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Verfasst am: 20.08.2003, 22:13
: Befreite(r) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Wien
Beiträge: 251
Titel: RPG: Necessitas

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Alles was auf dem Schiff passiert kommt hier rein!

Viel Spaß und auf ein gutes Spiel! Smilie

MfG

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Verfasst am: 23.08.2003, 17:02
: Orakel-Schüler(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Zamonien
Beiträge: 1931
Titel: RE: Necessitas

[Reale Welt-Zion-Hangar-Nec-PC]

PC stand vor der Nec.
Schön ist dieses Schiff bestimmt nicht, dachte sie. Aber es wird seinen Zweck erfüllen.
Etwas weniger sicher ging sie über die Rampe in das Schiff.
Das Metall unter ihren Füßen fühlte sich kalt und hart an. Die Riffelung drückte sich in ihre Fußsohle. Es war ein ganz anderes Gefühl auf diesem Schiff zu gehen als auf den Stegen und Wegen in Zion. Von ihnen sah das Schiff kleiner aus als von außen. Über und über mit Technik vollgestopft.
"Tja, sie nimmt halt viel von den Platz ein" erklärte sie sich selbst. Was für eine Arbeit es war dieses Schiff zu bauen. Sie hatte davon gehört als der Senat seinen Beschluß kund tat, etwas gegen die Bedrohung durch die maschinen zu unternehmen. Und jetzt steht sie selbst an Bord eines solchen Schiffes.
Sie atmete tief durch. Das tat sie immer, wenn sie sich eines besonderen Augenblicks bewußt wurde.

Mit kräfiger Stimme rief sie in das Schiff:
"Mein Name ist Priesterin Cassandra. Ist jemand an Bord?"

[Reale Welt-Zion-Hangar-Nec-PC]
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Verfasst am: 23.08.2003, 18:49
: Orakel-Schüler(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Zamonien
Beiträge: 1931
Titel: RE: Necessitas

[Reale Welt-Zion-Hangar-Nec-PC]
Neugierig schaute sich Cassie an Bord der Necessitas um. Es schien niemand dazu sein. Trotzdem liefen die Instumente und sie sah wie auf den Monitoren im Trainingsraum diesen Matrixcode.

Wieder einmal fragte sie sich, was ein Operator darin erkannt.

Sie beugte sich über den Operatorsessel als sie im Headset , welches über die Lehen des Stuhles hin folgenden Funkspruch hörte:

"An Zion, hier ist die Alucard, aus Sektor 56a, bitte Tor 5 öffnen"

"Ok Tor 5 wird geöffnet, willkommen zurück"

Sie kommen schon zurück? Wie kann das sein? Sie sind doch erst vor ein paar Tagen losgeflogen und die necessitas hat noch nicht mal ihren Erstflug absolviert?

Verwundert über diese Nachricht rennt Cassie aus der Necessitas,
die Rampe herunter und zum Tor 5 hin.

[Reale Welt-Zion-Hangar-PC]
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Verfasst am: 14.10.2003, 11:36
: Orakel-Schüler(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Zamonien
Beiträge: 1931
Titel: Necessitas

[B][Reale Welt - Hangar - Necessitas- Cassie; Kiawa][/B]

Einmal in dem Schiff war es nicht schwer die Steuerungszentrale des Operators zu finden, schließlich war Cassie schon mal hier.
Wieder spürte sie das kühle Metall auf dem sie stand an ihren nackten Füßen. Es vermittelte ihr ein Gefühl von Unschlagbarkeit. Als Priesterin hätte sie sich nie erlaubt so zu handeln. Immer war es oberstes Gesetzt mit Autorität die Menschen zu beeinflussen und zu dem Handeln zu bringen, dass für die Situation erforderlich war.

"Cassie, sieh mich bitte einmal an." sprach [B]Kiawa[/B] sie im ernsten Ton an. Cassie ahnte, dass sie etwas falsch gemacht hat. Das Schuldgefühl lies sie erröten, sie merkte wie ihr Gesicht heiß wurde. Aber sie konnte sich nicht den Blicken ihrer Freundin entziehen, die nun strafend von der Seite Cassie an sah. "Cassie, dass alles was Du eben getan hast, beruht auf dem Schlag auf das Brustbein. Diesen Schlag habe ich Dir beigebracht. Es fällt mir schwer das zu sagen, aber auch wenn du diesen Schlag so gut ausgeführt hast, das jeder Lehrer auf Dich stolz sein müsste, so ist es meine Aufgabe Dir zu sagen, dass wir unsere Kampfkunst nicht zum Angriff nutzen. Wir verteidigen uns mit ihr!!! Cassie....... tu' das nie wieder, hast du mich verstanden?"

[i]Nein[/i] irgendwie verstand Cassie es nicht. [i]Was denkst du über mich? Dieser Typ hat mich angeekelt. Hätte ich schon vor ein paar Tagen meiner Wut freien Lauf lassen können, wäre er uns heute nicht noch einmal begegnet. Wie denkst du über mich?[/I] Cassie konnte [B]Kiawa[/B] nicht antworten. Irgendwie entzog sich hier die Kraft dazu. Ein leichtes Schwindelgefühl breitete sich in ihrem Kopf aus. Ein Pfeifen- ein Tinitus- war deutlich für sie vernehmbar. In [B]Kiawas [/B]Augen sehend, sah sie nicht die Iris oder das Weiß des Auges. Die Pupille weitgeöffnet sah sie das Leben, das diese Augen aufzeichneten.

[i]Wo bin ich hier?[/i] fragte sich Cassie [I]sie hörte Kinderlachen und eine schnarrende Stimme die auf japanisch Worte rief. Sie verstand die Worte nicht. Eine Tür öffnete sich, doch anstelle des Inneren des Hauses, sah sie die Schule in Zion. Daphne unterrichtete. Sich selbst fand Cassie nicht in der Klasse, aber [B]Kiawa[/B]. Sie stand in der Mitte des Raumes und keine der Personen schien Kenntnis von ihr zu nehmen.

Langsam dämmerte es Cassie, wo sie sich befand. [B]Kiawas[/B] innere Stimme meldete sich: "Willkommen in meinem Leben. Geh zu den Docks." Cassie rannte los. Das gibt es doch nicht, dachte Cassie. "Oh doch, es geht" antwortete ihr [B]Kiawa[/B]. Die Türen öffneten sich automatisch. Der Trottel war wieder bei Bewusstsein, traute sich aber nicht dem Vorgesetzten zu sagen was passiert ist und faselt etwas von Unwohlsein. Cassie setzte den Weg vorbei an den Wachen zur Rampe der Nec fort und sah sich selbst.[/i] Cassie fühlte sich verunsichert. Sie bewegte einen Arm und sah durch die Augen [B]Kiawas[/B] wie sie sich selbst bewegte und den \"Befehlen\" wie eine Marionette folgte. "Wie geht das?" fragte sie in den Gedanken [B]Kiawas [/B]und sah sich reden. [i]"Ich weiß es nicht, antwortete [B]Kiawa[/B] zu Cassie in ihr. Aber wir scheinen die Kontrolle nicht zu verlieren. "Wie meinst du dass?, fragte Cassie. Und so wie sie die Worte sprach, stellte sie fest, dass auch [B]Kiawa[/B] nicht in ihrem Körper war sondern in Cassies.[/i]

Die Frauen lachten kurz und sahen einander jeweils aus dem Körper der anderen an. [i]"Willkommen in meinem Leben" sagte nun auch Cassie zu [B]Kiawa[/B], die sich anschickte in Cassandras Landschaft spazieren zu gehen.

