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Foren Spiele und RPG » RPG: Reale Welt - Tunnel und Oberfläche
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Verfasst am: 15.08.2003, 15:33
: Befreite(r) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Wien
Beiträge: 251
Titel: RPG: Reale Welt - Tunnel und Oberfläche

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Hiho!

Hier wird reingepostet wenn sich 2 Schiffe treffen oder es einen Funkspruch zwischen 2 Schiffen gibt.

Viel Spaß und auf ein gutes Spiel! Smilie

MfG

WICHTIG !!! HAT BEGONNEN!

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Verfasst am: 27.08.2003, 19:57
: Bürger(in) Zions :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Ryu
Beiträge: 969
Titel: RE: Reale Welt - Tunnel und Oberfläche

[Reale Welt - Im Flug- Bahamut - Cockpit - Espore]

Bahamut war im Anflug, da Alucard bereits vorgeflogen war, nahm Espore an dass sie bereit sind die Mission zu starten. Er und seine Crew hatten keine Ahnung von dem Zwischenfall in Zion. Der Captain nahm das Funkgerät in die Hand und schaltete auf die richtige Frequenz...

„Hier ist Captain Espore von der Bahamut, bitte melden Alucard.“

Er wartete einen Moment und wiederholte mit eine etwas deutlichere Stimme:

„Alucard, bitte antworten. Hier ist Captain Espore von der Bahamut...“

Dann zögerte er noch eine Weile und fuhr fort:

„Wir haben bald den Einsatzpunkt erreicht, hatten noch einige Schwierigkeiten mit den Wächtern.
Wie sieht es bei euch aus? Hat die Mission bereits angefangen?
Seid vorsichtig, sie wissen von unsere Ankunft bescheid...“


Espore hatte ein komisches Gefühl...

Wieso dauert das solange? Die Frequenz stimmt, sie sollten eigentlich schon antworten. Ich hoffe die Wächter haben sie nicht erwischt...Verdammt!

[Reale Welt - Im Flug- Bahamut - Cockpit - Espore]
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Verfasst am: 27.08.2003, 20:37
: Bürger(in) Zions :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Neukirchen
Beiträge: 751
Titel: RE: Reale Welt - Tunnel und Oberfläche

[Reale Welt - Zion - Alucard]

Lazarus hörte das Signal einen eingegangenen Funkspruchs und rannnte sofort zum Hauptdeck und das war relativ weit von Chrylitys Quartier entfernt.
Auf dem MAindeck angekommen schneppte er sich das Headset:

"Hier ist Captain Lazarus von der Alucard. Wir mussten aufgrund eines technischen Defekts nach Zion zurückkehren und sind nach wie vor dort. Captain Fraser ist leider bei einem Unfall auf dem Maschienendeck umgekommen, ich bin sein Nachfolger."
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Verfasst am: 28.08.2003, 16:12
: Bürger(in) Zions :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Neukirchen
Beiträge: 751
Titel: RE: Reale Welt - Tunnel und Oberfläche

[Reale Welt - Zion - Alucard]

Da die Bahamut nicht zu antworten schien, aus welchen Gründen auch immer, leiß Lazarus das Headset sinken.
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Verfasst am: 09.09.2003, 23:08
: Orakel-Schüler(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Berlin
Beiträge: 1794
Titel: RE: Reale Welt - Tunnel und Oberfläche

[Reale Welt - Zion - Kiawa]

"Zion-Kontrolle an Bahamut. Hier spricht Kiawa, Espore, bitte melde dich!"

Es kam keine Reaktion.
Kiawa versuchte es erneut.

"Espore, hörst du mich, hier spricht Kiawa..... habe meine Ausbildung abgeschlossen und werde jetzt in Zion auf die Bahamut warten. Ich hoffe, das dauert nicht mehr all zu lange, also sieh zu, daß du mich hier rausholst....."

Kiawa lächelte, sie hatte Espore lange Zeit nicht mehr gesehen.

[Reale Welt - Zion - Kiawa]
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Verfasst am: 23.09.2003, 16:41
: Bürger(in) Zions :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003

Beiträge: 741
Titel: RE: Reale Welt - Tunnel und Oberfläche

[Reale Welt - Bahamut - Maindeck - Jack]

„Scheiße.....“

Jack beobachtet mit offenem Mund wie das Rebellenauto über den Asphalt schlitterte und langsam auf dem Dach zum stehen kann.
„Verdammter shit!!“
Jack überlegte eine Sekunde, die Finger auf der Tastatur ruhend, dann fasste er einen Entschluss.

