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Philosophie » Spider-Man vs. Christentum
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Verfasst am: 26.09.2004, 16:40
: Crewmitglied :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003

Beiträge: 1114
Titel: Spider-Man vs. Christentum

Aufgrund der Tatsache dass das Alternativfach Ethik für mich zusätzlichen Nachmittagsunterricht bedeutet hätte habe ich mich auch dieses Jahr wieder für die Teilnahme am evangelischen Religionsunterricht entschieden.

Wie wir von zahlreichen kopierten Arbeitsblättern erfahren haben lässt Gott absichtlich nicht den Allmächtigen raushängen und hat dem Menschen einen freien Willen und Entscheidungsfreiheit gegeben. Damit wird entschuldigt, dass er nicht in das Weltgeschehen eingreift und zum Beispiel alle Atombomben zerstört, wozu er als Erschaffer der Welt und des Universums ja zweifellos in der Lage sein müsste.

Jetzt frage ich mich allerdings: Was würdet ihr von jemandem halten, der einen Mörder kurz vor seiner Tat beobachtet und diesen Mord (ohne jegliche Gefahr für sich selbst) ohne weiteres verhindern könnte, dies aber nicht tut und einfach nur zuschaut wie ein Unschuldiger sein Leben lässt? Ich für meinen Teil halte diesen teilnahmslosen Beobachter für ein riesen Arschloch.

Ist es aber nicht genau das, was Gott laut dem Christentum tut? Einfach nur zuschauen ohne Einzugreifen, obwohl es für ihn ein leichtes wäre das Leid und die Ungerechtigkeit dieser Welt zu verhindern?


Ich bin der Meinung, dass bereits Comics wie Spider-Man mehr moralische Werte vermitteln als die Vertreter des Christentums. Denn schon zu Beginn seiner Netzschwingerkarriere lernt Peter Parker: Aus großer Kraft folgt große Verantwortung.

Spidey sieht ein dass es ein Fehler ist sich aus allem rauszuhalten, und setzt seine Kräfte ein um Unschuldige zu beschützen.

Sind es nicht solche Werte, die wir Kindern vermitteln sollten?
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Verfasst am: 26.09.2004, 18:31
: Bürger(in) Zions :

Anmeldungsdatum: 07.11.2003
Wohnort: vor den propyläen
Beiträge: 644
Titel:

Als großer Comic-Fan gibt's für diese Einstellung erstmal ein Thumbs Up!

Interessant an dieser Beobachtung finde ich, dass du Gott als Vorbild siehst. So eine Sichtweise ist mir noch nie bewußt geworden, aber letzten Endes ist eine Religion ja dazu da Werte zu vermitteln, was das Christentum durch die 10 Gebote versucht.

Viel sinniger wäre es, allerdings, wie du es beschreibst... durch einen gewissen Nachahmungseffekt, der bei Gott ja irgendwie nicht, bzw. durch wegsehen, nicht helfen etc. erreicht wird.

Das auch Comix Werte beinhalten können haben wir letzens erst im Film & Fernseh --> Hellboy-Thread gehabt, vielleicht findet sich da ja noch was, für den Interessierten.

Was mir noch zu deiner "Sichtweise" einfällt ist "Kaffee ist undefinierbar" von Wolfgang Borchert. Sie offenbart eine ähnliche Sicht von Gott. Der Kaffee steht, wenn ich mich recht entsinne, für den Krieg.

nachzulesen hier (hab mal wieder gegooglt, glaube, dass sie nicht vollständig dort steht...): http://www.beepworld.de/members18/schattenkinder2/bersicht.htm auf "bersicht" klicken.

~Chris
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Verfasst am: 26.09.2004, 19:43
: Crewmitglied :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003

Beiträge: 1114
Titel:

Dass mit dieser Vorbildfunktion fällt mir erst jetzt auf. Worauf ich eigentlich hinaus wollte war die Tatsache, dass die Christen (und vermutlich auch andere Gottesgläubige Religionen) bei ihrem Gott ein Verhalten akzeptieren, dass man bei Menschen als negativ betrachten würde.