[B]Kiawa [/B]sah sich um. Sie befand sich in einem kleinen Zimmer. Es war spartanisch eingerichtet: Ein Bett, ein kleiner Schrank, ein paar Regale und ein Schreibtisch. In den Regalen standen unzählige Bücher, einige Kleidungsstücke lagen wirr umher und auf dem Bett lag ein einziger Teddybär. Am Schreibtisch saß ein junges Mädchen mit roten Haaren.

"Bist du das, Cassie?"

"Ja, das bin ich. Das war mein Zimmer, bei meinen Eltern."

Wie aufs Stichwort ertönte eine liebevolle Stimme:

"Cassie, Schatz, kommst du? Wir wollen doch ins asiatische Viertel."

[B]Kiawa[/B] konnte sehen, wie sich ein Lächeln auf dem Gesicht des jungen Mädchens ausbreitete.

"Ja Mum, ich komme" sie verließ ihr Zimmer und [B]Kiawa[/B] stand allein in diesem kleinen Raum. [/i]

Eine tiefe Zufriedenheit legte sich auf die Gesichter der Frauen. Sie teilten sich nun ihr Leben und anstelle der Panik, die viele Paare erleben, wenn sie ihr Leben gemeinsam verbringen, empfanden die beiden Frauen es als Ergänzung ihrer selbst.

Entschlossenen Schrittes ging [B]Kiawa[/B] auf die Konsole zu und legte die Diskette ein. "Cassie" sagte sie "ich denke die Sache mit der Selbstverteidigung klären wir an einem anderen Ort. Schließe mich an. [I]Schnall dich an Dorothy, Kansas sag' 'Auf Wiedersehen.' [/I]und sieh mir in die Augen bevor ich drin bin."

Cassie tat wir ihr geheißen. Das Programm lief, Cassies Körper schloss [B]Kiawa[/B] an und eine simple Datei für Trainingsprogramme eröffnete Cassie und [B]Kiawa[/B] eine neue Dimension.

[i]"Bist du da" fragte [B]Kiawa [/B]in das Trainingskonstrukt hinein. "Es sieht hier aus wie in dem Haus, was ich in Dir sah. Das mit den Kindern." Antwortete Cassie, die keine eigene Abbildung in dem Konstrukt hatte. "Du bist also in mir?" [B]Kiawa[/B] hob ihre Arme und sprach: "Siehst du jetzt meine Hände?" "Ja" entgegnete Cassie. "Gut, dann bist du in mir. Wie gefällt es Dir? So sah das Dojo meines Meisters aus."

Ohne eine weitere Antwort abzuwarten, fing [B]Kiawa[/B] mit ihrem Trainingsprogramm an. "Merke Dir die Bewegungsabläufe" wies sie Cassie an.

Wieviel Zeit [B]Kiawa[/B] (und Cassie) so verbrachten lies sich schwer sagen. [B]Kiawa[/B] war streng und wenn Cassie sich eine Bewegung Drehung etc. nicht merken konnte, wiederholten sie sie.

"[B]Kiawa[/B]\" fragte Cassie nach einiger Zeit. "Kann ich dich jetzt verlassen und zurück an Deck der Nec. mir die Codierung ansehen, während du hier die Übungen weiter machst?"
"Das müssen wir wohl ausprobieren."
Cassie suchte den Ausgang. "Moment\" in diesem Aungenblick fiel ihr ein "Das hier ist ein Konstrukt, also müsste jede Tür einen Ausgang darstellen" Cassie ging auf eine der Türen zu, öffnete sie und fand sich wie in einem Tagtraum an Deck der Nec wieder. [i/]

"Irre" das war das einzige was sie an Worten hervorbrachte.

Nun beobachtete sie genau, wie sich auf dem Bildschirm die Codes änderten. Zum erstenmal bekam sie einen Plan davon, was in der Matrix passiert. Ein Glänzen zeigte sich auf ihren Augen in denen sich der Code spiegelte. Fast noch intensiver als die Landschaft [B]Kiawas[/B] wirkte der Code in ihrem Kopf. Sie sah Kiawa tatsächlich in dem Konstrukt kämpfen und verstand was ihr [B]Eric[/B] von der [B]Alucard[/B] zu verstehen gab.[/i]
Cassie erschrak. Sie verbannte den Code aus ihrem Kopf. [I]"War sie auf dem Weg wie eine Maschine zu denken?"[/I] meldeten sich ihre Zweifel zurück. Ein Schatten, den sie die letzten Tage hintersich lassen konnte, kehrte zurück. Aber da war mehr, sie erlebte auch Bedenken [B]Kiawas[/B] und plötzlich war da auch wieder die Angst um [B]Espore[/B]."[B]Kiawa[/B] komm zurück." rief sie mit Blick auf die angeschlossene Person.

Was sie nicht wahrnahm in ihrer Begeisterung, still und heimlich beobachtete [B]Cpt. Ceres[/B] die Frauen und ihr Handeln. Jetzt drehte sich Cassie mit einem Ruck auf dem Operatorsessel um.

[B][Reale Welt - Hangar - Necessitas- Cassie; Kiawa][/B]
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Verfasst am: 16.10.2003, 09:26
: Orakel-Schüler(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Berlin
Beiträge: 1794
Titel: RE: RPG: Necessitas

[Reale Welt - Zion - Necessitas - Cassie - Kiawa]

"Kiawa komm zurück!"
Kiawa konnte Cassies Rufe nicht hören, doch sie spürte, dass sie nicht länger im Konstrukt bleiben konnte.
Kiawa gab den Befehl zum Entkoppeln an Cassie und diese holte sie wieder in die Wirklichkeit zurück.
"Was war los?" fragte Kiawa sofort, nachdem Cassie ihr den Stecker gezogen hatte.
"Ich weiß es nicht" Cassie sah etwas blass aus. "Ich hatte plötzlich wieder die alten Zweifel, keine Ahnung - aber ich hatte Angst, ich könnte wie sie werden."
Kiawa runzelte die Stirn: "Aber du kannst nicht wie sie werden, du bist ein Mensch. Ein ganz besonderer Mensch. Ich habe vorher noch Niemand kennen gelernt, der diese Codes so schnell lesen konnte, wie du."
"Aber grade das macht mir Angst. Ich schaff das schon! Aber , Kiawa, wenn ich dich so ansehe, irgendwas ist auch Dir. Ich habe gemerkt, dass du um jemanden besorgt bist." Cassie verschwieg den Namen Espores.
Kiawa lächelte: "Ich denke, du bist jetzt bereit, auf eins der Schiffe zu
gehen."
"Kiawa, lenke nicht ab. Ich weiß, dass da etwas ist."
Ein plötzliches Schnarren von der Computerkonsole ließ sie verstummen. Beide Frauen wandten sich erschrocken zu dem Geräusch um.
"Was war das?" fragte Cassie.
"Ich vermute mal, das Funkgerät" aber sicher war auch Kiawa sich nicht.
"Kiawa, du hast mir immer noch nicht auf meine Frage geantwortet. Was macht dich so besorgt?"
Kiawa zögerte für einen Augenblick, sie atmete tief ein: "Ich mach mir
Sorgen um Espore, schon eine ganze Weile. Ich hab von ihm geträumt, er stürzte in die Tiefe. Ich hab ein verdammt ungutes Gefühl. Vielleicht sollte ich ihn einfach mal anfunken, was meinst du?"
"Dann kannst du dir wenigstens sicher sein" antwortete Cassie.
Kiawa nickte, sie ging zur Konsole und schaltete das Funkgerät ein. Doch bevor sie selber etwas sagen konnte, ertönte eine Stimme:
"Hier ist die Bahamut im Landeanflug. Erbitte sofortigen Einflug durch Gate fünf. Wir haben Verletzte und einen Toten an Bord, Captain Espore ist nicht bei Bewusstsein."
"Bahamut hier Zion Control. Geschwindigkeit beibehalten und auf weitere Instruktionen warten."
"Roger Zion Control."
"Hier ist Zion Control, erbitte sofortige Deaktivierung der Waffensysteme am Gate drei. Die Bahamut ist im Landeanflug. Das Gate öffnen.
Bahamut Freigabe für Gate drei, Bay drei. Medizinisches Personal ist bereits verständigt und wird da sein."
"Roger Zion Control."
Kiawa spürte einen heftigen Stich in der Herzgegend und ein flaues Gefühl breitete sich in ihrem Magen aus. Ihr Gesicht war kreideweiß, in ihren Augen war deutlich die Angst und Sorge um Espore zu sehen, sie sagte keinen Ton.
Sie hörte, wie Cassie sie ansprach, doch sie reagierte nicht darauf.