So schnell er konnte öffnete er mit ein paar Tasten einen Port zur Alucard.
[Reale Welt - Bahamut - Maindeck - Jack]

[Reale Welt - Alucard - Maindeck - Eric, Jack]
Eric vernahm mit einemmal das Monotone Piepen eines eingehenden Funkspruchs.
Die rechte Hand auf dem Keyboard, die Augen auf den PC gerichtet, machte Eric mit der linken eine halbe Verrenkung um schließlich leicht den Empfangs- Button zu betätigen. „Operator...“, meldete er sich sinngemäß und wartete ab.
Eric?...Wir haben hier verdammte Probleme...“
Die Verbindung war ziemlich schlecht, offenbar wurde sie gestört und Jacks Stimme dadurch ein wenig verzerrt, doch Eric erkannte sie...
Jack? Shit tut das gut deine Stimme zu hören...“
Irgendwas kam aus dem Funkgerät, das Eric nicht verstand, dann hob sein Bruder erneut die Stimme:
„Quatsch nich...wir haben hier „echte“ Probleme! Also hör zu...Captain Espore und die anderen sind bereits in der Matrix...da gab ’s einen kurzen Zwischenfall...mit Agenten. Sie haben die Sendeposition und ‘n Haufen dieser Gott verdammten Squiddys sind bereits auf dem Weg hierher, aber darum geht’s nicht...Espore und die anderen haben grad‘ echte Probleme. Die Cops sitzen ihnen auf der Pelle...“
Jack’s Stimme brach kurz ab, die Verbindung wurde um ein ganzes Stück schlechter, kurze Zeit später meldete er sich erneut.
„Das sind 4 Wägen und...ich denke nicht das sie eine Chance haben...wie sieht’s bei euch aus? Kannst du für Verstärkung Sorgen?“
Diese Neuigkeiten ließen Eric für einen kurzen Moment mitten in der Bewegung einfrieren...er versuchte zu begreifen was Jack ihm da soeben erzählt hatte und als er es tat, war seine Reaktion um einiges schneller...
„Klar. Ich weiß was ich tun muss...“, meldete Eric zurück.
Auf der anderen Seite war eine Art erleichtertes Aufatmen zu hören.
„Adams Street Bridge...so schnell es geht!“, waren Jacks letzte Worte, bevor er die Verbindung unterbrach.
[Reale Welt - Alucard - Maindeck - Eric, Jack]

[Reale Welt - Alucard - Maindeck - Eric]
Gerne hätte er sich länger mit seinem Bruder unterhalten und unter anderen Umständen, so wie Eric selbst auch...aber im Moment ging es einfach nicht...im Moment zählte nur eines: Die Mission. Und das die Crew heil zurückkam. Dennoch wusste Jack, dass er sich in diesem Sinne auf Eric verlassen konnte, so, wie er es schon immer hatte tun können...es würde sicher funktionieren...

Während Jack gebannt und mit klopfendem Herzen hoffte und wartete, wandte Eric sich indess seiner Aufgabe zu.
Er griff sich mit der Hand ans Headset und eine Nummer wurde in fixer Reihenfolge gewählt.
Zwei mal Piepte es, dann ertönte das Freizeichen.
Eric fasste sich kurz und legte sofort nach dem Freizeichen los...
„Sir, ich habe soeben einen Funkspruch von der Bahamut erhalten. Die Crew befindet sich in ernsten Schwierigkeiten. Cops. Jack sagte das sie das allein nicht mehr lange durchhalten und er bat um Verstärkung...“
Eric verstummte und sein Blick hing auf dem gerade geladenen Stadtplan auf dem PC vor ihm.
Schließlich fügte er noch hastig hinzu: "Adams Street Bridge. Geradeaus, rechts, die fünfte links und geradeaus. Zu eurer rechten. Alles weitere ist unterwegs...“
Schnell und ohne weitere Worte, unterbrach Eric die Verbindung wieder.

Im stillen hoffte er, niemand möge es in der kurzen Zeit zurückverfolgt haben können...
Was er mit dem Wink „alles weitere“ gemeint hatte, war Lazarus sicher klar: Ein Fahrbareruntersatz.

Eric bearbeitete das Keyboard und lud die Auto-Software.
In schneller Aufeinanderfolge rasten alle möglichen Modelle vorbei.
Bei einem hielt Eric schließlich inne und lud es in Sekundenschnelle in die Matrix.
„Beeilt euch, Leute...ihr solltet euch Flügel wachsen lassen...“

[Reale Welt - Alucard - Maindeck - Eric]
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Verfasst am: 02.11.2003, 23:18
: Ranglos :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Neurointeraktive Realitätssimulation
Beiträge: 1168
Titel: RE: RPG: Reale Welt - Tunnel und Oberfläche

[Reale Welt - Erdöberfläche - Stadtruinen]

