folgenden Stunden. Es waren wirre Träume, ohne jeden sichtbaren Zusammenhang. Sie sah Elvea und Revery und sie schienen gut gelaunt und froh. Dann erschien Lazarus, der sich in Espore verwandelte und dann wieder verschwand. Und immer wieder sah sie IHN. Sein Gesicht blitzte vor ihrem inneren Auge auf, um nur Sekunden später genauso zu verschwinden, wie das Espores. Schwärze umgab Kiawa, die sich mehr und mehr ausbreitete und jede vertraute Gestalt mit sich riss.
Kiawa öffnete mit einem Ruck ihre Augen. Wie spät war es? Sie stand auf, zog sich ihre Stiefel an und band sich ihre Haare zu einem neuen Zopf zusammen. Dann ging sie zum Hauptdeck.
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Kiawa – Crew]
Ihre Crew war bereits versammelt und sah sie erwartungsvoll an, als Kiawa das Hauptdeck betrat.
„Dann kann’s ja losgehen. Habt ihr alle ein wenig schlafen können?“ Kiawa blickte in die Runde.
„Ja, haben wir…“, antwortete Cassie und gähnte herzhaft.
„Ich merke es…“, Kiawa zog eine Augenbraue nach oben und verdrängte mit einem Lächeln für ihre Freundin die düsteren Bilder ihres eigenen Traums.
„PC, bring uns rein!“ sagte sie und setzte sich auf ihren Stuhl. Elvea und Revery taten es ihr gleich. Cassie steckte einem nach dem anderen die Stecker in den Nacken und schwang sich dann an ihren Arbeitsplatz.
Sie verschränkte die Finger beider Hände ineinander und drückte sie durch. Als sie leise knackten, federte sie noch ein wenig nach und widmete sich dann ihrer Tastatur.
„Halt dich fest Dorothy, es wird windig!“
Die Necessitas löste sich auf und Kiawa, Elvea und Revery fanden sich nur Augenblicke später im Konstrukt wieder.
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Konstrukt – Kiawa, Elvea, Revery]
Kiawa trug wieder ihr herkömmliches Rebellenoutfit und war froh darüber, dass Cassie nicht wieder ihre Fantasie überstrapaziert hatte.
In den Regalen um sie herum lagen die unterschiedlichsten Waffen und Kiawa wies die anderen beiden Rebellen an, sich welche auszusuchen.
Sie selbst entschied sich wie immer für die zwei Berettas und zusätzlich für zwei kleine Maschinengewehre. Ihr kleines Messer steckte wie gewohnt in ihrem rechten Stiefel.
„Seid ihr so weit?“ fragte sie Elvea und Revery. Die beiden nickten. Auch sie waren nun bewaffnet und hatten sich außerdem mit einigen nützlichen Kleinigkeiten ausgerüstet.
„Gut…“, Kiawa atmete noch einmal tief durch. „PC, kann losgehen!“
„Aye Captain!“
Grüne Zahlen- und Buchstabencodes fielen vor Kiawas Augen herab und bildeten schließlich dunkle Wände eines kleinen Wartungsraums im undurchdringlich erscheinenden Irrgarten der städtischen Kanalisation.
[Matrix – CC – Kanalisation – alter Wartungsraum – Kiawa, Elvea, Revery]
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Titel:
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie]
Cassies Augen blieben auf dem Monitor an sehr auffälligen Codes hängen. AGENTEN und wieder dieser unbekannte Code, den sie insgeheim den "perfekten Code" taufte. Sie wußte, dass dieser zu Seraph gehörte... Seraph schütz das Orakel, doch wo ist es? Wo hat es sich versteckt?
Auf diese Fragen konnte Cassie keine Antworten geben. Sie sah zu den Ectochairs hinüber. Kiawas medizinisches Bild zeigte an, dass Adrenalin produziert wurde. Cassie erwartete jeden Augenblick einen Anruf für eine Flucht.