[Reale Welt - Zion - Bay drei - bei der Bahamut - Cassie - Kiawa - Bahamut-Crew]
Wortlos ging sie an der Freundin vorbei und verließ das Schiff. Sie ging zum Landeplatz der Bahamut. Die Tore waren bereits geöffnet und sie konnte dahinter schon das riesige Hovercraft sehen.
Die Bahamut landete und kurz darauf verließ die Crew das Schiff. Einer der Männer trug den leblosen Körper Espores.
Kiawa konnte einen kurzen erstickten Schrei nicht unterdrücken. Sie wollte zu ihm laufen, doch das medizinische Personal hatte den Captain bereits auf eine Trage gelegt, um ihn in das Krankenquartier zu bringen.
"Komm Kiawa, wir gehen ihnen nach" Cassie stand neben ihr, Kiawa hatte gar nicht gemerkt, dass sie ihr gefolgt war.
Cassie schob Kiawa behutsam weiter.

[Reale Welt - Zion - Krankenquartier - Cassie - Kiawa - Espore]Das flaue Gefühl in Kiawas Magen wurde immer stärker und allmählich schnürte es ihr die Kehle zu. Sie kamen beim Krankenquartier an und betraten eines
der Krankenzimmer. Espore lag auf einem Tisch. Er hatte die Augen
geschlossen und es schien, als atme er kaum. Unzählige Kabel verbanden ihn mit einigen Maschinen und Monitoren. Sie ging zu ihm: "Was ist passiert" fragte sie.
"Er wurde in der Matrix sehr schwer verletzt. Er hat zwar keine wirklichen Verletzungen aber er liegt seitdem im Koma. Wir glauben, dass das eine Art Schutzfunktion des Körpers ist. Offenbar wären die Verletzungen tödlich gewesen, wären sie real. Seine Mentalfunktionen sind stabil, wir wissen
nicht, wie lange er in diesem Zustand bleiben wird."
Kiawa musste sich auf einen Stuhl setzen, ihre Beine gaben nach. Sie sah ihn an, nichts regte sich, es gab kein Zeichen dafür, dass er wieder aufwachen würde. Sie nahm seine Hand, sie würde hier bleiben. Nichts und Niemand würde sie von ihm wegbewegen können.
„Nicht du auch noch…bitte Espore, du darfst mich nicht auch noch allein lassen…“
Stunden vergingen. Kiawa aß nichts, sie weinte nicht und sie sprach nicht. Sie saß nur da und hielt seine Hand.
[Reale Welt - Zion - Krankenquartier - Cassie - Kiawa - Espore]


Zuletzt bearbeitet von schwarzerFuchs am 06.01.2004, 19:14, insgesamt einmal bearbeitet
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Verfasst am: 14.11.2003, 00:42
: Orakel-Schüler(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Berlin
Beiträge: 1794
Titel:

[Reale Welt - Zion - Gänge - Fahrstühle - Docks - Necessitas - Kiawa - Knuble]

Kiawa war bei den Fahrstühlen angekommen. Sie fuhr ganz nach oben zu den Docs, sie wollte noch mal zu ihrem Schiff.
Die Necessitas lag ruhig an ihrer Anlegestelle. Schon jetzt hatte Kiawa eine echte Bindung zu dem Hovercraft aufgebaut.
„Das ist mein Baby…“, dachte sie, ihre Augen glitzerten und das Gefühl von Stolz durchflutete sie. Die Nec war das kleinste Schiff der Flotte, doch Kiawa fühlte, dass es genau richtig zu ihr passte. Sie betrat es langsam und ein leichtes Kribbeln kroch ihr über die Haut.
Im Schiffsinneren war wirklich nicht viel Platz. Kiawa stand im Hauptdeck. Hier befanden sich der Computer, die Monitore und Anlagen des Operators, die Simulationssitze und einige andere technische Geräte, die die Funktionen des Schiffes überwachten und kontrollierten.
Gleich hinter dem Hauptdeck war die Bordküche. Auch diese war sehr klein. Und gleich an die Bordküche schlossen die Kabinen an. Es gab fünf Kabinen, vier für die Besatzung und ein Krankenquartier. Die vier Besatzungskabinen waren alle gleich groß. Sie waren spartanisch eingerichtet, erfüllten ihren Zweck, mehr nicht. Das Krankenquartier war technisch auf dem höchsten Niveau ausgestattet, es fehlte nichts. „Sehr schön…“, dachte Kiawa. „Und mit PC und mir haben wir zwei sehr gut ausgebildete Mediziner an Bord. In dieser Hinsicht sind wir also gut versorgt…“. Kiawa ging zurück ins Hauptdeck. Von hier führte eine Leiter nach oben zum Cockpit und zu den Geschützen.
Sie setzte sich ins Cockpit. Ein junger Mann trat ein, er klopfte an die Tür, um auf sich aufmerksam zu machen: „Öhm...hallo!?“
Kiawa erschrak ein wenig, sie hatte nicht damit gerechnet, hier jemand zu treffen. Sie drehte sich um.
"Hallo...kann ich was für sie tun?"
"Ich suche den Captain dieses Schiffes, könnten sie mir da weiterhelfen?"
Kiawa lächelte: "Sitzt vor ihnen..."
"Ohh...." Knuble wurde verlegen "Sorry, konnte ja nicht wissen..."
"Ist schon in Ordnung...", unterbrach sie ihn. "Also, was kann ich für sie tun?"
"Öhm, ich bin Knuble, ich habe gehört dass sie noch Leute für ihre Crew suchen...ich bin seit einiger Zeit nicht mehr auf einem Schiff eingeteilt gewesen und war Mitarbeiter der Andockkontrolle aber ich würde gerne wieder auf ein Schiff...und jetzt wollte ich fragen ob sie vielleicht einen Platz für mich hätten"
Kiawa antwortete nicht sofort. Sie besah sich ihr Gegenüber genau. Knuble war groß und kräftig. Er wirkte selbstbewusst und machte einen intelligenten Eindruck. Sein Gesichtsausdruck verriet nichts über seine Gedanken und seine Augen waren direkt auf Kiawa gerichtet.
"Ja, ich suche noch einen ersten Offizier...warum glauben sie, dass sie für diese Stelle geeignet sind?"
"Ja Naja, ich glaube dass ich kompetent bin und zuverlässig. Ich bilde mir zu allem eine eigene Meinung, und sage diese auch und stehe zu ihr...", sagte er.
"Ihnen ist bewußt, daß sie als erster Offizier sehr viel Verantwortung tragen? Fast genauso viel, wie ich als Captain. Die Nec ist nicht sehr groß, das Leben und Arbeiten wird hier nicht einfach werden. Ich muss mich auf sie verlassen können und genau wie die anderen Crewmitglieder müssen auch sie meine
Befehle befolgen. Auch wenn diese ihnen nicht immer ganz klar sind." Kiawa konnte einen leichten Hang zum Widerspruch in Knubles Augen sehen, weswegen sie die letzten Worte besonders betonte.
"Aber ich darf doch nachfr...", er sah, wie Kiawa die Stirn runzelte und sagte schließlich: "Natürlich, ich bin mir all dieser Punkte bewusst."
Sie lächelte ihn an: "Sie müssen mir vertrauen...".
"Ich werde ihnen vertrauen...heißt das ich bin dabei?"
"Ich werde es mir durch den Kopf gehen lassen. Lassen sie mir ihre Referenzen da und kommen sie in den nächsten Tagen zur Senatsversammlung. Dort werden die neuen Crewmitglieder der Schiffe ausgerufen. Natürlich habe ich das nicht allein zu entscheiden, das letzte Wort haben immer noch die Senatoren."
"Dankeschön!" sagte er, gab ihr seine Papiere und verließ das Cockpit.
„Na bitte…“, dachte Kiawa. „Manche Probleme lösen sich von ganz allein.“
Gedankenverloren begann sie seine Unterlagen zu lesen.