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Mächtige, dem Anschein nach hasserfüllte Blitze zuckten über den sich schnell bewegenden dunklen Himmel. Wolken bildeten sich, rissen auseinander, wieder heftige Blitze, der Wind wehte stark über die karge Gesteinswüste. Am dunklen Horizont sah man die Überreste der ehemaligen menschlichen Zivilisation, zerbombte und zerfallen Hochhäuser aus vergangenen Zeiten des Planeten ragten noch immer weit hoch gen Himmel.
Mit einem mächtigen Leuchten schlug ein heftiger Blitz in den linken Turm der höchsten Bauten ein. Ein lautes Grollen war zu vernehmen und mit Knirschen und einer riesigen Staubwelle stürtzte die Ruine in sich zusammen. Markerschütterndes Beben ging bis tief in die Erde, zumal weitere kleinere Ruinenhäuser im Umfeld ebenfalls zusammenbrachen.
Dann lag massives Schwirren in der Luft. Und in der Ferne leuchteten die ersten rotfunkelnden Augen einer ganzen kleineren Armee von Squidys auf. Sie kamen schnell näher und die große Einheit der ungefähr 2000 Sentinels teilte sich in genau zwei kleinere Hälften. Dahinter waren zwei langsamere, schwere und gleichzeitig größere Maschinen zu sehen, die sich ebenfalls nach vorn bewegten. Die beiden ragten hoch in die Lüfte, so groß waren sie. Der eine Wächter-Arm durchflog die Ruinenschluchten inmitten der alten, ehemals lebendigen Metropole und verschwand dann im Erdinnern durch einen großen Hauptkanaleinganng in Sektor 3.
Die zweite Armee überflog weiter die Wüstenlandschaft, vorbei an Schluchten, einer durch erheblich viel Energie nur so surrenden und zuckenden Hauptenergieleitung, die wohl zur Maschinenstadt führen musste und sogar an einem alten kollosalen Öltanker vorbei, der mitten auf einer trockenen Felsplatte ankerte und schon stark verwittert war. Einer der Wächter analysierte eine zerkratzte Schrift am Bug des Schiffes: MS. LIBERTY war zu entziffern.
Der Wächterschwarm flog nun tiefer und erreichte einen durch ein schweres Gitter versperrten Eingang zum alten Abwassersystem der damaligen Zivilisation. Dort angekommen, begannen einige Wächter sofort, ein kleines Loch in das Gitternetz zu schweißen, mit schnellem Erfolg. Die größeren Bohrmaschinen jedoch, passten nicht durch das Loch im Gitter und setzten zur Landung an. Grobes Beben und Donnern ging nun von den rotierenden Bohrern aus, die sich langsam aber beständig in den Boden gruben. Bald hätten sie einen noch größeren Eingang für viele weitere Wächter zu den Tunneln geschaffen...
Nachdem die Wächterarmee dieses nichtige Hinderniss überwunden hatte, war ihr Auftrag fast schon erfüllt. Sie hatten wieder einer der Hauptleitungen des gigantischen Tunnelsystems unter Kontrolle und somit einige der oft frequentierten Landepunkte der Rebellenschiffe. Diese Informationen hatte die Obermaschine nach den neusten Eingriffen in die Matrix und den daraus resultierenden Wächterkämpfen erhalten und sofort reagiert. Wieder war ein weiteres Hack-Gebiet der Rebellen mit erheblich mehr Wächtern besetzt worden. Außerdem konnten die letzten Sentinels einige relavante Lokalisationsdaten in der ferneren Umgebung Zions an den Zentralcomputer weiterleiten, bevor diese von den Rebellen zerstört wurden. Der Radius um Zion engte sich um einen Schritt weiter ein. Es war also nur noch eine Frage der Zeit, bis die letzte Stadt der Menschen von den Maschinen gefunden und vernichtet werden würde...

[Reale Welt - Erdöberfläche - Stadtruinen - Sentinels & 2 Bohrmaschinen]
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Verfasst am: 16.01.2004, 18:29
: Crewmitglied :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Wolken der Träume
Beiträge: 1266
Titel:

[Reale Welt - Felder - Pod - Rei]

Schwärze

....Poch................................Poch................Poch...was war das?

Poch..

Bin ich das?


Poch...

Ich lebe?

Poch...

Ich lebe!

Ihre Augen waren schwer,sie konnte nicht sehen,aber sie fühlte sich einigermaßen gut.Sie fühlte sich leicht...fast schwerelos,etwas umgab sie...etwas warmes...war sie daheim?Schlief sie?War alles nur ein Traum gewesen?Ihr Herzschlag dröhnte ihr in ihren Ohren.
Sie wollte liegen bleiben...sie wollte nicht ihre Augen aufmachen,aber etwas zwang sie...etwas an ihrem Mund,die Luft schien aus ihrer Lunge zu weichen und sie konnte nicht mehr atmen...etwas streifte ihren Arm...etwas kaltes...ihre Augen waren immer noch fest geschlossen,sie musste sie aufmachen,sie musste!