Das wäre so als würde Spider-Man nur nebendran stehen und zuschauen wenn ne alte Frau abgestochen wird und auf die fragenden Blicke der verängstigten Passanten antworten "Tja, meine Wege sind halt unergründlich".

Und trotzdem rennen jeden Sonntag Millionen Menschen in ihre Kirchen oder Tempel, um einer Gottheit zu huldigen die genau dieses Verhalten an den Tag legt.

(Bei diesen Ausführungen gehe ich mal vom Standpunkt der Gläubigen aus, für die die Existenz ihrer Gottheit eine Tatsache ist).
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Verfasst am: 26.09.2004, 20:01
: Orakel :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003

Beiträge: 4149
Titel: with great power...

Erstmal gratuliere ich dir für die originelste überschrift eines threads die ich seit langem gelesen habe Sehr glücklich

Aber ich finde du sprichst da ein wahres wort.
Denn wie kann gott von den menschen verlangen so zu leben wie er es selbst für richtig erklärt hat (10 gebote), wenn er es selbst nicht tut.


Vielleicht ist dass ja das privileg eines gottes.
Er untersteht nichts und niemandem, folglich muss er auch nicht "richtig" handeln.
Vielleicht hat er uns einfach nur mit einem freien willen auf die erde gesetzt weil es ihm spass macht zuzusehen - this is entertainment.

Aber was für einen grund hätten die menschen dann weiter an ihn zu glauben ?



Z.
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Verfasst am: 26.09.2004, 22:51
: Bürger(in) Zions :

Anmeldungsdatum: 07.11.2003
Wohnort: vor den propyläen
Beiträge: 644
Titel:

Wenn die Erde nur Reality-TV für Gott ist, dann weiß ich auch endlich, warum das immer mehr bei uns durch die Glotze maschiert:
Auch dort eifern die Leute einfach nur ihrer Gottheit nach. Mit den Augen rollen

Passt ja auch zusammen:
TV ist passiv, Gott ist passiv.
Möglichst viel angucken, aber nirgends eingreifen.

Die Glotze ist der reinste Altar.

Frei nach dem Slogan: Watch TV, be (like) God. Sehr böse

~Chris
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Verfasst am: 01.10.2004, 12:36
: Orakel-Schüler(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003

Beiträge: 2304
Titel:

waaaaah!
Zitat:
bei ihrem Gott ein Verhalten akzeptieren, dass man bei Menschen als negativ betrachten würde.

das gefällt mir!
Gut beobachtet, mir ist das so nämlich auch noch nicht aufgefallen! Gerechtfertigt wird das ja durch den "freien Willen"...aber wenn ich einen Mord beobachte, dann ist das doch auch der "freie Wille" des Mörders.
(Und ich könnte wahrscheinlich NICHT ohne Gefahr für mich selber eingreifen!)
Also akzeptiere ich den freien Willen von dem Mörder und lasse den frischfröhlich die Mitmenschen abschlachten...ich handle nach dem Vorbild Gottes...
Sehr böse
böse, böse...
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Verfasst am: 03.10.2004, 02:32
: Ranglos :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Die Gegenden der Sorgen, düstre Schatten, wo Friede nicht, noch Ruhe je verweilt...
Beiträge: 2205
Titel:

Zitat:
Wie wir von zahlreichen kopierten Arbeitsblättern erfahren haben lässt Gott absichtlich nicht den Allmächtigen raushängen und hat dem Menschen einen freien Willen und Entscheidungsfreiheit gegeben. Damit wird entschuldigt, dass er nicht in das Weltgeschehen eingreift und zum Beispiel alle Atombomben zerstört, wozu er als Erschaffer der Welt und des Universums ja zweifellos in der Lage sein müsste.