[Reale Welt - Zion - Docks - Necessitas - Kiawa ]
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Verfasst am: 10.12.2003, 11:27
: Orakel-Schüler(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
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[Reale Welt - Zion - Docks - Necessitas - Kiawa, Fnord, Liv, Cassie ]

Cassie sah die Besorgnis in Kiawas Augen. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass sie so schnell beim Schiff sein wird. Stimmte etwas nicht mit Espore?

Kiawa ging in Richtung ihrer Kabine. Von draußen waren die Stimmen von Fnord und Liv zu hören, die Augenblicke später mit ihren Taschen im Lower Deck standen und auf dem Weg zu den Kabinen beim Operator vorbei kamen.

Cassie drehte sich zu ihnen um "Hi, schön euch zu sehen." begrüßte sie die beiden. Da das Checken der Datenbanken und Systeme für den Einsatz beendet war, entschloss sie sich zu Kiawa zu gehen.
Sie wollte gerne wissen, was mit ihr los ist. Cassie zögerte, ihr erschien es passender, wenn sie mit einem Vorwand zu ihrem Captain geht.
Sie nahm die Diskette aus dem Computer auf der sie den Stadtplan der City gespeichert hat. Ihr Hoffnung ging dahin, dass auf dem Interface in Kiawas Kabine die Diskette läuft und der Captain sich etwas ablenken kann.

Auf dem Weg zur Kabine (das laufen auf dem Metall fühlte sich, da Cassie nun Stiefel trägt, ungewohnt an) strich sie mit ihren Fingern am kühlen Metall entlang.

Vor Kiawas Kabine atmete sie noch einmal tief durch. Dann schlug sie mit ihrer Faust dagegen, ein Klopfen währe nicht von innen zu hören gewesen und unangemeldet eintreten in die Kabine des Captains wollte sie nicht.
Das Rad an Kiawas Kabinentür drehte sich.

[Reale Welt - Zion - Docks - Necessitas - Kiawa, Cassie ]
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Verfasst am: 12.12.2003, 20:59
: Orakel :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
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Titel:

[Fnord - Reale Welt - Zion - Fnords Quartier]

Fnord schloss seine Quartiertür hinter sich. Er war spät dran. Seine Sachen hatte er schon vorher gepackt, deswegen brauchte er sie nur schnell zu schnappen.

Er rann in Richtung Tür.

Draussen war wieder wirres Treiben, die Fahrstühle verstopft und kinder liefen wild umher...er musste eine Viertelstunde warten bis er sich auf den Weg zum Dock machen konnte...

[Fnord - Reale Welt - Zion - Fnords Quartier]

[Fnord - Reale Welt - Zion - Andockhafen]

Auch im Dock war wirres treiben...Fnord viel es schwer den Überblick zu behalten.
Doch die Nec hatte er schnell gefunden, schließlich war er schonmal dort gewesen.

[Fnord - Reale Welt - Zion - Andockhafen]

[Fnord - Reale Welt - Zion - Necessitas]

Fnord ging durch die Betriebsebene Der Nec...
Die Stühle sahen alt aus, wie eigentlich alle in den Schiffen Zions. Es Roch nach Computern...viele Kratzer waren auf den Operator Bildschirmen...

Fnord betrat sein Quartier und warf die sachen aufs bett.

Dann trat er hinaus um nach Kiawa zu suchen

[Fnord - Reale Welt - Zion - Necessitas]
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Verfasst am: 13.12.2003, 20:53
: Bürger(in) Zions :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003

Beiträge: 976
Titel:

[Reale Welt - Zion - Docks - Necessitas - Kiawa, Fnord, Liv, Cassie]

Obwohl die Necessitas eingentlich ein eher kleines Schiff war, machte sie dennoch aufgrund des vielen Metalls einen imposanten Eindruck auf Liv. Metall... das war das, was Liv in Zion am meisten missfiel. Überall dieses dukle Grau oder das rostige Braun. Früher, bevor sie befreit wurde, lief sie oft stundenlang durch die Wälder oder lag einfach auf einer Wiese und beobachtete das Gras. Jeder Grashalm war etwas Besonderes. Obwohl sie von weitem alle gleich aussahen, hatte jeder, sobald man näher hinsah, etwas, was kein anderer hatte. Liv war sich bewusst , dass sie noch nie einen realen Grashalm gesehen hatte, trotzdem vermisste sie dieses Gefühl einfach in der Sonne zu liegen und zu beobachten. Dabei konnte man alle Sorgen vergessen. Obwohl sie erst ein paar Monate in Zion war, kam es ihr vor, als sei sie schon ewig hier. Ihr früheres Leben schien so weit weg zu sein. So irreal. Wie es wohl sein würde, wenn sie wieder in die Matrix käme? Würde sie vielleicht jemanden sehen, den sie kannte? Und würde derjenige sie erkennen? Liv bemerkte auf einmal, wie sehr ihre Geschwister ihr fehlten. Vor allem ihre kleine Schwester, Hannah. Sie war nur ein Jahr jünger als Liv und sie war ihre beste Freundin gewesen. Was würde sie nicht dafür geben Hannah wieder zu sehen! Sie zu befreien!
Liv bemerkte, dass sie vor ihrem Quartier stand. Sie wollte zu Cassie gehen, um sie zu fragen, was aus dem Training würde, dass sie geplant hatte, aber Cassie war nicht in ihrem Quartier. Also ging Liv zum Quartier des Captains. Die Tür stand offen und sie stellte fest, dass der Rest der Crew auch dort war.