Sie riss ihre Augen auf und starrte in etwas das um sie herum war,das war nicht ihre Wohnung,eine Kapsel,sie schwamm in einer Flüssigkeit...von völliger Panik ergriffen versuchte sie sich zu befreien bis sie schließlich es schaffte sich durch eine Art Haut zu schlagen.Immer noch blieb ihr die Luft weg...ihre Verzweiflung und ihr Grauen wurde durch einen üblen Brechreiz abgelöst und sie griff reflfexbedingt an ihren Mund und fühlte etwas...sie zog daran und wenig später hatte sie eine lange metallene Art von Röhre in der Hand...sie schnappte nach Luft und lehnte sich gegen irgendetwas es war ihr egal was.Sie schloss erneut die Augen,ihre Arme hingen schlaff herab,alle Kraft war aus ihrem Körper gewichen und irgendetwas tropfte von ihrem Kinn.Langsam öffnete sie ihre Augen wieder obwohl ihre Lider schwer wie Blei waren.Bisher hatte sie nur ihre nähere Umgebung wahrgenommen aber jetzt stürmten die Informationen nur auf ihre Sinne ein so dass sie geschockt feststellte dass nicht nur sie in einer Art Kapsel gelegen hatte...unter ihr und neben ihr waren auch Kapseln in denen Menschen "schliefen"...und es ging immer weiter,die Reihen schienen kein Ende zu nehmen...ihr Herzschlag beschleunigte sich und das Blut rauschte in ihren Ohren.Langsam wandte sie den Blick ab,sie ertrug es nicht mehr.Statt dessen wanderte ihr Blick an ihr selbst hinab...an ihren Armen waren Kabel,ebenso an ihren Rücken...ihre Haut war aufgeweicht und sie spürte keine Haare an ihren Schultern.Langsam langte sie danach...plötzlich fing einer der Anschlüsse an zu zischen,erschrocken griff sie danach und versuchte ihn herauszulösen als er sich abprengte,Sekunden später,erfüllt von höllischer Angst,sprengten sich alle Kabel von selbst ab.Es fühlte sich an als ob ihr Herz still stehen würde.Die etwas rötliche Flüssigkeit in der sie gelegen hatte floss langsam am und eine dunkle,metallische Iris öffnete sich am Ende der Kapsel zu spät streckte sie den zitternden Arm nach dem Rand aus und wurde von der Flüssigkeit hinausgetragen.Chi war furchtbar schlecht...sie hatte keine Kontrolle mehr was passierte,ihr ganzer Körper war unfähig auch nur irgendetwas zu machen,sie spürte weder ihre Beine noch ihre Finger.Sie rutschte eine glitschige Bahn hinab und platschte in eine Art von Wasserbecken.Ein wenig Licht strömte von oben herab...Chi blinzelte,ihre brennenden Augen konnten nichts erkennen,nur einen Schatten der sind langsam herabsenkte und ihre restlichen Hoffnungen begrub.Sie gab den winzigen Widerstand gegen das Wasser um sie herum auf...alles war aus...Wasser geriet in ihre Lungen und wieder stürzte Dunkelheit über über ihr ein...das letzte was sie sah und spürte war etwas das sie ergriff und hochhob,und ein verschwommenes Gesicht dass ihren Zügen ein fast unsichtbare Lächeln,oder zumindestens den Versuch eines Lächelns entlockte und das ihr so vertraut vorkam...dann wurde ihr Denken vollständig von der Dunkelheit verschlungen.

[Reale Welt - Felder - Alucard - Rei,Lazarus]
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Verfasst am: 18.01.2004, 14:52
: Bürger(in) Zions :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Neukirchen
Beiträge: 751
Titel:

Durch die endlose Leere des alten Kanalisationssystem schoss in Brcuhteilen einer Sekunde eine verschlüsselte NAchricht.

"Alucard an Neccessitas, bitte kommen."
"Hier ist die Nec, was gibts"
"Wir kommen euch entgegengeflogen, somit können wir uns schneller treffen. Wir sind bereits unterwegs"
"Verstanden."

Wenige Minuten später wurde erneut ein Signal von der ALucard an die Nec übermittelt, die Koordinaten eines Droppoints, selbstverständlich ebenfalls verschlüsselt.
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Verfasst am: 18.01.2004, 18:16
: Orakel-Schüler(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Berlin
Beiträge: 1794
Titel:

[Reale Welt – Tunnelsysteme – Necessitas – Alucard – Necessitas-Crew – Alucard-Crew]