...man sollte bei Goooottt unterscheiden, ob damit der Esel mit Penis gemeint ist - den die Bibel lehrt - oder irgendeine Form von Demirug...

die Welt ist schon zum verzweifeln - aber manchmal wundert es mich das selbst Christen der Wahrheit nahe kommen können; und die Kartharer im Mittelalter daran glaubten das Gott willendlich eine böse Welt erschaffen hat...

Das also die Welt böse ist, weil Gott es so will und nicht wie die Bibel behauptet weil sich die Welt von dem Willen Gottes abgewendet hat...

ist es so - so sollte man "Gott" daraus keinen Vorwurft machen; die Menschen sehen sich immer danach ewig zu leben, aber lebt man erstmal ewig und besitzt keine Möglichkeit sein Dasein zu beenden - so kann dies mit der Zeit doch ziemlich lästig werden und dann braucht man halt Unterhaltung. Selbst als Schöpfergottheit und was ist am unterhaltsamsten? Leid, Schmerz und Elend Anderer - und der Geschmack der Menschen ist da ja auch nicht so viel anders... Bild Link
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Verfasst am: 03.10.2004, 18:34
: Programm-Dealer(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Pietcong
Beiträge: 166
Titel:

Nun warum sollte ein Comic keine Werte vermitteln? Er tut es, bewußt oder unbewußt....

Übrigens so nebenbei klagt ihr hier sachlich gesehen den Deismus an. Solche Leute glauben Gott hat irgendwann die Welt geschaffen und sich dann nie wieder um sie gekümmert. Das ist nicht der Gott der Christen. Wer so viele Gebetserhörungen und Bewahrungen in Gefahrensituationen wie ich erlebt hat, der sieht einen Gott der handelt.

Im übrigen urteilt ihr auch, weil es auch für euch ein GUT und ein BÖSE gibt. Und vieles davon leitet sich aus den 10 Geboten ab. So auch z.B. der heutige Sonntag...oder seid ihr gegen den Sonntag als freien Tag?.....
Fall jemand die 10 Gebote noch nie gelesen hat; ( nachzulesen im Alten Testament 2 Mose 20) :
Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause geführt habe. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!
Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder dessen, das oben im Himmel, noch dessen, das unten auf Erden, noch dessen in, das in den Wassern, unterhalb der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht; denn ich der HERR, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen und tue Barmherzigkeitan vielen tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.
Du sollst den Namen des HERRN nicht mißbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht!
Gedenke des Sabbattages, dass du in heiligst! Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke verrichten; aber am siebten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun; weder du , noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebten Tag; darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest im Lande, das dir der HERR dein Gott geben wird!
Du sollst nicht töten!
Du sollst nicht ehebrechen!
Du sollst nicht stehlen!
Du sollst kein falsches Zeugnis reden wider deinen Nächsten!
Lass dich nicht gelüsten deine Nächsten Hauses! Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes, noch seines Knechtes, noch seiner Magd, noch seines Ochsen, noch seines Esels, noch alles dessen, was dein Nächster hat.

Wobei die Gebote nur einen Teil der Gesamtbotschaft der Bibel.
Ein anderer Teil wäre das Geschehen auf Golgatha. ( Europa basiert auf drei Hügeln: Akropolis in Athen ( Demokratie), Kapitol( Justiz) und Golgatha ( Glaube + Berechtigung für Justiz und Staatsform).....
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Verfasst am: 03.10.2004, 18:40
: Ranglos :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Die Gegenden der Sorgen, düstre Schatten, wo Friede nicht, noch Ruhe je verweilt...
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es versteht sich von selbst das jeder halbwegs vernünftige Mensch den christlichen Gott bis aus Blut bekämpfen würde, wenn er existieren würde...
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Verfasst am: 03.10.2004, 18:45
: Programm-Dealer(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Wohnort: Pietcong
Beiträge: 166
Titel:

so sehr, wie du dich gegen aussprichst, also bekämpfst, musst du ja davon ausgehen dass er existiert.
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Verfasst am: 03.10.2004, 19:12
: Ranglos :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003
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man kann ja nie wissen - und nichts wäre schlimmer als auf ewig einen solchen Gott und seine Gläubigen ertragen zu müssen (ohne die Möglichkeit zu haben etwas dagegen zu tun - also sich mit dem Feldmesser auf die ein oder andere Weise Frieden zu schaffen)

abgesehen davon sind die Schäden die Lebens- und Weltverneinende Erlösungsideologien wie das Christentum auf der schönen Erde anrichten, einfach zu entsetzlich um Mäßigung oder Toleranz zu empfinden (von den Belästigungen durch die Anhänger dieser Ideologien ganz zu schweigen)
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Verfasst am: 05.10.2004, 12:48
: Orakel-Schüler(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003

Beiträge: 2304
Titel:

Zitat:
Übrigens so nebenbei klagt ihr hier sachlich gesehen den Deismus an.

danke! Ohne dich hätte ich das wohl nie erfahren...

Zitat:
Solche Leute glauben Gott hat irgendwann die Welt geschaffen und sich dann nie wieder um sie gekümmert.

Treffer versenkt!

Zitat:
Wer so viele Gebetserhörungen und Bewahrungen in Gefahrensituationen wie ich erlebt hat, der sieht einen Gott der handelt.


Aha. Wie schön für dich. Ich sehe einen Gott der NICHT handelt genau durch so viele GebetsNICHTerhörungen. Steht es jetzt also 1:1?
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Verfasst am: 05.10.2004, 14:37
: Crewmitglied :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003

Beiträge: 1114
Titel:

Da zeigt sich mal wieder dass religiöse Glaubensrichtungen eh fürn Arsch sind. Ihr glaubt zwar alle so ziemlich in die selbe Richtung (ein Gott hat uns alle erschaffen), aber doch sagt jeder was anderes.

Und das mit der Gebetserhörung relativiert sich wenn du's gegen die Vielzahl der Gebete aufrechnest die nicht erhört werden. (Warum zerstört er keine Atombomben).

Und zum ersten Gebot: Meine Urahnen stammen NICHT aus Ägypten.
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Verfasst am: 05.10.2004, 21:13
: Programm-Dealer(in) :

Anmeldungsdatum: 21.06.2004

Beiträge: 127
Titel:

@McSchulz: diese art der diskussion ist hier schon öfter geführt worden und ich wundere mich jedesmal, warum alle nicht-christen etc. immer so wild darauf brennen, einen beweis für die existenz oder nichtexistenz gottes zu bekommen. ganz nebenbei sind die damit verbundenen beleidigungen abartig und eigentlich keines kommentares würdig. es fehlt hier ganz eindeutig an den minimalsten umgangsformen. so, ich gehe schon mal in deckung.

sweet
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Verfasst am: 05.10.2004, 21:44
: Ranglos :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003

Beiträge: 1986
Titel:

Zitat:
warum alle nicht-christen etc. immer so wild darauf brennen, einen beweis für die existenz oder nichtexistenz gottes zu bekommen


Naja, wer solala an gott glaubt, aber doch nicht gaaanz sorichtig, der hätte schon gerne einen Beweis (der ungläubige Thomas).

Wer aber absolut nicht an GFott glaubt, der würde halt gerne wissen, was einerseits die Gläubigen treibt, also was sie für sich als "Beweis" betrachten, andererseits, da er ja nicht dran glaubt, würde er ihnen halt gerne das Gegenteil beweisen.

Jeder hat halt gern - beweisbar - recht.

Und nachdem weder Pro- noch Contra-Beweise die Contar- bzw. Pro-Überzeugt vom Gegenteil überzeugen können, geht die Debatte munter weiter.......weil: siehe oben.