[Reale Welt - Zion - Docks - Necessitas - Kiawa, Fnord, Liv, Cassie]
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Verfasst am: 14.12.2003, 19:19
: Orakel-Schüler(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Berlin
Beiträge: 1794
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[Reale Welt - Zion - Neccesitas - Cassie, Liv, Fnord, Kiawa]

Kiawa hatte ihre Sachen schnell ausgepackt und weg geräumt. Sie atmete tief durch, der Geruch von Metall, Schmieröl und Rost lag in der Luft. Kiawa mochte diesen Geruch, er gehörte zu ihrem Leben, ihrem wahren Leben.
Es klopfte. Sie ging zur Tür und öffnete sie, vor ihr stand Cassie.
"Cassie, komm rein. Was gibts?"
"Hallo Kiawa...ich hatte gehofft, wir könnten auf deinem Interface mal diese Diskette anschauen. Ist der Plan von CapitolCity."
"Ja gern, mach das."
Kiawa deutete auf das Gerät, das neben ihremn Bett auf einem kleinen Tisch stand. Cassie legte die Diskette ins Laufwerk und sofort erschien auf dem Bildschirm der Plan.
Kiawa trat hinter Cassie. Sie schaute ihr kurz über die Schulter und sagte dann:
"Cassie, was führt dich wirklich zu mir? Dieser Plan ist jetzt nicht wirklich wichtig."
Sie bemerkte, wie die Freundin für einen kurzen Augenblick die Luft anhielt. Cassie drehte sich zu ihr um:
"Du kennst mich gut...ja,die Diskette war nur ein Vorwand. Ich wollte dich fragen, wie es dir geht, was mit dir los ist. Du siehst besorgt aus. Ist es wegen Espore?"Kiawa setzte sich auf ihr Bett. Sie konnte nicht sofort antworten.
"Ach Cassie, ich glaube, ich soillte ihn vergessen, das bringt eh alles nichts. Ich quäl

mich nur immer wieder und ich kann mich nicht auf meine Arbeit konzentrieren. Ich mache mir Sorgen um ihn, wegen dieser Mission, die er angenommen hat. Ich vertraue ihm, er kann es schaffen, aber genauso bin ich mir fast sicher, daß ich ihn nie mals wieder sehen werde..."

Kiawa seufzte und schluckte den Kloß in ihrem Hals runter, ehe sie weiter sprach:
"Bitte tu mir einen Gefallen, Cassie. Sprich mich nicht mehr auf ihn an, ich will ihn vergessen, ich muß es! Ich muß mich jetzt auf meine Arbeit konzentrieren, so vieles hängt davon ab, z.B. auch dein Leben und das der Anderen. Ich darf mich jetzt nicht ablenken
lassen, von Gefühlen, die eh nur einseitig sind und ins Lehre gehen. Kannst du das verstehen?"

Cassie nickte: "Natrürlich versteh ich das, Kiawa. Gut, ich werde dich nicht mehr auf Espore ansprechen, sicher ist es besser so."
"Danke.."

Cassie sah ihrem Captain noch einen Augenblick in die Augen und beide Frauen wußten, daß Kiawa Espore niemals vergessen könnte.

Es klopfte abermals. Kiawa faßte sich wieder und öffnete die Tür:
"Fnord.., gut daß du da bist, wir treffen uns gleich auf dem Hauptdeck und besprechen alles Weitere. Geh schon mal vor und sag Liv Bescheid!"
"Ja Captain...",
antwortete Fnord und Kiawa sah noch, wie Liv auch gerade auf ihre Kabine zukam und Fnord sie nach einem kurzen Gespräch mit zum Hauptdeck nahm.
Kiawa sah wieder Cassie an:
"Also PC, an die Arbeit...wir haben einiges zu tun!"
Cassie lächelte: "Ja Captain!" Beide Frauen verließen Kiawas Kabine.

Fnord und Liv sahen ihnen gespannt entgegen, als sie das Hauptdeck betraten. Kiawa begann sofort zu sprechen und erteilte ihre ersten Befehle:
"Wir haben den Auftrag, die Geothermes zu vervollständigen. Dazu müssen wir an die Oberfläche und die Sensoren finden. Der Flug an der Oberfläche wird nicht einfach und auch nicht
ungefährlich sein. Fnord, bist du schon einmal dort gewesen?"

Fnord schüttelte den Kopf.
"Gut, das dachte ich mir. Keiner von uns ist jemals an der Oberfläche gewesen, deshalb sollten wir uns vorbereiten. Im Archiv gibt es sicher eine Karte über die Sensoren. Liv, du gehst zu Daphne und kümmerst dich darum!
Fnord und ich bleiben hier, ich möchte, daß wir das Flugtrainig noch einmal machen, PC log uns ein."

Die Crew nickte und jeder einzelne befolgte seinen Befehl. Liv verließ das Schiff und Kiawa und Fnord nahmen auf ihren Stühlen Platz. Cassie setzte sich hinter die Monitore und hackte auf ihrer Tastatur rum, die Stecker hatte sie bereits gesteckt:
"Captain, Fnord, es kann los gehen..."

Kiawa spürte das Kribbeln in ihrem ganzen Körper, das ihren Geist in die Scheinwelt zog. Sie saß neben ihrem ersten Offizier in einem Cockpit und befand sich an der Oberfläche. Für einen Moment verschlug es ihr den Atem. Sie blickte zu Fnord, ihm ging es nicht anders.
Die Welt hier oben war ein einziges Trümmerfeld. Überall standen Ruinen von Häusern und Wolkenkratzern. Schutt, Geröll und Asche bedeckten den ganzen Boden. Hier und da sah man ein
verrostetes Auto oder eine abgeknickte Starßenlaterne. Es war beängstigend.

"Ok, laß uns fliegen! Volle Energie auf alle Pads. Halt das Steuer ruhig, hier oben fliegt es sich anders als in den Tunneln."
Fnord war ein guter Pilot. Er hielt das Schiff ruhig und lenkte es geschickt durch die Trümmer.
"PC, gib uns mal ein paar Herausforderungen!"
Kiawa hatte kaum zu Ende gesprochen, als eine heftege Windböhe das Schiff erfasste. Sie selbst griff zum Steuer und half Fnord, das Hovercraft wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
"Das war knapp gewesen, beinahe hätten wir diese Ruine gerammt. Gute Reaktion, Fnord!" Lobte sie iheren Offizier.
Cassie baute noch einige Überraschungen mit ein, auch einen kleinen Angriff eines Wächters, den sie jedoch schnell abwimmelten. Kiawa war zufrieden, sie konnte sich auf Fnord verlassen. Er würde zwar noch einiges dazu lernen müssen und ein besseres Gefühl für das Steuer bekommen, aber sie war sich sicher, daß er die Nec sicher überall hinbringen würde.

[Reale Welt - Zion - Necessitas - Fnord, Cassie, Kiawa]
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Verfasst am: 15.12.2003, 11:38
: Orakel-Schüler(in) :

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[Reale Welt - Zion - Necessitas - Fnord, Cassie, Kiawa]

Cassie saß in ihrem Operatorsessel. Über ihr Headset verfolgte sie das Gespräch im Cockpit der virtuellen Nec. Der kleine Bildschirm zu ihrer rechten zeigt die Nec, das Cockpit mit Kiawa und Fnord.
Dem Befehl von Kiawa für etwas Unruhe zu sogen folgte sie. Vorerst sollten es nur ein paar Windböen sein, die ihnen die Durchquerung der Ruinen erschwert.

Auf der Karte auf dem Bildschirm vor ihr markierte Cassie für das Konstrukt die Koordinaten der Sensoren. Ein die Nec verfügt zwar über ein gläsernes Cockpitfenster, doch dieses wird nicht ausreichen um sie Sensoren zu sichten.