Es wurde immer schwerer für Kiawa, die Nec ruhig zu halten. Das Schiff schlingerte gewaltig, die Steuerung musste beim Kampf mit den Wächtern einiges abbekommen haben. Umso mehr freute sie sich über die Nachricht, dass die Alucard ihnen entgegen geflogen kam. Cassie übermittelte den Funkspruch und die Daten des anderen Hovercrafts ins Cockpit und Kiawa konnte sie direkt bestätigen. Captain Lazarus hatte ihr die Koordinaten eines Droppoints mitgeteilt, wo er auf sie treffen wollte. Kiawa sah auf ihre Karte, es war nicht mehr weit. „Gott sei Dank, lange hält das Schiff auch nicht mehr durch…“, dachte sie und einige Minuten später sah sie vor sich die Lichter der Alucard. Captain Lazarus war bereits gelandet.
Auch Kiawa brachte ihr Schiff zum Stehen. Mit einem schweren „Seufzen“ landete die Nec und Kiawa schaltete die Maschinen ab.
Sie stand auf und ging aufs Hauptdeck zu Cassie und Liv. Die beiden Frauen sahen genauso mitgenommen aus, wie das Schiff. Ihre Gesichter waren blas und ihre Augen sahen müde aus.
„Ruht euch ein bisschen aus, ich werde allein mit Lazarus reden. Ich hoffe, wir schaffen es noch bis nach Zion…“.
Kiawa wartete keine Antwort ab und verließ die Nec.

[Reale Welt – Tunnelsysteme – Necessitas – Alucard – Necessitas-Crew – Alucard-Crew]
[Reale Welt – Tunnelsysteme – Necessitas – Alucard – vor den Schiffen – Lazarus - Kiawa]


Captain Lazarus kam ihr entgegen. Auch er sah etwas müde aus, doch im Gegensatz zu Kiawas Crew wirkte er wie das blühende Leben:
„Hallo Kiawa, was ist passiert? Die Nec sieht übel zugerichtet aus…“, jetzt erst sah er das viele Blut auf Kiawas Kleidung: Kiawa, bist du verletzt?“
Über Kiawas Gesicht huschte ein kurzes, müdes Lächeln:
„Hallo Lazarus, nein, das ist nicht mein Blut. Mit mir ist alles in Ordnung. Wir wurden von Wächtern angegriffen, genau weiß ich auch nicht was passiert ist, ich war in der Matrix.“ Kiawas Stimme klang schwer und sie sprach langsam. Sie sah Lazarus nicht an, folgte ihm nur schweigend in die Alucard.

[Reale Welt – Tunnelsysteme – Necessitas – Alucard – vor den Schiffen – Lazarus - Kiawa]
[Reale Welt – Tunnelsysteme – Necessitas – Alucard – in der Alucard – Zoidpheus – Lazarus - Kiawa]


Lazarus und Kiawa betraten die Alucard über die offen gelassne Rampe. Lazarus hielt kurz inne und sah noch einmal zur Nec hinüber. Der Blick der sich ihm bot bewies mal wieder, dass die Scanner immer ein paar Details unterschlugen. Die Nec sah fürchterlich verwundet aus, wie sie da so zwischen den Trümmern stand, die überall auf diesem Droppoint herumlagen. Es schien fast so, als würde die Necessitas zu diesen Trümmern gehören. Lazarus musste unwillkürlich daran denken, wie er sein Schiff schon einmal in einem ähnlichen Zustand gesehen hatte.
Lazarus verdrängte den Gedanken und wollte weitergehen. Zögerlich folgte ihm Kiawa.
Im Schiff angekommen schloss Lazarus die Luke. Er sah kurz rüber zur Krankenstation, sie war leer. Anscheinend befand sich Rei schon in ihrem Quartier. Er hoffte, bald mit ihr reden zu können und das Chaos in ihren Gedanken besänftigen zu können.
„Lass uns in die Kantine gehen, ich glaube wir können beide eine Mahlzeit vertragen.“
Kiawa nickte zustimmend und beide stiegen die Leiter zum Maindeck hinauf. Dort saß noch Zoidpheus an seiner Station und er grüßte Kiawa kurz.
Zoid, ich werde mit Captain Kiawa in die Kantine gehen. Wenn irgendetwas sein sollte, wende dich bitte an Charylity. Ich bin nur im Notfall zu sprechen“
„Aye, Captain“


[Reale Welt – Tunnelsysteme – Necessitas – Alucard – in der Alucard – Zoidpheus – Lazarus - Kiawa]
[Reale Welt – Tunnelsysteme – Necessitas – Alucard – in der Alucard – Kantine – Lazarus - Kiawa]