Doch wohin sollten sie fliehen. Was für Möglichkeiten gab es in der Nähe? Der stillgelegte U-Bahnhof, auf dem Kiawa diesem seltsamen Mann mit den Uhren begegnet war?
Cassie wußte es nicht und suchte in den Codes die Nummer des Telefons.
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie]
Cassies Augen blieben auf dem Monitor an sehr auffälligen Codes hängen. AGENTEN und wieder dieser unbekannte Code, den sie insgeheim den "perfekten Code" taufte. Sie wußte, dass dieser zu Seraph gehörte... Seraph schütz das Orakel, doch wo ist es? Wo hat es sich versteckt?
Auf diese Fragen konnte Cassie keine Antworten geben. Sie sah zu den Ectochairs hinüber. Kiawas medizinisches Bild zeigte an, dass Adrenalin produziert wurde. Cassie erwartete jeden Augenblick einen Anruf für eine Flucht.
Doch wohin sollten sie fliehen. Was für Möglichkeiten gab es in der Nähe? Der stillgelegte U-Bahnhof, auf dem Kiawa diesem seltsamen Mann mit den Uhren begegnet war?
Cassie wußte es nicht und suchte in den Codes die Nummer des Telefons.
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie]
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Titel:
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie]
Cassie starrte gebannt auf die Matrix Computer. Die Codes leuchteten und in ihrem Gesicht konnten die Linien erkannt werden. Der Raum um sie herum war in Dunkelheit getaucht.
Von den Ecto Chairs kam kein menschlicher Laut nur die Systeme gaben von Zeit zu Zeit ein Piepsen von sich.
Die Körperfunktionen waren normal...sie ahnen nichts stellte Cassie entsetzt fest. Auf dem Bildschirm waren Agentencodes identifizierbar und sie hatten etwas vor! Woher wußte nur das System, dass die Rebellen in den Tunnels sind?
Cassie überlegte kurz. In jedemfall sollte Kiawa informiert werden. Sie tippte die Nummer ein und bekam eine Verbindung.
"Kiawa, PC hier. Irgendetwas geht bei euch vor. Genaue Information nicht verfügbar. Macht das ihr Heim kommt. Es sind Agenten unterwegs."
"Verstanden. Erklärungen folgen. Wohin sollen wir uns bewegen."
"Erstmal raus aus den Tunnels, südwärts in belebtere U-Bahn Stationen"
"Das ist Selbstmord, jeder kann ein Agent sein"
"Richtig, aber nicht jeder gleichzeitig. Das Klonen haben sie noch nicht erfunden."
Bei diesen Worten liefen Cassie kalte Schauer den Rücken herunter. Eine Vorahnung? Hatte Kiawa es auch gespürt?
Cassie tippte wieder eifrig und suchte im Stadtplan stillgelegte Telefonanschlüsse. Sie fand einen Coffeeshop im Stil der 60iger Jahre - er hieß "Daggoo & Fedallah". Cassie stutze bei den Namen, sie kamen ihr bekannt vor. "Später Mädchen, jetzt haben wir andere Probleme." sagte sie zu sich selbst.
Sie rief Kiawa erneut an.
"....und?"
"Sehr seltsam... noch keine Agenten. Wir stehen auf dem Bahnsteig in 3 min kann sich hier gleich keiner mehr bewegen."
"Prima, dann macht, dass ihr heraus kommt. Ich sehe auch keine Agenten in eurer Nähe. Wenn ihr rauskommt, haltet euch an ein Gebäude, dass wie der Wayne-Tower aussieht. Eine Hoch-Bahn führt auf ihn zu. Folgt der Linie - fahrt mit ihr und steigt 2 Stationen vor dem Tower aus. Dann auf das Base-Level der Stadt... nicht die Kanalisation! Da passiert eine Schweinerei!
Im Coffeeshop "Daggoo & Fedallah" wird es klappen. Viel Glück!"