"PC an Capt. Kiawa und FO Fnord"
"Kiawa und Fnord hören"

"Ihr überschreitet die Grenze zum nächsten Sektor, ihr müsstet es auf eurer Karte sehen. Ich habe dort einen Sensor versteckt. Im Sektor östlich davon zwei, wovon einer eine Funktionsstörung hat. Wenn die Daten, die uns über die Sensoren zur Verfügung stehen richtig sind, könnt ihr sie auf 1 km orten. Die Sektoren sind in 10 x 10 km aufgeteilt. Ach und Captain, ich glaube sie haben ein Problem mit den Pads an der Unterseite der Nec. Over und out"

"Verstanden. Nec Ende."

Cassie nahm die Energie der Pads auf der Unterseite des Schiffes von der virtuellen Nec. Da sie relativ hoch über der Erde schwebte, ging sie in einen Sinkflug über. Cassie konnte sich vorstellen, dass die unteren Antriebspads ein beliebtes Angriffsziel der Squidys sein könnten. Egal wie sehr alles durcheinander fallen wird, die Nec wird auch auf ihrem "Rücken" fliegen müssen. Besser wir wissen jetzt was wir alles festbinden müssen, als wenn es im Einsatz zu spät ist. Wir sind zwar nicht die "Millenium Falcon" und Han Solo gibt es auch nicht, aber Han, sei Dir sicher, wir fliegen mindestens genauso gut wie Du. Cassie schmunzelte über ihre Gedanken, konzentrierte sich aber wieder und folgte dem Geschehen auf der Nec über den Bildschirm.

[Reale Welt - Zion - Necessitas - Fnord, Cassie, Kiawa]
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Verfasst am: 02.01.2004, 15:36
: Bürger(in) Zions :

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[Reale Welt - Zion - Necessitas - Liv, Kiawa, Cassie, Fnord]

Nachdem Liv die Sensorenkarte aus dem Archiv geholt hatte, ging sie zurück zur Necessitas. Da der Rest der Crew mit dem Flugtraining beschäftigt war, legte sie die Disc auf ein Regal im Haupdeck, nickte kurz Cassie zu, die damit beschäftigt war, wild auf der Tastatur herumzuhämmern, und ging in ihr Quartier.
Liv fing an ihre Taschen auszuräumen und die Sachen in den Regalen zu verstauen. Dann sah sie sich in dem kleinen Raum um und seuftzte. Sie musste versuchen irgendwo einen Eimer Farbe zu besorgen. Dieses Grau war so deprimierend.

[Reale Welt - Zion - Necessitas - Liv, Kiawa, Cassie, Fnord]
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Verfasst am: 03.01.2004, 01:33
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[Reale Welt - Zion - Necessitas - Fnord, Kiawa, Cassie, Liv]

Fnord machte das Flugtraining spaß...

Doch hoffte er einige der Verwendeten Flugmanöver niemals in Real auszuführen...spätestens nachdem er die Nec auf den Rücken drehte und das wilde poltern im hinteren Teil der Nec hörte...
Als ihm dann auch noch ein Bordbuch von unten ins gesicht fiel, und er Kiawa kichern hörte musste er sich sehr konzentrieren und zusammenreissen um nicht die kontrolle über die nec zu verlieren...

konzentrier dich lieber darauf die pads wieder hinzubekommen als auf mein unheil, dachte er...

ein paar minuten später flogen sie wieder richtig herum auf einer guten höhe...

er fragte sich kurz wie er sich hierauf einlassen konnte, als ihm die antwort schon einfiel: "Es ist verdammt ausfüllend..."

Er senkte seinen blick wieder auf die Kontrollen.

[Reale Welt - Zion - Necessitas - Fnord, Kiawa, Cassie, Liv]
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Verfasst am: 06.01.2004, 00:18
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[Reale Welt - Zion - Necessitas - Cassie, Liv, Fnord, Kiawa]

Kiawa war sehr zufrieden mit ihrem ersten Offizier. Er war ein guter Pilot, mit viel Feingefühl und schneller Reaktionsgabe. Ihm konnte sie die Nec mit ruhigem Gewissen anvertrauen.
Kiawa wurde von Cassies Stimme aus ihren Gedanken gerissen:

"Captain, Liv hat die Sensorenkarten gebracht. Warte auf weitere Instruktionen."

Kiawa antwortete sofort:

"Sehr gut! PC, jeck uns aus, wir haben einiges zu besprechen."

Cassie holte Kiawa und Fnord wieder in die Wirklichkeit zurück. Auch hierbei spürte Kiawa dieses Kribblen im ganzen Körper. Es war immer wieder ein merkwürdiges Gefühl.
Nachdem auch Fnord wieder geistig anwesend war, wandte sich Kiawa an ihre Crew:

"So, unser Auftrag besteht nicht nur darin, die Geotherms zu aktuallisieren. Wir sollen vor allem auch einen versteckten "Briefkasten" in der Matrix einrichten, der nur uns Rebellen zur Verfügung steht. Dieses Postfach soll zum Austausch von Informationen dienen.
Ich werde zusammen mit Fnord rein gehen. PC, du mußt dich bereit halten und das Postfach hacken. Liv, du bleibst hier."


Alle nickten zustimmend.

"Gut, dann wollen wir mal starten...PC, hol die Starterlaubnis von Zion Controlle..."

"Ja Captain!"

Kiawa ging ins Cockpit und setzte sich ans Steuer, Fnord folgte ihr. Sie hörten, wie PC die Starterlaubnis einholte:


"Necessitas an Zion Controll...erbitte Starterlaubnis."

"Zion Controlle an Necessitas, Starterlaubnis erteilt...Gate drei wird geöffnet, gute Fahrt!"

"Gate drei, haben verstanden...danke Zion Controlle."


Kiawa startete die Triebwerke und aktivierte die Pads. Gefühlvoll zog sie das Steuer zu sich ran und die Nec erhob sich ruhig. Kaum ein Rütteln war zu spüren. Sicher lenkte sie das Hovercraft durch den Hanger zum Gate drei.
Wärend sie Zion hinter sich ließ, erfaßte sie ein Gefühl der Freude. Kiawa atmete tief ein. Fnord bemerkte das offenbar, denn er sah sie zu ihr rüber. Sie blickte ihn an und lächelte:

"Endlich draußen!" sagte sie und erhöhte die Geschwindigkeit. Kiawa fühlte sich frei und unendlich erleichtert....

[Reale Welt - Zion - Tunnelsysteme - Necessitas - Cassie, Liv, Fnord, Kiawa]
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Verfasst am: 07.01.2004, 04:17
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[Reale Welt - Zion - Tunnelsysteme - Necessitas - Cassie, Liv, Fnord, Kiawa]

Fnord durchströmte als sie sich von Zion entfernten ein komisches gefühl...ein Gemisch aus Freude erwartungshaltung und einer Prise Angst...woher diese angst kam wusste er nicht...

aber er vertraute Kiawa und dem Rest der Crew...

Ihm blieben keine Zeit für Zweifel. Er stabilisierte die Pads und bereitete sie darauf vor Geschwindigkeit aufzunehmen.

"Wollen wir mal schauen wozu sie Fähig ist?" Fragte er Kiawa

[Reale Welt - Zion - Tunnelsysteme - Necessitas - Cassie, Liv, Fnord, Kiawa]
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Verfasst am: 07.01.2004, 17:50
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[Reale Welt - Zion - Tunnelsysteme - Necessitas - Maindeck- Operatorterminal-Cassie]


Die Nec. läuft nun endlich aus Cassie hielt für einen Augenblick den Atem an. Seit ca. 14 Jahren ist es das erstemal, dass sie die schützenden Mauern von Zion verließ. Es gab nun nichts mehr das sie schütze außer dem Stahl der Nec. Ein Kribbeln ging ihr den Nacken zum Rücken entlang. Cassie schloss für einen Augenblick die Augen und atmete tief durch.