Die beiden Captains machten sich auf den Weg zur Kantine der Alucard. Lazarus wunderte sich, dass er unterwegs auf niemanden aus seiner Crew stieß, so groß war sein Schiff nun auch wieder nicht. Kiawa setzte sich in der Kantine und versuchte sich etwas zu entspannen, während Lazarus zwei Schüsseln füllte.
Er reichte ihr die eine und setzte sich dann Kiawa gegenüber. Kiawa begann nicht sofort, zu sprechen. Mit ihrer Gabel stocherte sie in dem weißen Brei. Sie konnte jetzt nichts essen.
„Was ist passiert, Kiawa?“ fragte Lazarus noch einmal.
Kiawa atmete kurz durch, legte ihre Gabel ab und sah Lazarus direkt in die Augen:
„Ich weiß es nicht Lazarus. Ich war in der Matrix, als PC mich anrief, wir würden von Wächtern angegriffen. Ich hab Fnord zurück geschickt und bin selber in der Matrix geblieben…“, Kiawa hielt kurz inne.
Fnord ist tot…“, sagte sie dann und Lazarus` Augen weiteten sich. Jetzt legte auch er seine Gabel ab:
„Das tut mir Leid, Kiawa…weißt du, wie es passiert ist?“
„Ein Wächter hat ihn getötet. Ich weiß noch nicht, warum Fnord die Nec verlassen hatte und was mit meinem Schiff passiert ist…“, Kiawa brach ab. Wieder senkte sie den Kopf. Sie nahm es sich schwer zu Herzen und machte sich starke Vorwürfe, dass sie nicht bei ihrer Crew gewesen war, als diese in so großer Gefahr war. Sie schluckte schwer und sah Lazarus dann wieder an. In seinen Augen konnte sie sehen, dass er genau wusste, was in ihr vorging. Er konnte sie verstehen. Das half ihr ein wenig, dennoch wollte sie nicht weiter mit Lazarus darüber reden. Es gab jetzt wichtigere Dinge zu besprechen:
„Ich habe das Postfach eingerichtet…“, wechselte Kiawa deswegen das Thema. „Unter dem Namen Linda Coceal. Die Nummer ist 731222. Als ich im Postamt war, waren da drei Männer, die was in diesem Postfach hinterlegt haben. Ich kam nicht mehr dazu, es zu leeren und ich hab auch keine Ahnung, wer diese Männer waren. Ich mein, ich hatte das Postfach gerade erst eingerichtet, keiner weiß davon.
Ich muss zurück nach Zion, Lazarus, du musst dich um das Postfach kümmern. Wir müssen wissen, was diese Männer dort hinterlegt haben, was die von uns wollen und wer sie…“

Weiter kam Kiawa nicht, sie wurde von der Stimme Zoidpheus` unterbrochen:
„Sir, wir bekommen eventuell Probleme, ich habe starke Wächteraktivitäten ausmachen können. Die Necessitas ebenso, hab grad ne Nachricht von ihr erhalten!“
Lazarus und Kiawa sahen sich an:
„Nicht schon wieder!“ sagte Kiawa, sprang sofort auf und verlies die Kantine. Lazarus folgte ihr und beide liefen zu Zoidpheus.

[Reale Welt – Tunnelsysteme – Necessitas – Alucard – in der Alucard – Kantine – Lazarus - Kiawa]
[Reale Welt – Tunnelsysteme – Necessitas – Alucard – in der Alucard – Hauptdeck – Zoidpheus - Crew – Lazarus - Kiawa]


Zoid, kannst du sehen, wie viele es sind?“
„ Nein Sir. Sie sind zu weit weg.“
Zoidpheus sprach leise.
„Um so besser! Fahr die Systeme auf ein Minimum runter und behalte den Radar im Auge. Ich denke, wir müssen nicht all zu vorsichtig sein, solange die noch so weit weg sind. Sollten die aber näher kommen, schalte sofort alle Systeme aus! “
„Ja Sir!“ Zoidpheus führte die Befehle des Captains sofort aus und es wurde etwas dunkler in der Alucard. Auch die Geräusche der Maschinen nahmen ab, es war nun nur noch ein leises Brummen und Surren zu hören. Lazarus sah Kiawa an.
„Ich geh zurück auf mein Schiff…“, sagte sie. „Könntest du mir deinen Techniker „ausleihen“? Irgendwas stimmt mit meiner Steuerung nicht und ich vermute, die Nec braucht Starthilfe, wir haben ziemlich viel Energie verbraucht. Ich würde ja meinen eigenen Techniker bemühen, aber Liv ist schwer am Bein verwundet, sie kann nicht mehr laufen.“
„Na klar, gerne…ist doch Ehrensache!“ sagte Lazarus. Zoid, ruf Byte und Floyd!“
„Ja Sir!“ Zoidpheus tat wie ihm befohlen und wenige Minuten später betraten zwei Männer das Hauptdeck.
Byte, Floyd…es gibt was zu tun. Geht bitte mit Captain Kiawa und schaut euch mal die Nec an, die Steuerung will nicht mehr so recht und sie bracht wohl ein bisschen Energie. Sollten jedoch Wächter in die Nähe kommen, kommt sofort zurück zur Alucard. Vor allem du Floyd, du musst das Schiff fliegen. Ich werde mich inzwischen um unseren Neuankömmling kümmern.“
„Danke Captain…“, sagte Kiawa mit einem leichten Lächeln im Gesicht.
„Kein Problem…“, auch Lazarus lächelte und verließ dann das Hauptdeck. Kiawa war schon auf dem Weg zur Rampe, die beiden Männer, Byte und Floyd, folgten ihr. Gemeinsam verließen sie die Alucard und gingen rüber zur Necessitas.