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie]
Cassie starrte gebannt auf die Matrix Computer. Die Codes leuchteten und in ihrem Gesicht konnten die Linien erkannt werden. Der Raum um sie herum war in Dunkelheit getaucht.
Von den Ecto Chairs kam kein menschlicher Laut nur die Systeme gaben von Zeit zu Zeit ein Piepsen von sich.
Die Körperfunktionen waren normal...sie ahnen nichts stellte Cassie entsetzt fest. Auf dem Bildschirm waren Agentencodes identifizierbar und sie hatten etwas vor! Woher wußte nur das System, dass die Rebellen in den Tunnels sind?
Cassie überlegte kurz. In jedemfall sollte Kiawa informiert werden. Sie tippte die Nummer ein und bekam eine Verbindung.
"Kiawa, PC hier. Irgendetwas geht bei euch vor. Genaue Information nicht verfügbar. Macht das ihr Heim kommt. Es sind Agenten unterwegs."
"Verstanden. Erklärungen folgen. Wohin sollen wir uns bewegen."
"Erstmal raus aus den Tunnels, südwärts in belebtere U-Bahn Stationen"
"Das ist Selbstmord, jeder kann ein Agent sein"
"Richtig, aber nicht jeder gleichzeitig. Das Klonen haben sie noch nicht erfunden."
Bei diesen Worten liefen Cassie kalte Schauer den Rücken herunter. Eine Vorahnung? Hatte Kiawa es auch gespürt?
Cassie tippte wieder eifrig und suchte im Stadtplan stillgelegte Telefonanschlüsse. Sie fand einen Coffeeshop im Stil der 60iger Jahre - er hieß "Daggoo & Fedallah". Cassie stutze bei den Namen, sie kamen ihr bekannt vor. "Später Mädchen, jetzt haben wir andere Probleme." sagte sie zu sich selbst.
Sie rief Kiawa erneut an.
"....und?"
"Sehr seltsam... noch keine Agenten. Wir stehen auf dem Bahnsteig in 3 min kann sich hier gleich keiner mehr bewegen."
"Prima, dann macht, dass ihr heraus kommt. Ich sehe auch keine Agenten in eurer Nähe. Wenn ihr rauskommt, haltet euch an ein Gebäude, dass wie der Wayne-Tower aussieht. Eine Hoch-Bahn führt auf ihn zu. Folgt der Linie - fahrt mit ihr und steigt 2 Stationen vor dem Tower aus. Dann auf das Base-Level der Stadt... nicht die Kanalisation! Da passiert eine Schweinerei!
Im Coffeeshop "Daggoo & Fedallah" wird es klappen. Viel Glück!"
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Titel:
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie]
Cassie verfolgte aufmerksam die Codes auf dem Bildschirm. Doch mit einem mal traute sie ihren eigenen Augen kaum. Trennte sich Kiawa von der Gruppe?
Cassie konnt unmöglich das Geschehen auf zwei Bildschirmen gleichzeitig verfolgen.
Sie sah, dass Revery und Elvea den empfohlenen Weg nahmen. Kurze Zeit später meldeten sie sich bei ihr.
Sie waren raus.... Wo aber war Kiawa hin verschwunden?
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie, Elvea, Revery]
Cassie verfolgte aufmerksam die Codes auf dem Bildschirm. Doch mit einem mal traute sie ihren eigenen Augen kaum. Trennte sich Kiawa von der Gruppe?
Cassie konnt unmöglich das Geschehen auf zwei Bildschirmen gleichzeitig verfolgen.
Sie sah, dass Revery und Elvea den empfohlenen Weg nahmen. Kurze Zeit später meldeten sie sich bei ihr.
Sie waren raus.... Wo aber war Kiawa hin verschwunden?
[Reale Welt – Tunnel – Necessitas – Hauptdeck – Cassie, Elvea, Revery]
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