Die Matrix lief wie gewohnt in Zeichenkolonnen die Monitore hinunter. Der Bildschirm für das Konstrukt war schwarz. Cassies Augen gewöhnten sich schnell an die immerwiederkehrende Zeichenfolge in dem Bildschirm. Hier und da registrierte sie seine kleine Änderung. "Das werden wohl Anpassungen sein" stellte sie fest und zoomte sich eine dieser Unregelmäßigkeiten näher heran. Das Zeichen löste sich auf. Es entstand darauf wieder ein monotones Bild herabfließender Symbole, doch diesmal war die Abfolge etwas anders.

Im ersten Augenblick überlegte sie Kiawa bzw. Fnord darüber zu informieren und griff zum Bordfunk, zögerte und überlegte es sich anders:
"Liv, PC hier. Ich brauche deine Hilfe. Bitte komm zu mir. Ich bin am Operator Terminal"

"Geht klar."

[Reale Welt - Zion - Tunnelsysteme - Necessitas - Maindeck- Operatorterminal-Cassie, Liv]


Kurz darauf stand Liv hinter Cassie und schaute verwundert in den Monitor.
"Was ist das?" fragte sie.
Cassie antwortete wahrheitsgetreu: "Ich weiß es nicht. Auch ich sehe das zum ersten mal."
"Kannst du etwas darin erkennen?"
"Ich möchte es versuchen, deshalb habe ich Dich hergebeten."
"Ist es möglich diesen Ausschnitt auf einen Datenträger zu kopieren und ins Konstrukt zu laden?"
"Ein Versuch ist es wert, oder?"

Während Liv die Kopien zog und die Monitore weiterbeobachtete. Konzentrierte sich Cassie auf dieses seltsame Bild. Doch ohne konkrete Anhaltspunkte konnte sie in diesem Muster nichts erkennen.

"Ist es möglich die Sequenz in das Konstrukt zu laden?" fragte Cassie "Vielleicht sehen wir Details der Umgebung, wo das alles grade passiert."
"Dann mal los."

Der Bildschirm für das Konstrukt flackerte auf. Unvollständig erschien ein Haus um so deutlicher dafür Vögel, die extrem verlangsamt an ihm entlag flogen.
Liv bemerkte: "Eigentlich müssten sie bei der Geschwindigkeit wie Steine zu Boden fallen."

[Reale Welt - Zion - Tunnelsysteme - Necessitas - Maindeck- Operatorterminal-Cassie, Liv]
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Verfasst am: 11.01.2004, 21:25
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[Reale Welt – Tunnelsystem – Necessitas – Fnord – Cassie – Liv – Kiawa]

„Wollen wir mal sehen, was sie so drauf hat?“
Kiawa sah zu Fnord. Er grinste sie mit einem frechen und auffordernden Glitzern in den Augen an. Kiawa lächelte zurück:
„Ok! Dann halt dich mal fest, mein Lieber! Gib mir 100 % auf alle Pads, volle Kraft, gesamtes System!“
Kiawas Griff um die Steuerknüppel festigte sich. Sie drückte sie von sich weg, die Nase der Nec senkte sich, mit einem Ruck zog Kiawa das Steuer wieder an sich und das Schiff überschlug sich. Kiawa hörte, wie Fnord die Luft einsog. Kiawa lachte kurz auf und brachte die Nec dann wieder ins Gleichgewicht. Schnell und ruhig lenkte sie das Hovercroft weiter durch den Tunnel. Die Scheinwerfer der Nec suchten die Wände ab, die aussahen wie die herausquellenden Gedärme eines geschlachteten Viehs.
Fnord, die unteren Backbordpads um 50% reduzieren, wenn ich es sage!“ Kiawa steuerte direkt auf eine Abzweigung zu.
„Jetzt!“ rief sie, Fnord führte ihren Befehl aus und die linke Seite der Nec hob sich, so dass Kiawa das Schiff scharf nach rechts in die Abzweigung lenken konnte.
„Wow, Captain…hatte nicht gewusst, dass sie so fliegen können, Respekt!“
„Vielen Dank…“
, Kiawas Augen funkelten, Adrenalin durchströmte ihre Adern, doch ihr Herz und ihr Atem gingen vollkommen ruhig. Sie wusste, sie hatte das Schiff unter Kontrolle, sie wusste ganz genau was sie tat. Cassies Stimme ertönte:
„Captain, was ist los? Werden wir verfolgt, ich hab keine Wächteraktivitäten ausmachen können?“
„Schon ok, PC, alles in Ordnung.“

Auch wenn Kiawa Cassie nicht sehen konnte, wusste sie, dass Cassie keine weiteren Erklärungen brauchte. Die beiden Frauen kannten sich und sicher grinste Cassie jetzt mit einem leichten Kopfschütteln vor sich hin.
Die Nec flog inzwischen wieder etwas langsamer und immer noch vollkommen ruhig.
„So, wir sollten langsam einen sicheren Landeplatz finden. Es wird Zeit, dass wir unseren Auftrag erfüllen. PC wie sieht`s aus, wo können wir runter gehen?“
Cassie antwortete nach einer kurzen Pause:
„Captain, etwa drei Kilometer voraus kommt noch einmal eine Abzweigung nach links. Dort hinter befindet sich versteckt eine Bucht, gerade groß genug, für die Nec. Denke, da können wir sicher landen. Wächter kann ich immer noch keine ausmachen.“
„Danke PC.“

Eine halbe Stunde später war die Nec sicher gelandet, die Pads waren erloschen und die Motoren standen still. Kiawa und Fnord hatten das Cockpit verlassen und waren zu Cassie und Liv aufs Hauptdeck gegangen. Während Cassie die Überwachungsanlagen über Wächteraktivitäten nicht aus den Augen ließ, konnte sie doch voll und ganz Kiawas Worten folgen:
„Wir müssen dieses Postfach einrichten. Es wird ein ganz normales Postfach sein, das ist am unauffälligsten. Der Name unter dem wir das Fach einrichten wird „ Linda Conceal“ sein.
PC, wie spät haben wir es jetzt in Capitol City?“

Cassie gab ein paar Befehle in ihren Computer ein. „Vierzehn Minuten nach drei…“, antwortete sie dann.
„Gut, um sechs schließt die Post, wir haben noch genug Zeit. Die Hauptfiliale befindet sich im Stadtkern, in North Downtown. Du solltest uns ein wenig außerhalb rein bringen, PC und wir brauchen ein Auto. Soweit alles klar?“
Kiawa sah ihre Crew an. In den Gesichtern ihrer Leute sah sie keinerlei Zweifel oder Unverständnis. Jedem war die Gefahr, die ein solcher Auftrag mit sich brachte bewusst, doch jeder hatte Vertrauen zum anderen und vor allem zu sich selbst.
„Gut, dann kann`s ja los gehen. PC, bring uns rein!“
„Ja Captain…“.
Während Kiawa und Fnord auf ihren Stühlen Platz nahmen und Liv die Beiden an den Computer anschloss, hackte Cassie auf ihrer Tastatur herum und gab die
entsprechenden Codes ein.