[Reale Welt – Tunnelsysteme – Necessitas – Alucard – in der Alucard – Hauptdeck – Zoidpheus - Crew – Lazarus - Kiawa]
[Reale Welt – Tunnelsysteme – Necessitas – Alucard – in der Nec – Cassie – Liv – Byte – Floyd - Kiawa]


„So Jungs, dann seht sie euch mal an, ich muss inzwischen mal nach den Verwundeten gucken.“
Kiawa betrat die Nec und ging sofort zu Cassie und Liv zurück. Sie wusste, die beiden Männer würden ihre Arbeit gut und gewissenhaft machen, sie konnte ihnen vertrauen.
Cassie hatte inzwischen, genau wie Zoidpheus die Systeme heruntergefahren. Kiawa trat zu ihr:
Cassie, wie geht es dir? Was macht dein Bein?“
„Es geht schon Captain, mach dir keine Gedanken um mich.“
„Das mach ich sowieso, das weißt du…“
, Kiawa versuchte ihrer Freundin in die Augen zu sehen, doch Cassie hatte den Blick gesenkt.
„Was ist hier passiert, Cassie?“ Sie antwortete nicht.
„Gut, PC, wir reden später darüber!“ Kiawa wandte sich von Cassie ab und ging herüber zu Liv.
Liv, was ist mit dir? Was ist mit deinem Bein?“ Liv versuchte ihr Bein zu bewegen um Kiawa die Wunde zu zeigen. Doch die Schmerzen waren zu groß. Sie biss sich auf die Lippen und unterdrückte nur mit Mühe einen lauten Schrei.
„Schon ok, ich seh`s auch so…“, Kiawa kniete sich runter und löste vorsichtig den notdürftigen Verband, den Cassie Liv angelegt hatte.
„Oh, das sieht nicht gut aus, Liv. Ich kann da nicht viel tun, das muß in Zion verarztet werden, ich hab nicht die nötigen Mittel da. Aber ich mach dir einen richtigen Verband drum.“
Kiawa stand auf und ging in ihre Kabine. Nach drei Minuten kam sie wieder und brachte eine saubere Binde, eine Schüssel mit Wasser und ein kleines Tontöpfchen mit. Das Blut an Livs Wunde hatte bereits zu gerinnen begonnen. Doch durch das Ablösen des alten Verbandes, war die Wunde abermals aufgerissen und blutete jetzt wieder stark. Mit einem feuchten Tuch reinigte Kiawa die Wunde zuerst und legte dann eine Kompresse darauf, die sie vorher mit Salbe aus dem Tontöpfchen beschmiert hatte. Dann legte sie den Verband an:
„So, fertig, mehr kann ich nicht tun. Die Salbe ist aus verschiedenen Kräutern und wirkt blutstillend. Bis nach Zion müsstest du es so schaffen.“
Liv nickte müde. Sie hatte viel Blut verloren. Ihr Zustand war kritisch.
„Ruh dich aus, Liv.“
Byte betrat das Hauptdeck, hinter ihm stand Floyd:
„Captain, die Nec müsste wieder starten können. Wir haben getan was wir konnten, viel war es nicht. Das Schiff ist in einem echt üblen Zustand. Es wird sicher eine Weile dauern, bis sie wieder vollkommen intakt ist.“
„Vielen Dank Byte…Floyd…“
, sie nickte beiden zu. „Ich versuch mal, ob sie startet. PC fahr die Systeme hoch.“ Kiawa ging ins Cockpit. Sie ließ sich auf den Pilotensessel fallen und versuchte die Triebwerke zu zünden. Es klappte nicht gleich beim ersten Mal, doch Kiawa hatte Nachsicht mit ihrem Schiff. Es hatte wirklich vie durch gemacht. Mit viel Geduld versuchte sie es noch mal und noch mal. Dann, mit einem leisen Stottern, zündeten die Triebwerke und die Motoren liefen.
„Vielen Dank noch mal Jungs, sie läuft, gute Arbeit...“, sprach Kiawa durch den Bordfunk. „Ich denke, ihr könnt zurück auf euer Schiff gehen. Grüße an den Captain.“

[Reale Welt – Tunnelsysteme – Necessitas – Alucard – in der Nec – Cassie – Liv – Byte – Floyd - Kiawa]
[Reale Welt – Tunnelsysteme – Necessitas – Alucard – in der Nec – Cassie – Liv – Kiawa]