Für mich hatte diese Debatte schon einmal einen ganz persönlichen Sinn, weil ich für mich einen für mich akzeptablen "Beweis" gefunden habe. Anderen das als Beweis zu fixieren, ist mir nicht gelungen. Ich versuch´s auch nicht mehr, aber der Erfolg der Erkenntnis für mich, der ist ein großer Gewinn gewesen.
Aber weiter diskutiere ich´s nicht, weil: ebenfalls siehe oben.

Ihr anderen, macht nur ruhig weiter, und
Zitat:
ganz nebenbei sind die damit verbundenen beleidigungen abartig und eigentlich keines kommentares würdig

Eben. Desahlb kommentiere ich´s schon lange nicht mehr, und wenn wer durchgehend NUR Müll von sich gibt, da les´ich einfach weg. Ist für alle Beteiligten das Friedlichste. Also nur nicht aufregen über den Schwachsinn, der hier rumschwirrt, man merkt relativ schnell, wen man ernstnimmt und wen lieber nicht.
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Verfasst am: 06.10.2004, 11:06
: Programm-Dealer(in) :

Anmeldungsdatum: 21.06.2004

Beiträge: 127
Titel:

genauso habe ich das auch gemeint, aber ich kann's nicht so gut ausdrücken Cool

sweet
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Verfasst am: 06.10.2004, 13:44
: Orakel-Schüler(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003

Beiträge: 2304
Titel:

naja, ich weiss dass wir die Diskussion schon mal hatten.
Trotzdem finde ich dass dieses Thema jetzt ein anderes ist: Es geht um Vorbilder.

Und wenn Gott als Vorbild dient, dann würde mein Beispiel (freien willen des Mörders akzeptieren) ja mit dieser Vorbild-Nachahmungstheorie gut zusammenpassen (weil was anderes tut Gott ja auch nicht), allerdings nicht mit den 10 Geboten.

Hier gehe ich mal (theoretisch) davon aus dass Gott existiert und würde gerne wissen, wie man das rechtfertigen könnte.
Es geht nicht darum, ob Gott existiert oder nicht und was es für Beweise dafür oder dagegen gibt. Das hatten wir wirklich inzwischen zur Genüge.
meine Antwort auf McSchulz' Posting möge man als thematischen Ausrutscher verzeihen...
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Verfasst am: 06.10.2004, 14:59
: Orakel-Schüler(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003

Beiträge: 2058
Titel:

Gott dient aber nicht als Vorbild.
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Verfasst am: 06.10.2004, 15:09
: Orakel-Schüler(in) :

Anmeldungsdatum: 06.11.2003

Beiträge: 2304
Titel:

warum nicht?
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Verfasst am: 06.10.2004, 15:13
: Bürger(in) Zions :

Anmeldungsdatum: 07.11.2003
Wohnort: vor den propyläen
Beiträge: 644
Titel:

Und ob!

Man kann sich halt nicht aussuchen, wer einen zum Vorbild nimmt.

Vorbilder sind nur (meiner Meinung nach) zumeist älter und dementsprechend weiser und lebenserfahrener, als der Nacheifernde, dass es in der Religion viele Eiferer gibt und, dass Gott ein paar Jährschen mehr auf dem Buckel hat (ja, ja, wenn es ihn denn gibt), als diese wird hier wohl auch keiner bestreiten.

Außerdem strebt der Mensch solang er lebt (Good ol' Goethe Mr. Green ) und wonach strebt er? Wohl hauptsächlich nach Perfektion, nach Wissen, nach Macht. Wer hat dies alles (ja, ja, angeblich) im Überfluss: Der allmächtige, der allgütige, der allwissende Gott.

Viele Kinder sagen auch, wenn sie gefragt werden, wer denn ihr Vorbild sei: Mein Vater...

Wenn wir Gott als (ja, ja, möglichen) Schöpfer anerkennen, dann ist er ja auch unser Vater... im Großen, im Globelen, im Allumfassenden.

~Chris
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