[Reale Welt – Tunnelsysteme – Necessitas – Fnord – Cassie – Liv – Kiawa]

[Matrix – Capitol City – in einer abgelegenen Gegend der Stadt – Fnord – Kiawa]


Weiter gehts in Matrix Allgemein
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Verfasst am: 12.01.2004, 11:24
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[Reale Welt – Tunnelsystem – Necessitas – Fnord – Cassie – Liv – Kiawa]
Die Unterhaltung von Liv und Cassie wurde durch ein heftiges Manöver der Nec unterbrochen. Cassie hielt sich am Terminal fest, während Liv an einem der Stühle Halt suchte.

Cassie blickte zum Wächteralarm. Habe ich etwas übersehen? fragte sie sich und griff zur Bordfunkanlage. Sollten die Squidys wissen wie weit der Überwachungsradius eines Hoovercraft reicht?
"Captain, was ist los? Werden wir verfolgt, ich hab keine Wächteraktivitäten ausmachen können?"
"Schon ok, PC, alles in Ordnung." antwortete Kiawa

Ein Lächeln ging über Cassies Gesicht. "Liv du brauchst dich nicht mehr festhalten. Unserem Captain war langweilig und bevor wir hier Dummheiten anstellen, wollte sie uns an unsere Pflicht erinnern. Aber wir werden die Anomalie weiterverfolgen, oder?" ein verschwörerischen Zwinkern Cassies rechten Auges signalisierte Liv das der Operator so schnell nicht locker lässt.

"PC wie sieht`s aus, wo können wir runter gehen?"
Cassie antwortete nach einer kurzen Pause:
„Captain, etwa drei Kilometer voraus kommt noch einmal eine Abzweigung nach links. Dort hinter befindet sich versteckt eine Bucht, gerade groß genug, für die Nec. Denke, da können wir sicher landen. Wächter kann ich immer noch keine ausmachen.“
„Danke PC.“

Es war noch keine Routine in diesem Ablauf, aber es fühlte sich an, als hätte sie es 1000x geübt.
"... „Vierzehn Minuten nach drei…“

Cassie lokalisierte ein verlassenes Lagerhaus am Stadtrand. Im Augenwinkel sah sie wie Kiawa und Fnord hineinkamen. Liv schloss sie an.
Die Leitung stand..... ".... und ab geht es"
Wenig später hörte sie ein knacken in ihrem Headset "Wir sind drin." Sagte Kiawas Stimme kurz und knapp.

Liv stand wieder hinter Cassie. Auf einem der Bildschirme verfolgten sie die Codes von Kiawa und Fnord. Auf dem anderen suchten sie nach der Anomalie. Beide hätten schwören können, dass sie die Stelle in der Matrix wieder gefunden haben, doch anstelle dieses Hauses und der Tauben machte Cassie in den Codes nur noch einen Parkplatz aus.
Sie hatten jedoch die kopierten Sequenzen.
"Liv, warum hat die Matrix Fehler?" sagte Cassie mehr zu sich selbst als zu Liv

Ein Blick auf den anderen Monitor verriet, dass Kiawa (die ihr Halsband offensichtlich zu schätzen wußte) und Fnord in dem Auto saßen und sich auf dem Weg zum Postfach machten.

[Reale Welt – Tunnelsystem – Necessitas – Cassie – Liv]
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Verfasst am: 12.01.2004, 21:16
: Bürger(in) Zions :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003

Beiträge: 976
Titel:

[Reale Welt - Tunnelsysteme - Necessitas - Maindeck- Operatorterminal-Cassie, Liv]

Liv hatte ein merkwürdiges Gefühl. Irgendwie waren diese Vögel unheimlich, aber auch faszinierend.
"Was hat das zu bedeuten? Denkst du wirklich, dass sind einfach Fehler in der Matrix? Kommt so etwas vor?“
"Ich habe in den letzten Tagen mehr erlebt, als in den Jahren in Zion zuvor. Ich verabscheue die Matrix und .... ach Liv ... was ich sagen will: Ich weiß es nicht.
Gegen meinen Willen kann ich in den Codes Bilder sehen. Für dieses ungewöhnliche Muster brauche ich jedoch einen Anhaltspunkt.
Ich will dich nicht drängen. Aber hast du Lust ein wenig mit der Matrix zu spielen?"
„Du meinst... ich soll mich in das Konstrukt laden? Glaubst du, dass würde klappen?“
„Eigentlich müsste es funktionieren. Die Daten sind zwar nicht ganz vollständig, aber das dürfte kein großes Problem sein.“
„Okay, dann tun wir’s!"
Liv drehte sich um, um zu einem der Anschlußstühle zu gehen, drehte sich dann aber noch einmal zu PC und fragte: "Oder sollten wir vielleicht warten, bis der Captain wieder zurück ist?

[Reale Welt - Tunnelsysteme - Necessitas - Maindeck- Operatorterminal-Cassie, Liv]
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Verfasst am: 13.01.2004, 01:43
: Crewmitglied :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Freiburg
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Titel:

[Reale Welt - Tunnelsysteme - Necessitas – Wächter, Cassie, Liv]

Während Liv und Cassie überlegten, ob sie es wagen sollten, diesem mysteriösen Code auf den Grund zu gehen war es plötzlich zu hören: Das Geräusch, von dem alle an Bord der Necessitas gehofft hatten, es niemals hören zu müssen! Ein Geräusch, dass sie vor Angst für Sekundenbruchteile erstarren lies: Wächteralarm!

„Verdammt!“ Cassie schaute mit einem schockierten Gesichtsausdruck auf ihre Monitore.

Diese zeigten ihr fünf Wächter die sich offenbar auf einem Patroullienflug befanden und geradewegs auf den Wartungstunnel zusteuerten den Captain Kiawa ausgewählt hatte. Zwar lag die Necessitas etwas geschützt in einer Bucht, aber darauf verlassen, dass die Sentinels sie übersehen würden konnten sie sich nicht.

„Was sollten wir jetzt tun?“ fragte Liv und sah zu Captain Kiawa und Fnord, die beide auf ihren Anschlussstühlen saßen und von all dem im Moment nichts mitbekamen.

Liv und Cassie starrten einander an, ihren Augen war anzusehen, dass sie beide fieberhaft überlegten, was der Captain ihnen für solche Fälle mit auf den Weg gegeben hatten.

Die Wächter kamen immer näher. Sie waren nicht schnell, aber auch bei diesem Tempo würden sie das Schiff in wenigen Minuten erreicht haben. Plötzlich stoppten sie und der vordere Wächter streckte seinen Sensorenarm nach vorne aus und begann die Umgebung zu scannen! Er öffnete eine Art Radar und überprüfte, ob er ungewöhnliche Schwingungen oder Strahlungen entdecken konnte. Die Wächter hatten sehr präzise Werkzeuge und ihnen entging nichts. Wenn es etwas gab, was gefunden werden konnte, wurde es von ihnen auch gefunden.

Bild Link

Dies dauerte nur wenige Sekunden. Mit einem surren zog er seinen Sensor wieder ein und einen kurzen Augenblick später setzten sich die Wächter ruckartig und blitzschnell in Bewegung!
Sie steuerten nun zielsicher auf die Bucht zu, in der die Necessitas lag.
Offenbar hatten sie Wärmeimpulse der Necessitas geortet und wollten nun die Ursache dieser Strahlung herausfinden.


[Reale Welt - Tunnelsysteme - Necessitas – Wächter, Cassie, Liv]


Zuletzt bearbeitet von BlackRave am 13.01.2004, 13:57, insgesamt einmal bearbeitet
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