Kiawa atmete erleichtert auf. Durch die Frontscheibe sah sie die beiden Männer der Alucard auf ihr Schiff zurückgehen.
PC, ist die Rampe wieder dicht? Sind wir startklar?“
„Ja Captain, alles klar. Es kann losgehen.“
"Was ist mit den Wächtern?"
"Keine Veränderung, Captain. Sind immer noch weit weg."
„Gut…“
, Kiawa sprach zu sich selbst. „ Fahren wir nach Hause.“

[Reale Welt – Tunnelsysteme – Necessitas – Alucard – in der Nec – Cassie – Liv – Kiawa]
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Verfasst am: 24.11.2004, 20:31
: Bürger(in) Zions :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Neukirchen
Beiträge: 751
Titel:

[Reale Welt – Sektor 15 – Tunnel – Lazarus, Floyd, Eric]

Als Lazarus die Luke verließ, schlug ihm sofort ein Schwall eiskalter Luft ins Gesicht. Er hatte sich ja bereits an die ewige Kälte an Bord der Hovercrafts gewöhnt, aber draußen war es nahezu unerträglich. Lazarus führte die dreiköpfige Gruppe an, die sich eher schelcht als recht über die Trümmerhaufen vorarbeitete. Lazarus konnte Nec bereits sehen, aber dennoch würden sie ein ganzes Stück brauchen, bis sie dort ankommen würden. Lazarus blieb kurz stehen und hielt seine Lampe etwas höher. Das Licht, was von ihr ausging verschaffte nicht wirklich eine bessere Sicht, aber immerhin konnte Lazarus sehen, was sich vor seinen Füßen abspielte.
Dicke Nebelschwaden zogen über dieses schier endlose Feld aus Müll, Trümmern und Schrott. Nichts davon war irgendwie zu identifizieren, dafür hatte der Zahn der Zeit schon viel zu lange an diesen Dingen genagt. Lazarus blickte noch einmal zur Nec. Leider hob sie sich nicht vom restlichen Szenario ab. Was auch immer mit ihr passiert war, sie sah übel zugerichtet aus. Lazarus hoffte nur, dass ihr Innenleben nicht so schlimm getroffen worden war. Wenn Lazarus in seiner Karriere eines gelernt hatte, dann das die klapprig wirkenden Hovercrafts weit mehr aushielten, als sie augenscheinlich vermuten ließen.
Lazarus holte tief Luft, ignorierte den fauligen Geruch der Luft und setzte sich dann wieder in Bewegung, dicht gefolgt von Eric, der einen Phaser trug, und Floyd, ebenfalls mit einer Lampe ausgerüstet.
Sie sprachen kein Wort. Allen war klar, was auf dem Spiel stand und ebenso klar war, dass sie sich beeilen mussten. An diesem ort waren sie so ungeschützt wie selten. Wenn jetzt Wächter auftauchen würden, hätten sie so gut wie keine Chance und nur ein Wunder würde sie retten können. Das wäre dann aber auch nicht das erste Mal.

Nach zahlreichen Minuten, die sich nahezu ewig hinzogen, stand der kleine Trupp nun endlich vor der Nec. Lazarus zitterte vor Kälte und konnte es kaum erwarten, ins Innere dieses Schiffes zu kommen.

„Captain hier! Ich glaube hier können wir rein.“ rief Eric

Lazarus drehte sich zu ihm um und ging in seine Richtung. Vor ihm klaffte ein mannsgroßes Loch in der Außenhülle, irgendwo auf der Höhe des Unterdecks. Lazarus erhellte mit seiner Lampe das Innere. Der Boden war übersäht von den Resten des Stückes der Außenhülle, aber ansonsten schien alles intakt zu sein. Lazarus warf sich seine lampe über die Schulter und zwängte sich dann durch den Riss. Vorsichtig achtete er darauf, dass er nicht an den scharfen Kanten hängen blieb. Kaum im Inneren rutschte er einige Meter nach unten und kam dann geräuschvoll auf dem Unterdeck auf. Lazarus durchsuchte den Raum nach der Leiter zu den höheren Decks und hörte, wie auch Eric und Floyd das Schiff betraten. Die Raue Kälte ware ihnen nicht gefolgt, dennoch fröstelte Lazarus. Der Anblick hatte etwas unheimliches und es erinnerte ihn an das Innere der Phönix. Er hörte schon fast das Krachen von Wächtertentakeln auf dem kalten Metall.

Lazarus fand die Leiter und leuchtete nach oben. Kein Geräusch drang von dort an sein Ohr, auch war alles in Dunkelheit gehüllt. Er stieg ein paar Sprossen nach oben.

„Hallo? Kiawa? Ist irgendjemand hier?“ schallte durch das ganze Schiff und drang auch an die Ohren, für die diese Worte bestimmt waren.

[Reale Welt – Sektor 15 – Neccessitas – Lazarus, Floyd, Eric, Kiawa, PC, Quan]
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